Also ganz ehrlich:
Wenn ich weiß, dass meine Brüder jeweils 1.000,00 Euro bekommen haben, dann frage ich nicht nach 10.000,00 Euro - fertig.
Antworten
Ergebnis 181 bis 190 von 214
Thema: Was zahlt wer?...
-
21.01.2020, 10:16Inaktiver User
AW: Was zahlt wer?...
-
21.01.2020, 10:20
AW: Was zahlt wer?...
Habe ich mich vertippselt? 1000 Euro.
-
21.01.2020, 10:34
AW: Was zahlt wer?...
Es könnte ja auch so gewesen sein, dass der Sohn dem Vater vorgeschlagen hat, diese
gewünschte hohe Summe in einem entsprechend verminderten Erbe zu berücksichtigen,
sodass unterm Strich allen drei Söhnen eine finanzielle Gleichbehandlung zukommt.
Mir sind die Information hier viel zu schwammig und ungenau, um die Situation einschätzen
zu können.
-
21.01.2020, 10:35
AW: Was zahlt wer?...
Aber die Situation ist doch geklärt?
Moderatorin in
*Gesundheit* und *Frauengesundheit*
*Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
*Haushalt - Tipps und Tricks*
-
21.01.2020, 10:36Inaktiver User
-
21.01.2020, 10:39
AW: Was zahlt wer?...
Dass das bei drei Kindern ohne Bafög +Hausbau aber auch ein (EINER allein!) Mensch mit eigentlich ordentlichem, aber noch normalem Einkommen keine Summen angespart hat, von denen er allen drei Kindern höhere vierstellige Beträge schenken kann, wär also für dich ein Grund, diese Kinder besser nicht gekriegt zu haben? Oder soll er für die Dachreparatur, der Wasserschaden oder was an einem Haus halt so sein kann, wieder Kredite aufnehmen? Hauptsache, Sohn+ST können eine filmreife Hochzeit feiern?
-
21.01.2020, 13:36
-
21.01.2020, 14:08Inaktiver User
AW: Was zahlt wer?...
Das ist ja mal eine steile These ....
Hast du Kinder? Weißt du, was es kostet, ein Studium für 2 oder 3 Kinder zu finanzieren?
Für durchschnittlich verdienende Eltern, die gerade über der Grenze liegen, unter der man Bafög bekommt, ist das ein Kraftakt, den man nicht mal so eben nebenbei bewältigt. Das schafft man oft nur, indem man eigene Wünsche zurückstellt und ein bescheideneres Leben führt.
Ich kann dir sagen, es ist eine große Erleichterung, wenn man dann auch irgendwann mal wieder an sich selbst denken, sich ein paar Annehmlichkeiten leisten kann und nicht jede Ausgabe auf den Prüfstand stellen muss.
-
21.01.2020, 14:23
AW: Was zahlt wer?...
Meine Kinder haben beide nichts "verlangt". Im Gegenteil. Sie haben großen Wert darauf gelegt, ihre Hochzeit selbst zu finanzieren. Obwohl es relativ große und (in meinen Augen und denen der jeweiligen Schwiegereltern) teure Feiern gewesen sind.
Die Schwiegereltern und ich wollten etwas zur Feier dazugeben. Summen haben wir nicht genannt. Die Kinder meinten, sie würden nur so groß feiern, wie sie es sich leisten können. Sie wollten das alleine schaffen.
Ich habe dann für meinen Sohn und für meine Tochter die kleidungstechnische Ausstattung übernommen. Bei meinem Sohn voll - bei meiner Tochter nur anteilmäßig, da das Brautkleid deutlich teurer war, als der Anzug/Hemd/Schuhe etc. für meinen Sohn.
Zusätzlich gab es ein - nach meinen Möglichkeiten - großzügig bemessenes Geldgeschenk. Von den Schwiegereltern ebenfalls. Letztendlich hat mich jede Hochzeit 3000 Euro gekostet. Ich bin alleine und verdiene nicht besonders viel - jedenfalls nicht an Bricom-Maßstäben gemessen. Aber ich bin zufrieden und habe meinen Kindern gerne diese Freude gemacht.
Mein Sohn + Schwiegertochter hatten übrigens - alle Geldgeschenke zusammengerechnet - die Hochzeitsfeier wieder raus. Da diese aber durch eigene Kraft bezahlt war, haben beide zwei große Reisen davon finanziert.
Bei meiner Tochter + Schwiegersohn war es ähnlich. Sie haben Möbel gekauft, da sie gerade erst angefangen haben, einen gemeinsamen Haushalt zu gründen. Bei den anderen beiden war schon alles vorhanden.
Was mich gewurmt hat, war, dass mein Ex-Mann eher geizig war was die Geschenke betraf. Er hat mich zwar im Vorfeld befragt, was er schenken könnte. Meine Vorschläge waren ihm zu teuer. Ich muss dazu sagen, dass er ein deutlich höheres Einkommen hat als ich.









LG, BNH2009
-
21.01.2020, 14:25Inaktiver User
AW: Was zahlt wer?...
Meine Kinder wissen, was der jeweils andere an größeren Zuwendungen bekommen hat. Von Heimlichkeiten halte ich gar nichts, das fällt einem unter Umständen irgendwann auf die Füße.
Und in so einem Fall fände ich es dann schon sehr seltsam, wenn das andere Kind eine viel größere Summe erbittet, egal wie das jetzt konkret formuliert wird. (Wir reden ja hier nicht von einem existentiellen Notfall, sondern von einer Feier, die man auch bescheidener gestalten könnte.)
Einen Vorschuss auf das Erbe für eine Hochzeit finde ich vollkommen daneben. Für eine Immobilie oder die Gründung einer Firma könnte ich mir das vorstellen, für eine Feier nie im Leben.


Zitieren

