Nochmal zum Mitschreiben:Zitat von noo.
Du würdest also eher dein Kind rauswerfen und riskieren den Kontakt zu ihm für immer zu verlieren, als ihm zu erlauben, mit seinem Partner in deinem Haus zu schlafen und soein (Bett-)Beziehieung zu tolerieren.
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09.09.2007, 01:30Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
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09.09.2007, 01:31
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Ja. Bzw. - ich toleriere da alles. Aber nicht in meinem Haus. Das fände ich echt aufdringlich.
Zitat von Inaktiver User
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09.09.2007, 01:36Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Na herzlichen Glückwunsch. Weißt du, wie das Leben so spielt, lacht man am besten, wenn man als letztes lacht. Deine Kinder werden es dir irgendwann noch danken.
Zitat von noo.
Bis dahin kannst du Dich auf der zweifelhaften Ehrer ausruhen, zu den herzlosesten und borniertest Menschen zu gehören, die mir je untergekommen sind.
Brumby
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09.09.2007, 01:45
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Du schlägst jetzt sicher drein, weil Du vermutest, ich würde Dich für einen gedankenlosen, aufdringlichen und Menschen völlig beliebig und gedankenlos behandelnden Schlaffi halten.
Zitat von Inaktiver User
Mal abgesehen davon, dass es für mich völlig irrelevant ist, was Du von mir hältst: Ich tu' das gar nicht - ich meine einfach nur alles so, wie ich es sage
.
Ich muss nicht mit dem Leben, das meine Kinder führen, soweit einverstanden sein, dass ich Berührungspunkte zulasse, wo ich sie nicht wünsche, weisst Du.
Ich mag' sie aber trotzdem ...
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09.09.2007, 09:13
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Das habe ich später auch gedacht, dass es in Deinem Fall ja noch um ein Alter geht, wo - häufig - die Beziehungen kürzer und jedenfalls noch nicht so verbindlich sind.
Zitat von Inaktiver User
Mir ging es eher um ein späteres Alter. Die Beziehung zu meinem Ex begann, da war ich Ende 20. Und da müssen mir meine Eltern auch keine Konzepte mehr beibringen, erst recht nicht durch diffizile Systeme von Duzen und Siezen.
Da lebe ich meine Beziehungen, wie es für mich richtig ist, und ich freue mich, wenn ich spüre, dass meine Eltern mir vertrauen, das es das für mich richtige ist.
Er hat meine Eltern geduzt und ich seine, bei Familienfeiern war es teils teils. Mein jetziger Freund war schon sehr früh integriert, obwohl da ja auch niemand wissen konnte, wie lange das dauert. Rein theoretisch. Aber ich bin einfach nicht mehr in dem Alter, wo ich Spaßbeziehungen habe, die nach ein paar Monaten wieder vorbei sind. Mal abgesehen davon, dass ich die nie hatte. Meine Eltern wissen, dass ich also eine Beziehung nur eingehe, wenn ich es ernst meine. Ob es dann wirklich funktioniert, wissen sie genauso wenig wie ich. Mein Freund war schon sehr bald auch bei familiären Dingen dabei.
Allerdings ist es da natürlich ein Unterschied, ob es darum geht, dass meine Eltern zu etwas einladen, oder ob wir zum 70. Geburtstag von Tante Hildegard fahren. Beim zweiten wäre er sicherlich nicht so früh dabei gewesen, aber so etwas kam nicht vor.
Ich glaube, Leonie, Deine Regel funktioniert nur solange, solange auch die Familie so funktioniert. Zumindest größtenteils. Wenn Du in Situationen kommst wie bei uns, wo es aus ganz verschiedenen Gründen mehr Ausnahmen als "regelgerechte" Beziehungen gibt, würdest auch Du vermutlich irgendwann überlegen, wie tauglich diese Regel noch ist.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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09.09.2007, 09:14Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Ich verstärke die Kriterien:
Zitat von Inaktiver User
wenn dein einer Sohn nach 3 Jahren heiratet, wird die Frau eingeladen; die Partnerin des anderen Sohnes nach der selben Zeit noch immer nicht?
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09.09.2007, 10:38
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
@Leonie: Inzwischen haben wir uns ja schon etwas vom ursprünglichen Thema entfernt
,aber nachdem es in den letzten Beiträgen ständig darum ging, wer zu Familienfeiern eingeladen wird und wer nicht, stellt sich mir noch eine andere Frage: Wer wann zur Familie gehört oder auch nicht, kann natürlich jede Familie selbst entscheiden. Aber fändest du es nicht ein wenig ungastlich, eventuelle Freundinnen deiner Söhne - auch wenn du sie noch nicht als deine Schwiegertöchter betrachtest - von solchen Veranstaltungen auszuschließen? Oder anders gefragt: sind Familienfeiern bei euch absolut geschlossene Gesellschaften, bei denen sich die Familie hermetisch gegen jegliche Anwesenheit von Nicht-Familienmitgliedern abschottet? Ich meine damit natürlich nur Feiern in deinem engeren Verwandtenkreis, also z.B. deinen eigenen Geburtstag oder eure Silberhochzeit oder was auch immer, dass man zum 90. Geburtstag der Uroma nicht Hinz und Kunz anschleppt, ist schon klar. Bei uns ist es so, dass Freunde oder Nachbarn, die zum Gratulieren vorbeikommen, jederzeit willkommen sind, dann kommt eben noch ein Teller auf den Tisch und die Leute feiern einfach mit. Das gilt dann selbstverständlich auch für eventuelle Partner von meinen Geschwistern oder mir, unabhängig davon, wie lange die Beziehung schon besteht. Bitte diese Frage nicht als Kritik auffassen
,das kann jede Familie natürlich halten, wie sie will, es interessiert mich nur, weil ich es aus meinem Umfeld eben anders kenne.
LG, Kayla
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09.09.2007, 11:22
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Bei uns wird außer einem alljährlichen reinen Familienfest normalerweise auch mit Freunden gefeiert. Das sind aber keine Zufallsbekanntschaften und ohne Einladung "einfach vorbeikommen" tut hier niemand.
Zitat von kayla
Dass zu einem runden Geburtstag die Schwägerin des Geburtstagskinds ihren neuen Freund mitbrachte, den auch ihre Eltern und Geschwister nie zuvor getroffen hatten, wurde zumindest von meiner Familie als reichlich unpassend empfunden. Vielleicht aber auch nur, weil diese Schwägerin (sie ist Mitte 30) "ständig" neue Begleiter hat und wir uns fragten, ob eines ihrer Intermezzen unbedingt bei diesem Anlass dabei sein muss.
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09.09.2007, 12:11Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Die Thematik mit den ständig wechselnden Begleitern leuchtet mir schon ein.
Zitat von Laufrad
Aber was daran nun so schrecklich ist, versteh ich nicht. Der saß bei einem Fest mit am Tisch und sonst nichts. Wieso muss man das denn partout vermeiden?? Haltet ihr da Geheimbesprechungen ab, wo Außenstehende stören??? Klingt ja wie bei der Mafia!!!
Wenn der Partner das so möchte, dass er in dieser Begleitung feiert, wär das für mich ok.
Ich kann mir auch gut vorstellen, wie man sich in diesen heilen Familien als einziger Single ohne Begleitung fühlen würde... Besonders warmherzig und aufgeschlossen klingt das nämlich alles nicht!
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09.09.2007, 12:32
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Es war nicht schrecklich. Wir fanden es unpassend, ihn bei diesem Anlass das erste mal vorzustellen. Weil es eben nicht irgendein Fest war. Und wir vorurteilsbeladen
Zitat von Inaktiver User
annehmen, dass beim nächsten Fest eh ein anderer Begleiter dabei ist.
Singles gibt es in unserer heilen Mafia-Familie
mehrere, dafür musste sich noch nie jemand rechtfertigen. Weshalb auch?


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