Antworten
Seite 15 von 16 ErsteErste ... 513141516 LetzteLetzte
Ergebnis 141 bis 150 von 159
  1. Inaktiver User

    AW: Hochzeit mit 18?

    Zitat Zitat von mucki21
    natürlich. Aber man kann nicht jede Situation vorhersehen. Man tut was man kann, sorgt vor, wo es geht, und alles andere überlässt man am Besten den Lauf des Lebens.
    Nein kann man nicht aber man über sie nachdenken.

  2. Inaktiver User

    AW: Hochzeit mit 18?

    Zitat Zitat von Edelherb
    Hast Du mal "Zen and the art of motorcycle maintenance" gelesen? Da werden so schön die zwei Typen beschrieben, der Romantiker und der, wie hiess er noch, Analytiker?

    Es erinnert mich hier gerade daran.
    Nein, sagt mir gar nix...aber ich google mal


    Zitat Zitat von Edelherb
    Solange man die Hochzeit als romantischen Akt, als Bezeugung der Liebe sieht, ist das, was Du anführst, völlig egal. Egal, wie recht Du hast.
    Wahre Worte...


    Zitat Zitat von Edelherb
    Dass einerseits eine dauerhafte Beziehung aber viel mehr braucht, als Liebe und andererseits die Hochzeit auch eine ganz klare wirtschaftliche Angelegenheit ist, tja, das kommt dann wohl leider später. Zumindest bei vielen. Aber auf der anderen Seite ist es auch keine Erfolgsgarantie, nicht naiv an die Sache ranzugehen.

    Du hast absolut recht mit dem was du sagst! Ich bin nur irgendwie immer erschüttert, wenn ich lese, dass man sich wissentlich in eine Form der Abhängigkeit begibt.

    Spielen mir da meine Muttergefühle einen Streich Ich denke die ganze Zeit nur: Hoffentlich schaffe ich es, insbesondere bei meiner Tochter, die Sinnhaftigkeit eines Existenzaufbaus unabhängig vom Partner plausibel zu machen und sie auch dahingehend zu lenken und unterstützen zu können. Ich verstehe diese Eile einfach nicht, insbesondere bei derartigen Voraussetzungen.

    LG zoneja

    Ach Edelherb, ich muss dich jetzt doch mal küssen
    Hach schön, wurde auch mal Zeit

  3. Inaktiver User

    AW: Hochzeit mit 18?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein kann man nicht aber man über sie nachdenken.
    Wieso hast du dich denn gelöscht???

    Ich wollte dir gerade schreiben wie sehr ich es bewundere, dass du dich mit deiner Situation auseinandersetzt! Es kommt da auch noch ein Posting in deinem Strang...

    Deine Aussage ist absolut richtig

  4. User Info Menu

    AW: Hochzeit mit 18?

    nun, für uns war die Hochzeit keine "wirtschaftliche" Angelegenheit. Interessant, dass viele dieser Hochzeiten, die geschlossen werden, weil ein Kind unterwegs ist, oder weil man Steuern spart oder warum auch immer, viel häufiger geschieden werden, als die von Paaren, die sich lange vorher gut kennen, ohne an so etwas zu denken. Daher auch meine Ansicht, dass eine Heirat wirklich "für immer" sein sollte. Ansonsten lässt man es wohl besser, wenn es nur aus ein paar romantischen Gefühlen heraus oder gar aus wirtschaftliche Gründe passiert. So und jetzt widme ich meinem Angetrauten Ehegatten.
    Leben und leben lassen

  5. User Info Menu

    AW: Hochzeit mit 18?

    Zitat Zitat von mucki21
    nun, für uns war die Hochzeit keine "wirtschaftliche" Angelegenheit.
    Vor dem Gesetz geber IST die Hochzeit aber (auch) eine wirtschaftliche Angelegenheit. Nur darauf wollte ich hinaus. Warum sollte ich die rechtliche Welt, in der ich mich bewege, negieren? Ich habe es bisher nicht gemacht und ich mache dies auch bei der Hochzeit nicht.

    Allerdings bin ich über jeden Verdacht, der Steuer wegen zu heiraten, erhaben, da wir in einem Land leben, wo es NULL Unterschied macht (und in D wäre es nur wenig).

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

  6. User Info Menu

    AW: Hochzeit mit 18?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ach Edelherb, ich muss dich jetzt doch mal küssen
    Hach schön, wurde auch mal Zeit






    Die Ente bleibt draußen.

  7. Inaktiver User

    AW: Hochzeit mit 18?

    Zitat Zitat von mucki21
    Interessant, dass viele dieser Hochzeiten, die geschlossen werden, weil ein Kind unterwegs ist, oder weil man Steuern spart oder warum auch immer, viel häufiger geschieden werden, als die von Paaren, die sich lange vorher gut kennen, ohne an so etwas zu denken.
    Sag, das interessiert mich nun. Beruhen diese Aussagen auf deinen eigenen Erfahrungen oder irgendeiner Statistik (es tut mir ja leid, aber ich liebe Statistiken *ggg*)? Wenn sie auf einer Statistik beruhen sollten würde ich mich über einen Link freuen.

    Was heißt eigentlich "als die von Paaren, die sich schon lange vorher gut kennen, ohne an so etwas zu denken" ? Was meinst du damit *auf dem Schlauch steh*

    Den zusammenhang mit dem kind verstehe ich nicht so ganz. In meiner Umgebung haben Leute nicht geheiratet wegen einem Kind sondern wegen Liebe, u.U. wegen Liebe und einem Kind!

    Steuern sparen ist Unsinn. ich glaube bei uns waren es 7,50 DM (!!) Dafür gabs aber bei zwei sehr gut verdienenden Menschen massive Einbußen beim Gehalt dank blöden Steuerklassen.

    Um ehrlich zu sein glaube ich ja nicht, dass eine derartige Statistik wirklich sowas ans Licht bringt, aber ich lass mich überraschen!


    Zitat Zitat von mucki21
    Daher auch meine Ansicht, dass eine Heirat wirklich "für immer" sein sollte.
    Nochmal, auch wenn du generell nicht auf meine Fragen antwortest: Glaubst du allen ernstes diese 54% lassen sich scheiden weil sie es eh nie "für immer" vorhatten Dat is Unsinn!

    LG zoneja

  8. Inaktiver User

    AW: Hochzeit mit 18?

    Nochmal, auch wenn du generell nicht auf meine Fragen antwortest: Glaubst du allen ernstes diese 54% lassen sich scheiden weil sie es eh nie "für immer" vorhatten Dat is Unsinn!
    Lieber glücklich geschieden als unglücklich "für immer" verheiratet... in meinem Bekanntenkreis gibt es genügend Beispiele für "für immer", wo man wirklich nicht von einer glücklichen Ehe sprechen kann.

  9. User Info Menu

    AW: Hochzeit mit 18?

    ich suche gerade nach diese Studie, ich habe das vor längerer Zeit gelesen und war selbst sehr überrascht. Sie wurde unter gerade geschiedenen durchgeführt über Gründe, Vorsätze vor Hochzeit usw. Ich hoffe ich finde es noch.

    Was heißt eigentlich "als die von Paaren, die sich schon lange vorher gut kennen, ohne an so etwas zu denken" ? Was meinst du damit *auf dem Schlauch steh*
    damit meine ich Paare, die auch gut und gerne unverheiratet weiter zusammen bleiben würden, mit Hintergedanken "ich könnte mich ja dann einfach trennen, wenn ich wollte" aber dann aus diverse Gründe heiraten (eben z.b. weil ein Kind unterwegs ist o. ä.) laut diese Statistik waren solche Ehen eher "Scheidungsehen".

    Leider gehen auch in meine direkte Umfeld viele davon aus "naja wenn es nicht funktioniert kann ich mich in 15 oder 20 Jahren wieder scheiden lassen" daher hatte ich diese Aussage getroffen. Und ich denke dies ist eine denkbar schlechte Vorraussetzung für eine Ehe.

    Steuern sparen rentiert sich nicht in jeden Fall, wenn jedoch einer bedeutend mehr verdient, dann beide in Klasse 3 bzw. 5 wechselt, schon!
    Leben und leben lassen

  10. Inaktiver User

    AW: Hochzeit mit 18?

    Hallo mucki,

    ich habe jetzt gerade abertausende (nööööööööö, ich überteibe nie ) von Berichten, Statistiken etc. zu Scheidung gelesen und bin wenig überrascht, dass die von dir angeführten Gründe nirgends erwähnt werden. Ich habe mich sowohl mit subjektiven wie auch objektiven Aussagen beschäftigt und stoße dabei immer wieder auf die selben Gründe für eine Scheidung:

    Entfremdung, unterschiedliche Lebenseinstellungen, voneinander abweichende Lebensplanung, gravierende Bildungsunterschiede, außereheliche Beziehungen, fehlendes Vertrauen, Gewalt in der Ehe, mangelnde Kommunikation, sexuelle und finanzielle Probleme, Alkohol und Drogen und und und.

    Deckt sich irgendwie mit dem, was ich mir so in etwa dachte.

    Zitat Zitat von mucki21
    damit meine ich Paare, die auch gut und gerne unverheiratet weiter zusammen bleiben würden, mit Hintergedanken "ich könnte mich ja dann einfach trennen, wenn ich wollte" aber dann aus diverse Gründe heiraten (eben z.b. weil ein Kind unterwegs ist o. ä.) laut diese Statistik waren solche Ehen eher "Scheidungsehen".
    Ich bin was Scheidungen angeht einfach so "nebenher" an viele Infos gekommen (klar, dass ich aus einer Scheidungsfamilie stammend besonders gefährdet bin *gg*).

    Meine Mutter ließ sich einmal scheiden wegen Alkoholsucht, außerehelicher Beziehung des Mannes und körperlicher Gewalt (geheiratet aus Liebe). Beim zweiten Mal aufgrund unterschiedlicher Lebensplanung und Unverständnis vom Partner. Der Bildungsunterschied spielte ebenfalls eine Rolle (geheiratet aus Liebe). Mein Cousin ließ sich nach 15 Jahren Ehe scheiden, weil er homosexuell ist (geheiratet aus Liebe- sagt er). Mein Mann ließ sich von seiner Frau scheiden, weil sie nach der Geburt des Kindes mit einem anderen Mann durchbrannte (geheiratet aus Liebe).

    Nehmen wir mal diese krassen aber keineswegs ungewöhnlichen Scheidungsgründe und fangen mal an zu philosophieren.

    Angenommen dein Mann geht fremd, nimmt Drogen, bedroht dich, wird schwul, ist der Kinder gegenüber gewaltätig. Du bleibst bei ihm Was wenn er mit ner anderen durchbrennt? Du bleibst verheiratet

    Kommen wir zu dieser Aussage von dir:

    Leider gehen auch in meine direkte Umfeld viele davon aus "naja wenn es nicht funktioniert kann ich mich in 15 oder 20 Jahren wieder scheiden lassen" daher hatte ich diese Aussage getroffen. Und ich denke dies ist eine denkbar schlechte Vorraussetzung für eine Ehe.
    Wieso sind das schlechte Voraussetzungen? Ich habe gerade gelesen dass überzogene oder unrealistische Erwartungen an eine Ehe ebenfalls einen prozentual hohen Anteil an der Scheidungsrate haben. Wieso sollte man sich nicht das Recht vorbehalten sich scheiden zu lassen? Warum muss eine Ehe um jeden Preis weiterbestehen? Es gibt einfach Punkte die sich nicht vereinbaren lassen (s.o.)

    Nun wird das nur alles zu hypothetisch, das ist einfach Unfug.

    Ich habe gelesen, dass Menschen die nach Karriere streben sich häufiger scheiden lassen, während sehr viele Familien u.a. eine finanzielle Abhängigkeit als "scheidungserschwerend" angaben. Daraus resultierte dann die These, dass die Anzahl der Scheidungen in vielen Fällen höher wäre, wenn die Frauen eine Möglichkeit der finanziellen Absicherung hätten. Heißt also nicht, dass viele Frauen in der Ehe bleiben, weil sie nicht nach mehr streben, sondern vielmehr weil ihre Möglichkeiten des Ausbrechens schwieriger und geringer sind. Genau darauf wollte ich hinaus

    Es gibt keine Garantie, da können deine Ideale noch so wünschenswert sein! Es kann IMMER was unvorhergesehenes passieren. IMMER! Das heißt nicht, dass man nicht dem Ziel "für immer zusammen zu bleiben" heiraten sollte, im Gegenteil. Aber man sollte sich eben auch immer im Klaren sein, dass es anders laufen kann und es niemals eine Garantie gibt, dass eine Ehe hält. Das eine Ehe hält, ich denke davon ist prinzipiell jeder überzeugt der freiwillig eine Ehe eingeht.

    Aber wir beginnen uns nun auch im Kreis zu drehen.


    Deshalb mein abschließendes Statement:

    Ich finde es unklug unter solchen Bedingungen zu heiraten. Es kann gut gehen und es kann schiefgehen. Aber wenn es schiefgehen sollte, steckt man in einer alles andere als wünschenswerten Situation. Wer bereit ist dieses Risiko einzugehen, der soll es eben tun und schauen wie er im Zweifelsfall wieder rauskommt. Ich bin etwas anders eingestellt und lebe es anders. Welches Modell erfolgversprechender ist, ist pure Spekulation.

    Ich für meinen Teil hoffe, dass sich manch einer die kontroversen Ansichten dieses Threads durch den Kopf gehen lässt und die eigene Situation nochmal durchgeht und "prüft". Eine Hochzeit ist genau wie die Familienplanung eine Entscheidung, die man niemals leichtfertig treffen sollte.

    Alles Gute euch allen!
    zoneja

Antworten
Seite 15 von 16 ErsteErste ... 513141516 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •