Es ist tatsächlich (in den meisten Fällen) eine gemeinsame Entscheidung. Der von Dir konstruierte Fall der Frau, die (selbstverständlich erst nach der Entbindung) zur erpresserischen Vollzeit-Mami mutiert, dürfte wohl doch eher selten sein.WENN es tatsächlich eine GEMEINSAME Entscheidung sein sollte, das sie zu Hause bleibt.. klar, dann finanziere ich ihre Leben. Dann bin ichs ja selbst Schuld.
Auch Frauen sind schliesslich iA an einem harmonischen Zusammenleben mit ihrem Partner interessiert.
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Thema: Ehevertrag
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27.07.2007, 15:32
AW: Ehevertrag
Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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27.07.2007, 15:55
AW: Ehevertrag
Jain.. mir gehts jetzt nichtmal so sehr ums "danach".
Zitat von minstrel
Eher um "welche Wahl hat er?".. wenn die Mutter nämlich ihre Mutterrolle derart ernst nimmt, das sie während dessen nicht arbeiten "kann".. was soll er machen?
Wenn die Mutter innerhalb weniger Wochen nach der Geburt in diese Rolle komplett reinwächst, während er ja gleichzeitig arbeiten muss und keine Chance hat gleichzeitig etwas gleichwertiges aufzubauen.. was soll er machen?
Er ist kein Zuhälter, er kann sie nicht zur Arbeit zwingen. Und da auch er sie liebt, wird er eben die schon längst getroffene Entscheidung oft abnicken.
Aber das kann man dann nicht partnerschaftliche Entscheidungsfindung nennen.
Die würde für MICH vor der Zeugung statt finden und in den Ehevertrag gehören. Aber versuch dies als Mann mal mit einer Frau zu kommunizieren, ohne direkt mit Blicken gestraft zu werden wo man froh sein kann das diese nicht töten können
Eine Haltung die ich übrigens sehr schade finde.. weil HIER findet vor der Zeugung ja wirklich eine partnerliche Entscheidungsfidung auf Augenhöhe ab.. und der Vertrag sichert dabei nicht nur die position des Mannes, sondern auch die der Frau ab.
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27.07.2007, 16:05
AW: Ehevertrag
Wir leben in verschiedenen Welten. Diese Art von Entscheidungsfindung gibt es in meiner Welt nicht.Wenn die Mutter innerhalb weniger Wochen nach der Geburt in diese Rolle komplett reinwächst, während er ja gleichzeitig arbeiten muss und keine Chance hat gleichzeitig etwas gleichwertiges aufzubauen.. was soll er machen?
Er ist kein Zuhälter, er kann sie nicht zur Arbeit zwingen. Und da auch er sie liebt, wird er eben die schon längst getroffene Entscheidung oft abnicken.
Aber das kann man dann nicht partnerschaftliche Entscheidungsfindung nennen.
Und das hier gibt es in meiner Welt auch nicht.Die würde für MICH vor der Zeugung statt finden und in den Ehevertrag gehören. Aber versuch dies als Mann mal mit einer Frau zu kommunizieren, ohne direkt mit Blicken gestraft zu werden wo man froh sein kann das diese nicht töten können
Dafür gibt es in meiner Welt Kommunikation zwischen Männern und Frauen, die häufig erstaunlich ähnliche Interessen haben, nämlich entweder
- beide berufstätig zu sein
oder
-die Kinder auf keinen Fall fremdbetreuen zu lassen.
Der Fall, dass ein Paar sich vor der Zeugung auf die erste Variante einigt und die Frau danach einseitig auf die zweite umschwenkt, ist mir persönlich noch nicht untergekommen.Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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27.07.2007, 16:08
AW: Ehevertrag
Zitat von Satyr
Irgendwie äußerst du dich nicht dazu wer sich ums Kind kümmert und wer den Haushalt macht.
Solange keine Kinder da sind, ist das wunderbar. Da sass mein Mann auch mal vor dem leeren Kühlschrank, wenn er nicht eingekauft hat.
Karriere und Kind ist zumeist kaum möglich.
Es geht nicht an, dass Männer die gesamte Kindererziehung auf die Frauen abladen und dann sagen: Sie soll doch auch noch Geld verdienen.
Übrigens haben sich mein Mann und ich immer alle Arbeit gerecht geteilt. Mein Mann gehört zu den wenigen Exemplaren der männlichen Spezies, die in der Lage sind auch einen Haushalt selbstverantwortlich zu führen und sich nicht vor nassen Lappen und schmutzigen Windeln scheut.
Aber es war trotzdem ganz schön hart mit zwei Kindern.Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe
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27.07.2007, 16:08
AW: Ehevertrag
Ich kenne auch nur Fälle, wo das gemeinsam besprochen wurde.
Zitat von minstrel
Und zwar üblicherweise vor der Geburt.Die Ente bleibt draußen.
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27.07.2007, 18:10
AW: Ehevertrag
Das ist ein grobes Mißverständnis, so in die Richtung "Wir lieben uns doch, wofür brauchen wir da einen Vetrag".
Zitat von Heureka
Verträge sind aber "für wenn man sich nicht (mehr) versteht".
Das ist eigentlich bei fast allen Verträgen so... Wann holt man denn z.B. den Mietvertrag aus der Schublade? Doch erst dann, wenn's Unstimmigkeiten mit dem Vermieter gibt, oder?
*zustimm*Nee nee, ich bleibe dabei: Ehevertrag ist ne feine Sache!
Et moi je cherche après l'âme sœur
Et moi je cherche dans l'ordinateur :-)
(Guy Béart, "Escalier B")
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30.07.2007, 08:42
AW: Ehevertrag
Würde ich ja nicht machen.. :)
Zitat von Didi50
Ich würde meinerseits meine Arbeit anteilig reduzieren.. eben damit ich mich dann genauso um das Kind kümmern kann. Dann würde man das irgendwie schon hinbekommen. Jenachdem welche Jobs jeder hat usw.
Aber ich finde eben das es nicht angeht, das Frauen die gesamte Ernährerarbeit (finanziell gesehen) auf die Männer abladen :)
Beide Varianten finde ich nicht gut.
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30.07.2007, 08:44Inaktiver User
AW: Ehevertrag
Trotzdem hast Du das Konzept der Lebenspartnerschaft nicht verstanden, wenn Du mit solchen peanuts wie WG-Kühlschränken kommst.
Dann solltest Du wohl nicht heiraten - aber dann darfst Du Dich auch nicht wundern, wenn Dich keine auf Dauer will
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30.07.2007, 08:49
AW: Ehevertrag
Es geht nicht um "abladen".
Zitat von Satyr
Es geht darum, dass sich zwei Leute auf etwas einigen. Wie das dann aussieht, kann ganz verschieden sein. Sie arbeitet voll, er gar nicht, er arbeitet voll, sie gar nicht, beide arbeiten voll, beide arbeiten Teilzeit... Das konkrete Modell hängt von den Präferenzen, von den Möglichkeiten, von den Umständen ab.
Aber es bleibt eine gemeinsame Entscheidung für die man später auch gemeinsam einsteht.
Wie Leonie habe ich den Eindruck, dass Du das noch nicht so ganz verstanden hast.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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30.07.2007, 09:09
AW: Ehevertrag
Genauso haben mein Mann und ich das schon vor 30 Jahren gemacht und waren im Großen und Ganzen damit zufrieden.
Zitat von Satyr
Ich sehe es bei vielen Männern vor allem anders: Die wollen eine Maxi-Karriere, das geht nur, wenn sie sich voll reinhängen und dann brauchen sie auch vollen Service zuhause.
Da sind wir uns wohl einig: Dafür sollen sie dann auch zahlen.Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe


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