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  1. Inaktiver User

    AW: Heiraten mir zuliebe?

    Was waere denn, wenn du das Thema erst einmal ruhen laesst?
    Oder ihm sagst, dass du dir aufgrund seiner Zauderei nicht mehr sicher bist, ob du ihn heiraten moechtest? Vielleicht schaltet er nur auf stur, weil du so draengelst.

    Fuer mich persoenlich waere der Gedanke, er heiratet nur um meinetwillen, unertraeglich gewesen. Allerdings waeren fuer mich ein gemeinsames Kind oder Steuerersparnisse genauso so indiskutable Gruende fuer die Hochzeit gewesen.

    Der einzige Grund fuer eine Heirat, sollte Liebe sein. Und der Wunsch mit diesem Menschen des Rest des Lebens verbringen zu wollen.
    Fuer alles andere solltest du dir zu schade sein.

    Viel Glueck,
    Seestern

  2. Inaktiver User

    AW: Heiraten mir zuliebe?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Fuer mich persoenlich waere der Gedanke, er heiratet nur um meinetwillen, unertraeglich gewesen. Allerdings waeren fuer mich ein gemeinsames Kind oder Steuerersparnisse genauso so indiskutable Gruende fuer die Hochzeit gewesen.

    Der einzige Grund fuer eine Heirat, sollte Liebe sein. Und der Wunsch mit diesem Menschen des Rest des Lebens verbringen zu wollen.
    Fuer alles andere solltest du dir zu schade sein.

    Viel Glueck,
    Seestern
    Oh, du bist romantisch *schnueff*

    Ich habe eine ganz tiefe Bindung zu meinem Mann und ich kann mir nix auf der Welt vorstellen, was uns trennen koennte. Wir haben uns tausendmal ewige Liebe versprochen, lange vor der Hochzeit.

    Dass wir zu diesem Zeitpunkt geheiratet haben, wo wir geheiratet haben, war aber wirklich eine rechtliche Geschichte. Er ist Nicht-EU-Buerger, ich hatte nur eine befristete Aufenthaltserlaubnis hier, ihm war es wichtig, dass ich im Ernstfall (wenn er im Einsatz ums Leben kommt) versorgt bin, wir BRAUCHTEN diese Steuerersparnis, um ueber die Runden zu kommen usw. Wir haetten die Hochzeit fuer uns als Paar beide nicht gebraucht. Aber wir fuehlten uns sicherer damit.

    Und dann wars auch ein schoenes Gefuehl zu heiraten (haben wir waehrenddessen festgestellt )

  3. Inaktiver User

    AW: Heiraten mir zuliebe?

    Zitat Zitat von capri79
    Er steht voll und ganz dazu, dass er sein Leben mit mir teilen möchte. Das Thema Heiraten macht ihm Angst. Warum weiß er nicht.
    Für mich ist das ein Widerspruch in sich.

    So ganz auf Dich einlassen kann/will er sich doch (noch) nicht.

    Das wäre für mich nach so langer Zeit ein Trennungsgrund gewesen.

    Gruß, Leonie

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    AW: Heiraten mir zuliebe?

    ja, für mich auch...
    und als ein anderer Mann da war, war es dann auch wirklich ein
    Trennungsgrund... (bei mir..)

    Ich bin der Meinung: wenn ein Partner nach so vielen Jahren nicht MEHR will, ist was faul...
    WARUM will er dich nicht so richtig?
    Wovor hat er Angst?
    Es wirkt auf mich immer wie sich ein Türchen offen lassen...

    Und es jemand anderem ZU LIEBE zu machen... ich denke sowas solte man nie im Leben tun...besonders nicht bei Themen wie Partnerschaft und Kinder und so...
    Betty

    "Wir wussten nicht, dass es unmöglich ist, deshalb haben wir es geschafft!" (Jean Cocteau)

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    AW: Heiraten mir zuliebe?

    Hallo,

    ist er ev. ein Scheidungskind oder gab es das Thema Scheidung in seiner Familie?

    Ich selbst bin eines und habe auch *Angst* vor dem Thema Hochzeit, allerdings ist bisher auch noch niemand mit Hartnäckigkeit an mich ran getreten. Ich mußte mich der Angst also noch nicht *stellen*. Eines muss ich trotzdem deutlich machen: Diese Angst bedeutet nicht dass mein Partner nicht ausreichend geliebt wird oder ich mir eine Zukunft mit ihm nicht vorstellen kann oder mit ihm den Rest meines Lebens verbringen will. Es ist eher die Befürchtung das man mit einem Trauschein nachlässiger wird im Bemühen um die Anderen, das man eher der Meinung ist nun kann nichts mehr passieren. Ich sehe mit einer Hochzeit auch eine sehr Herkömmliche Art der Beziehungsführung verbunden (Haus , Kinder, Mutter, Vater etc). Ich hätte die Befürchtung zu scheitern, wenn ich das nicht leisten kann, realistisch weiß ich dass das nicht so ist, aber das Gefühl ist nur schwer zu bekämpfen. Andererseit WAS spricht FÜR eine Hochzeit? Was ist der Zuwachs an Beziehung, wenn man heiratet. Meine Beobachtung: Die meisten Heiraten, weil man das eben so macht, weil es die Familie wünscht, weil alle Freundinnen heiraten.
    Was ist dein Grund?

    Ich leben mit meinem Partner zusammen, wir tragen beide einen Ring vom Anderen, ich fühle mich sehr zu hause und meiner Familie
    verbunden - warum noch heiraten?

    Gruß Junia
    ~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~* °*
    Von einer Katze lernen - heißt siegen lernen - wobei siegen "locker durchkommen" meint - also praktisch: liegen lernen (R. Gernhardt)

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    smirk AW: Heiraten mir zuliebe?

    Also, meinem Schatz macht auch das Brimborium Angst, und nicht das verheiratet sein.

    Er sagt immer, er würde mit mir sofort aufs Standesamt gehen, weil er weiß, dass er für immer bei mir bleiben will.

    Er hat aber ein Problem mit der Feier und dass ihm die Leute gartulieren. Er hasst es schon, an seinem Geburtstag im Mittelpunkt zu stehen. Ich kann das nur bedingt nachvollziehen, weil ich meinen Geburtstag liebe, liebe, liebe. Ist bei Mädchen glaub ich auch anders.

    Obwohl er beruflich viel im Mittelpunkt steht, hasst er es privat. Ich glaube, wenn wir viel drüber reden, und er seine Horrorvorstellung ablegen kann, werden wir vielleicht auch heiraten können. Aber ich werde ihn auf keinen Fall überreden.

    LG dmgroupie

    I will still hope there are better days to come...

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    AW: Heiraten mir zuliebe?

    Wie alt seid Ihr denn?
    Bei mir war die Situation ähnlich. Mir war Heiraten schon wichtig. Abgesehen von der rechtlichen Situation ist für mich dieses Versprechen, das man sich (in meinem Fall auch vor Gott und) der Welt gibt, wichtig. Es bindet auch ganz offiziell aneinander. Ich fand das sehr schön, er (Mitte 30) hatte schlicht und ergreifend Panik.
    Zwar konnte er sich laut eigener Aussage auch nichts Schöneres vorstellen als mit mir zusammnzusein, aber mich auch zu heiraten? Bloß nicht!
    Als dann vor drei, vier Jahren im Freundeskreis die Heiraterei losging, hat es bei ihm weitere Panik verursacht, bei mir hingegen Sehnsucht (er wird mich nie heiraten). Unterschwellig habe ich ihn dann schon unter Druck gesetzt, auch wenn ich nie gefordert habe: Heirate mich! Denn damit hätte er wohl besser umgehen können.
    Einige Hochzeiten sind dann auch noch so abgelaufen, wie er es sich auf keinen Fall für sich/uns hätte vorstellen können. Das hat ihm dann auch keine Lust darauf gemacht. Irgendwann hat er aber gesehen, daß die Beziehungen durch die Hochzeit nicht schlechter geworden sind, daß die Partner sich immer noch umeinander bemühen und sich nicht gehen lassen. Daß es eigentlich genauso ist wie ohne den Trauschein, nur offiziell. Während er das alles nicht mehr so schlimm fand, war es - auch aufgrund seiner jahrelangen Ablehnung des H-Themas - bei mir so, daß ich begonnen habe mir einen Schutzpanzer zu bauen. Das ist soweit gegangen, daß ich meinen Hochzeitswunsch, bzw. viel wichtiger eigentlich, den Wunsch nach einer Ehe mit ihm, geistig in eine hintere Schublade meines Hirns verfrachtet hatte und ihm in einem längeren gespräch erklärt habe,daß es mir nicht mehr wichtig wäre, wir uns auch so genügen könnten und alles perfekt ist, so wie es ist. Ich habe von diesem Wunsch Abschied genommen, was mir nicht leichtgefallen ist. Er war am Ende des Gesprächs sehr betreten, fast erschüttert. Zwei Wochen später haben wir unseren Jahrestag gefeiert. Der erste seit Jahren, wo ich nicht auf die berühmte Frage gehofft habe. Am Abend davor war ich ein bißchen geknickt, weil ich mir, bevor ich ins Bett gekrochen bin noch gedacht habe, wie schade es ist, daß uns dieser letzte Schritt zu einer festen Bindung fehlen wird.
    Ich gehe schlafen, lösche das Licht und ja: Er hat aus heiterem Himmel einen Antrag gemacht.
    Geplant hatte er das aber schon ein dreiviertel Jahr vorher. Er hat einfach viel länger als ich gebraucht, sich darüber klar zu werden, auch um zu sehen, daß Ehe nicht das Ende bedeutet, etc. Mit ausschlaggebend war aber auch, daß er an gemeinsamen Kindern zumindest am Papier mehr Rechte hat als unverheiratet.
    Wir hatten vor kurzem ein wunderbares Hochzeitsfest. Auch, wenn er sich ursprünglich die Schmalspurvariante: Wir unterschreiben und gehen essen gewünscht hat - als wir mit der Planung angefangen haben war er plötzlich doch der Meinung, wir laden alle ein und feiern ein rauschendes Fest.

    Auch, wenn er jegliches Brimborium vermeiden wollte, Heiraten in seinen Augen alt gemacht hat, was weiß ich (manche Ängste sind sicher begründet, andere irrational. Ernst nehmen muß man sie ja alle) sind wir heute beide sehr froh drüber.

    Vielleicht braucht Dein Freund einfach ein wenig länger? Vielleicht hilft es Dir auch, wenn Du ein wenig loslassen kannst? Dann ist das Thema plötzlich nicht mehr so wichtig und unterschwellig nicht mehr so präsent. ich hatte den Eindruck, daß meinem Mann meine Verhaltensänderung auch sehr gut getan hat.
    Sorry, daß es so lang geworden ist.

  8. User Info Menu

    cool AW: Heiraten mir zuliebe?

    @Freudestrahlend

    Wir sind beide 28. Er ist eher so eine Art Berufsjugendlicher. Ich glaube, dass er auch denkt, es mache ihn zu alt oder auch uncool in den Augen anderer.
    Komischerweise hätte er gar keine Probleme damit, ein Baby mit mir zu bekommen. Daher denke ich nicht, dass er vor der Bindung Angst hat.
    Er macht als Nebenjob auch noch Musik bei Hochzeiten als DJ und hat da natürlich auch schon oft was gesehen, was ihm an Hochzeiten gar nicht gefällt. Wenn er heiratet, soll es eine rauschende Party sein, wo alle feiern und es an nichts fehlt. ich habe versucht zu erklären, dass ich das doch auch toll finde.

    Ich bin da gar nicht so hinterher, würde eh am liebsten erst 2008 im Oktober oder so heiraten. Nur heiraten im Moment viele Leute aus dem Bekannten- und Freundeskreis. Daher ist man mit dem Thema zwangsläufig konfrontiert...
    I will still hope there are better days to come...

  9. Inaktiver User

    AW: Heiraten mir zuliebe?

    Hallo Capri,

    eine Hochzeit ist eine Sache die beide Partner aus voller Überzeugung treffen sollten, alles andere kann böse in die Hose gehen. Genau deswegen bin ich auch der Meinung dass ein Heiratsantrag immer vom Skeptiker der beiden Liebenden gemacht werden sollte.

    Wenn dein Freund sich immer wieder windet hat es keinen Sinn ihn immer wieder zu bedrängen. Warte ab bis er von alleine auf dich zukommt und stell dir selbst die Frage ob eine Hochzeit für dich absolut unabdingbar ist. Ob du dir ein Leben ohne Trauschein nicht vorstellen kannst.

    Mal davon abgesehen dass ich niemals heiraten oder gar Kinder wollte gab es bei mir eine ganz klare Ansage: Keine außerehelichen Kinder! Familiengründung nur mit Trauschein. Ende.

    Darauf muss sich kein Mensch einlassen, wer es aber tun will weiß genau woran er ist. Ich bin inzwischen verheiratet und habe Kinder. Der (wirklich bescheidene ) Heiratsantrag kam von meinem Mann, obwohl er eigentlich nie wieder heiraten wollte. Ausgezahlt hat sich nur die Geduld.


    Zitat Zitat von capri79
    Ist es vielleicht sogar ein Liebesbeweis von ihm, dass er mir zuliebe mit mir zum Standesamt gehen würde?
    Eine ratlose Capri
    Selbst wenn es ein Liebesbeweis ist...was nützt dir das?! Eine solch wichtige Entscheidung sollte man nicht übers Knie brechen. Lass ihm die Zeit die er braucht- wenn es für dich verkraftbar ist. Bedrängen hat auf alle Fälle keinen Sinn!

    LG zoneja

  10. User Info Menu

    smile AW: Heiraten mir zuliebe?

    Liebe Capri,

    ich war die letzten Tage nicht vor dem PC, darum erst eine verspätete Antwort.
    Auf die Gefahr hin, daß Du das schon von Deinen Freundinnen gehört hast und es Dir nur als schwacher Trost erscheint: Das wird schon.
    Das hört sich alles genauso an wie es bei mir war. Wenn es jetzt bei Euch die ersten Hochzeiten gibt wird er sich daran gewöhnen, daß Heiraten nicht das Ende ist, vor allem, wenn er sieht, daß es bei den anderen Paaren auch klappt. Mein Mann hat da reinwachsen müssen. (Ich auch, aber ich war früher dran :-) )
    Wenn die verheirateten Paare überhand nehmen und er den 30er überschritten hat, denkt er vielleicht auch um/weiter. Woher dieser Umschwung kommt, weiß ich nicht. Ich konnte ihn aber bei einigen Freunden beobachten.
    Wenn die Beziehung sonst toll ist,zweifle nicht an seiner Liebe. Die Gründe die gegen das Heiraten sprechen sind genauso irrational wie die, die dafür sprechen (und ich meine jetzt nicht die rein praktischen wie Rechte und Pflichten).

    Klingt blöd, aber vielleicht hilft auch das Loslassen von Deiner Seite. Auch wenn Du nicht auf der Stelle heiraten willst, wünscht Du Dir vielleicht die Gewißheit, daß es irgendwann mal der Fall ist? Das strahlst Du dann ev. auch ein wenig aus, was wieder Panik macht, etc. Zumindest war es bei mir so.
    Ich drück Dir die Daumen, das wird schon - nur halt nicht auf der Stelle.

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