ich streu mal richtig salz nei:Zitat von Edelherb
woher wissen wir eigentlich gesichert, dass wirklich beide das so wollten???
mal aus dem nähkästchen: kind 1: ich war noch abiturientin, mein mann wollte dad kind net. wir haben es behalten, weil ich gesgat habe, dass ich studium und kind wuppe. (habe ich auch)
kind 2: wunschkind, elternzeit geteilt (1jahr) danach alle beide gearbeitet.
kind 3: überraschung![]()
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, ich wusste, dass ich da shinkrige, mein mann ... habe ich oben geschrieben. wie unnormal war meine kleine family? wieviel frauen überzeugen männer von kindern?
empfehle mal das studium von hochzeitsforen unter dem gesichtspunkt "nach der eheschließung" --- natürlich war immer alles geplant und alles abgesprochen...
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Thema: Ehevertrag
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16.08.2007, 21:35Inaktiver User
AW: Ehevertrag
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16.08.2007, 21:49Inaktiver User
AW: Ehevertrag
ich frag jetzt mal ganz neugierig, wie die ex darauf kommt, dass sie nicht will ???
ich kenne es als über 50-jährige frisch geschiedene, die die hausfrauenehe gelebt hat, ganz anders :
wenn ich nicht nachweise, dass ich mich ernsthaft um arbeit bemühe, kann mir der unterhalt gekürzt werden. und ernsthaft bemühen bedeutet : um die 20 bewerbungen/woche...
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16.08.2007, 22:00Inaktiver User
AW: Ehevertrag
Zitat von Inaktiver User
ich schick dir ne PN dazu und dann kannste ja mal deine meinung umreißenGeändert von Inaktiver User (16.08.2007 um 22:05 Uhr)
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16.08.2007, 22:12
AW: Ehevertrag
Ich schon.. sehr unschön sowas.. ich war echt geschockt als ich sah, was aus einer Dame in meinem Bekanntenkreis geworden ist.
Zitat von Edelherb
Noch geschockter war ich als ich sah, wir ihr Mann daran zerbrochen ist.. und ich kann gut verstehen, das ihn das arg mitgenommen hat.
[/QUOTE]Wieso? Genau in diesem Fall greift aktuell der staatliche Standardvertrag. Was wolltest Du anders regeln? Ich meine JETZT und in DIESEM Fall. Unter der Voraussetzung, dass sie seit 10, 20 Jahren aus dem Beruf raus ist, weil BEIDE es so wollten.
Das ist das Ding, was mir aufstößt. In DIESEM Fall greift der Staatliche. Denn der Staatlicher sichert die Hausfrauen ab. Und DARUM geht es mir. Und DAS ist auch der Grund, weshalb so viele Frauen sich hier wehren.
Es sind nämlich einzig und allein die Hausfrauen, die staatlich abgesichert werden. Die arbeitenden Männer nicht. Sie werden gegen garnichts abgesichert.. auch nicht dagegen, das ihre Frau aus eigener Wahl zur Hausfrau wird. Nix, nada, nothing.
Aber den staatlichen, der die Hausfrau absichert, findest Du gut.. im Gegensatz zum privaten, der BEIDE absichert und den Du für "nicht Partnerschaftlich" erklärst?
Sorry aber.. ICH finde einseitige Absicherung nicht Partnerschaftlich.
In diesem Konkreten Fall, hätte der Mann gewusst das da der Ehevertrag im Rücken ist und das dieser so früh gemacht wurde, das er sich jetzt nicht mit irgendwelchen Zwängen und Überrümplungen (die es tatsächlich gibt) rausreden kann. Da wäre eine klare Linie.. und anhand derer werden solche Konflikte vermieden. Was wohl für Beide gut sein dürfte.
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16.08.2007, 22:19Inaktiver User
AW: Ehevertrag
satyr, lies mal oben, was meine erfahrung zur absicherung ist NACH dem staatlich vorgegebenen standardmodell...
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16.08.2007, 22:29Inaktiver User
AW: Ehevertrag
andererseits sind die experiences von meinem LG: NIENTE! und meine ebenso: NULLO! also wäre eine andere lösung schon mega klasse
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16.08.2007, 22:45
AW: Ehevertrag
Eine Ehe ist eine Symbiose, ein Zusammenleben zu wechselseitigen Gunsten. Warum ich ganz ausgestiegen bin, zumal es ursprünglich nicht so geplant war? Weil es sich so ergeben hat.
Zitat von Satyr
Mein Mann, seine Firma und sein Geschäftsumfeld haben sich entwickelt. Vom mittellosen, von den Eltern abhängigen, Geschäftsgründer bis hin zur Besitzer einer erfolgreichen mittelgroßen Firma. Wir sind da reingewachsen. Am Anfang hätten wir uns die Sekretärin nicht leisten können, die es aber nun mal braucht, wenn der Firmeninhaber fünf Tage die Woche verreist. In dieser kritischen Phase kann ein Geschäft tatsächlich an so simplen Dingen wie telefonische Bereitschaft (Handys waren zu dieser Zeit noch keine Option) Pleite gehen, bzw nicht wie gewünscht entwickeln.
Später wäre es gegangen, aber ich habe neue Tätigkeitsfelder dazugenommen und neben den Familienfinanzen, zusätzlich die Firmenfinanzen gemanagt. Auch nicht zwangsläufig etwas, wo man sich gerne in die Karten blicken lässt, wenn man es familiär lösen kann.
Wir profitieren gegenseitig voneinander. Mein Mann hat eine 24/h Sekretärin, die er auch noch um 22 Uhr anrufen kann, wenn er Unterlagen braucht. Ich führe dahingehend ein schönes Leben, dass ich morgens in mein Büro gehen kann, wann ich will.
Es gibt noch etliche andere Verflechtungen, die historisch gewachsen, für beide einen bequemen Modus vivendi darstellen. Es war und ist, eine beiderseitige freiwillige Entscheidung, diesen Lebensweg so zu wählen. Dass jedes Handeln in der Vergangenheit auch Folgen für der Zukunft haben wird, sollte eigentlich klar sein. Wenn aber beide diesen Weg gewählt haben, dann kann sich meines Erachtens nicht einer einseitig aus dem Staub machen, bzw aus der Verantwortung ziehen."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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17.08.2007, 00:41
AW: Ehevertrag
Na, dann kannst Du die doch sicher benennen, oder ? Ich habe ja geschrieben, so ungefähr kenne ich den Fall - und es ist kein Einzelfall.
Zitat von Edelherb
Quatsch. Das sind völlig normale Einkommen bei normaler Vollzeittätigkeit, wenn Du nicht gerade Mittelalterliche Lyrik studiert hast.Ferner ist ein Fall, wo beide zusammen ein Einkommen von 5.000 € netteo haben, nicht repräsentativ. Solche Einkommen sind des weiteren mit Arbeitszeiten verbunden, die mit den genannten Betreuungszeiten heftigst kollidieren.
Die Diskussionsgrundlage nennt sich "Düsseldorfer Tabelle", Unverschämtheiten wie "Überobligatorische Arbeit" sind übliche Rechtsprechung - und Du musst wirklich keine "Fachfrau" sein, um diese Dinge anwenden zu können.Ich bin mir sicher, dass Fachfrauen (also solche mit Familie) noch viel mehr Ungereimtheiten finden würde. Ich halte das für keine solide Diskussionsgrundlage.
Ich habe dort einen typischen Fall - der kein Mangelfall ist - geschildert.
Allerdings erhalten viele Frauen in der Tat keinen/kaum Betreuungsunterhalt, weil das Einkommen des Mannes nicht ausreicht, also eine sogenannte Mangelfallberechnung stattfindet. Für Betreuungsunterhalt ist mann, anders als für Kindesunterhalt, nicht gesteigert erwerbspflichtig. Die gesteigerte Erwerbspflichtigkeit besteht darin, dass Mann, falls sein Einkommen nach Wegfall des Ehegattensplittings und Finanzierung eines zweiten Haushaltes nicht mehr ausreicht, um die Kinder allein zu finanzieren, im Zweifel einen zweiten Job anzunehmen hat - nicht etwa die Frau sich Richtung Arbeitsamt zu bewegen hat, wie es gemäß intakter ehelicher Lebensverhältnisse ja wohl üblich wäre.
Weigert sich der Mann oder erweist sich dies als unmöglich, kann ihm fiktives Einkommen angerechnet werden, d.h., dass sein Selbstbehalt von monatlich 890,- € auf 600,- € abgesenkt wird, weil er sein Einkommen böswillig nicht erhöht.
Von diesen 600,- € muss er dann noch die Besuchswochenenden, incl. Fahrten der Kinder finanzieren.
Das ist aber dann der Mangelfall - die Frau erhält ihre Forderungen durch Unterhaltsvorschüsse etc., beim Mann laufen die entsprechenden Schulden auf.
In meinen Augen ist das ganze Prozedere der normalen Familienrechtsprechung eine männerentwürdigende Schweinerei und Frauen, die nicht von sich aus ihren Männern bei Hochzeit einen Ehevertrag anbieten, der diese vor solcher Ausbeuterei schützt, sind völlig beziehungsungeeignete Asoziale
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17.08.2007, 08:44
AW: Ehevertrag
Dann scheinen auch wir auf unterschiedlichen Planeten zu leben. Ich kenne viele Leute, die nicht mittelalterliche Lyrik studiert haben, sondern etwas marktgängigeres, und von solchen Einkommen mehr oder weniger weit entfernt sind. Die, die sie erzielen, haben keine 40-Stunden-Woche.
Zitat von noo.
Ich bezog mich auch nicht auf die Unterhaltsberechnungen, sondern auf den Aspekt von Zeit und Kosten. So gehst Du z.B. davon aus, dass die Kinder bis 17.00h bei der Tagesmutter sind. Gehen wir ferner davon aus, dass Schule um 8 Uhr beginnt und die Kinder sich selbständig dorthin bewegen, dann kann die Mutter selbst frühestens um 7:30h das Haus verlassen. Und muss um 17:00h bei der Tagesmutter vor der Tür stehen, um sie wieder einzusammeln. Das geht, wenn man keine weiten Wege zur Arbeit hat, dazu berechenbare Wege, also nie im Stau steht und kein Zug ausfällt, und dann bitte auch noch einen geregelten 8-Stunden-Tag - und das alles für mindestens 2.000 € netto, für den Vater sogar 3.000€, denn Du führst ja auch den Fall der Wechselbetreuung an, da muss das Ganze dann für beide funktionieren. Die Kinder dürfen nie krank werden, die Schule darf nie später anfangen (was zum Glück seltener wird) und auch sonst darf nie etwas schiefgehen. Was mit Kindern ja auch nie passiert. Wenn das in Deiner Welt üblich ist, herzlichen Glückwunsch. In meiner leider nicht.Die Diskussionsgrundlage nennt sich "Düsseldorfer Tabelle", Unverschämtheiten wie "Überobligatorische Arbeit" sind übliche Rechtsprechung - und Du musst wirklich keine "Fachfrau" sein, um diese Dinge anwenden zu können.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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17.08.2007, 09:16
AW: Ehevertrag
@Edelherb
Warum muss in Deinem Beispiel die Frau 2000 und der Mann 3000 Euro verdienen ? Warum nicht der Mann mal weniger (hat er auch mal mehr Freizeit) ? Oder jeweils 2500? Warum setzt Du sofort die Frau als "weniger Verdienend" vorraus..?
Ich sehe allerdings für den Mann, auch in Deinem Beispiel, keine wirkliche Gunst auf seiner Seite. Gut, er hat eine vermeintlich "kostenlos" Sekretärin.
Zitat von Nocturna
Würde er aber eine normale einstellen und Du würdest "normal" arbeiten, dann würde ihn das wesentlich günstiger kommen.
Aber das ist das Prinzip, was ständig abläuft. Das was Frauen "für" ihre Männer tun, kann garnicht hoch genug (auch finanziell) bewertet werden.. und zwar natürlich auch NACH der Ehe! Das es aber auch anders geht und eventuell günstiger sein kann, DAS kommt garnicht in die Tüte und wird sicher auch gleich bestritten werden.
Hat es? Was wäre passiert wenn Du nicht ausgestiegen wärst?Warum ich ganz ausgestiegen bin, zumal es ursprünglich nicht so geplant war? Weil es sich so ergeben hat.
Blöde Frage..aber.. warum bekommt man in solch einer Phase ein Kind? Wartet man damit nicht eigentlich, bis die nötige Stabilität im Leben da ist?Mein Mann, seine Firma und sein Geschäftsumfeld haben sich entwickelt. Vom mittellosen, von den Eltern abhängigen, Geschäftsgründer bis hin zur Besitzer einer erfolgreichen mittelgroßen Firma. Wir sind da reingewachsen. Am Anfang hätten wir uns die Sekretärin nicht leisten können, die es aber nun mal braucht, wenn der Firmeninhaber fünf Tage die Woche verreist. In dieser kritischen Phase kann ein Geschäft tatsächlich an so simplen Dingen wie telefonische Bereitschaft (Handys waren zu dieser Zeit noch keine Option) Pleite gehen, bzw nicht wie gewünscht entwickeln.
Siehst Du.. hätte er Dich ganz normal angestellt und Dir ein völlig normales Gehalt gezahlt, wäre doch alles in Butter. Du hättest keine große Lücke im Lebenslauf, nach einer Trennung hätte er dich wenn er nicht damit klar kommt kündigen können und Du hättest nicht die Probleme auf dem Arbeitsmarkt was neues zu finden, die Du jetzt hast.Später wäre es gegangen, aber ich habe neue Tätigkeitsfelder dazugenommen und neben den Familienfinanzen, zusätzlich die Firmenfinanzen gemanagt. Auch nicht zwangsläufig etwas, wo man sich gerne in die Karten blicken lässt, wenn man es familiär lösen kann.
Oder er hätte Dich weiter eingestellt gelassen, müsste keinen Unterhalt zahlen und würde für das Geld das er trotzdem zahlt noch was bekommen.
Also warum nicht das naheliegenste machen?
Ich habe ja nichts dagegen, freiwillig solche gemeinsamen Entscheidungen zu treffen. Ich habe auch nichts dagegen, das diese Auswirkungen auf die Zukunft haben.. ganz und garnicht.Es gibt noch etliche andere Verflechtungen, die historisch gewachsen, für beide einen bequemen Modus vivendi darstellen. Es war und ist, eine beiderseitige freiwillige Entscheidung, diesen Lebensweg so zu wählen. Dass jedes Handeln in der Vergangenheit auch Folgen für der Zukunft haben wird, sollte eigentlich klar sein. Wenn aber beide diesen Weg gewählt haben, dann kann sich meines Erachtens nicht einer einseitig aus dem Staub machen, bzw aus der Verantwortung ziehen.
Darüber sollten sich nur auch BEIDE klar sein und es dann eben schriftlich fixieren. Eben damit BEIDE auch im Streitfall daran erinnert werden, das es eine gemeinsame Entscheidung, auch für die Folgen, war. Wäre doch optimal? Dann kann sich nämlich niemand aus dem Staub machen und beide(!) sind abgesichert.


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