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  1. Inaktiver User

    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass ich nicht lache! Ich kenne etliche Mütter der heute 30- bis 40-jährigen, die um des lieben Friedens willen, und weil er ja ohnehin mehr verdiente und grad den lukrativen Auslandsjob angeboten bekommen oder sonstwie einen Karrieresprung gemacht hat, ihre Berufstätigkeit aufgegeben - und die bitter dafür bezahlt haben, als sie die Kinder groß hatten und der Mann sich was Jüngeres zugelegt hat. Riesenlücke in der Erwerbsbiographie, im gelernten Beruf nicht mehr vermittelbar, also Teilzeitjobs im Niedriglohnbereich, zu wenig in der Rentenkasse, Altersarmut. Von wegen Augenhöhe.
    Das ist aber ein Thema für "Augen auf bei der Männerwahl". Statistisch gehen übrigens weit über 50 % der Scheidungen von Frauen aus.

  2. Inaktiver User

    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Verbindung: "Antrag, Brautkleid, Tamtam" und "unschuldig, jungfräulich, Mädchen" nimmst Du woher?
    Mich macht diese Frage jetzt völlig ratlos.

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    AW: Der Heiratsantrag

    Warum kriegt der Mann keinen Brilli an die Hand gesteckt?

    Ich glaube, das mache ich nachträglich mit meinem Mann.

    Wir hatten als Studenten vor 40 Jahren nämlich nicht mal das Geld für Trauringe-wir kauften am Bahnhofskiosk für 25.-DM ganz dünne Ringchen.
    Ich sagte immer" das sind unsere Kaugummiringchen".

    Und Verlobung war für uns das Oberspiessertum.
    Zum Glück hat keines meiner Kinder so ein Getue veranstaltet (obwohl: hätte dann auch nichts tun können).
    Daphnia

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    AW: Der Heiratsantrag

    @saetien: weisses Kleid ist ja wohl DAS Symbol für Reinheit, Unberührtheit , Jungfräulichkeit schlechthin. Samt dem Kränzlein (das ja in der Literatur der schwangeren Braut verwehrt war-s. Kranzgeld bis in die 70er Jahre).
    Daphnia

  5. Inaktiver User

    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist aber ein Thema für "Augen auf bei der Männerwahl". Statistisch gehen übrigens weit über 50 % der Scheidungen von Frauen aus.
    Ernsthaft jetzt? Du wirfst den heute 60- bis 80-jährigen, die noch unter der Voraussetzung der Ehe fürs Leben eine Hausfrauenehe eingegangen sind vor, dass sie sich dann eben ihre Männer nicht richtig ausgesucht haben? Ich selbst habe diese Männer, die 10 oder 20 Jahre später mit der jungen Praktikantin auf und davon sind, als verliebte Jung-Ehemänner und hingebungsvolle Väter kennengelernt. Und ich mache ja auch niemandem einen Vorwurf daraus, dass die Liebe fürs Leben eben doch nicht immer für das ganze Leben hält. Es ist die Hausfrauenehe, die diesen Frauen nach der Trennung das deutliche Gefühl gab: Ich bin nichts, ich kann nichts. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und verloren.

  6. Inaktiver User

    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich macht diese Frage jetzt völlig ratlos.

  7. Inaktiver User

    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass ich nicht lache! Ich kenne etliche Mütter der heute 30- bis 40-jährigen, die um des lieben Friedens willen, und weil er ja ohnehin mehr verdiente und grad den lukrativen Auslandsjob angeboten bekommen oder sonstwie einen Karrieresprung gemacht hat, ihre Berufstätigkeit aufgegeben - und die bitter dafür bezahlt haben, als sie die Kinder groß hatten und der Mann sich was Jüngeres zugelegt hat. Riesenlücke in der Erwerbsbiographie, im gelernten Beruf nicht mehr vermittelbar, also Teilzeitjobs im Niedriglohnbereich, zu wenig in der Rentenkasse, Altersarmut. Von wegen Augenhöhe.
    Die heute 30-40jährigen haben die Kinder noch nicht groß und sind auch nicht in Altersarmut.

  8. Inaktiver User

    AW: Der Heiratsantrag

    Ich habe meinen "Antrag" auf der Tanzfläche bekommen, ganz spontan, leise, ohne das es jemand mitbekommen hat.

    Genau mein Ding, bis zur Hochzeit hat es noch Jahre gedauert, aber wir beide waren uns sicher.

    Aus meinem persönlichen Umfeld habe ich die Erfahrung gemacht, je aufwendiger, pompöser und teurer die Hochzeit, desto kürzer die Ehe.

    Viele verlieren sich in Erwartungen, weil es zur Zeit einfach en vouge ist, so übertrieben zu heiraten.


    Auf den Antrag zu warten und diesen als Event mit anderen zu teilen, finde ich völlig daneben.

    Höher, weiter, schneller, wer bietet mehr?
    Warum?

    Vielleicht wird ja die nächste Generation wieder "vernünftig "😊👍

  9. Inaktiver User

    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Daphnia Beitrag anzeigen
    @saetien: weisses Kleid ist ja wohl DAS Symbol für Reinheit, Unberührtheit , Jungfräulichkeit schlechthin. Samt dem Kränzlein (das ja in der Literatur der schwangeren Braut verwehrt war-s. Kranzgeld bis in die 70er Jahre).
    Daphnia
    Ja gut, das Weiß galt irgendwann mal als Symbol für Unschuld (übrigens auch nachträglich drübergestülpt, ursprünglich (Queen Victoria) war das einfach nur sauteuer, Victoria hatte nämlich ein Kleid was vollständig aus englischer (!) Spitze bestand, das war als Stärkung für die heimische Industrie gedacht).

    Aber heute? Das ist doch ewig her, heute trägt doch kein Mensch (also, in Deutschland) mehr weiß, um Unschuld zu symbolisieren, die Verbindung ist doch längst weg.

    Kranzgeld gibts auch schon ein paar Jahrzehnt nicht mehr....also was soll das heute noch?

  10. Inaktiver User

    AW: Der Heiratsantrag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die heute 30-40jährigen haben die Kinder noch nicht groß und sind auch nicht in Altersarmut.
    Ich sprach von den Müttern der 30-40jährigen. Die haben ihre Kinder groß, weil das ja die besagten 30-40-jähringen sind. Nochmal erklären?

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