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Thema: Wen einladen?

  1. User Info Menu

    AW: Wen einladen?

    Zitat Zitat von bellybee
    Außerdem: Eine Cousine, die ich zuletzt vor über 15 Jahren gesehen habe, und die inzwischen am anderen Ende von Deutschland wohnt, hat wahrscheinlich auch selbst nicht sooo wahnsinnig viel Interesse an meiner Hochzeit!
    Da drehen sich die gegenseitigen Verpflichtungen dann im Kreis (man "muss" XY einladen, und XY "muss" dann aber auch erscheinen, evtl. frei nehmen, die Reisekosten tragen, ein angemessenes Geschenk besorgen etc, etc.... )
    .....
    Bei Kollegen wäre es mir sehr schwer gefallen, zu differenzieren. Da ich mit fast allen gut zurecht komme, wäre es kaum möglich gewesen, eine sinnvolle Auswahl zu treffen. Und wenn jeder der Kollegen mit Partner kommt (was ich an sich auch besser fände) hat man mal eben wieder 30 Leute mehr auf der Liste!
    Da haben wir uns dann lieber für einen gemeinsamen Kneipen-Umtrunk nach der Hochzeitsreise mit Erzählen und Bilder-Gucken entschieden.
    bellybee, ich gebe dir absolut recht !!! Und ich bin so froß, daß ich keine Großfamilie einzuladen habe...bei meiner Freundin war das trotzdem recht lustig: ca. 15-20 Cousins-Cousinen, alle ein bissel jünger und die haben "party" gefeiert.

    In Bezug auf Kollegen: Zu einem Kneipen Umtrunk haben meine
    Kollegen nie Zeit.... immer busy. Aber ich habe einige Kollegen mit denen man sich privat unterhält und andere kennen nur den Job.
    Und ein paar wenige mit denen ich mich privat unterhalte, wollte ich einladen, die haben allerdings nicht unbedingt was mit meiner Abteilung zu tun.
    Daher meine Frage: Chef(in) und engste Kollegen ? Ja oder eher nein?

  2. Inaktiver User

    AW: Wen einladen?

    Huhu,

    auch, wenn dieser Thread schon etwas älter ist:
    Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Einladungen gemacht?

    Wir stehen nämlich auch vor der Erstellung der Gästeliste und wissen nicht genau, wie weit wir den Radius ziehen sollen. Die Feier wird eine große Hochzeitsfeier, keine Polterhochzeit ö.ä. und wir haben beide viiiiele Kollegen und Freunde.....

    Danke fürs Antworten: Geezer

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    AW: Wen einladen?

    Bei uns steht auch die Planung an... Und auch bei uns stellt sich die Gästefrage. Es stehen ca. 65 Leute fest -ist alles Familie, Freunde und gute Bekannte.
    Dann gibt es noch paar Bekannte mit denen mein Freund früher gut befreundet war, bei denen wir ebenfalls auf der Hochzeit eingeladen waren, aber nun seit paar Jahre nichts mehr zu tun haben. -Wissen wir noch nicht, ob wir einladen..
    Und dann stellt sich die Frage bei den Kollegen: Habe 8 Kollegen mit denen ich enger zusammenarbeite. Wen ich die alle einladen würde (Partner würden die, die einen haben, denke ich nicht mitbringen), sind das schon ein Schwung mehr, was ja auch eine Kostenfrage ist und mir liegt jetzt nicht unbedingt etwas daran, dass sie kommen...
    Wenn ich es also lasse und sage wir feiern eben nur im kleinen Kreis, seh ich mich gezwungen zumindest eine Kollegin einzuladen, mit der ich zusammensitze und die auch mich vor paar Jahren zu ihrer Hochzeit eingeladen hat (die auch nur im kleinen Kreis war -ich war die einzige Kollegin).. Dabei will ich das gar nicht.
    Aber wie soll ich das machen? Sie wird schon erwarten, dass ich sie + Partner einlade.. Und es kann mir auch nicht so egal, was sie denkt, denn ich sehe sie ja jeden Tag..?!

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    AW: Wen einladen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Huhu,

    auch, wenn dieser Thread schon etwas älter ist:
    Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Einladungen gemacht?

    Wir stehen nämlich auch vor der Erstellung der Gästeliste und wissen nicht genau, wie weit wir den Radius ziehen sollen. Die Feier wird eine große Hochzeitsfeier, keine Polterhochzeit ö.ä. und wir haben beide viiiiele Kollegen und Freunde.....
    Wir haben Familie und gute Freunde "richtig" eingeladen, dazu dann noch Informationskarten an ein weiteres Umfeld verschickt, teils mit dem Hinweis, dass wir uns natürlich freuen würden, wenn sie zum Gottesdienst vorbei schauen. Im Gottesdienst wurden dann alle Anwesenden noch einmal ausdrücklich zum anschließenden Sektempfang und Kaffee und Kuchen eingeladen. Entsprechend waren wir nachmittags eine größere Truppe, entferntere Freunde/Bekannte, ehemalige Kollegen, mit denen wir uns gut verstehen... Aktuelle Kollegen waren wegen Entfernung nicht dabei -wir hatten in der alten Heimat gefeiert, aber wohnen jetzt woanders. Für die meisten Anwesenden war es aber trotzdem eine gewisse Fahrerei, das hat sicherlich auch "selektiert". Es sind halt die gekommen, denen es das wert war.

    Für Feiern ohne Polterabend fand ich das eine schöne Mischung. Wenn aber der Kreis, den man auch noch "irgendwie" einladen will, zu gross würde, weil man lokal bei Feuerwehr, Kaninchenzüchterverein und Karnevalsgesellschaft engagiert ist, würde ich das Ganze auch zweiteilen. Mit einer lockeren Vorfeier, gepoltert oder ungepoltert, und der eigentlichen Hochzeitsfeier.

    Wie ich mitlerweile erfahren habe, ist unsere Form der Feier in Österreich die übliche. Da gibt es nach der kirchlichen Trauung die Agape-Feier für alle, die "nur" zum Gottesdienst gekommen sind. Ganz klassisch wird dann allerdings nur mit Brot und Wein bewirtet - heutzutage gibt es meist mehr.

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

  5. Inaktiver User

    AW: Wen einladen?

    Zitat Zitat von Edelherb
    Wir haben Familie und gute Freunde "richtig" eingeladen, dazu dann noch Informationskarten an ein weiteres Umfeld verschickt, teils mit dem Hinweis, dass wir uns natürlich freuen würden, wenn sie zum Gottesdienst vorbei schauen. Im Gottesdienst wurden dann alle Anwesenden noch einmal ausdrücklich zum anschließenden Sektempfang und Kaffee und Kuchen eingeladen.
    Das ist eine ziemlich gute Idee, wie ich finde! Wobei wir auch jetzt schon 140 leute auf der Liste der Abendfeier haben....Aber das ist auch okay so, wir wollen groß feiern, aber jeder von uns hat noch ein paar Leutchen im "Hintergrund", die vielleicht nicht immer erste Geige spielen, aber nett wäres doch, die einzuladen.....Aber da sind die Grenzen dann echt schnell erreicht!

    Ich finds legitim zu sagen "bis hierhin uind nicht weiter", also irgendwann einen Cut zu machen. Das versteht auch jeder, behaupte ich jetzt mal....

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    AW: Wen einladen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich finds legitim zu sagen "bis hierhin uind nicht weiter", also irgendwann einen Cut zu machen. Das versteht auch jeder, behaupte ich jetzt mal....
    Seh ich auch so, nur war ich einmal auf eine Hochzeit zu a) Gottesdienst und b) für abends eingeladen: eine ehemalige Mitschülerin. Die anderen aus unserer alten Clique und ich sind dann fröhlich im Konvoi mit zum Festsaal gefahren, um dort dann festzustellen: Zum Kaffeetrinken waren wir noch nicht eingeladen...
    Da auch einige darunter waren, die etwas weiter angereist waren, eine von uns aber quasi um die Ecke wohnte, haben wir uns dann Kuchen aus der Bäckerei geholt und uns bis abends anderweitig vergnügt. Auf der Einladung war das so vermerkt gewesen - aber keiner von uns zehn Leuten hat den Wink richtig verstanden.
    Ich kenne es eher so: man fängt mit vielen Leuten an und im Laufe des Tages reduziert sich die Anzahl der Leute...

    Kollegen einladen: Würde ich als "alle oder keinen" verstehen, es sei denn, es gibt welche, mit denen man sich bekannterweise sehr gut versteht (die man auch zu "unrunden" Geburtstagen oder so privat einlädt).

    Oh Mann, mein Freund und ich wissen zwar noch nicht sicher, ob wir heiraten, aber falls ja, dann gerne mit vielen, im Zweifel kommt die Gulaschkanone zum Einsatz, und wir würden gerne Gottesdienst und Feier am selben Ort machen wollen...

    Ts. Manchmal finde ich uns beide komisch
    Geändert von Njarka (29.10.2007 um 16:17 Uhr)
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  7. Inaktiver User

    AW: Wen einladen?

    Zitat Zitat von Njarka
    und wir würden gerne Gottesdienst und Feier am selben Ort machen wollen...
    Das machen wir auch - Kirche und Feierstätte sind nur etwa 20 Meter auseinander! Eine feine Sache, muss man sich wenigstens nicht um den Transfer kümmern.

    Wir laden alle für alles ein, dh. heisst kein Kaffeetrinken mit der Häfte oder abends irgendwen nach Hause schicken....Wenn schon, dann schon, also auch für uns: her mit der Gulaschkanone!

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    AW: Wen einladen?

    Wie albern. Hab ich doch nach meinem letzten Post am selben Tag abends nen Antrag bekommen

    Naja. Jedenfalls - pfüh. Habe seither (d.h. innerhalb der letzten Woche...) festgestellt, dass mich die Frage eben doch tangiert, in Sachen Verwandschaft nämlich. Das übliche: Auch die Sorte Tante/Onkel einladen, zu denen man als Kind zwar ne gute Beziehung hatte, aber in den letzten zehn, fünfzehn Jahren praktisch gar keine mehr (maximal nachbarschaftlich, und auch das nur eingeschränkt, weil ich nicht im selben Ort gewohnt habe)?!
    Im Dorf wär's keine Frage, dass man die einlädt. Aber auf 500 Kilometer Entfernung... hm. Momentan tendier ich dazu, sie einzuladen, wohlwissend, dass sie vermutlich nicht kommen würden.
    Wobei ich das auch irgendwie albern finde. Ambivalenz heißt vorne Njarka...


    Wir laden alle für alles ein, dh. heisst kein Kaffeetrinken mit der Häfte oder abends irgendwen nach Hause schicken....Wenn schon, dann schon, also auch für uns: her mit der Gulaschkanone!
    Werden wir auch machen, da sind wir uns einig.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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    AW: Wen einladen?

    Zitat Zitat von Njarka
    Das übliche: Auch die Sorte Tante/Onkel einladen, zu denen man als Kind zwar ne gute Beziehung hatte, aber in den letzten zehn, fünfzehn Jahren praktisch gar keine mehr (maximal nachbarschaftlich, und auch das nur eingeschränkt, weil ich nicht im selben Ort gewohnt habe)?!
    Im Dorf wär's keine Frage, dass man die einlädt. Aber auf 500 Kilometer Entfernung... hm. Momentan tendier ich dazu, sie einzuladen, wohlwissend, dass sie vermutlich nicht kommen würden.
    Wobei ich das auch irgendwie albern finde. Ambivalenz heißt vorne Njarka...
    Wir hatten das Problem auf seiten meines Mannes. Meine Familie ist deutlich größer, obwohl nicht riesig, und sehr nett. Mann Mann mag sie auch. Aber damit das Ungleichgewicht nicht zu groß wird, haben wir meine Onkel und Tanten größtenteils nicht eingeladen, nur meine Generation, also Cousins und Cousinen. Obwohl es uns beiden auch ein wenig leid getan hat, dass sie nicht da waren.

    Und auf seiner Seite war es umgekehrt, wenig Verwandtschaft, dafür komische (seine Worte), mit der es kaum Kontakt gibt. Aber er hat sie eingeladen, auch gerade deswegen. Und damit gerechnet (was nicht heisst, darauf gezählt), dass sie eher nicht kommen. Natürlich kamen alle. Und es war total nett. Jetzt kenne ich die auch mal, sie haben sich alle total über die Einladung gefreut und sich dann auch vor Ort über das verwandschaftliche Wiedersehen gefreut.

    Man trifft sich halt immer auf Hochzeiten und Beerdingungen und es wäre doch extrem schade, wenn nur noch die Beerdigungen übrig blieben.

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

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    AW: Wen einladen?

    Zitat Zitat von Edelherb
    Man trifft sich halt immer auf Hochzeiten und Beerdingungen und es wäre doch extrem schade, wenn nur noch die Beerdigungen übrig blieben.
    Wie wahr. Zumal ich leider das traurige "Vergnügen" hatte, Ende September bei der Beerdigung des Großvaters meines Freundes zu sein (wie sehr die BriCom prägt - ich hab ein paar Mal tatsächlich an Leonie60 gedacht, obwohl wir noch gar nichts miteinander zu tun hatten - nur vom Lesen - und mich gefragt, ob das jetzt passt oder nicht oder ob ich mich eigentlich wohl fühle oder nur angemessen betrübt oder oder oder...). Die Verwandschaft ist nicht groß, sehr nett und auch wenn ich die jetzt nur oberflächlich kenne, werde ich mich über ihre Anwesenheit sehr freuen.

    Ich denke, wir werden das irgendwie so hinkriegen, dass wir sagen können, die paar konkreten Leute machen den Kohl auch nicht fett bzw. haben nicht die Präsenz (und die haben sie nicht), die Gesellschaft irgendwie kippen zu lassen. Wir sind uns gegenüber ja "neutral" eingestellt.

    dafür komische (seine Worte), mit der es kaum Kontakt gibt.
    Hätten auch meine Worte sein können. Mit der Generationen-Ebene, das habe ich mir auch schon überlegt, aber das funzt bei uns nicht. Weil bei mir väterlicherseits zu sämtlichen Tanten und Onkels sowie Cousins und Cousinen eigentlich ein gutes und warmes Verhältnis besteht. Das sind Leute, die würde ich auch einladen, wenn ich nicht mit ihnen verwandt wäre. Und eigentlich (eigentlich!) hab ich rebellisches Gemüt mir auch mal vorgenommen, das als einziges Kriterium anzulegen.

    Nur ist das eben mütterlicherseits nicht wirklich so handhabbar. Dass ich da die Cousins und Cousinen nicht einlade, ist kein Thema, da ich zu denen (bis auf eine) wirklich gar keinen Draht habe. Aber meinen Patenonkel und seine Frau werde ich einladen, und dann stellt sich eben die Frage: seinen Bruder (Bruder meiner Mutter) plus Frau auch? Die seh ich höchstens Weihnachten in der Kirche... aber als Kind war ich total oft da (die hatten nen Hund...).

    Die BriCom ist super, um laut zu denken, in real täte ich solche Gedankenkreise niemandem antun...
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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