Dann darf also ein Paar nach dem Standesamt keine Ringe tragen?Zitat von Inaktiver User
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19.03.2007, 18:47Inaktiver User
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
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19.03.2007, 19:15
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
Joanna,
Deine Einstellung zu diesem Thema hast Du uns nun sehr klar gemacht.
Der Stellenwert der kirchlichen Trauung für die Strangöffnerin ist hier relevant und den hat sie noch nicht dargelegt, deshalb erübrigt sich eine weitere Diskussion über den Stellenwert der einen gegenüber der anderen Trauung und wer wann Ringe tragen will und darf, bis uns deren Meinung bekannt gemacht wurde.
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20.03.2007, 09:08Inaktiver User
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
hmmm, ich hatte solche Sachen wie "kann ich die Ringe auf den Fotos tragen, obwohl wir nicht kirchlich verheiratet sind" überhaupt nicht bedacht, um ehrlich zu sein.
Zitat von Sillicea
also: wir heiraten evangelisch (falls das relevant ist), sind beide keine Kirchgänger, die jede Woche im Gottesdienst sitzen, die aber dem Glauben an sich nicht abgeneigt sind bzw. zugetan sind.
Das "Unglück bringen" - ja, es ist Aberglaube, den ich eigentlich nicht wirklich teile - aber dadurch war für mich eigentlich "schon immer" klar, dass ich möchte, dass mein Mann mich zum ersten Mal im Kleid sieht, wenn ich in die Kirche komme. Einfach "weil man es so macht". Er sagt jetzt allerdings, dass ihm DER Zeitpunkt recht egal wäre.
kommt das eigentlich so verworren rüber, wie es sich für mich jetzt anhört??? also:
mich hindert mein/ unser Glaube nicht daran, die Fotos VOR der Trauung zu machen, sondern einfach nur dieses "man macht das nicht" und die Tatsache, dass ich es mir anders gedacht hatte...
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20.03.2007, 10:16Inaktiver User
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
So ein Quatsch, das habe ich nie gesagt. Und falls Du es ganz genau wissen willst: Ich bin nicht kirchlich verheiratet und trage einen Ring.
Zitat von Inaktiver User
Es geht doch mehr um die Frage "Wenn man schon kirchlich heiratet, warum tut man das, wenn es zusätzlich zum Standesamt keinerlei Unterschied macht für einen". Ob jemand kirchlich heiratet, ist allein seine Sache, darüber möchte ich gar nicht diskutieren.
Der Stellenwert ergibt sich doch null aus der rechtlichen Situation, sondern aus der Gefühlswelt des Paares. Wenn jemand nicht standesamtlich heiratet, aber eine irgendwie geartete Trauzeremnonie (kirchlich, weltlich, muslimisch) durchführen lässt, kann das für das Paar durchaus den Stellenwert einer Ehe haben, auch wenn sie vor dem Gesetz nicht verheiratet sind. Und ob sie dann einen Ring, ein Tatoo oder ein Nasenpiercing tragen oder gar nichts bleibt ihnen überlassen. Generell ist mir das egal, ab wann oder ob ein Paar Ringe trägt.
Zitat von Inaktiver User
Klar ist das emotional. Genau wie die Frage, ob man einen Ring tragen will oder nicht, denn auch das hat mit der standesamtlichen Trauung nichts zu tun. Im Grunde ist es ein Entgegenkommen des Standesbeamten, wenn er irgendwann etwas von Ringtausch erzählt, der Verwaltungsakt an sich sieht das nicht vor.
Zitat von Inaktiver User
Die Geschichte mit dem Ring und der Zeremnonie ist übrigens christlicher Glaube und kein Aberglaube (es sei denn, christlicher Glaube ist für jemanden Aberglaube) und Glaube wie Liebe und Ehe ist emotional.
Nochmal: Gerade wenn jemand schon kirchlich heiratet, gehe ich davon aus, dass ihm diese Zeremonie etwas über die standesamtliche Trauung hinaus bedeutet, also vielleicht auch der Ringtausch. Kirchliche Hochzeit ohne, dass es den Betroffenen etwas bedeutet finde ich eine Farce.
Gegenfrage: Warum Deiner Meinung nach überhaupt einen Ring tragen, wenn nicht aus emotionalen und (aber)gläubischen Gründen. Ist doch auch nur emotionaler Stuss, da das einzige Argument was für Dich zu zählen scheint die Rechtsverbindlichkeit der Ehe ist, und die braucht bestimmt keinen Ring.
Ok, um nicht weiter OT zu bleiben: Miriam; Du hast diese Frage für Dich beantwortet und keine Bedenken. Wenn Du Dich damit wohlfühlst, dass die Fotos vorher gemacht werden und glaubst, dass Du dann die Ruhe hast und nicht zu angespannt bist für Fotos, dann lass sie da machen. Es gibt kaum ein blöderes Argument als "das macht man halt so" oder "das macht man eben nicht".
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20.03.2007, 10:39
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
Bei letzterem gebe ich Dir Recht. Aber Miriam fühlt sich mit beidem nicht wohl, hat auch Angst vor dem Stress, den "Fotos vorher" bedeuten würden.
Zitat von Inaktiver User
Miriam, dann überlege doch noch mal, ob Fotos in diesem Umfang und mit diesem Aufwand wirklich sein müssen. Ist es nicht wichtiger, wie der Tag selbst ist, dass er schön und nicht zu stressig wird, dass ihr eine gute Zeit mit Euren Gästen habt, als hinterher Fotos, die toll aussehen? Ich finde das Ist immer wichtiger als die Ablichtung des Ganzen. Leider hat man heute oft den Eindruck, dass Dinge anscheinend nicht stattgefunden haben, wenn es keine Fotos und Videos gibt. Dabei ist das wertvollste doch die Erinnerung.
Darüber hinaus habe ich natürlich nichts gegen Fotos, wollte aber nicht den Preis dafür zahlen. Nicht in Euros, nicht in Zeit, nicht in Stress.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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20.03.2007, 10:41
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
Also,
wir haben uns vor der Trauung (standesamtlich + kirchlich) fotografieren lassen!
- Mein Mann hat mich bei mir zu Hause das erste Mal gesehen und nicht erst in der Kirche und er war da total überwältigt.
- Ich war noch nicht verheult, die Frisur war top und das Make-Up auch.
- Die Ringe kann man auch ohne Trauung anstecken, tut echt nicht weh.
- Und wir hatten keinen Stress mit den Gästen.
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20.03.2007, 10:50
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
@ zenzerl:
Genau das waren auch meine Argumente. Und es hat sich ausgezahlt. Die Fotos sind perfekt.
Meine Gäste warten lassen? Nein. Ich war schon auf etlichen Hochzeiten, wo man auf das Brautpaar warten musste - von wegen Fotos und so. LANGWEILIG!
Aber: letztendlich muss es jeder für sich entscheiden. Was einem wichtiger ist.
LG Sabine
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20.03.2007, 10:57Inaktiver User
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
Versteh ich nicht. Das Brautpaar ist doch nicht ne Unterhaltungskombo.
Zitat von sabinemaria
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20.03.2007, 11:41Inaktiver User
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
Soweit d'accord, aber sofern man nach der standesamtlichen Trauung bereits die Ringe trägt, ist es doch wohl kein Problem, sie auch für mögliche Fotos vor der kirchlichen Trauung anzubehalten und sie erst danach für die Zeremonie abzulegen.
Zitat von Inaktiver User
Darüber kann man streiten. In der Bibel steht davon jedenfalls nix. Es ist eine irgendwann von Menschen geschaffene Gewohnheit. Und mit dem Aberglauben meinte ich so Dinge wie: Der Bräutigam darf die Braut nicht vor der Hochzeit im Brautkleid sehen (möglichst noch: das bringt Unglück!). Das hat so viel mit christlichem Glauben zu tun wie eine schwarze Katze von links.Die Geschichte mit dem Ring und der Zeremnonie ist übrigens christlicher Glaube und kein Aberglaube (es sei denn, christlicher Glaube ist für jemanden Aberglaube) und Glaube wie Liebe und Ehe ist emotional.
Das frag ich mich immer wieder, wenn ich hier die einzelnen Threads lese. Was ich da rauslese, behalte ich lieber für mich, sonst werde ich nämlich zerrissen. Die schlichte Trauungszeremonie mit dem Besiegeln der Liebe vor Gott scheint es jedenfalls kaum noch zu geben.Nochmal: Gerade wenn jemand schon kirchlich heiratet, gehe ich davon aus, dass ihm diese Zeremonie etwas über die standesamtliche Trauung hinaus bedeutet, also vielleicht auch der Ringtausch. Kirchliche Hochzeit ohne, dass es den Betroffenen etwas bedeutet finde ich eine Farce.
Richtig. Obwohl ich gerade in einem anderen Thread gelesen habe, dass ein Ehering als Hinweis nützlich sein kann, damit man nicht unnötig Flirtenergie an verheiratete Menschen verschwendet...Gegenfrage: Warum Deiner Meinung nach überhaupt einen Ring tragen, wenn nicht aus emotionalen und (aber)gläubischen Gründen. Ist doch auch nur emotionaler Stuss, da das einzige Argument was für Dich zu zählen scheint die Rechtsverbindlichkeit der Ehe ist, und die braucht bestimmt keinen Ring.
Da kann ich dir wiederum nur zustimmen.Es gibt kaum ein blöderes Argument als "das macht man halt so" oder "das macht man eben nicht".
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20.03.2007, 11:44Inaktiver User
AW: Hochzeitsfotos - vor oder nach der Trauung?
Das mit dem Ring: Ich hatte unseren Pfarrer gefragt, was das eigentlich zu bedeuten hat. Er meinte, der Ring symbolisiere die Gemeinsamkeit / Verbundenheit zwischen den Eheleuten und Gott.


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