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  1. Inaktiver User

    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Zitat Zitat von Edelherb
    Vielleicht hat die Kirche allerdings auch festgestellt, dass es in unserer Gesellschaft wahrhaftig drängendere Probleme gibt, als die Reihenfolge von Hochzeit und Kinderkriegen.
    Das würde ich so nicht unterschreiben - der Spruch meines Vater fiel in einem ähnlichen, aber etwas anderem Kontext: er wickelt am Amtsgericht Scheidungen ab.
    Da ist es für die Unterhaltszahlungen mitunter entscheident wie die Reihenfolge war/ist, insbesondere wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt.

  2. Inaktiver User

    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Ich für meinen Teil beobachte, dass der Anteil von gläubigen Paaren, die regelmäßig ein Gotteshaus - welcher Art auch immer - von innen sehen und eine Beziehung zu anderen Gläubigen pflegen, und dann noch eine intakte Beziehung haben, höher ist als bei denen, wo es nicht so ist.
    Die These halte ich für gewagt - aber man kann mal drüber nachdenken.

    Die Aussenwelt geht bei meinen Eltern (beide sehr aktiv in der Kirchengemeinde) übrigens auch davon aus, dass sie schon 36 Jahre lang eine intakte Ehe führen.
    So etwas kann übelst täuschen.

  3. Inaktiver User

    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Zitat Zitat von Edelherb
    Vielleicht hat die Kirche allerdings auch festgestellt, dass es in unserer Gesellschaft wahrhaftig drängendere Probleme gibt, als die Reihenfolge von Hochzeit und Kinderkriegen.
    und zumindest hier bei uns ist es genau deswegen so, dass angehörige der kirchen offen sind für die menschen und sie mit offenen armen empfangen.

    wenn ich dann dazu tendiere, am geistesleben teilzuhaben, sollte ich mich an gewisse regeln halten. a la: ich bin gast in deinem hause.

    keine fotos. einigermaßen bekleidete menschen. man möchte doch die bilder (auch die von draußen ) auch in fünf jahren noch anschauen können, ohne sich zu tode zu schämen. ich finde so bilder von meiner großmutter, die hat 1939 geheiratet, richtig klasse. sie strahlen eine gewisse in-sich-gekehrtheit aus. man ist sich -trotz der freude- auch über den ernst der veränderten lebenslage bewusst.

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    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das würde ich so nicht unterschreiben - der Spruch meines Vater fiel in einem ähnlichen, aber etwas anderem Kontext: er wickelt am Amtsgericht Scheidungen ab.
    Da ist es für die Unterhaltszahlungen mitunter entscheident wie die Reihenfolge war/ist, insbesondere wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt.
    Klar, rechtlich macht es einen Unterschied.

    Trotzdem finde ich, dass es drängendere (moralische) Fragen gibt.
    Die Ente bleibt draußen.

  5. Inaktiver User

    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die These halte ich für gewagt - aber man kann mal drüber nachdenken.

    Die Aussenwelt geht bei meinen Eltern (beide sehr aktiv in der Kirchengemeinde) übrigens auch davon aus, dass sie schon 36 Jahre lang eine intakte Ehe führen. So etwas kann übelst täuschen.
    wird bei meinen auch vermutet nach 44 jahren. da die außenwelt meine eltern ständig erlebt, weiß diese, dass es nicht so ist.

    ich meine nur, dass es da eventuell eine andere bodenhaftung gibt und eine gewisse problemlösungs-kompetenz? könnte das sein?

    wobei es die auch bei anderen --- UNGLÄUBIGEN!!! :oooh:--- gibt. streite ich nicht ab.

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    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    wenn ich dann dazu tendiere, am geistesleben teilzuhaben, sollte ich mich an gewisse regeln halten. a la: ich bin gast in deinem hause.
    Und Du glaubst echt, den lieben Gott stört es, wenn ich mir in seinem Haus die Schultern nicht bedecke? Also meinen nicht.

    keine fotos. einigermaßen bekleidete menschen. man möchte doch die bilder (auch die von draußen ) auch in fünf jahren noch anschauen können, ohne sich zu tode zu schämen.
    Ich werde mich sicherlich auch in fünf Jahre nicht für Hochzeitsfotos mit schulterfreiem Kleid schämen. Ich finde mich nämlich trotzdem ziemlich angezogen.
    Die Ente bleibt draußen.

  7. Inaktiver User

    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Zitat Zitat von Edelherb
    Und Du glaubst echt, den lieben Gott stört es, wenn ich mir in seinem Haus die Schultern nicht bedecke? Also meinen nicht.

    Ich werde mich sicherlich auch in fünf Jahre nicht für Hochzeitsfotos mit schulterfreiem Kleid schämen. Ich finde mich nämlich trotzdem ziemlich angezogen.
    du kannst den lieben gott nicht fragen!... aber vielleicht stört es seine "mitarbeiter" auf erden? mir hat in ungarn mal eine nonne einen scheuerlappen um die ohren gefledert. ich war 12. im urlaub mit meinen eltern mit spaghettiträgern und shorts.
    Sie fand es unangemessen. es hat mich wirklich betroffen gemacht. seitdem achte ich da drauf.

    auch, wie ich an den stränden dieser menschen rumliege.

    muss jetzt auf die autobahn. bis später

  8. Inaktiver User

    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    ich meine nur, dass es da eventuell eine andere bodenhaftung gibt und eine gewisse problemlösungs-kompetenz? könnte das sein?
    Ich zündel mal bewusst ein kleinen Diskussionpunkt an:
    Gläubige Menschen glauben und wenn sie dies tun, halten sie sich an die Regeln und trennen sich nicht - das macht nämlich böse Schuldgefühle.
    Viele Glaubensgemeinschaften arbeiten mit diesem Druckmittel, wirkt auch bei nicht ganz so gläubigen Menschen über den gesellschaftlichen Druck.

    Funktioniert(e) proportional zur Verbreitung der Kirche, der Einfluss der Kirche in unserer Gesellschaft nimmt ab, die Scheidungsrate zu.
    Ich "glaube" da an Zusammenhänge.

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    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @post_it.

    Ja, hast Du.

    Dir ist es zuviel, dass andere darüber entscheiden, was mit deiner Kirchensteuer passiert. Du findest Ausflüchte dafür, wie du dich beteligen könntest, aber du hast kein einziges Beispiel für wirkliche Taten, die du tust, gebracht.

    Und nun magst Du mit den Konsequenzen Deiner Taten nicht leben.

    Miete doch einen Freien Theologen und eine Location in einer Burgkapelle. Beispiele kannst Du genug von mir haben.

    Warum gehst Du auf diesen Weg, den andere vor mir schon vorgeschlagen haben, nicht ein? Warum ziehst Du Dich aus der Diskussion zurück und kommst wieder, wo der Wind grad günstig steht.

    Übrigens, Du bist auch noch nicht auf die Frage anderer, wie und wo Du Gott lebst, nicht eingegangen.

    Der Worte sind genug gewechselt. Lass uns doch mal Taten sehen.

    Nein, habe ich nicht. Ich sagte, dass ich einen Widerspruch darin sehe, für eine Glaubenssache Geld bezahlen zu müssen, um mitspielen zu dürfen. Das hat nichts mit Sparen zu tun.
    Wie und wo ich Gott lebe muss ich euch sicherlich nicht beweisen. Willst du Beträge wissen? Oder Kontonummern sehen? Ab wann bin ich in deinen Augen "würdig"?
    Warum ich auf die Wege, die andere aufgezeigt haben, nicht eingehe? Das sehe ich nicht so. Für einen Link einer Beitragsschreiberin habe ich mich bedankt. War auf dieser Seite - habe mich damit beschäftigt.
    Auch die Überlegungen, einen freien Theologen zu kontaktieren finde ich sehr interessant.
    Zu einigen Vorwürfen habe ich mich gestellt. Ich wusste nicht, dass ich alles kommentieren muss. Teilweise geht die Diskussion ja Lichtjahre am Thema vorbei.
    Aus der Diskussion rausgegangen bin ich, weil ich ab und zu auch ein bisschen arbeiten muss. Immerhin haben wir schon einen Weile mit dem Thema verbracht. Findest du, dass der Wind gerade günstig steht?
    Dass sich das ganze so aufbaut hätte ich nicht gedacht. Offensichtlich scheint es aber doch diverse Nerven zu treffen.
    Schade finde ich nur, dass sich nicht mehr von den 80-95% melden, die hier so verurteilt werden.

  10. User Info Menu

    AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    du kannst den lieben gott nicht fragen!... aber vielleicht stört es seine "mitarbeiter" auf erden?
    Den für uns zuständigen sicherlich nicht.

    Bei Kirchenbesuchen im Ausland wäre ich natürlich auch vorsichtig. Ich ginge ja auch nicht mit Schuhen in eine Moschee und würde mir als Mann vor Betreten einer Synagoge etwas auf den Kopf tun.

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

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