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  1. Avatar von Rotbuche
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    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Nach der Festsetzung des Termins ja, aber dass es einen inoffiziellen Antrag (oder Küchentischbeschluss....aber irgendwer muss das Thema ja ansprechen) gibt und danach einen offiziellen Antrag kenne ich als völlig üblich.
    Aber er stellt doch dann eine Frage, auf die er die Antwort schon bekommen hat. Das würde mich sehr nachdenklich machen ...
    Regelmäßige Lektüre von Frauenzeitschriften kann zur Verblödung führen.

  2. Avatar von Mambi
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    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Rotbuche Beitrag anzeigen
    Aber er stellt doch dann eine Frage, auf die er die Antwort schon bekommen hat. Das würde mich sehr nachdenklich machen ...
    Das macht der Pfarrer in der Kirche auch....
    Für wen es halt dazu gehört, das Ganze mit allen Leveln durchzuspielen, der soll's halt.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  3. Avatar von Rotbuche
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    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Das macht der Pfarrer in der Kirche auch....
    Für wen es halt dazu gehört, das Ganze mit allen Leveln durchzuspielen, der soll's halt.
    Ja klar, das ist ein Ritual. Aber jetzt wird mir auch klar, was mich an dem "offiziellen Heiratsantrag" so stört: Es würde mir nicht gefallen, wenn mein Partner plötzlich so eine Zeremonie mit mir veranstaltet und geschwollen daherredet. Das käme mir aufgesetzt und irgendwie lächerlich vor. "Lass uns heiraten!", fände ich gut. "Willst du meine Frau werden?", möglichst noch auf den Knien, fände ich irgendwie zum Lachen. Und das Geld für den Brillie würde ich dann lieber in eine nette Feier stecken.
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  4. Avatar von Annilein
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    AW: Der Heiratsantrag

    Die vielen Hochzeitssoaps im TV und Hochzeitsmessen überall bauen wohl schon viel Druck auf.

    Wer für solche Wettbewerbe empfänglich ist, hat’s da echt schwer.
    Ich habe damals auch einen offiziellen Antrag bekommen, beim Essen.
    Das wurde vorher bereits angekündigt und ich nahm es mit Humor.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)

  5. Avatar von Blila1
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    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Annilein Beitrag anzeigen
    Die vielen Hochzeitssoaps im TV und Hochzeitsmessen überall bauen wohl schon viel Druck auf.

    Wer für solche Wettbewerbe empfänglich ist, hat’s da echt schwer.
    .
    Ich vermute, du bist ziemlich am Kern der Sache


  6. Registriert seit
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    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Rotbuche Beitrag anzeigen
    Aber er stellt doch dann eine Frage, auf die er die Antwort schon bekommen hat. Das würde mich sehr nachdenklich machen ...
    Richtig - aber wieso macht Dich das nachdenklich?

  7. Avatar von Rotbuche
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    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Richtig - aber wieso macht Dich das nachdenklich?
    Weil der Gute offenbar nicht mehr weiß, was wir vor ein paar Tagen alles besprochen haben. Und wenn das schon in jungen Jahren so losgeht ....
    Regelmäßige Lektüre von Frauenzeitschriften kann zur Verblödung führen.


  8. Registriert seit
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    AW: Der Heiratsantrag

    Sind Rituale generell nicht so Deins oder ist das nur bei Hochzeiten so?

  9. Avatar von Rotbuche
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    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Sind Rituale generell nicht so Deins oder ist das nur bei Hochzeiten so?
    Kommt drauf an. Wenn z.B. Christen in der Kirche heiraten (in IHRER Kirche in IHRER Gemeinde), so finde ich das schön. Für mich hätte eine würdige Trauung auf dem Standesamt die gleiche Funktion. Dafür würde ich mich natürlich auch gut anziehen.

    Was ich aber nicht ausstehen kann, ist, wenn Leute irgend etwas nachspielen müssen, was sie aus dem Fernsehen kennen, und zwar vorzugsweise aus amerikanischen Soaps. Da geht es gar nicht um gewachsene Traditionen oder um den persönlichen Stil, sondern um ein Sammelsurium an Posen, Gesten, Zitaten und nicht zuletzt Dingen, die man sich anzueignen versucht in der Hoffnung, dass sie glücklich machen.

    Der Unterschied zu den echten Traditionen ist der, dass all diese Posen völlig beliebig sind. Da wird in Norddeutschland eine bayrische Trachtenhochzeit gefeiert, da wird mit Reis geworfen, und natürlich wird beim Vater der promovierten 35-jährigen Braut mit einträglichem Job "um die Hand angehalten". Ja, kann man machen. Aber für mich ist es nun mal unerträglicher Kitsch. Und Kitsch bedeutet für mich, dass Menschen in Scheinwelten leben.
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  10. Registriert seit
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    AW: Der Heiratsantrag

    Hm...
    ... mit Reis wurde schon zur Hochzeit meiner Eltern geworfen, das war in den sechzigern
    ... weisses Brautkleid und schicker Anzug waren durchaus üblich, andersfarbige Brautmode war aber auch okay.
    In den achtzigern war auch mal Jeansanzug bei Braut und Bräutigam drin. Jeder wie er mag.
    ... auf Termine in besonders schöner Hochzeitskulisse gab es auch da schon Wartelisten (Termin auf dem schönen Standesamt Wernigerode mussten 1986 weit über ein Jahr im Voraus angemeldet werden)
    ... wer konnte, hatte eine geschmückte Kutsche oder eine geschmückte Limousine, Blumenmädchen und anderen Budenzauber
    ... der Antrag war vielleicht weniger pompös, aber die Frage lautete auch schon damals „Willst du mich heiraten“ und die Verlobungsfeier war dann meist die später wiederholte öffentliche Version
    ... die alte Tradition was neues, was altes, was blaues, was geborgtes usw. kenn‘ ich von der Oma
    ... Mottohochzeiten waren in den neunzigern schon im Kommen

    Vieles ist doch Tradition und wird nur verstärkt aufgepeppt, einiges kommt aus Übersee oder anderen Kulturen herüber geschwappt. Die nervigen Jungesellenabschiede und deren Auswüchse zum Beispiel.

    Da kann sich doch jeder heraussuchen, was zu ihm passt. Und wenn dafaus ein Fest mit vielen verschiedenen Traditionen wird, das Brautpaar und Gäste eine. tollen Tag haben, dann ist doch gut.

    Daraus zu schlussfolgern, die Leute lebten in Scheinwelten halte ich für sehr abwegig.

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