Das sowieso, ob mit oder ohne Patente. Aber jetzt mal im Ernst, ist hier nicht ein Jurist unter uns, der uns sagen kann, ob so eine Lösung wasserfest ist, im Gegensatz zu einem plumpen, familienrechtliche Abzockereien direkt einschränkenden Ehevertrag ?Zitat von Levade
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Thema: Ehevertrag
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21.08.2007, 12:18
AW: Ehevertrag
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21.08.2007, 12:20
AW: Ehevertrag
Seh ich nicht ... letztendlich läuft das doch auf das hinaus, was Leonie auch schon sagte. Wenn zwei Gehälter da sind, sollte man eines ansparen.
Zitat von Edelherb
Und das Geld sollte der erhalten, der es braucht, also derjenige mit den finanziellen Verpflichtungen.
Nachtrag: Gut, es setzt voraus, dass nicht einer seine beruflichen Qualifikationen mutwillig, weil der andere schon zahlt, verfallen lässt ... aber genau das ist ja das Ziel der Sache.Geändert von noo. (21.08.2007 um 12:30 Uhr)
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21.08.2007, 12:36
AW: Ehevertrag
"Ansparen" ist ergebnisoffen. Wir sparen auch - wenn auch kein ganzes Gehalt.
Zitat von noo.
Wofür wir es verwenden, hängt von vielen Dingen ab, die wir jetzt noch nicht wissen. Brauchen wir demnächst ein neues Auto? Wollen wir eines Tages ein Haus kaufen? Brauchen wir ein finanzielles Polster, falls mal ein Gehalt ausfällt - aus welchen Gründen auch immer?
Eine Lebensversicherung ist erstmal gebunden, davon hast Du dann etwas im Alter. Alles andere wird nicht dadurch abgedeckt.Die Ente bleibt draußen.
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21.08.2007, 12:37
AW: Ehevertrag
Deine Gedanken decken nur den "mutwilligen" Teil ab. Für die ganzen Paare, die gemeinsam entscheiden, bei denen es vielleicht nur möglich ist, eine Karriere, nicht beide zu optimieren, für die passt es leider nicht.
Zitat von noo.
Die Ente bleibt draußen.
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21.08.2007, 12:42Inaktiver User
AW: Ehevertrag
und kann auch in die hose gehen, von beiden seiten aus.
Zitat von Edelherb
ich würde einen geldtopf, wo beide über einen bestimmten zeitraum nicht drankommen, gut heißen.
deckelt zwar nicht spontan anstehende probleme - küchenmaschine kaputt und espressomaschine kaputt
- aber gibt doch eine gewisse sicherheit, zinsen sind auch höher.
btw - was ist eigentlich mit gemeinsamen konten? - haltet ihr das für gut?
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21.08.2007, 12:48
AW: Ehevertrag
Warum nicht? Es hängt doch immer davon ab, was man mit dem Geld machen will. Wir wissen es noch nicht, also lassen wir es offen, demnächst werden wir genauer planen. Wenn wir irgendwann wissen, ok, in zehn Jahren bauen wir ein Haus und brauchen es dann, legen wir es entsprechend optimiert an. Heute können wir das allerdings noch nicht wissen, weil ein Hauskauf nicht sinnvoll ist, wenn man alle paar Jahre umzieht.
Zitat von Inaktiver User
Alles, was als Altersabsicherung gedacht ist, sollte natürlich entsprechend festgelegt werden. Aber so, dass die Erträge optimal sind, nicht so, dass keiner dran kommt.
Heiraten wollen und gleichzeitig mitdenken, dass mein Partner auch mit dem ganzen Geld durchbrennen könnte, das kann und will ich nicht. Dafür bin ich anscheinend zu schlicht gestrickt.
Zur Zeit noch nicht mal.deckelt zwar nicht spontan anstehende probleme - küchenmaschine kaputt und espressomaschine kaputt
- aber gibt doch eine gewisse sicherheit, zinsen sind auch höher.
Find ich gut. Aber das erstaunt jetzt wohl nicht.btw - was ist eigentlich mit gemeinsamen konten? - haltet ihr das für gut?
Es entspricht unserer Idee von Lebenspartnerschaft. Zu der auch die Wirtschaftsgemeinschaft gehört.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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21.08.2007, 12:58
AW: Ehevertrag
Sorry aber.. That's life.
Zitat von Levade
In Deutschland gibts dafür das ALG.. auch für Männer die keinen Job mehr finden.
So spielt das Leben. Ich sehe darin keinen Anspruch auf einem Level bleiben zu dürfen. Weder für den Mann, noch für die Frau.
Jeder auf dem Level, das er sich erarbeitet. Schafft einer da kein ganz so hohes, muss man eben damit zurecht kommen.
Warum auch nicht?
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21.08.2007, 12:58Inaktiver User
AW: Ehevertrag
willst du jetzt was spannendes hören? wir waren gestern bei der bank und haben mal "beraten" lassen erst bei seiner, dann bei meiner - sie liegen einander gegenüber.
Zitat von Edelherb
die situation ist so, dass, solange verbindlichkeiten an dritte - sprich seine kinder, bestehen, uns empfohlen wird, kein gemeinsames konto zu führen.
heißt also: gegenseitige vollmachten und ein weiteres für gemeinsame ausgaben bzw. ersparnisse. auch darauf darf gepfändet werden.
die bank und auch die anwälte sagen einem klipp und klar, vertraue nicht zu sehr, dass alles gut geht.
im übrigen hat mein erster mann das gemeinsame konto volle granate geplündert, ich bin also schon vorsichtig, was wohl sicher auch verständlich ist.
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21.08.2007, 13:06
AW: Ehevertrag
Ja, da sind andere Formen, die kontinuierliche Entnahmen ermöglichen, wohl sinniger. Aber mal abgesehen von diesen technischen Details ...
Zitat von Edelherb
Natürlich ... der andere Fall interessiert mich doch gar nicht.
Zitat von Edelherb
Es ist im übrigen nicht möglich, dass nur einer Karriere machen kann, sondern allerhöchstens, dass nur einer Karriere machen kann, wenn ansonsten die Beziehung zusammen bleiben soll. Was aber viel seltener der Fall ist, als behauptet wird.
Im übrigen ist sowas dann wohl die Gretchenfrage - dann müßte sich bei meiner Lösung der eine bereit erklären, die Zahlungen für den anderen zu übernehmen, wenn sowohl die Beziehung bleiben als auch der eine auf Einkommen verzichtet soll.
Kann er das nicht, würde ich sagen, reicht wohl das Geld nicht, schon gar nicht im Trennungsfall, so dass der eine gar nicht zu Hause bleiben kann.
Ist aber letztendlich doch immer so, dass so eine Situation eine Neuverhandlung bedingt, oder ?
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21.08.2007, 13:30
AW: Ehevertrag
@rosie: ich schrieb, dass es unserer Idee entspricht. Bewusst subjektiv. Ich habe keine generelle Meinung dazu, wie Ehepaare bitte ihre Konten zu führen haben.
Genauso, wie jedes Paar auch gerne Eheverträge abschliessen darf. Und Unterhalt ausschließen. Wogegen ich mich verwehrt habe, war die ursprüngliche Behauptung von satyr, dass Ehegattenunterhalt grundsätzlich abgeschafft gehört. Das sehe ich weiterhin nicht so - und treffe damit KEINE Aussage, ob die gegenwärtigen Regelungen im Detail richtig sind. Auch wenn man bei jeder gesellschaftlichen Regelung Konstellationen finden wird, für die es ungerecht ist. Einzelfallgerechtigkeit kann keine Gesellschaft dieser Welt leisten.
Wir sprechen hier über Paare, über Ehen. Natürlich kann sich jedes Paar trennen und jeder seiner eigenen Wege gehen. Aber es geht um Problemlösungen IN Ehen. Und Nachsorge für Entscheidungen, die IN Ehen getroffen wurden.
Zitat von noo.
Dass beide arbeiten gehen, ist sicherlich meist zu bewerkstelligen. Dass beide ihre Karriere optimieren, ist schon schwieriger. Insbesondere wenn dazu gehört, dass man nicht ewig an einem Ort bleiben kann, sondern auch beruflich umziehen muss. Da wird die Luft dann schon dünner. Weniger aus Zeitgründen, als aus Gründen der verfügbaren Stellen.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.


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