Zitat von Inaktiver User
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Ein Vertrag schafft doch nicht Vertrauen und Respekt etc. Empfindungen über einen Vertrag zu festigen, hat für mich immer den Beigeschmack der finanziellen Absicherung.
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28.08.2007, 08:27Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
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28.08.2007, 09:04
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Nicht jeder, der heiratet und gar gemeinsames Geld hat, will deswegen verschmelzen.
Zitat von Inaktiver User
Ansonsten gehört es für mich auch zum Auswahlprozess, dass ich selbstverständlich nur einen Mann nehme, mit dem ich nicht über den Nagellack diskutieren muss. Oder allerhöchstens genau ein Mal.
Es geht ja auch nicht um ein Entweder-Oder.
Zitat von Inaktiver User
Die Ente bleibt draußen.
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28.08.2007, 13:45Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Ich wage zu behaupten, dass wir nicht gerade mit Ehemännern gesegnet sind, die über soviel Vermögen verfügen, dass sich ein Ehevertrag lohnt.
Aber wenn jemand ein großes Erbe zu erwarten hat, ist es doch okay, darüber zu sprechen oder einen zu fixen. Hätte ich kein Problem mit.
Wir haben über sowas nicht mal nachgedacht, alles gehört mal ihm,wenn mir etwas passiert und umgekehrt auch, es gibt keine Kinder oder Familei, also zusätzlich vereinfachte Situation.
Ich kenne einige Frauen, die geheiratet werden wollen, Kinder möchten und nicht mehr arbeiten wollen.
Gerade am Wochenende im Schwimmbad wieder erlebt, wie sie sich bekringeln,d as sie Montags wieder zum Kaffe dort sitzen, während das arbeitende Volk im Stau steht...
Aber das sind einzelne Ausnahmen.
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28.08.2007, 13:58
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Habt ihr ein entsprechendes Testament? Sonst ist das nicht so - auch wenn viele das denken.
Zitat von Inaktiver User
Und mit Testament auch nur, solange niemand den Pflichtteil einfordert.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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28.08.2007, 14:02Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Unverheiratete und gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften haben das Problem, dass alles > wenigen tausend € horende versteuert werden muss.Und mit Testament auch nur, solange niemand den Pflichtteil einfordert.
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28.08.2007, 14:12
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Das sind -leider- nicht nur vereinzelte Ausnahmen. Es gibt auch heute immer noch einige Frauen, die die Ehe als reines Versorgungsinstitut ansehen. Meistens fallen sie dann doch auf den Boden der Realität, wenn eine Trennung ansteht, und sie sehen, dass der Gatte nicht ein lebenlang für sie zahlen muss, da sie das Kind erzieht. Noch mehr ändern wird sich das, wenn die Unterhaltsreform nächstes Jahr -sehr wahrscheinlich- beschlossen wird. Dann gelten die starren Regeln (bis 8 Jahre des Kindes gar nicht arbeiten usw.) nicht mehr in dieser Weise und auch Mütter aus n.e.Lebensgemeinschaften bekommen mehr Unterhaltsansprüche zugesprochen (Jetzt meistens nur für die ersten 3 Lebensjahre des Kindes).
Zitat von Inaktiver User
Aber von diesen Frauen abgesehen, gibt es sehr viele Frauen, die eine Ehe als gleichberechtigte Partnerschaft ansehen, und auch im Falle einer Scheidung wirklich gerechte Lösungen mit ihrem Partner finden, und auch viele Männer, die solche Lösungen anstreben
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Und Nicht-heiraten schützt bekanntlich bei einer Trennung auch nicht immer vor Nicht-streiten.... Dann halt eben nur nicht vorm Familienrichter....
Viele Grüße, keja,
die selber seit ein paar Jahren verheiratet ist, und dies nicht missen möchte!
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28.08.2007, 14:12Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften find ich das nicht ok, aber bei nichtverheirateten? Also entweder will man vor dem Gesetz verbunden sein oder halt nicht.
Zitat von Inaktiver User
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28.08.2007, 14:24
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Weiss ich. Aber hier geht es ums Erben in einer Ehe. Auch da erhält nicht ein Ehepartner automatisch alles, sondern auch Eltern, Geschwister und Nichten/Neffen erhalten einen gewissen Teil. Der Ehegatte erbt nur komplett, wenn es keine entsprechenden Verwandten gibt. Sollte das bei Silencio der Fall sein, brauchen sie natürlich kein Testament, damit der andere Alleinerbe ist.
Zitat von Inaktiver User
Die Ente bleibt draußen.
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28.08.2007, 14:29Inaktiver User
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Und damit sind wir wieder bei den Lücken des Systems - ich kann die Ehe nicht unterstützen, wenn es auf der anderen Seite einen Teil der Bevölkerung ausgrenzt.
Zitat von Inaktiver User
Ich möchte schon mit meinem Partner auch vor dem Gesetz verbunden sein - aber das angebotene Gesamtpaket kann ich nicht akzeptieren; das bedeutet nicht, dass mir die verpflichtungen zu umfangreich oder zu bindend sind.
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28.08.2007, 14:30
AW: Wer nicht heiraten will, scheut verbindlichkeiten...?
Naja, man könnte darüber diskutieren, ob es richtig ist, dass der Staat die Höhe der Erbschaftssteuer nach dem Verwandtschaftsgrad regelt. Und ob der Pflichtteil heutzutage noch seine Berechtigung hat.
Zitat von Inaktiver User
Die alte Dame aus der Nachbarschaft kann nicht ihr gesamtes Erbe Frau Müller von nebenan vermachen, obwohl die sich die letzen Jahre so rührend gekümmert hat. Erstmal kommen die Kinder, die schon lange nichts mehr von ihr wissen wollten. Und wenn es solche nicht gibt, greift zumindest der Staat noch heftig zu. Das fängt bereits bei einer angeheirateten Tante an. Ist nicht mehr verwandt, kostet.
Mit "verbunden vor dem Gesetz" hat das herzlich wenig zu tun, es geht allein um Blutsbande.
Ich würde nicht weinen, wenn dies abgeschafft würde. Ich bin allerdings generell für höhere Erbschaftssteuern.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.


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