Wenn es sowieso um die Gulaschkanone geht und auch nicht um ein Ungleichgewicht zwischen den Familien, dann würd ich die einladen.Zitat von Njarka
Wir sind übrigens folgendermaßen vorgegangen: erstmal wildes Brainstorming. Jeder hat sich einen Zettel genommmen und alle aufgeschrieben, die man einladen könnte, die irgendwie vorstellbar waren. Dann wurden die in drei Gruppen sortiert, auch noch jeder für sich.
1. Gruppe: muss unbedingt dabei sein
2. Gruppe: wär schon sehr schön, die dabeizuhaben
3. Gruppe: wär ganz nett, aber muss auch nicht unbedingt, und wenn es zuviel wird, kann man die am ehesten streichen.
Und dann haben wir gezählt, verglichen und uns abgestimmt. Mein Mann wollte nicht zu groß feiern und fühlte sich auch irgendwie unwohl damit, dass ich soviel mehr Familie habe als er (was durch die falsche Vorstellung, dass seine auch sicherlich nicht alle kommen, noch verstärkt wurde). Deswegen wurden dann Onkel und Tanten bei mir gestrichen, obwohl er selbst immer wieder überlegt hat, ob das nicht auch schade ist, er mag die nämlich alle sehr gerne.
Ich selbst finde die "große" Lösung richtig sympathisch. Alle einladen und dann eine Form finde, wo das eben möglich ist, ohne den Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu sprengen.
Grüße,
Edelherb
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Thema: Wen einladen?
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06.11.2007, 11:34
AW: Wen einladen?
Die Ente bleibt draußen.
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09.11.2007, 13:07Inaktiver User
AW: Wen einladen?
Mhm, die Überlegung zum Ungleichgewicht der eingeladen Gäste finde ich irgendwie merkwürdig... Es ist doch selten so, dass beide genau gleich viele Verwandte haben...
Ich habe z.B. eine großes Kernfamilie (4 Geschwister, 2 davon mit Männern und Kindern, 1 mit Freundin). Mein Freund ist Einzelkind (bzw. hat keinen/kaum Kontakt zu seinen Stiefgeschwistern).
Überspitzt ausgedrückt: darf ich jetzt also meine Geschwister nicht einladen? Bzw. darf ich jetzt dafür weniger Freunde einladen, weil ich ja schon soviele Verwandte-Gäste habe?
Ich kenne das eher so, dass man schaut, wie viele Gäste man sich leisten kann und dann eben guckt, wen man unbedingt dabeihaben möchte. Und selbst wenn dann 70 % der Gäste von Brautseite kommen, d.h. ja nicht, dass der Bräutigam den ganzen Abend alleine in der Ecke sitzt und die Braut sich amüsiert... schließlich kommen die Gäste ja um mit dem Brautpaar zu feiern!
Ist nur meine Meinung und es kann natürlich auch Gründe geben auf ein Gleichgewicht zu achten!
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09.11.2007, 13:25
AW: Wen einladen?
Die Sache mit dem Gleichgewicht würde mich glaube ich mehr beschäftigen, wenn ich den Eindruck hätte, die Mehrheit würde dann das Fest so prägen, dass es für die Minderheit nicht mehr feierlich wäre.
Danke für die Brainstorming-Idee, Edelherb! So werden wir es wohl auch machen, ich hatte bisher nur mal die Familienmitglieder aufgeschrieben, die mir eingefallen sind (auch als Repetitorium seiner Verwandschaft, ich will mir ja merken, mit wem ich es zu tun habe!).
Bei den Freundeskreisen wird es sicher ausfransen. Und ich ertappe mich in dem Fall schon bei dem Wunsch: hoffentlich kommen nicht von einem von uns alle Freunde und beim anderen nur ganz wenige. Bisschen kindisch vielleicht.Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres
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09.11.2007, 13:27
AW: Wen einladen?
Ich wollte auch nicht sagen, dass das grundsätzlich zu beachten ist. Aber meinem Mann war es einfach unangenehm, wenn sehr viele von meiner Seite und sehr wenige von seiner Seite kommen. Egal, ob das jetzt irgendwie logisch ist oder nicht.
Zitat von Inaktiver User
Und da mir nicht egal ist, wie er das bei der eigenen Hochzeit empfindet, floss das in die gemeinsamen Überlegungen mit ein. Wir haben ja auch nicht abgezählt, nur dafür gesorgt, dass das Ungleichgewicht nicht zu extrem wurde bzw. eine Lösung gesucht (und gefunden), mit der er sich wohl fühlte - und ich auch. Nur darum sollte es gehen.
Die Ente bleibt draußen.


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