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Thema: Ehevertrag

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Satyr
    Sorry aber.. That's life.
    Alles klar, Satyr. Wir brauchen uns nicht weiter darüber zu unterhalten.
    Wer keine Wahl hat, muss sich entscheiden.

  2. gesperrt

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    AW: Ehevertrag

    @Edelherb:

    Zitat Zitat von Edelherb

    Dass beide arbeiten gehen, ist sicherlich meist zu bewerkstelligen. Dass beide ihre Karriere optimieren, ist schon schwieriger. Insbesondere wenn dazu gehört, dass man nicht ewig an einem Ort bleiben kann, sondern auch beruflich umziehen muss. Da wird die Luft dann schon dünner. Weniger aus Zeitgründen, als aus Gründen der verfügbaren Stellen.
    Aber dann ist es doch gerade im Interesse desjenigen, der überlegt, auf Einnahmen zu verzichten, dass sein Karriere machender Partner auch im Falle einer Trennung zahlungsfähig bleibt. Also entsprechend sämtliche Einzahlungen in den Topf übernimmt. Und wie gesagt, wenn der das nicht kann oder will, bleibt ja noch die Trennung.
    Dann muss ich zwar meine Einzahlungen weiter vornehmen, um sicherzustellen, dass mein Partner trotz der familienrechtlichen Bestimmungen weiter die Kindeskosten mit mir teilen kann und den Betreuungsunterhalt weitestgehend zurückerhält. Dafür kann ich mich aber voll meiner Karriere widmen.

    Und das ist ja nicht schlimm. Das ist ja das, was ich sowieso mit dem Partner vereinbart habe.
    Jedenfalls habe ich alle Möglichkeit der Welt, mich gemeinsam mit dem Partner zu entscheiden, dass ich meine Karriere nicht forciere. Ich kann es nur nicht mehr alleine entscheiden .


    Jedenfalls werde ich nie wieder heiraten, ohne zu verlangen, dass die Frau eine Versicherung ( welcher Art auch immer ) zu meinen Gunsten abschliesst ...

    Ist das nicht eine super gute Sache, Edelherb ? Jetzt sag' doch mal selber ! Ich meine, Du als Frau, mit Deinem 14 % - Risiko, dass Dein Mann sich scheiden lässt, siehst das vielleicht nicht so. Aber wenn Du Dir vorstellst, Du könntest Deine Hand dafür ins Feuer legen, dass es passiert ? Da hättest Du doch sicher auch gerne so einen Nachweis, dass Dich die Sache nicht finanziell ruiniert, oder ?

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von noo.
    Jedenfalls werde ich nie wieder heiraten, ohne zu verlangen, dass die Frau eine Versicherung ( welcher Art auch immer ) zu meinen Gunsten abschliesst ...
    Das bleibt Dir unbenommen.

    Wir wollen keinen Abfindungstopf, in den jetzt schon eingezahlt wird. Wir sparen für UNS.

    Ist das nicht eine super gute Sache, Edelherb ? Jetzt sag' doch mal selber ! Ich meine, Du als Frau, mit Deinem 14 % - Risiko, dass Dein Mann sich scheiden lässt, siehst das vielleicht nicht so. Aber wenn Du Dir vorstellst, Du könntest Deine Hand dafür ins Feuer legen, dass es passiert ? Da hättest Du doch sicher auch gerne so einen Nachweis, dass Dich die Sache nicht finanziell ruiniert, oder ?
    Zum einen: das mit dem 14%-Risiko ist Schwachsinn. Weil es nichts, aber auch gar nichts darüber aussagt, welche Dynamik es in der Beziehung gab. Sie hat die Scheidung eingereicht. Was sagt das aus? Ziemlich wenig.

    Du weisst nicht, was schief gegangen ist, wer welche Anteile dazu beigetragen hat und Du weisst v.a. nicht, was sonst passiert wäre. Hätte es keine Scheidung gegeben, wenn sie die nicht eingereicht hätte? Das unterstellst Du. Vielleicht hätte es aber trotzdem eine gegeben, nur er hätte sie dann zwei Wochen später eingereicht. Vielleicht wollte sie die Beziehung weiterführen und er hat Nein gesagt, ist ausgezogen etc. Und sie hat gesagt: dann eben nicht, wenn schon, denn schon und die Scheidung eingereicht. All das kann sich hinter dieser Zahl verbergen.

    Und wofür soll ich meine Hand ins Feuer legen? Für die Scheidung? Dann würde ich erst gar nicht heiraten. Und mir vielleicht gar einen anderen Partner suchen.

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Edelherb
    Genauso, wie jedes Paar auch gerne Eheverträge abschliessen darf. Und Unterhalt ausschließen. Wogegen ich mich verwehrt habe, war die ursprüngliche Behauptung von satyr, dass Ehegattenunterhalt grundsätzlich abgeschafft gehört. Das sehe ich weiterhin nicht so -
    Und wieso nicht? :)
    Du sagst doch immer das man sich vertrauen soll und nicht über die Trennung nachdenken. Wofür braucht man dann nachehelichen Ehegattenunterhalt? Wenn man sich trennt, wird man doch erwachsen genug sein das auch so zu regeln, ohne den Anderen hängen zu lassen - oder? Also ist der staatliche Ehevertrag samt Ehegattenunterhalt nicht nötig.
    Oder vertraust Du dem Partner etwa nicht? Unterstellst Du ihm, das er Dich im Trennungsfall verarschen und einfach so auf der Straße sitzen lassen würde? SO einen würdest Du heiraten?

    Falls ja.. kann man das mit den Eheverträgen ja umgekehrt machen. Wer nachehelichen Ehegattenunterhalt will, schreibt das per Ehevertrag fest. Wer das nicht macht, muss eben untereinander Absrprachen treffen.

    Was stört Dich daran? :)

    Zum einen: das mit dem 14%-Risiko ist Schwachsinn. Weil es nichts, aber auch gar nichts darüber aussagt, welche Dynamik es in der Beziehung gab. Sie hat die Scheidung eingereicht. Was sagt das aus? Ziemlich wenig.
    Was interessiert die Dynamik, ohne Schuldprinzip :)

    Alles klar, Satyr. Wir brauchen uns nicht weiter darüber zu unterhalten.
    Doch.. ich würde nämlich gern wissen was von dem geschilderten aussagt, das die Frau unbedingt ein Recht darauf haben muss den Lebensstandard zu halten ?

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    AW: Ehevertrag

    satyr braucht ne Gebärmaschine ohne Rechte und Ansprüche, sonst nichts!
    aus ihm spricht nur eins: Haß, Mißgunst und Arroganz gegenüber der potentiellen Ehefrau bzw. Exfrau.

    ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Ehe von ihm aussehen würde, wenn seine Frau nicht so gut verdient wie er... muss sie jedesmal einen Kniefall machen, wenn sie das Haus betritt, was du wahrscheinlich mit deinem Geld gekauft hast? darf sie gönnerhaft mit in deinem Bettchen schlafen, oder bekommt sie ein Zimmer im Keller, weil sie hat das Haus ja nicht mitbezahlt und somit keinen Anspruch drauf hat!!!!

    und die kinder bekommt der, der mehr geld hat! ja klar.

    Wenn du schon im Vorfeld mit solchen Geschützen auffährst, brauchst du dich nicht wundern, wenn die zukünflige Exfrau alle Register zieht um ihre Rechte durchzusetzen. und da steht dann zum Glück der Staat auf ihrer Seite. und in deinem Fall sage ich: zu Recht!!!! ich gönne es deiner zukünftigen Exfrau von Herzen!

    oh mann, ich kann nur für jede Frau hoffen, dir nicht über den Weg zu laufen.....

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Sisma
    satyr braucht ne Gebärmaschine ohne Rechte und Ansprüche, sonst nichts!
    aus ihm spricht nur eins: Haß, Mißgunst und Arroganz gegenüber der potentiellen Ehefrau bzw. Exfrau.
    Nö. Aus mir spricht der Wunsch nach einer Beziehung auf Augenhöhe, ohne Machtgefälle.
    Faszinierend das solche Wünsche eines Mannes immer wieder runtergeschlagen werden, mit der Unterstellung des Hasses und dergleichen :)

    ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Ehe von ihm aussehen würde, wenn seine Frau nicht so gut verdient wie er... muss sie jedesmal einen Kniefall machen, wenn sie das Haus betritt, was du wahrscheinlich mit deinem Geld gekauft hast?
    Nö. Sie könnte entweder mehr arbeiten oder ALG beantragen. Und nu kommts.. wäre nicht nötig, ich würde sie ohne Probleme finanziell unterstützen - solange sie keinen Job findet. Daraus ergibt sich aber kein Anspruch NACH der Ehe.
    Was ich, aus Liebe, während der Ehe mache ist eine Sache. Wenn die Liebe weg ist, will ich aber nicht mehr.
    Was ist daran so schlimm?

    und die kinder bekommt der, der mehr geld hat! ja klar.
    Nein. Der, bei dem sie Qualitativ besser aufgehoben sind. Und da zählt mehr als nur Quantitives "da" sein. Das zählt sicherlich AUCH.. aber nicht als einziges.
    Und da ich für das Kind da sein werde (kann die Mutter auch gerne, wenn sie mir sagt wie das zu finanzieren ist) und gute Möglichkeiten bieten kann.. was spricht dagegen wenn ein Kind dann auch bei mir bleibt?

    Wenn du schon im Vorfeld mit solchen Geschützen auffährst, brauchst du dich nicht wundern, wenn die zukünflige Exfrau alle Register zieht um ihre Rechte durchzusetzen.
    Ihre Rechte? Welche meinst Du?

    und da steht dann zum Glück der Staat auf ihrer Seite. und in deinem Fall sage ich: zu Recht!!!! ich gönne es deiner zukünftigen Exfrau von Herzen!
    Genau. Weil an einem Arschloch wie mir, muss man sich dann hinterher ja vom feinsten Rächen.. gell?
    Achne.. sowas machen Frauen ja nicht.. hab ich vergessen...

    oh mann, ich kann nur für jede Frau hoffen, dir nicht über den Weg zu laufen.....
    Genauso wie man Männer eigentlich nur vor Frauen warnen kann, die auf den Staatlichen Ehevertrag bestehen. Wird ja seinen Grund haben, gell? :)

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    AW: Ehevertrag

    @satyr: eine Trennung ist eine emotionale Geschichte. Ich würde uns zutrauen, keinen Rosenkrieg zu machen, keine Frage.

    Die Berechnung von Ehegattenunterhalt ist eine komplexe Sache. Was ist gerecht. Ich fände es sehr aufwendig, wenn das jedes Paar für sich, und dann noch in einer solchen Situation, austarieren müßte und finde die Grundidee, dass es da Richtlinien und Maßstäbe gibt, nicht falsch.

    Einigen muss man sich dann trotzdem noch. Viele Paare machen das auch, ohne dass der Staat es festlegt. Man muss sich ja nicht an die staatlichen Vorgaben halten. Aber es gibt eine Rückfallposition, wenn keine Einigung möglich ist.

    Zitat Zitat von Satyr
    Falls ja.. kann man das mit den Eheverträgen ja umgekehrt machen. Wer nachehelichen Ehegattenunterhalt will, schreibt das per Ehevertrag fest. Wer das nicht macht, muss eben untereinander Absrprachen treffen.

    Was stört Dich daran? :)
    Prinzipiell könnte man das machen. Ich finde es allerdings richtig, das zum "Standardfall" zu machen, was das häufigere und typischere ist und die Abweichung dann per Einzelvertrag zu regeln.

    Bisher scheint es noch häufig vorzukommen, dass man sich in einer Beziehung einigt, dass ein Partner Vollzeit arbeitet, ggfs. Karriere macht und der andere Partner sich stärker um Haushalt und Kinder kümmert, nur Teilzeit arbeitet, was häufig auch den Verzicht auf beruflichen Aufstieg beinhaltet.

    Solange das das Standard-Modell der Ehe ist (im Sinne von meist-gewählt), solange halte ich den staatlichen Standardvertrag im Prinzip für angemessen.

    Was interessiert die Dynamik, ohne Schuldprinzip :)
    Mich nicht, zumindest nicht im Kontext dieser Frage. Du hast sicherlich gelesen, dass ich nur gesagt habe, dass es NICHTS aussagt.

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Edelherb
    @satyr: eine Trennung ist eine emotionale Geschichte. Ich würde uns zutrauen, keinen Rosenkrieg zu machen, keine Frage.
    Und ich für meinen Teil weiss nicht, ob ich mir das zutrauen kann... wenn ich ehrlich bin. Nicht weil ich ein fieser Mensch bin, sondern weil ich vorher nicht weiß wie groß die eventuelle Kränkung ist und wie ich damit umgehe. Einfach weil es etwas "neues" ist, ich da nicht aus eigener Erfahrung von mir sprechen und ausgehen kann.
    Und grade für Kinder, hätte ich dann da gern Sicherheit, das auch ich sie nicht benutzen werde, ohne es zu merken.

    Die Berechnung von Ehegattenunterhalt ist eine komplexe Sache. Was ist gerecht. Ich fände es sehr aufwendig, wenn das jedes Paar für sich, und dann noch in einer solchen Situation, austarieren müßte und finde die Grundidee, dass es da Richtlinien und Maßstäbe gibt, nicht falsch.
    Sehe ich genauso. Ich finde nur die Richtlinien doof. Eigene darf ich aber nicht haben, würde vor Gericht nicht bestehen.
    Was spricht dagegen, das jedes Paar sich eigene und individuelle Richtlinien schafft?

    Einigen muss man sich dann trotzdem noch. Viele Paare machen das auch, ohne dass der Staat es festlegt. Man muss sich ja nicht an die staatlichen Vorgaben halten. Aber es gibt eine Rückfallposition, wenn keine Einigung möglich ist.
    Was im Endeffekt aber heisst, das der Part der etwas davon hätte, nur einen Streit vom Zaun brechen muss. Und das wäre wieder ein Machtgefälle.
    Wofür sollte es eine Rückfallposition geben?
    Mit privatem Ehevertrag wäre klar was passiert. Und wer eigenständig sich selbst dann noch gut stehend haben möchte, muss eben arbeiten. Was ist so schlimm daran?
    Die Rückfallposition wäre das man im Zweifelsfall von ALG leben muss. Was aber auch nicht das Drama schlechthin ist, oder? Das machen andere auch, die nicht verheiratet waren und keinen Job finden. Warum soll das für Ex Verheiratete anders sein?

    Prinzipiell könnte man das machen. Ich finde es allerdings richtig, das zum "Standardfall" zu machen, was das häufigere und typischere ist und die Abweichung dann per Einzelvertrag zu regeln.

    Bisher scheint es noch häufig vorzukommen, dass man sich in einer Beziehung einigt, dass ein Partner Vollzeit arbeitet, ggfs. Karriere macht und der andere Partner sich stärker um Haushalt und Kinder kümmert, nur Teilzeit arbeitet, was häufig auch den Verzicht auf beruflichen Aufstieg beinhaltet.

    Solange das das Standard-Modell der Ehe ist (im Sinne von meist-gewählt), solange halte ich den staatlichen Standardvertrag im Prinzip für angemessen.
    Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
    Solange der Staat die Hausfrauenehe fördert und Steuerlich "besser" stellt, wird sich da nicht viel ändern.
    Solange die Wahlmöglichkeit im Endeffekt einseitig beiden Frauen liegt, auch nicht (nicht wegen der Frauen, sondern wegen der Einseitigkeit generell)...
    Der Staat mischt sich zu sehr ein, schubst in eine Richtung. Und das finde ich nicht gut.
    Ich finde nach wie vor nicht, das ich ein Modell leben sollte, nur weil viele andere es auch tun. Ich bin ein individueller Mensch und meine Liebe ist eine Individuelle.. so wie es jede ist. Und deshalb will ich sie nicht nach einem Standard Modell leben müssen, das mir nicht gefällt.

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Satyr
    Sehe ich genauso. Ich finde nur die Richtlinien doof. Eigene darf ich aber nicht haben, würde vor Gericht nicht bestehen.
    Was spricht dagegen, das jedes Paar sich eigene und individuelle Richtlinien schafft?
    Das kannst Du. Vorher. Oder?

    Institutionalisierungen haben ansonsten den Vorteil, dass sie dem einzelnen eine Menge Arbeit abnehmen. Ich MUSS mich nicht damit auseinandersetzen, wenn ich nicht will. Ich KANN, ich darf davon abweichen. Allerdings sollte ich mir das rechtzeitig überlegen.

    Mit privatem Ehevertrag wäre klar was passiert.
    Mit staatlichem ist es das auch.

    Und wer eigenständig sich selbst dann noch gut stehend haben möchte, muss eben arbeiten. Was ist so schlimm daran?
    Die Rückfallposition wäre das man im Zweifelsfall von ALG leben muss. Was aber auch nicht das Drama schlechthin ist, oder? Das machen andere auch, die nicht verheiratet waren und keinen Job finden. Warum soll das für Ex Verheiratete anders sein?
    Du weisst hoffentlich schon, dass es nicht darum geht, dass es schlimm ist, wenn jemand arbeiten muss. Schon x-mal geschrieben, allmählich wird es langweilig.

    Es geht darum, dass zwei ein Modell leben, was beinhaltet (absichtlich), dass bei einem eine De-Qualifizierung stattfindet. Die u.U. dazu führt, dass es schwieriger ist, wieder eine Arbeit zu finden. Und ich als Steuerzahlerin sehe ehrlich gesagt kein bißchen ein, warum dann die Allgemeinheit dafür zahlen soll, obwohl der andere, der das Modell auch wollte, ganz prima verdient. Denn es geht meist natürlich nicht um ALG, wofür man eingezahlt haben müßte, sondern um AlgII.

    Und ich finde es auch gerecht, dass, wenn zwei sich einigen, dass einer beruflich durchstartet und der andere zurücksteckt (für den Fall, dass beides leider nicht geht), dann der Zurücksteckende einen Ausgleich bekommt. Du scheinst das anders zu sehen, da werden wir nicht zusammenkommen.

    Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
    Solange der Staat die Hausfrauenehe fördert und Steuerlich "besser" stellt, wird sich da nicht viel ändern.
    Ich habe nichts, aber auch gar nichts dagegen, wenn hier Änderungen stattfinden. Ich bin die letzte, die das Splitting in der gegenwärtigen Form verteidigt. Ich bin allerdings dagegen, ERST das Unterhaltsrecht zu ändern. Es muß andersrum gehen, weil die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (mit) dafür sorgen, dass die Aufteilung momentan so ist, wie sie ist, da scheinen wir uns mal einig zu sein.

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

  10. gesperrt

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Edelherb
    Das bleibt Dir unbenommen.

    Wir wollen keinen Abfindungstopf, in den jetzt schon eingezahlt wird. Wir sparen für UNS.
    Wäre aber die sicherste Methode, zu verhindern, dass ihr mal später der Allgemeinheit zur Last fallt.

    Zum einen: das mit dem 14%-Risiko ist Schwachsinn.

    [...]

    All das kann sich hinter dieser Zahl verbergen.
    Noch viel schlimmer - all das verbirgt sich hinter dieser Zahl . Aber es ist völlig irrelevant, was sich hinter dieser Zahl verbirgt.

    Wenn ich als Mann heirate, ist es wahrscheinlicher, dass meine Frau irgendwann die Scheidung einreicht, als dass sie die nicht einreicht. Es geht dabei nicht, wie Du zu glauben scheinst, um die Frage, ob ich zur größerern Hälfte der A..männer gehöre, die weggeschieden gehören, oder soviele Frauen solche ausbeuterischen Miststücke sind. Beides kommt vor. Völlig irrelevant.

    Auch als A...mann möchte ich faire Rechtsprechung und mich nicht finanziell ruinieren, auch als ausbeuterisches Miststück will ich, dass mein Ex zumindest seine finanziellen Zusagen einhält.

    Ganz einfach.

    Und wofür soll ich meine Hand ins Feuer legen? Für die Scheidung? Dann würde ich erst gar nicht heiraten. Und mir vielleicht gar einen anderen Partner suchen.
    Natürlich. Die ersten zwanzig Jahre oder so muss man doch davon ausgehen, dass die Seligkeit nicht ewig währt und entsprechende Vorkehrungen treffen ...

    Am besten wäre es wahrscheinlich, wenn der Staat so eine Eheversicherung organisiert, so als negatives Ehegattensplitting. Wenn zwei heiraten, wird ihr Einkommen addiert, und dann mit dem auf Grund der Progression höheren Steuersatz versteuert.

    Aus den Steuermehreinnahmen wird eine Eheversicherung finanziert, die im Schadensfall nötige Unterhaltszahlungen übernimmt.

    Auch verfassungsrechtlich unbedenklich, weil ja erst dadurch, im Gegensatz zum positiven Splitting, die Ehe gefördert wird - endlich trauen sich auch Männer wieder zu heiraten.

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