Anwälte vertreten üblicherweise eine Seite und beraten nicht neutral.Zitat von Satyr
Vielleicht haben sie, je nach Hintergrund, auch eine bestimmte Perspektive. Ich würde mir *meinen* Anwalt gerne selbst suchen, wenn wir schon einen Ehevertrag machen.
Es geht um eine Verhandlung, da müssen die Interessen beider Seiten vertreten werden, sollten diese divergierend sein. Wenn sich beide von vornherein einig sind, ist das vielleicht anders. Klingt aber in sismas Fall, wo der Mann einfach einen Vertrag vorlegt, nicht danach.
Grüße,
Edelherb
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Thema: Ehevertrag
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28.08.2007, 14:18
AW: Ehevertrag
Die Ente bleibt draußen.
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28.08.2007, 17:03Inaktiver User
AW: Ehevertrag
eeehm, wie sichert einen der "staatliche ehevertrag" eigentlich gegen dieses Risiko ab?
nach der derzeitigen rechtslage ist der ehegatte der juristische vater der kinder und also zu deren unterhaltung heranzuziehen.
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28.08.2007, 17:27
AW: Ehevertrag
so genau weiß ich das nicht, war nicht dabei und kenne die beiden nicht. es hörte sich so an, als sei der Anwalt ein Freund des Mannes. also nun auch ein freund des hause.
Zitat von Edelherb
Die Frau nicht unbedingt in diesen Dingen bewandert und er Mann hat so gesagt: "Schatz lass mich das nur machen, mit dem Bürokram brauchst du dich nicht zu beschäftigen".
Was macht man da? selber anwalt suchen! eigentlich ja! aber sich schon vorher über Anwälte unterhalten...
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28.08.2007, 17:35
AW: Ehevertrag
Wir reden hier über erwachsene Menschen.
Zitat von Sisma
Denen sollte klar sein, dass ein Ehevertrag Folgen für Mann und Frau hat. Und dass die Interessenlage nicht unbedingt parallel ist, dass also was für ihn gut ist, nicht für sie gut sein muss und vice versa.
Da kann man nicht einfach unterschreiben, damit man sich nicht "mit Bürokram" beschäftigen muss. Sie muss auch nicht bewandert sein, aber sie kann Leute fragen bzw. beauftragen, die bewandert sind (Juristen).
Ein bißchen tut die Frau mir leid (nicht wegen dem, was im Vertrag steht, sondern dass man sie etwas unterschrieben liess und sie weiss nicht was), aber auch nur ein bißchen. Irgendwann muss man halt das eigene Gehirn einschalten, auch als werdende Ehefrau.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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28.08.2007, 17:39Inaktiver User
AW: Ehevertrag
Zitat von Edelherb
aber gerade dies, nämlich bald eine EHEFRAU zu sein, vernebelt vielen den Verstand. und wie in einigen hier vertretenen Fällen geben die Frauen offen zu, dass der Mann sie ohne Vertrag nicht geehelicht hätte.
ich kann dann zwei Dinge tun:
a) nicht heiraten.
b) hinterfragen, warum aus seiner Sicht ein Vertrag nötig ist und das von einem eigenen Anwalt prüfen lassen.
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28.08.2007, 17:42
AW: Ehevertrag
Ja, jetzt schon. Aber er hatte einige Zeit (zwei Jahre?) um einen Test zu beantragen, wenn es Verdachtsmomente gibt. Ich weiss nicht, wie es ist, wenn er erst später von entsprechenden Verdachtsmomenten erfährt, ob es dann auch noch das Recht gibt. Und es hat in meinen Augen ein Gschmäckle, wenn solche Test erst veranlasst werden, wenn der Rosenkrieg tobt, die Kinder instrumentalisiert werden, und es um Unterhalt geht.
Zitat von Inaktiver User
Ich sage nicht, dass die gegenwärtige rechtliche Lage optimal ist, aber völlig rechtlos sind Väter auch nicht. Es ist jedenfalls schwierig, weil es ja nicht nur um leibliche Verwandtschaft geht, sondern oftmals auch um emotionale Bindungen, die dann über viele Jahre entstanden sind (im verlinkten Thread angeblich nicht, aber das halte ich für die Ausnahme).
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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28.08.2007, 18:04
AW: Ehevertrag
Zitat von Fender
Ja, das steht völlig im Belieben der Bank, wieviel Kulanz sie da walten lässt. In der Regel sind Überziehungskredite sowieso jederzeit kündbar, d.h., die Bank kann von Dir jederzeit das Geld zurückverlangen. Und, des weiteren, bedingen sich Banken in den AGBs oft ein Verrechnungsrecht aus, d.h., Haben auf einem Konto darf mit Soll auf einem anderen verrechnet werden, entscheidend ist nur, dass in beiden Fällen die gleiche Person Kontoinhaber ist. Bei einem gemeinsamen Konto ist das Paar nämlich Gesamtschuldner und die Bank darf sich aussuchen, von wem sie sich das Geld holt.
Einen wirklichen Schutz bietet da nur eines, nämlich KEIN gemeinsames Konto, oder eben nur bei einer Bank, bei der sonst keine Guthaben laufen.
Selbst das ist aber oft kein Schutz, wenn gemeinsames Wirtschaften angesagt ist - der Eine haftet da ja meistens für die Schulden, die andere macht, mit.
Insofern, Du kommst dann eben um die Pfändung nicht drumrum ... ziemlich ätzend, wenn Dir Dein werter Ehegatte da mal eben die Liquidität versauen kann, weil er Banken veranlasst, "gemeinsam" aufgenommene Kredite zu kündigen.
Das hätte mich mal vor einiger Zeit beinahe bei der Privatinsolvenz Platz nehmen lassen, als ich mich nach meiner Scheidung gerade selbständig machen wollte *g*. Zum Glück hatte ich Glück und schnell den ersten Auftrag ...
Jedenfalls ... klare Gütertrennung ist das einzige, was in meinen Augen sinnvoll ist.
Und hierzu:
Ich verstehe nicht, wieso die Frau gar nichts hat, wenn sie sich scheiden lässt ? Hat Sie denn keinen Job - wieso sollte sie per se Anrecht auf mehr haben, als dass, was sie sich erarbeitet hat ? Und das Anrecht kann ihr doch niemand nehmen !
Zitat von Sisma
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29.08.2007, 10:14Inaktiver User
AW: Ehevertrag
Liebe Edelherb, tut mir leid, aber dazu reicht der Großmut vieler geschasster Ehemänner und Väter nicht aus. Und meiner auch nicht.
Zitat von Edelherb
Mir persönlich sind aus einem anderen Forum noch drei weitere Fälle bekannt und in der Presse ist der Fall eines Mannes gewesen, der seit 18 Jahren für ein Kuckuckskind zahlt.
Du plädierst immer für gemeinsame Solidarität und hier wird das grob missbraucht. Das INSTRUMENT KIND hat die Frau schon viel eher ins Spiel gebracht und hat wissentlich die eheliche Solidarität und Gemeinschaft mit Füßen getreten.
Da gibt es für mich keine NACHSORGE. Auch nicht für die Kinder.
LG Rosie
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29.08.2007, 10:15
AW: Ehevertrag
keine ahnung um was es genau ging! ob der Mann von ihr verlangt hat, dass sie zu hause bleibt! obs um Erbschaftsgeschichten ging, ich weiß es nicht.
Zitat von noo.
was ich eigentlich damit sagen wollte. es geht auch andersrum.
es gibt viele Männer, grade die etwas betuchteren, die möchten ein Hausmütterchen! die möchten eine Frau, die das Haus repräsentativ hält, mit denen sie sich auf eine Party schmücken können. im privaten kenne ich keine, aber im Job habe ich mit vielen solcher Frauen zu tun! Klar die Frauen finden das sicher auch nicht so schlecht!
und wenn der Mann ein Vorstand ist und die Frau ackert 6 tage als Friseuse, paßt das (auch den Männern) meist nicht ins Bild!
und ja, ich finde in diesem Fall ist Unterhalt später angebracht!
aber viele Frauen sind nicht so taff, wie hier die Frauen hier.
wenn eine verliebte Frau von ihrem auch so erfolgreichen Mann einen Vertrag vorgelegt bekommt, dann trauen sie sich meistens auch nicht zu sagen: "Ich hole erstmal meinen Anwalt!" weil viele gar keinen haben und nicht wissen, wohin sie sich zu wenden haben! sie vertrauen ihrem Mann und ihrer Liebe!
ich habe mal meine Eltern und meinen Bruder angewiesen, darauf zu achten, dass ich mal vertraglich mein Erbe schütze, sollte ich mal vor liebe vernebelt sein! (aus zugewinn ausschließen oder ähnliches)
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29.08.2007, 10:26
AW: Ehevertrag
Rosie, Du hast nicht verstanden, worum es mir geht. Das Kind als Instrument heisst, dass man über das Kind Dinge regeln will, wo es um die Paarbeziehung geht.
Zitat von Inaktiver User
Bei dieser Perspektive bleibst Du, fügst nur ein "Die hat aber angefangen" ein.
Mir ging es um das KIND. Und um die Beziehung zwischen (offiziellem) Vater und Kind, die vermutlich/hoffentlich über sehr, sehr viele Jahre gewachsen ist. Die ist wichtig und hat einen Wert, völlig egal, woher die Gene kommen und wie die Mutter sich gegenüber dem Vater auf Paarebene verhalten hat.
Dass dies in Trennungskriegen gerne aus den Augen verloren wird, zeigt leider auch Dein Posting.
Nichts für ungut,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.


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