Ihr Lieben
weiß jemand etwas davon, ob es problematisch ist, den Namen zu ändern, wenn man einen Doktortitel hat?
Ich habe mich dazu überreden lassen, den Namen meines Zukünftigen anzunehmen (naja, dazu bedurfte es wenig ;)...), wurde aber von einigen Bekannten davor gewarnt, dass ich den Doktortitel umschreiben muss (???).
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 10
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31.08.2007, 09:43
Doktortitel nach Namenänderung
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31.08.2007, 10:09
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Lunina, das ist kein Problem. Die Promotionsurkunde wird natürlich immer auf deinen alten Namen laufen, aber das ist ja egal. Alle deine Zeugnisse tragen immer den Namen, den du in dieser Phase deines Lebens hattest. Nach der Heirat bist du nicht mehr Dr. Luninafrau, sondern Dr. Luninamann.
Kottan: "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
Elvira: "Gar koan Fehler?"
Kottan: "Doch, i liag manchmal"
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Profilbild © Analuisa
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31.08.2007, 10:38
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Lieber Kappuziner,
vielen Dank für die Antwort!
Dann wurde ich ja völlig umsonst aufgescheucht :)
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31.08.2007, 10:51
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Na besser sich vorher Gedanken machen als hinterher
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Ich habe übrigens - ohne vom Teufel sprechen zu wollen - eine Freundin, die verheiratet war, als sie promovierte und nach ihrer Scheidung ist sie jetzt "Frau Dr. Mädchenname". So rum geht es also auch...
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31.08.2007, 11:18Inaktiver User
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Bitte bedenk aber - gerade wenn du weiterhin wissenschaftlich arbeitest - die Sache mit dem Renomee. Eine Bekannte (grade mitten in der Habil) hatte ziemlich lang zu ackern, denn Frau Dr.Heiratsname kannte nun überhaupt niemand, während Frau Dr. Mädchenname eine Koryphäe ist...
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31.08.2007, 12:25
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Wenn es wichtig ist, dass die Promotion bzw. andere Veröffentlichungen zuordnenbar bleiben, würde ich auch sehr davon abraten, komplett zu wechseln. Dann lieber einen Doppelnamen mit dem Geburtsnamen vorne. Sofern es kein Allerweltsname ist, ist die Eindeutigkeit dann weiterhin gegeben.
Zitat von Inaktiver User
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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31.08.2007, 13:25
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Seh ich nicht so problematisch, habe auch eine wissenschaftliche Tätigkeit und heiße jetzt nicht mehr Dr. A, sondern Dr. B. Meine neuen Veröffentlichungen laufen jetzt halt unter Dr. B, ist nur in der Übergangszeit ein bisschen ungewohnt. Wenn Du wirklich gut bist, bist Du es auch unter dem Neuen Nachnamen
Zitat von Inaktiver User
Mir hat mein Mädchennamen nicht so gut gefallen und das war mir wichtiger als "alte" Veröffentlichungen
Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara
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31.08.2007, 13:34
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Klar laufen die neuen unter Dr. B, aber ist es in Deinem Bereich nicht wichtig, dass man *alle* Veröffentlichungen möglichst einfach findet und Dir zuordnen kann?
Zitat von parara
Es hängt sicherlich davon ab, in welchem Bereich man arbeitet und forscht. In der Industrie, wo es eher auf Patente ankommt, sind Veröffentlichungen nicht das erste Kriterium - dauerhaft. In Universitäten und Forschungseinrichtungen sieht es schon anders aus.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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31.08.2007, 18:16Inaktiver User
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Hallo, kann ich nicht so bestätigen, hatte zunächst alles unter meinen ersten Ehenamen und dann habe ich aus Gründen, die mit meinem Geschiedenen zusammenhängen, 4 Jahre nach Scheidung doch den Namen gewechselt. War zunächst immer eine Nachfrage: Ach, DIE sind Sie!- wert. doch dann haben sich alle dran gewöhnt. In der Bibliographie gibt man eh immer alle Texte an und irgendwann wissen die Leute auch, wer man ist.
Zitat von Edelherb
Sehe dem neuen Ehenamen entspannt entgegen und letztendlich kommt auch in der Wissenschaft an, dass sich im real life a bissel woas geändert hat!
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02.09.2007, 14:03
AW: Doktortitel nach Namenänderung
Hallo allerseits,
vielen Dank für die Beiträge!
Insbesondere habe ich mich über die Zeilen von parara und Rosie 1712 gefreut.
Die "skeptischen" Gedanken, die andere haben, wurden mir auch zugetragen - ich hatte sie auch.
Auf der anderen Seite bin ich nun mal (noch ;)) keine Koryphäe in der Wissenschaft. habe zwar einige Veröffnetlichungen, dachte mir aber (offenbar zu Recht): Bin nicht die erste Wissenschaftlerin, die den Namen wechselt, und nicht die Letzte - die Leute werden schon klarkommen.
Die Leute sind schon mit meinem sehr undeutsch klingenden Mädchennamen klargekommen :) (für den Wiederekennungwert war das sogar sehr nützlich, den vergisst man nicht so schnell)- dann wird es auch weiter gut gehen. Aber ein Doppelname käme da gar nicht in Frage: beide Namen sind recht lang und sperrig - das kann ich keinem Menschen zumuten, auch mir selbst nicht. :)


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