Die Unterhaltsansprüche nach Scheidung können so weitreichend sein, das einem angst und bange werden kann. Menschen können sich ja nun während der Ehe stark veränder - am Ende muss ich nach der Scheidung jemanden finanzieren, der mich vielleicht betrogen, niederträchtig behandelt hat und mir es jetzt richtig heimzahlen will.
Kann man sich zur Eheschließung natürlich nicht vorstellen, aber es passiert ja oft genug.
Deshalb finde ich es nur vernünftig, da sehhhr gut d´rüber nachzudenken, bevor ich "JA" sage.
Wenn ich mich mit meinem Partner nicht mehr verstehe, möchte ich die Chance auf einen Neuanfang wahrnehmen können, ohne überlegen zu müssen, ob ich mir das finanziell überhaupt leisten kann.
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31.08.2007, 18:29
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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31.08.2007, 22:24
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Ich versuche hier jetzt noch einmal eine Antwort, obwohl ich den Eindruck habe, das keiner von euch meine Lage und Denke nachvollziehen kann, weil keiner in so eine Situation steckt.
Danke an SpezialEdition
, sie hat es ganz gut verstanden.
Wenn wir immer alle unsere Taten vorher überdenken würden dann sähe die Welt wohl anders aus und so kommt es , dass ich mit 38 schon zwei fast erwachsene Kinder habe und mich mit 20 in der Partnerwahl vergriffen habe
manche Aussprüche sind überzogen dagestellt um klarer zu spiegeln, so zb. der Ausspruch ich sei minderbemittelt.
an edelherb:
Das mit meinem ex-Gatten, schrieb ich um meine Situation zu klären:Wenig Geld.Der Staat meint es gut mit uns Alleinerziehenden, aber die Realität sieht leider anders aus, das wollte ich sagen. Ich muss meine Kinder nicht nur erziehen und versorgen sondern auch noch Geld für und drei rannschaffen.
Mein Freund hält weder meine Kinder noch mich finanziell aus!!!
Ich bat ihn jediglich um eine einmalige Unterstützung weil ich zur zeit knapp bin!!!Ich bin knapp, weil ich zwischen zwei Jobs bin und noch nicht so ganz gefestigt.
Ich bat ihn auch nur weil, er vorher gesagt hat ich könne ihn fragen!!!
Ich werde auch ohne diese hilfe klar kommen.
Mein Job ist auch geklärt. Mir geht es also wieder gut.Keine Bauchschmerzen mehr wie ich die Kosten für Nachhilfe und Schulausflug bezahlen soll .
So ist das wenn man Kinder hat,edelherb
Ich möchte diese Kinder nicht missen und habe mich damals bewusst für sie entschieden,
darf mir nicht trotz dem manchmal das Herz bluten weil ich ach mal gerne Luxus haben möchte?
Ich sage weder das der Vater noch das mein Freund dafür verantwortlich sind ob es mir finanziell gut geht, und trotz dem wäre es eine nette Geste gewesen er hätte mir diese Bauchschmerzen mildern können.
Ich habe durch sein verhalten wieder mal erfahren, dass bei Geld alle Freundschaft aufhört und ich besser weiter unabhänig bleibe,
und doch tut es immer noch weh auf sich selber geschmissen zu werden, wo ich mich so gerne angelehnt hätte.Da habe ich wohl einfach zu viel verlangt.
Kannst du das verstehen?
Noch mal zu den Steuern:
Ich was damals nicht informirt. Gut, ich hätte es jetzt sein sollen anstatt große Töne zu spucken.
Ich wusste nicht,dass es aufs Gleiche rausommt,
es ist leider bei Frauen mit Kindern so, das sie in der Regel nicht so viel arbeiten und dem entsprechent auch nicht so viel verdienen wie ihr Gatte.Womit sich dann die Aufteilung nicht stellt und man eben gemeinsame Konten hat.
Wenn ich damit klar gekommen wäre, hatte ich diesen Gatten noch!
Bei mir wird es gemeinsame Konten nicht mehr geben!
Weil ich eben diese Vorwüfe nicht mehr hören will.
Ich bin 9 Jahre ohne Hilfe klargekommen, ich werde es auch weiterhin schaffen.
ich hatte die Illusion, er sei ein Mann der mit mir und meinen Marotten klar kommt, die Seifenblase ist geplatzt.
Eine von euch hat mir das ziemlich hart vor die Füsse geworfen.
Ob er der Richtige ist, will ich daran nicht fest machen,
ich werde ihn mir weiter anschauen,es gibt noch viel zu entdecken.
Doch genau dies Verhalten ist für mich ein Grund noch mal genau zu schauen, ob er nicht denn selben Drang hat aufs Geld zu schauen wie mein Ex. Kann ich dann damit leben oder nicht??
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01.09.2007, 15:55Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
DAS unterstreiche ich voll und ganz!
Zitat von Inaktiver User
Obwohl ich auch wenig schlechte erfahrungen gemacht habe, vertraue ich nur mir selber 100%!!
lara
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01.09.2007, 16:10Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
das finde ich sehr schön, nur was ist wenn er dich irgendwann einmal nicht auffängt ? wird denn da die landung nicht um einiges härter als wenn man mit dem nicht auffangen rechnet und sich nicht 100% fallen lässt?
Zitat von Hornilla
fragende grüsse
lara
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01.09.2007, 16:12Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
und wie kommt man dahin eben dies nicht zu tun???
Zitat von Inaktiver User
damit schlage ich mich nämlich rum!!
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06.09.2007, 16:17
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Es scheint bei den Ehebefürwortern die irrige Meinung zu herrschen, dass die Ehegegner unzuverlässig seien und bei Unlust sofort abhauen. Einen Menschen, den man jahrelang geliebt hat und mit dem man den Alltag und die Feiertage teilt, verläßt man auch ohne Trauschein nicht über Nacht.
Zitat von Edelherb
Aber manche Ehefrau wurde über Nacht verlassen.
"Eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen" Eva H.
Trinke 8 Liter Wasser am Tag, schlafe 24 Stunden, verzichte auf jeden Stress und du siehst aus wie Iris Berben.
Länger glatte Achseln! Denn Schönheit ist Freiheit.
Konfuzius sagt: "Die Ziege beschwert sich, dass sie einen Affen zum Mann hat."
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06.09.2007, 16:41
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Das habe ich nie behauptet.
Zitat von reiner
Trotzdem ist es eine andere Perspektive, ob ich an mich selbst (und an die Beziehung) den Anspruch habe, diese Beziehung bis an den Rest des Lebens zu führen, sie gut zu führen, sensibel zu sein gegenüber auftretenden Problemen, und wenn sie kommen, diese *in* der Beziehung zu lösen.
Oder ob ich denke: ich führe diese Beziehung, solange sie gut geht, versuche sicherlich auch, miteinander Probleme zu lösen, aber wenn die Probleme größer werden, kann es sein, dass der Zeitpunkt gekommen ist, wo unsere Zeit leider vorüber ist. Wo wir uns "auseinander gelebt" haben.
Ich möchte keine Beziehung auf Zeit. Ich möchte eine Lebensgemeinschaft, keine Lebensabschnittsgemeinschaft. Und wenn ich das will, wenn wir das wollen, warum dann nicht heiraten?
Das andere das für sich anders entscheiden, ist mir klar. Ist legitim. Aber so manche, die nicht heiraten, wollen auch erst gar nicht die Lebensgemeinschaft (und manche, die heiraten auch nicht) - ist nicht meins.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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06.09.2007, 17:06Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Ich möchte keine Beziehung auf Zeit. Ich möchte eine Lebensgemeinschaft, keine Lebensabschnittsgemeinschaft. Und wenn ich das will, wenn wir das wollen, warum dann noch heiraten?
Zitat von Edelherb
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06.09.2007, 17:17Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Zumindest ist heiraten der übliche Weg, eine Lebenspartnerschaft zu begründen, sich das "für immer" gegenseitig zu versprechen und sich öffentlich zueinander zu bekennen.
Zitat von Inaktiver User
Und ohne Heirat ist es nicht so einfach, sich das glaubwürdig zu versprechen.
geht es um die Trennung von Deinem Mann?
Zitat von Inaktiver User
Oder um die Beziehung zu Deinem neuen Freund?
Gruß, LeonieGeändert von Inaktiver User (06.09.2007 um 17:35 Uhr)
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06.09.2007, 17:20Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Weil die Heirat das Ritual dafür ist. Und Rituale entfalten eine Wirkung. Anscheinend wird das heute immer gerne negiert, warum auch immer.
Zitat von Inaktiver User
Es ist schon ein Unterschied, ob sich ein Paar einig ist, eigentlich grundsätzlich ja auch heiraten zu können oder ob es diesen speziellen Moment des Ja-Wortes miteinander erlebt.


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