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Thema: Ehevertrag

  1. gesperrt

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Levade
    *LOL*
    Was soll die Kapriole, Levade *g* ?

  2. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag

    ich habe versucht, das was du vorschlägst, mal für meine realität umzudenken : wenn ich nur 5 kinder betreue und dafür à 400 euro kalkuliere, macht das brutto 2000 euro.

    wohnraum in der entsprechenden größe an meinem wohnort kostet ca 800-1000 euro (da ist nur das eine zimmer mehr als spielzimmer) , i.d.r. ohne hz, strom. bei einem einkommen von 2000 fallen ca 300 euro an für kk und pflegeversicherung, dazu kommen die entsprechenden anderen abgaben und altersvorsorge, verköstigung der kinder, etc.

    das ist doch wohl keine alternative für eine berufstätigkeit im angestelltenverhältnis, sondern höchstens ein zubrot für die frau, die in der geschmähten hausfrauenehe lebt !!! vergleich das bitte mal mit deinem posting 472 ;-)))

    und die ganzen erzieher, die bereits jetzt keine anstellungen mehr finden, die peu à peu freigestellt werden, bringt das modell noch weiter ins berufsabseits.

    ich kenne eine frau, die sich mit ihrer tochter in einem etwas erweiterten modell "selbstständig" gemacht hat, weil die tochter keine anstellung als erzieherin gefunden hat.

    zu zweit betreuen sie 10 kinder unter 3 jahren, haben ein ladenlokal angemietet, dass sie abends und an wochenenden untervermieten.

    das ganze funktioniert nur deshalb, weil die mutter auf ein eigenes gehalt verzichtet, sich nur ein kleines taschengeld gönnt aus ihrer ganztagstätigkeit.

  3. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich habe versucht, das was du vorschlägst, mal für meine realität umzudenken : wenn ich nur 5 kinder betreue und dafür à 400 euro kalkuliere, macht das brutto 2000 euro.

    wohnraum in der entsprechenden größe an meinem wohnort kostet ca 800-1000 euro (da ist nur das eine zimmer mehr als spielzimmer) , i.d.r. ohne hz, strom. bei einem einkommen von 2000 fallen ca 300 euro an für kk und pflegeversicherung, dazu kommen die entsprechenden anderen abgaben und altersvorsorge, verköstigung der kinder, etc.

    das ist doch wohl keine alternative für eine berufstätigkeit im angestelltenverhältnis, sondern höchstens ein zubrot für die frau, die in der geschmähten hausfrauenehe lebt !!! vergleich das bitte mal mit deinem posting 472 ;-)))

    und die ganzen erzieher, die bereits jetzt keine anstellungen mehr finden, die peu à peu freigestellt werden, bringt das modell noch weiter ins berufsabseits.

    ich kenne eine frau, die sich mit ihrer tochter in einem etwas erweiterten modell "selbstständig" gemacht hat, weil die tochter keine anstellung als erzieherin gefunden hat.

    zu zweit betreuen sie 10 kinder unter 3 jahren, haben ein ladenlokal angemietet, dass sie abends und an wochenenden untervermieten.

    das ganze funktioniert nur deshalb, weil die mutter auf ein eigenes gehalt verzichtet, sich nur ein kleines taschengeld gönnt aus ihrer ganztagstätigkeit.

    ja, so hatte ich das gemeint. damit können dann mehr frauen arbeiten als vorher. oder nicht? die eine die die kinder betreut, hat ein zusätzliches einkommen, die anderen gehen arbeiten.

    wenn wir immer nur ja aber sagen, wird es nie was.

    meiner meinung nach, werden, solange frauen/eltern nachfrage erheben und der tagesmutter ein zubrot garantieren, dies auch keine zusätzlichen arbeitslosen erzieherinnen nach sich ziehen.

  4. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag

    wie du weißt, argumentiere ich aus der situation der arbeitslosen erzieherin aus, die ende letzten jahres selber eine einrichtungsauflösung mit den 5 kollegen "abgewickelt" hat. 3 der betroffenen kollegen (u.a. auch ich) arbeiten nicht in unserem beruf.

    nachfrage/bedarf wäre groß genug, wenn eltern massiv genug ihre anforderungen mit den fachkräften formulieren würden, statt sich mit billiglösungen wie offene ganztagsschule oder miesem personalschlüssel zufrieden zu geben.

    leider kommt es dazu nicht. wäre der beruf auch für männer interessant genug, sähe das vielleicht anders aus, ist so meine spekulation. ;-)))

  5. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    wie du weißt, argumentiere ich aus der situation der arbeitslosen erzieherin aus, die ende letzten jahres selber eine einrichtungsauflösung mit den 5 kollegen "abgewickelt" hat. 3 der betroffenen kollegen (u.a. auch ich) arbeiten nicht in unserem beruf.

    nachfrage/bedarf wäre groß genug, wenn eltern massiv genug ihre anforderungen mit den fachkräften formulieren würden, statt sich mit billiglösungen wie offene ganztagsschule oder miesem personalschlüssel zufrieden zu geben.

    leider kommt es dazu nicht. wäre der beruf auch für männer interessant genug, sähe das vielleicht anders aus, ist so meine spekulation. ;-)))

    der druck ist auch nicht groß genug, da bei einem einkommen eine teurere kinderbetreuung nicht finanziert werden kann. satyr hats schon geschrieben: zwei einkommen und ich kann schauen, wohin ich mein kind gebe. ich mache dann eine andere nachfrage, auf die sich das angebot bezieht. mütter, die nicht gezwungen sind, arbeiten zu gehen, betreuen entweder das kind selbst oder geben es in den städtischen kindergarten (was gar nichts über seine quali sagen soll!!!).

    der ansatz der ganztagsschuke ist prinzipiell richtig, aber nicht zu ende gedacht, wenn ihr kein qualitätskontrollmechanismus drin ist.

    auch hier gilt: eltern, die geld genug haben, überlegen, wie sie ihr kind ggf. besser betreut bekommen, so sie das wollen.

    wir drehen uns immer wieder im kreise, wenn wir gebetsmühlenhaft die zustände immer wieder so bestätigen->frau kann nicht arbeiten weil--->kind kann nicht betreut werden weil---> zu teuer, nicht genügend möglichkeiten weil ---> stadt/eltern inevstieren nicht genügend weil---> sie nur ein gehalt zur verfügung haben weil...

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von noo.
    Was soll die Kapriole, Levade *g* ?

    ach, lass mich doch.

    Nein, im ernst: Ich kenne sehr sehr viele Menschen zwischen 30 und 40 Jahren, die mit einem Vollzeitjob von solch einem Netto nur träumen können.

    Im übrigen verstehe ich die Vehemenz von männlicher Seite in diesem Thread wenig. Wie ich einige Seiten vorher zitierte, sind es 14% der geschiedenen Frauen, die überhaupt Unterhalt bekommen. Über 70% sind selbst erwerbstätig. Hinzu kommt, dass die Gesetze nun strenger (zugunsten des Hauptverdienenden) werden sollen - wozu dann die ganze Aufregung? Scheinbar schaffen es ja viele auch nach der Trennung sich zu einigen ohne sich gegenseitig auszubeuten.

    In meiner gescheiterten Ehe, aus der ich ausgebrochen bin, brauchte mein Mann auch keinen Vertrag. Es war uns menschlich immer klar, dass wir uns auch im Falle einer Trennung nicht gegenseitig zerfleischen, sondern notfalls unterstützen würden, was wir auch im Rahmen unserer Möglichkeiten taten. Vor Gericht verzichteten wir auf Unterhaltsregelungen, um nicht in die Mühlen irgendwelcher Ämter zu geraten. Wir haben es unter uns ausgemacht.

    Eine Partnerschaft, in der ich von einer vernünftigen Lösung auch im Streitfall nicht ausgehen könnte, würde ich nicht wollen. Würde mir mein Partner vor der Ehe einen Vertrag unter die Nase halten, würde ich ihn nicht heiraten, weil ich ganz einfach das Gefühl hätte, er traut mir nicht. Hätte er unter einem Scheidungstrauma zu leiden, ..hm, soll er doch in Therapie. Das wäre mir alles zu instabil. Dann wird halt nicht geheiratet. Aber dann bin ich unter Umständen bald weg, denn spätestens mit 40 Jahren möchte ich kein Windei an meiner Seite haben, welches sich noch immer nicht zu dem Versprechen hinreissen lässt, eine vertrauensvolle und reife Partnerschaft aufbauen zu wollen, in der gemeinsam altern Spaß macht.


    Wer keine Wahl hat, muss sich entscheiden.

  7. gesperrt

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Levade
    ach, lass mich doch.

    Nein, im ernst: Ich kenne sehr sehr viele Menschen zwischen 30 und 40 Jahren, die mit einem Vollzeitjob von solch einem Netto nur träumen können.
    Ja, aber für Leute, die viel weniger verdienen, ist eine Scheidung meistens schlicht eine Katastrophe, vor allem für den Mann.

    Im übrigen verstehe ich die Vehemenz von männlicher Seite in diesem Thread wenig. Wie ich einige Seiten vorher zitierte, sind es 14% der geschiedenen Frauen, die überhaupt Unterhalt bekommen. Über 70% sind selbst erwerbstätig. Hinzu kommt, dass die Gesetze nun strenger (zugunsten des Hauptverdienenden) werden sollen - wozu dann die ganze Aufregung? Scheinbar schaffen es ja viele auch nach der Trennung sich zu einigen ohne sich gegenseitig auszubeuten.
    Ach, weisst Du, in vielen Fällen, in denen die Frau nichts erhält, ist es schlicht so, dass der Mann nicht leistungsfähig genug ist. Und glaube mal nicht, dass das bedeuten würde, alles wäre in Butter. Ein Anwalt im Familienrecht erzählte mir mal, dass in solchen Fällen, in denen die Frau kaum Unterhalt erhält, es typische wäre, dass diese den Kontakt der Kinder zum Vater boykottiert - der Kontakt ist ja dann auch unnötig *g*.

    Und was die Unterhaltsreform angeht, die wird ja beworben mit dem Spruch "Männern eine zweite Chance.", aber sie müßte eigentlich beworben werden mit dem Spruch "Männer als Chance einer Zweiten."
    Für Männer, die nach dem Scheitern einer Ehe nicht ihr Lebensglück darin sehen, gleich für die nächste Frau+Kinder den Alleinversorger zu spielen, ändert sich ziemlich wenig.



    In meiner gescheiterten Ehe, aus der ich ausgebrochen bin, brauchte mein Mann auch keinen Vertrag. Es war uns menschlich immer klar, dass wir uns auch im Falle einer Trennung nicht gegenseitig zerfleischen, sondern notfalls unterstützen würden, was wir auch im Rahmen unserer Möglichkeiten taten. Vor Gericht verzichteten wir auf Unterhaltsregelungen, um nicht in die Mühlen irgendwelcher Ämter zu geraten. Wir haben es unter uns ausgemacht.

    Eine Partnerschaft, in der ich von einer vernünftigen Lösung auch im Streitfall nicht ausgehen könnte, würde ich nicht wollen. Würde mir mein Partner vor der Ehe einen Vertrag unter die Nase halten, würde ich ihn nicht heiraten, weil ich ganz einfach das Gefühl hätte, er traut mir nicht. Hätte er unter einem Scheidungstrauma zu leiden, ..hm, soll er doch in Therapie. Das wäre mir alles zu instabil. Dann wird halt nicht geheiratet. Aber dann bin ich unter Umständen bald weg, denn spätestens mit 40 Jahren möchte ich kein Windei an meiner Seite haben, welches sich noch immer nicht zu dem Versprechen hinreissen lässt, eine vertrauensvolle und reife Partnerschaft aufbauen zu wollen, in der gemeinsam altern Spaß macht.


    Tja, nun ist leider nicht möglich, seinem Partner nicht einen Vertrag unter die Nase zu halten bei Heirat, im Zweifel hast Du nämlich den staatlichen gewählt.

    Und eine Frau, die von mir bei Heirat verlangt, mich auf den staatlichen Vertrag einzulassen, würde ich nicht heiraten, weil ich ganz einfach das Gefühl hätte, die findet es in Ordnung, wenn ich ihr gegenüber im Zustand praktischer Rechtlosigkeit bin. Mit einer derartigen Männerverächterin könnte ich nicht, da wäre ich wahrscheinlich bald weg, weil ich nicht mit einer Frau an meiner Seite leben will, die sich weigert, Verantwortung für sich und mich zu übernehmen.


  8. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Levade
    Aber dann bin ich unter Umständen bald weg, denn spätestens mit 40 Jahren möchte ich kein Windei an meiner Seite haben, welches sich noch immer nicht zu dem Versprechen hinreissen lässt, eine vertrauensvolle und reife Partnerschaft aufbauen zu wollen, in der gemeinsam altern Spaß macht.


    der spaß könnte dir bitter ankommen. woher nimmst du einen jungfräulichen mann mit 40? einen ohne vorgeschichte? wohnt der noch oben bei mutti? oder hat der gespart und gemacht, um mit dem richtigen startkapital loszumarschieren.

    ich bin 40 gewesen beim neustart. ich bin gebraucht mit 3 kindern, voll erwerbstätig, einkommen wie von noo beschriebn, keine ansprüche an den Kv, der kann leider für die kinder auch nicht aufkommen, weil er privatinsolvent ist und noch zwei weitere kinder plus frau hat. meine kinder hören beim bafög immer, der vater muss-aber er kann und will nicht, die ganze zweitfamilie lebt von hartz 4. also muss die mama in dem fall ich.

    mein lg ist auch gebraucht und weder gewartet noch gepflegt worden, sondern ausgepresst bis auf den letzten cent. er könnte von der restkohle keine neue famile aufbauen, geschweige denn, mich ernähren, wenn auch nur übergangsweise. ein weiteres kind steht in den sternen, die entfernung zur erde vegrößert sich ständig, wovon auch?

    das ist der alltag von menschen in der mitlife-krise (finanzieller natur) hinzu kommt die völlig herausnahme aus dem umgang, keinerlei mitsprache-recht, die erziehung ist ein sch*** und die probleme werden wohl zunehmen in den nächsten jahren.

    dieses windei soll jetzt noch mal offenen herzens zu einer frau und einer beziehung ja sagen? er hat mich gefragt, ob ich seine frau sein will, den ehevertrag habe ich gefordert, auch um ihn abzusichern.

    mir macht das altern mit meinem Lg/GöGa in Lauerstellung jetzt schon spaß. aber mir graust es vor dem alltag mit den problemen der erstfamilie, die auch nach 5 jahren trennung nicht aufgearbeitet und beendet werden konnten. geschieden ja, umgang, sorge, frieden, vertrauen, gerechtigkeit, anerkennun nein. NUR HASS, der blanke HASS, weil sie ihn verlassen hat und er nach 3 Jahren keien Bock auf Kasperletheater mehr hatte.
    Geändert von Inaktiver User (17.08.2007 um 18:27 Uhr)

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    der spaß könnte dir bitter ankommen. woher nimmst du einen jungfräulichen mann mit 40? einen ohne vorgeschichte? wohnt der noch oben bei mutti? oder hat der gespart und gemacht, um mit dem richtigen startkapital loszumarschieren.
    Den habe ich im Internet gefunden. Einen 42jährigen Single, nie verheiratet. Und nö, nicht bei Mutti wohnend, der ist er schon mit 17 weggelaufen. Er hatte irgendwie das Gefühl, bisher nicht die Richtige gefunden zu haben, so eine wie mich halt.

    Er hatte anderweitige finanzielle Altlasten. Sein Scheidungskind war das Finanzamt Die Misere haben wir gemeinsam gewuppt und jetzt geht es uns fast prima, soll heissen, manchmal haben wir ein freies Wochenende. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Und schon gar keinen Grund zum Meckern.
    Geändert von Levade (17.08.2007 um 18:59 Uhr)
    Wer keine Wahl hat, muss sich entscheiden.

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    AW: Ehevertrag

    Zitat Zitat von noo.
    Tja, nun ist leider nicht möglich, seinem Partner nicht einen Vertrag unter die Nase zu halten bei Heirat, im Zweifel hast Du nämlich den staatlichen gewählt.
    Was du nicht verstehst ist, dass ich gerade den staatlichen im Härtefall nicht schlecht finde, sobald Kinder im Spiel sind sowieso. Ich verlange von niemandem, dass er sein Leben - völlig egal, wie es vorher aussah, ob Mann oder Frau sich auf irgendwelchen gegebenen Loorbeeren ausruhte oder man *geimeinsam* alles hat einfach schleifen lassen - von heute auf morgen umzukrempeln imstande sein muss. In meiner ersten Ehe war es sogar so, dass meinem Mann per Gesetz weniger Unterstützung von mir zugestanden hätte, als ich es in diesem konkreten Fall für fair hielt, weshalb er von mir mehr bekam.

    Da bin ich ganz romantisch.
    Wer keine Wahl hat, muss sich entscheiden.

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