Liebe Gina-Eileen,Zitat von gina-eileen
es ehrt dich, dass du solche Ideale hast. Hier schreibt dir eine, die die raue Wirklichkeit eingeholt hat.
Ich habe aus Liebe zu meinem Mann und meinen Kindern meinen gutbezahlten Job aufgegeben, um ganz für meine Familie da zu sein.
Heute bin ich trotzdem geschieden, finde keinen Job, und da hilft mir auch kein Idealismus á la " dass eine frau, die ihren mann wirklich liebt kein problem damit haben dürfte, dass er nun mal das geld (oder den größten teil) verdient".
Es ist nicht "feministisch", sondern realistisch.
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Thema: Hochzeit mit 18?
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28.06.2007, 09:29Inaktiver User
AW: Hochzeit mit 18?
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28.06.2007, 11:40Inaktiver User
AW: Hochzeit mit 18?
was ist eigentlich schlecht an "feministisch"?
Zitat von Inaktiver User
Irgendwie habe ich den Eindruck die Frauen mögen nicht den Eindruck erwecken "feministisch" zu sein. Muss man sich heute schämen, wenn man sich für Frauenrechte oder Fraueninteressen einsetzt? Und sei es nur in seinem eigenen kleinen Kreis.
Feminismus=Uncool???
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28.06.2007, 12:05
AW: Hochzeit mit 18?
Man muss nicht nur an Scheidung denken. Es gibt auch das natürliche Ende einer Ehe: den Tod.
Zitat von gina-eileen
Auch, aber nicht nur im Alter.
Das Altersarmut im wesentlichen ein weibliches Phänomen ist, hängt natürlich damit zusammen, dass Frauen früher so wenig berufstätig waren und wenn, dann nur in "kleinen Jobs".
Dramatischer kann es werden, wenn der Mann früh stirbt. Ihr solltet zumindest durch adäquate Versicherungen bzw. freiwillige Absicherungen an diese Fälle denken.
Ein anderer, nicht-materieller Aspekt ist der Horizont, den man hat. Wenn man die meiste Zeit zu Hause sitzt und sich um den Haushalt kümmert, dann werden das die wichtigen Alltagsdinge. Schon an vielen Frauen (und auch einem Mann) beobachtet. Das heisst zwar nicht, dass sie nicht mehr über den Tellerrand gucken können/wollen, aber die Gewichtungen verschieben sich.
Ob das auf Dauer für einen selbst befriedigend ist und ob auf der anderen Seite das ein Weg ist, dass ein Partner dauerhaft interessant ist, ist aber zu bedenken.
Für mich wäre es nichts, ich würde eingehen und ich wollte auch keinen Dauer-Hausmann als Partner.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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28.06.2007, 12:11
AW: Hochzeit mit 18?
Man muss nicht nur an Scheidung denken. Es gibt auch das natürliche Ende einer Ehe: den Tod.
Zitat von gina-eileen
Auch, aber nicht nur im Alter.
Das Altersarmut im wesentlichen ein weibliches Phänomen ist, hängt natürlich damit zusammen, dass Frauen früher so wenig berufstätig waren und wenn, dann nur in "kleinen Jobs".
Dramatischer kann es werden, wenn der Mann früh stirbt. Ihr solltet zumindest durch adäquate Versicherungen bzw. freiwillige Absicherungen an diese Fälle denken.
Ein anderer, nicht-materieller Aspekt ist der Horizont, den man hat. Wenn man die meiste Zeit zu Hause sitzt und sich um den Haushalt kümmert, dann werden das die wichtigen Alltagsdinge. Schon an vielen Frauen (und auch einem Mann) beobachtet. Das heisst zwar nicht, dass sie nicht mehr über den Tellerrand gucken können/wollen, aber die Gewichtungen verschieben sich.
Ob das auf Dauer für einen selbst befriedigend ist und ob auf der anderen Seite das ein Weg ist, dass ein Partner dauerhaft interessant ist, ist aber zu bedenken.
Für mich wäre es nichts, ich würde eingehen und ich wollte auch keinen Dauer-Hausmann als Partner.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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28.06.2007, 13:35Inaktiver User
AW: Hochzeit mit 18?
Liebe mucki,
ich bin fassungslos!!!! Soviel Naivität treibt mich schier in den Wahnsinn…
Warum hast du nur einen "kleinen" Job? Kann man mit Kinderwunsch nicht normal arbeiten? Hast du eine Ausbildung? Ein Studium? Es tut mir leid, ich kann das nicht so ganz nachvollziehen, darum meine Fragerei…Wieso bist du die meiste Zeit zuhause? Habt ihr ein so großes Heim, dass soviel Arbeit erfordert? Bist du zu faul? Und wieso trägst du mit deinem Geld zur Haushaltskasse bei wenn dein Mann genug verdient? Wieso nutzt du dein Geld nicht für dich?
Zitat von mucki21
Zitat von mucki21
DAS ist altmodisch. Was soll an dieser Rolle bitte natürlich sein? Du kannst ja hier nicht mal mit Kindern argumentieren die du zu betreuen hast *kopfschüttel* Im Übrigen kommt mir deine Einstellung "So wie es immer schon war" sehr bekannt vor. Erinnert mich irgendwie an die Diskussion "Die Welt ist eine Scheibe".
Natürlich geht nicht jede Ehe auseinander. Aber das liegt nicht an der guten Basis. Fast alle Ehen starten mit einer objektiv als "gut" beurteilten Basis. Außerdem ist mir nicht so ganz klar, weshalb du dich nur auf dieses eine Argument "Scheidung" einlässt. Es kann doch noch so viel mehr passieren!!!!
Zitat von mucki21
Zitat von mucki21
Und du nennst das allen Ernstes nicht naiv
Ich wünsche dir alles Gute mucki und ein bißchen mehr Weitsicht. Vielleicht verstehst du auch irgendwann dass es hier um mehr als nur Scheidung geht (von der im Übrigen jeder mal glaubte nie betroffen zu sein)...
Schließt eine Berufsunfähigkeitsversicherung und private Rentenversicherungen ab (beides generell sinnvoll) um im Zweifelsfall nicht ganz ohne alles dazustehen. Mir persönlich wäre deine Perspektiven im Unglücksfall (egal wie geartet) zu trist. Aber es hängt sicherlich auch davon ab welche Ansprüche man im Leben hat.
LG zoneja, die gerade keine Lust hat sich zu beherrschen...
PS. Das Schlimmste an dieser ganzen Sache ist, dass ihr die gutgemeinten Ratschläge nicht ernstnehmt...
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28.06.2007, 13:46Inaktiver User
AW: Hochzeit mit 18?
Es ist schade, dass du es offensichtlich immer noch nicht verstanden hast. Es geht nicht darum ein Problem damit zu haben, dass der Mann den größten Teil des Geldes verdient. Es geht darum sein eigenes Leben nicht aus den Augen zu verlieren, auf eigenen Beinen stehen zu KÖNNEN, wenn es darauf ankommen sollte!!!!
Zitat von gina-eileen
Entschuldige, die Sinnhaftigkeit eines Ehevertrages kann eine Schülerin mit einem Azubi als Freund schlichtweg nicht beurteilen. Bei manchen Menschen geht es nicht um Klickerbeträge sondern um echtes VERMÖGEN, um FIRMEN und und und!
Zitat von gina-eileen
Nein, das nennt sich Realismus...
Zitat von gina-eileen
LG zoneja
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28.06.2007, 13:49Inaktiver User
AW: Hochzeit mit 18?
@Edelherb
Zitat von Edelherb
Ergänzend: Oder ein Unfall mit der Folge "berunfsunfähig". Und dann
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28.06.2007, 14:03
AW: Hochzeit mit 18?
also ich habe diese Job weil mein Mann NICHT genug für uns beide verdient, bzw. wir zwar das notwendige haben aber nichts für wünsche übrig bleibt. Warum soll ich arbeiten? meine Kinder dann in Hort und Tagesmutter schicken, wenn doch die Eltern die beste Vorsehung sind, die die Kinder haben könnten? Ich bin keine Frau, die gerne arbeiten geht, das gebe ich zu. Ich habe meine Hobbys, meine Freunde, und vieles mehr was mein Leben sehr gut ausfüllt. Und dass ich keine Ganztagsjob habe, hat noch andere Hintergründe, die aber niemanden etwas angehen außer meine Mann und mir.
Dass nicht nur Scheidung das ende einer Ehe ist, weiß ich. Doch wenn hier so rüberkommt, dass eine Frau finanziell sich "abhängig" macht vom Mann - also ich sehe es eben nicht als Abhängig. Die Familie ist das wichtigste, ich habe eine sehr große auch ohne eigene Kinder. Irgendwie wird es hier aber so dargestellt "wie kannst du nur diese machen und nicht arbeiten, ..." und im Hinterkopf eben schon -> was wenn diese Ehe auseinandergeht, das schreibt Joanna ja, und es tut mir aufrichtig leid für sie.
Wir sind finanziell für Notfälle abgesichert, auch für diese Fall, dass einen von uns beiden etwas passiert. Für so etwas sorgt man natürlich vor. Doch das geht auch ohne dass die Frau von beiden voll arbeiten muss.
Meine Ansprüche an mein Leben sind sehr hoch. Wir haben gut geplant, auch für den Fall dass etwas dazwischen kommt. Und wir wissen schon heute, dass unsere Ehe nicht auseinander gehen wird. Das klingt im Ersten Moment für jemanden der das hier liest und uns nicht persönlich kennt, total verrückt, utopisch und naiv. Aber diese Sicherheit habe ich - nämlich einen Mann, der mich liebt, der mich das jeden Tag spüren lässt und dies seit Jahren!
Doch gutgemeinte Ratschläge liebe Zoneja sind nicht immer das, was andere außerhalb von deine Situation auch betrifft. Jede Situation ist anders. Und ich weiß auch wieviel im Leben schief gehen kann. Doch ich sehe nicht ein, meine ganze Zeit und Kraft für die "Erhaltung" meiner Sicherheit einzusetzen und am Ende des Lebens etwas verpasst zu haben, nur weil jemand sagt "es könnte...." Im Notfall ist ein Börsenkrach wie 1929 und niemand hat geld. Was war die Zeit dann wert, die ich für meine finanzielle Situation aufgewendet habe?Geändert von mucki21 (28.06.2007 um 14:07 Uhr)
Leben und leben lassen
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28.06.2007, 14:05
AW: Hochzeit mit 18?
ach ja zu Ehevertrag: ich glaube schon dass eine Schülerin das beurteilen kann. Wenn man Vermögen und Firmen und sonst etwas hat, ist es ab dem Zeitpunkt des "JA"Wortes eigentlich egal, wem was gehört, weil es dann nur noch ein Zusammen gibt. Also du kannst nicht abstreiten, dass ein Vertrag hauptsächlich aus diese Grund gemacht wird, um da Grenzen festzulegen. Doch wofür, wenn man sich mit Ehe verspricht, für immer zusammenzubleiben? Das alles widerspricht sich doch
Leben und leben lassen
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28.06.2007, 14:16Inaktiver User
AW: Hochzeit mit 18?
Zitat von mucki21
Du HAST doch gar keine Kinder!!!!!!!!!!!!!!
PS. Ich melde mich heute abend nochmal...Geändert von Inaktiver User (28.06.2007 um 14:19 Uhr)


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