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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Zitat Zitat von Skunk
    Fair?

    Feiern ist doch kein Tauschgeschäft!?

    Wird von manchen aber leider so gesehen....

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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Zitat Zitat von Paws
    Und ja, das etwas exotische Durchbrenngefühl, heimlich Kleid + Schuhe + Anzug + Ringe kaufen, quasi gemeinsam mit Herrn Paws an der Mission Eheschließung arbeiten ("Mein Name ist Bond, Paws Bond...." ), das hat schon was....
    Paws
    Hallo Paws,

    musste lachen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe, weil Du alles so haargenau beschrieben hast, als hättest Du meine Gedanken gelesen. Ich fand es auch super spannend, alles heimlich zu planen, wie auch die Kleidung einzukaufen und alles andere...... nur dass mich eben jetzt auf der Zielgeraden mein schlechtes Gewissen einholt.

    Allerdings weiss ich immer noch tief in meinem Inneren, dass auch für uns diese Entscheidung absolut richtig ist, weil die meisten der "einzuladenden" Gäste sich sowieso leider nur verstellen würden, weil sie uns eben nicht viel Glück für die Ehe wünschen (die Gründe jetzt hier aufzuführen würde zu weit führen).

    Liebe Grüße und viel Glück für Euch beide (auch bei der Durchführung Eurer geheimen Mission)
    Hermine
    Geändert von Hermine64 (14.09.2007 um 10:34 Uhr)

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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Zitat Zitat von Margali62
    Ein interessanter Aspekt.
    Man/ frau geht auf jede Hochzeit und richtet selber keine aus.

    Fair?
    Leider wird es genauso in vielen Familien gehandhabt, dass genau geschaut wird "derjenige, der mich eingeladen hat, wird auch eingeladen". Bei uns wird dann zusätzlich noch auf's Geschenk geschaut, gemäss dem Motto, "das, was mir geschenkt wird, bekommt derjenige (wertmässig) auch wieder zurück". Ganz schön traurig........

    Wenn wir aber "fairerweise" eine Hochzeitseinladung ausschlagen würden, weil wir selber eben nicht feiern, wäre die Gegenseite genauso höchst beleidigt. Aber das kann es doch auch nicht sein, dass man wirklich GENÖTIGT wird so zu feiern, wie die anderen das wollen.......

    Liebe Grüße
    Hermine

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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Zitat Zitat von Hermine64
    ...... nur dass mich eben jetzt auf der Zielgeraden mein schlechtes Gewissen einholt.

    ...Liebe Grüße und viel Glück für Euch beide (auch bei der Durchführung Eure geheimen Mission
    Hermine

    Ja, das schlechte Gewissen kenn' ich auch, aber nur meinen Eltern gegenüber, obwohl die Bescheid wissen und uns auch für die Art und Weise "ihren Segen" gegeben haben.... Weiß auch, dass es für uns so das Richtige ist, ansonsten würden wir uns verstellen. Das ist für mich der einzige Knackpunkt, dass ich das Gefühl habe, die beiden sind schon ein bisschen enttäuscht und reißen sich mir zuliebe zusammen.... Ein Dilemma, für das es keine ideale Lösung gibt.

    Um alle anderen mach' ich mir keine Sorgen, die werden schon drüber wegkommen.

    Danke, auch Euch beiden einen ganz traumhaften Tag und alles Liebe für die Zukunft

    Paws

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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Hermine

    "GENÖTIGT wird so zu feiern, wie die anderen das wollen....... "

    .................................................. .....................................

    WIE nicht. Keine Frage.

    Aber IRGENDWAS machen würde ich schon. Eltern und Patentante, meinetwegen, zum Kaffeeklatsch bitten. Gute Freunde auf ein großes Glas Sekt - sowas in der Art.

    Im Büro ist es üblich, dass man einen Kuchen hinstellt, z. B. - Auch da wieder: Man würde komisch gucken, wenn man den Kuchen anderer regelmäßig ißt, selber nichts macht. Es gehört sich einfach.

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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Zitat Zitat von Hermine64
    Aber das kann es doch auch nicht sein, dass man wirklich GENÖTIGT wird so zu feiern, wie die anderen das wollen.......
    Dann bleib dabei und gestalte Deine Hocheit so wie Du bzw. Ihr es Euch vorstellt. Du gibst Dir die Antwort doch schon selber, bleib bei Eurer Hochzeit zu dritt auf Helgoland.
    Gerade wenn die potentiellen Gäste geheuchelte Freude zeigen würden, kannst Du darauf verzichten. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass echte Freunde das verstehen.

    Glaub an Dich, Euren Traum, Eure Hochzeit, Eure Zukunft. Außer Dir selber bist Du niemandem etwas schuldig.

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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Danke Paws, ich glaube, ich habs jetzt kapiert.

    Zitat Zitat von Paws
    Nennt uns konfliktscheu
    Das ist wohl der Knackpunkt? Ich hätte (und hatte) keine Hemmungen, nur "Auserwählte" einzuladen. Meine Mutter gehörte z. B. nicht dazu, da wir ein schlechtes Verhältnis hatten. Von Nachbarn/Freunden/Verwandten haben wir nur die eingeladen, die uns etwas bedeuteten. Es hat uns keiner angesprochen. Ich hätte wahrscheinlich auch ziemlich fassungslos aus der Wäsche geschaut, wenn "Tante Else" sich beschwert hätte, glaube ich...

    Vielleicht liegts auch daran, dass ich ein Großstadtkind mit verkorkster Familiengeschichte bin. Eine entfernte Verwandte zu meiner Hochzeit einzuladen, würde mir niemals einfallen. Meine Hochzeit begehe ich so, wie es mir passt. Aber meine Liebsten hätte ich dann doch gerne dabei. Darum würde ich wohl nie heimlich, wohl aber ohne große Feier heiraten.

    Was erzähl ich denn da? Ich werd doch nicht mehr heiraten!!!

    Ich wünsche allen Heiratswilligen eine wunderschöne Hochzeit. Möge der Tag genauso werden, wie Ihr es Euch wünscht!! Das meine ich ehrlich!

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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Hallo hermine64! Hab jetzt nicht alles gelesen, aber lass dich echt nicht verrückt machen. Selbst wenn Sie sauer sind, dass geht vorbei! Eine Freundin von mir hat in Bali geheiratet und die, die am meisten sauer waren, waren seine Kumpels, weil sie keinen Junggesellenabschied hatten. Ey, bei solchen Typen kann ich nur den Kopf schütteln!

    Ich kann deine Bedenken sehr gut nachvollziehen, wir haben auch eine heimliche Hochzeit geplant und nur meine Mutter hats mitgekriegt. Und die macht mir auch schon genug schlechtes Gewissen Aber im Endeffekt ist es Euer Tag und ihr solltet den so verbringen, wie ihr es wollt und Euch geträumt habt. Für mich war es immer klar, keine traditionelle Hochzeit zu machen. Dass heißt nicht, dass danach nicht alle noch zu kleineren Feiern (Grillparty oder so) eingeladen werden...

    Also: mach es, wie geplant, denk v.a. an dem Tag nur an Euch und nicht an irgendwelche Reaktionen. Ich wünsch Euch einen wunderschönen Tag!

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    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Zitat Zitat von Hermine64
    Leider wird es genauso in vielen Familien gehandhabt, dass genau geschaut wird "derjenige, der mich eingeladen hat, wird auch eingeladen". Bei uns wird dann zusätzlich noch auf's Geschenk geschaut, gemäss dem Motto, "das, was mir geschenkt wird, bekommt derjenige (wertmässig) auch wieder zurück". Ganz schön traurig........

    Wenn wir aber "fairerweise" eine Hochzeitseinladung ausschlagen würden, weil wir selber eben nicht feiern, wäre die Gegenseite genauso höchst beleidigt. Aber das kann es doch auch nicht sein, dass man wirklich GENÖTIGT wird so zu feiern, wie die anderen das wollen.......

    Liebe Grüße
    Hermine

    Also ausschlagen würde ich wahrscheinlich keine Hochzeitseinladung, nur weil ich selbst nicht feiere. Dann wären Sie ja auch wieder beileidigt...Aber traurig ist die Aufrechnerei wirklich. Aber jeder entscheidet doch selbst, wie er feiert, wen er einlädt etc. Man lädt doch Leute nicht nur ein, damit man auch bei denen dann mal eingeladen wird - ich weiß, es gibt genug, die das so machen Man sollte doch die Leute einladen, weil man mit denen den Tag verbringen/teilen möchte (EIGENTLICH) und nicht wegen Geschenken

  10. Inaktiver User

    AW: Angst vor der eigenen Courage bzgl. heimlicher Hochzeit?

    Hallo Paws und Hermine64,
    ich kann das nur zu gut nachvollziehen... wir wollen auch nur zu zweit heiraten. Mein Zukünftiger würde zwar jede Art von Hochzeit mitmachen, die ich mir wünsche, weil er mich liebt und er weiß, dass ich sehr viel geselliger bin als er und gerne feiere.
    An sich feiere ich gerne, ja... aber in der Rolle der "Braut" kann ich mich einfach nicht sehen, und trotz langer, langer vieler Überlegungen zu dem Thema habe ich keine Variante gefunden, mit der ICH mich auch wohlfühlen würde, als eben, es als einen ganz besonderen Tag nur für uns beide zu gestalten.
    Zu heiraten und erst danach meiner Familie Bescheid zu geben wäre nicht gegangen, da wären sie wirklich außerordentlich gekränkt gewesen, das weiß ich, und umgekehrt auch bei der Schwiegerfamilie. Wir haben es uns in der Hinsicht sicher nicht leicht gemacht, und ich habe meine engsten Familienmitglieder dazu befragt, ob sie unsere Argumentation, warum wir es so wollen, nachvollziehen können, und dass wir sie auf keinen Fall vor den Kopf stoßen wollen, ihnen also auch gesagt, dass wir, wenn wir sie damit kränken würden, unsere Vorstellungen von Hochzeit aufgeben würden, weil uns das gute Verhältnis zur Familie wichtiger wäre.
    Nun sind sie zwar einerseits sicher traurig, an diesem wichtigen Tag nicht dabeisein zu können (ich spreche jetzt vor allem von meinen eigenen Eltern+Geschwistern, zu denen ich einfach sehr viel näheren Bezug habe) aber sie akzeptieren es, akzeptieren es auch vor allem wegen der gegebenen Umstände (wir möchten noch heiraten, bevor das Kind kommt, und aufgrund diverser Umstände könnte meine Schwester zum Beispiel wahrscheinlich erst kurz vor meinem Entbindungstermin wieder reisen, was für mich aber dann nicht mehr entspannt wäre etc.)

    Auch wenn meinen Eltern klar war, dass ich ohnehin nicht im bei uns üblichen Stil heiraten würde (ich habe alleine schon über 100 Verwandte, die normalerweise auch alle zu den jeweiligen Hochzeiten eingeladen werden; bei meiner Schwester waren in Summe 500 Leute da, eine richtige Märchenhochzeit mit allem pipapo, und das ist da eigentlich so usus am Land) wären doch, auch wenn wir es ganz anders und hier bei uns in der Stadt (800 km von meinem zuhause entfernt, 700 km von dem meines Zukünftigen aus der anderen Richtung) feiern würden, es wären eben von den anderen auch immer noch viele Erwartungen mit dem Begriff "Hochzeit" verbunden, und die kann und will ich nicht erfüllen.
    Meinem Zukünftigen ist das mehr als recht, er hat es ohnehin am liebsten schlicht.

    Unsere Freunde finden es zwar schade, dass es keine Party gibt, weil zB meine Geburtstagspartys jedes Jahr ziemlich fetzen, aber da sie auch vorher schon Bescheid wissen, ist es auch für sie ok.

    Ursprünglich wollten wir auch danach gar nicht feiern; bis uns dann die glorreiche Idee kam, doch nächsten Sommer ein Familienfest zu veranstalten. Dann ist unser Kind da, dann haben wir beide die jeweiligen Schwiegerfamilien auch schon mehr als einmal gesehen, dann stehen wir auch nicht mehr so als Hochzeitspaar im Mittelpunkt, und alles ist insgesamt sehr viel unzeremoniöser.

    Aber von rundherum wird (vor allem) mir jetzt halt doch ein schlechtes Gewissen gemacht, so nach dem Motto "aber es ist für Eltern schon was ganz Besonderes, an so einem Tag dabei zu sein, das kannst du ihnen doch nicht so einfach nehmen..." und ich fühle mich hin und her gerissen. Ich liebe meine Familie sehr, wir haben ein gutes Verhältnis, aber diesen Tag hätte ich doch egoistischerweise lieber nur für uns beide und nach unseren Vorstellungen...

    Noch ist bei uns nichts wirklich fix. Wir sind gerade dabei, die erforderlichen Unterlagen zusammenzukramen (was bei mir trotz Ausländerstatus erstaunlicherweiße viel unkomplizierter per Mail klappt als beim Inländer...) und würden gerne in 6 Wochen dann unseren Tag feiern...
    und ich würde mich freuen, von euch dann in Kürze zu lesen, dass ihr die Entscheidung nicht bereut habt, dass ihr es genossen habt und dass auch eure Familien eure Entscheidung akzeptiert haben!

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