Das würde ich so nicht unterschreiben - der Spruch meines Vater fiel in einem ähnlichen, aber etwas anderem Kontext: er wickelt am Amtsgericht Scheidungen ab.Zitat von Edelherb
Da ist es für die Unterhaltszahlungen mitunter entscheident wie die Reihenfolge war/ist, insbesondere wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt.
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11.07.2007, 16:33Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
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11.07.2007, 16:35Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Die These halte ich für gewagt - aber man kann mal drüber nachdenken.Ich für meinen Teil beobachte, dass der Anteil von gläubigen Paaren, die regelmäßig ein Gotteshaus - welcher Art auch immer - von innen sehen und eine Beziehung zu anderen Gläubigen pflegen, und dann noch eine intakte Beziehung haben, höher ist als bei denen, wo es nicht so ist.
Die Aussenwelt geht bei meinen Eltern (beide sehr aktiv in der Kirchengemeinde) übrigens auch davon aus, dass sie schon 36 Jahre lang eine intakte Ehe führen.
So etwas kann übelst täuschen.
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11.07.2007, 16:36Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
und zumindest hier bei uns ist es genau deswegen so, dass angehörige der kirchen offen sind für die menschen und sie mit offenen armen empfangen.
Zitat von Edelherb
wenn ich dann dazu tendiere, am geistesleben teilzuhaben, sollte ich mich an gewisse regeln halten. a la: ich bin gast in deinem hause.
keine fotos. einigermaßen bekleidete menschen. man möchte doch die bilder (auch die von draußen
) auch in fünf jahren noch anschauen können, ohne sich zu tode zu schämen. ich finde so bilder von meiner großmutter, die hat 1939 geheiratet, richtig klasse. sie strahlen eine gewisse in-sich-gekehrtheit aus. man ist sich -trotz der freude- auch über den ernst der veränderten lebenslage bewusst.
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11.07.2007, 16:37
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Klar, rechtlich macht es einen Unterschied.
Zitat von Inaktiver User
Trotzdem finde ich, dass es drängendere (moralische) Fragen gibt.Die Ente bleibt draußen.
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11.07.2007, 16:38Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
wird bei meinen auch vermutet nach 44 jahren. da die außenwelt meine eltern ständig erlebt, weiß diese, dass es nicht so ist.
Zitat von Inaktiver User
ich meine nur, dass es da eventuell eine andere bodenhaftung gibt und eine gewisse problemlösungs-kompetenz? könnte das sein?
wobei es die auch bei anderen --- UNGLÄUBIGEN!!! :oooh:--- gibt. streite ich nicht ab.
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11.07.2007, 16:40
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Und Du glaubst echt, den lieben Gott stört es, wenn ich mir in seinem Haus die Schultern nicht bedecke? Also meinen nicht.
Zitat von Inaktiver User
Ich werde mich sicherlich auch in fünf Jahre nicht für Hochzeitsfotos mit schulterfreiem Kleid schämen. Ich finde mich nämlich trotzdem ziemlich angezogen.keine fotos. einigermaßen bekleidete menschen. man möchte doch die bilder (auch die von draußen
) auch in fünf jahren noch anschauen können, ohne sich zu tode zu schämen.
Die Ente bleibt draußen.
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11.07.2007, 16:44Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
du kannst den lieben gott nicht fragen!...
Zitat von Edelherb
aber vielleicht stört es seine "mitarbeiter" auf erden? mir hat in ungarn mal eine nonne einen scheuerlappen um die ohren gefledert. ich war 12. im urlaub mit meinen eltern mit spaghettiträgern und shorts.
Sie fand es unangemessen. es hat mich wirklich betroffen gemacht. seitdem achte ich da drauf.
auch, wie ich an den stränden dieser menschen rumliege.
muss jetzt auf die autobahn.
bis später
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11.07.2007, 16:45Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Ich zündel mal bewusst ein kleinen Diskussionpunkt an:ich meine nur, dass es da eventuell eine andere bodenhaftung gibt und eine gewisse problemlösungs-kompetenz? könnte das sein?
Gläubige Menschen glauben und wenn sie dies tun, halten sie sich an die Regeln und trennen sich nicht - das macht nämlich böse Schuldgefühle.
Viele Glaubensgemeinschaften arbeiten mit diesem Druckmittel, wirkt auch bei nicht ganz so gläubigen Menschen über den gesellschaftlichen Druck.
Funktioniert(e) proportional zur Verbreitung der Kirche, der Einfluss der Kirche in unserer Gesellschaft nimmt ab, die Scheidungsrate zu.
Ich "glaube" da an Zusammenhänge.
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11.07.2007, 16:47
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Zitat von Inaktiver User
Nein, habe ich nicht. Ich sagte, dass ich einen Widerspruch darin sehe, für eine Glaubenssache Geld bezahlen zu müssen, um mitspielen zu dürfen. Das hat nichts mit Sparen zu tun.
Wie und wo ich Gott lebe muss ich euch sicherlich nicht beweisen. Willst du Beträge wissen? Oder Kontonummern sehen? Ab wann bin ich in deinen Augen "würdig"?
Warum ich auf die Wege, die andere aufgezeigt haben, nicht eingehe? Das sehe ich nicht so. Für einen Link einer Beitragsschreiberin habe ich mich bedankt. War auf dieser Seite - habe mich damit beschäftigt.
Auch die Überlegungen, einen freien Theologen zu kontaktieren finde ich sehr interessant.
Zu einigen Vorwürfen habe ich mich gestellt. Ich wusste nicht, dass ich alles kommentieren muss. Teilweise geht die Diskussion ja Lichtjahre am Thema vorbei.
Aus der Diskussion rausgegangen bin ich, weil ich ab und zu auch ein bisschen arbeiten muss. Immerhin haben wir schon einen Weile mit dem Thema verbracht. Findest du, dass der Wind gerade günstig steht?
Dass sich das ganze so aufbaut hätte ich nicht gedacht. Offensichtlich scheint es aber doch diverse Nerven zu treffen.
Schade finde ich nur, dass sich nicht mehr von den 80-95% melden, die hier so verurteilt werden.
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11.07.2007, 16:51
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Den für uns zuständigen sicherlich nicht.
Zitat von Inaktiver User
Bei Kirchenbesuchen im Ausland wäre ich natürlich auch vorsichtig. Ich ginge ja auch nicht mit Schuhen in eine Moschee und würde mir als Mann vor Betreten einer Synagoge etwas auf den Kopf tun.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.



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