Ja, klar, immer soll's der Vadder richtenZitat von Inaktiver User
Neee, echt. Da braucht es noch keine transzendentale Instanz, wenn man über simple soziale Strukturen und das good old Prinzip von Angebot und Nachfrage eine Regelung finden könnte. Take it or leave it, aber irgendeine Entscheidung und das Rückgrat, dazu zu stehen bzw. diese gründlich zu revidieren, sollte doch drin sein. Und wenn nicht, wäre es nett, sich nicht über die "Engstirnigkeit" des Anbieters zu echauffieren
Ansonsten (post #110 - Pozelei?) stimme ich dir zu, Tristania![]()
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Ergebnis 111 bis 120 von 184
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11.07.2007, 10:16
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres
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11.07.2007, 10:16Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Das ist wahres "Christentum" hier.Das hast Du offensichtlich missverstanden - ich finde Deine Einstellung zur Kirche und zum Glauben allgemein abscheulich.
Sie zeigt, dass Du keinerlei Respekt vor Gläubigen hast, denn Du missbrauchst ihre Institution aus oberflächlicher Motivation heraus und ziehst die Riten in den Schmutz.
Deine Chancen, von mir als Mensch auch nur geachtet zu werden sinken damit dramatisch.
Wenn ein Geistlicher seinen Job wirklich überzeugt und konsequent durchzöge, verweigerte er Dir das Sakrament.
Schade, dass du keinen Respekt dafür hast, wofür Christus unter anderem gestorben ist.
Aquarell. ist übrigens schon seit geraumer Zeit verheiratet.
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11.07.2007, 10:22Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Zitat von Inaktiver User
Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Danke.
Mit Fanatikern wie dir, liebe Tristania, diskutiere ich nicht. Also: Lass gut sein.
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11.07.2007, 10:31
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Jetzt eine Diskussion anzufangen, ob Nächstenliebe und Gnade die Duldung von respektlosem Verhalten grundsätzlich mit einschließt, ist mir zu viel Arbeit.
Zitat von Inaktiver User
Ich finde Grenzen ziehen durchaus in Ordnung und vereinbar mit dem, was ich glaube und lebe und was ich auch in Jesu Vorbild erkenne. Der Klassiker an dieser Stelle wäre ein Verweis auf die Tempelreinigung (Terror im Tempel bzw. hier nach Markus 11 suchen) und auf das Gebot, den Namen des Herr nicht zu missbrauchen.
Dass aber Respekt und gnädiger Umgang mit das Wichtigste ist, steht außer Frage. Aber eben für beide Seiten, bitte.Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres
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11.07.2007, 10:53
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Also wenn die Kirche einem nahelegt, auszutreten, weil man vorsicht anfragt, Einfluss auf die Verwendung der Kirchengelder haben zu wollen, dann ist die Kirche nicht besser als die "Wirtschaft, in der nur noch die monetären Überlegungen regieren".
Zitat von Inaktiver User
Man kann Geld (international) spenden, Patenschaften übernehmen oder einfach anderen Menschen helfen. Zahlt man aber keine Kirchensteuer, ist man unwürdig und wird verhöhnt.
Nur die Kirchensteuer macht einen zum vollkommenen Gemeindemitglied?
Im übrigen habe ich nicht mit einem Wort erwähnt, nach der Trauung wieder austreten zu wollen.
Meiner Meinung nach hat ein Eheversprechen vor Gott eine größere Bedeutung als vor einem Standesbeamten. Mag ich es auch leichtfertig auf das Wort "Romantik" reduziert haben.
Wenn ich mich entschließe, wieder einzutreten, dann mit allen Konsequenzen.
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11.07.2007, 11:04Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Ich bin kein Christ...........ich habe Respekt wenn Menschen glauben, nicht für das an was Menschen glauben.
Zitat von Inaktiver User
Das ist ein himmelweiter Unterschied.
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11.07.2007, 11:07Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Für Deine Allgemeinbildun folgt die Definition des Fanatikers:
Zitat von Inaktiver User
http://de.wikipedia.org/wiki/Fanatiker
Ich gehöre keine Glaubensgemeinschaft oder Gruppierung oder Bewegung an.
Wenn Du mich nicht lesen willst, dann nutze die Ignore-Funktion - aber den Mund lasse ich mir auch von Dir nicht verbieten!
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11.07.2007, 11:13Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Mir ist ein Mensch lieber, der zu dem steht, was er einmal gemacht hat, auch wenn er es jetzt anders machen würde. Der seine Entscheidung von damals sauber darlegen und vertreten kann.
Davor hab ich auch Respekt.
Akzeptieren kann ich nicht, wenn jemand hüht und hott, wie es eben mal in den Kram passt. Und es kein "unnötiges" Geld kosten darf. Das ist für mich Schmarotzertum und das finde ich unschön.
Abscheulich oder schäbig oder sonstige Verbalinjurien muss ich trotzdem nicht bemühen. So etwas finde ICH um keinen Deut "besser" oder "anständiger" als o.g. Schmarotzerei.
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11.07.2007, 11:17Inaktiver User
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Das kannst Du finden wie Du magst.Abscheulich oder schäbig oder sonstige Verbalinjurien muss ich trotzdem nicht bemühen. So etwas finde ICH um keinen Deut "besser" oder "anständiger" als o.g. Schmarotzerei.
Ich finde Euphemismen wie "unschön" zum kotzen.
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11.07.2007, 11:50
AW: kirchl. heiraten vs. beide ausgetreten - und nun?
Du hast Einfluss auf die Verwendung der Kirchengelder, zumindest bei den Protestanten. Aber im Rahmen eines demokratischen Prozesses. Du kannst Dich in den Gemeindevostand wählen lassen, dort wird der Gemeindehaushalt beschlossen. Wenn Du höher willst, kannst Du versuchen, Delegierte für die entsprechenden Versammlungen (und damit Beschlussgremien) zu werden.
Zitat von post_it
Es jedem einzelnen zu überlassen, ist dagegen keine gute Idee, wie auch bei den allgemeinen Steuern nicht. Denn es gibt Dinge, für die jeder gerne zahlt und andere, die nicht so "sexy" sind, die man aber trotzdem braucht. Da sollte schon in einem strukturierten Prozess ein in sich stimmiges Gesamtpaket beschlossen werden, sonst klappt das nicht.
Aber meistens schimpfen die am lautesten, die keine Ahnung haben und auch keine Lust, sich wirklich damit zu befassen, gegen was sie eigentlich schimpfen. Hauptsache polemisieren.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.


Neee, echt. Da braucht es noch keine transzendentale Instanz, wenn man über simple soziale Strukturen und das good old Prinzip von Angebot und Nachfrage eine Regelung finden könnte. Take it or leave it, aber irgendeine Entscheidung und das Rückgrat, dazu zu stehen bzw. diese gründlich zu revidieren, sollte doch drin sein. Und wenn nicht, wäre es nett, sich nicht über die "Engstirnigkeit" des Anbieters zu echauffieren
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