Mit warmen Händen geben: ja
Einen fünfstelligen Betrag für eine Hochzeit: das Letzte, wofür ich Geld rausrücken würde in einer Dimension, die den Rahmen der eigenen Lebensverhältnisse sprengt. Einen Tausender finde ich für eine Durchschnittsfamilie - noch dazu, wenn mehreren Kindern das Studium finanziert wurde - angemessen großzügig. Wenn ich es kann, auch einen deutlich höheren Zuschuss für Wohneigentum, Geschäftsgründung (wenn mich das Konzept überzeugt), in einem Notfall. Vielleicht auch einen Zuschuss fürs Auto, obwohl ich das bei zwei Vollverdienern schon seltsam fände.
Nur: wenn sie ein "event" wollen, dann fühle ich mich nicht zuständig. ich würde ihnen auch nicht die Hälfte einer Weltreise spendieren.
Unterm Strich: bestimmt mehr als viele überhaupt können, aber auch weniger als Andere können
Antworten
Ergebnis 91 bis 100 von 214
Thema: Was zahlt wer?...
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16.01.2020, 09:48
AW: Was zahlt wer?...
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16.01.2020, 10:01
AW: Was zahlt wer?...
Wozu dann der Augenroller?
Ich denke mal, es ist auch nicht deren _Baustelle_ - wenn beide damit zufrieden sind.
Nervt es dich, dass der Mann sich so nach seiner Frau richtet? Ich vermute mal, es erinnert dich daran, dass du für deinen Mann viel zurückgesteckt hast.
Hochzeitsgeschenke-Geld kann verwendet werden, wofür sie wollen. Ist doch ghupft wie gsprungen, ob es für die Feier, Urlaub, Rubbelkarten oder sonstwas draufgeht.
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16.01.2020, 10:20
AW: Was zahlt wer?...
1. Zahlen tut in klassisch patriarchalen Ethnien (von München aus gesehen alles ab 5km vom Marienplatz aus
)
Der BrautVATER. Die Brautmutter hat nix zu melden. Die ist froh, wenn sie vom Haushaltgeld "Schmu" abzweigen kann.
Heiratsgut aushandeln tun: Brautvater und Hochzeiter. Den Eltern des Bräutigams ist das alles Wurscht. Deren große Stunde schlägt, wenn die Braut bei ihnen einzieht
So war das. Und zwar: Damals (Bier dunkel, Burschen schneidig, Madln sittsam...)
Nowadays: mei, wollen dürfen kann man ja immer mal
Was ich eigentlich sagen wollte
2.
@ZB - ich glaub, wenn du akzeptierst, dass es auch dein Bier ist, dann ist das realistischer. Du hast dich sehr geärgert und bist enttäuscht vom bisherigen "Lieblingsstiefsohn", dein Mann hat rumgeeiert und du hast länger befürchtet, dass er aus Phlegma und schlechtem Gewissen einknickt.
So in etwa? Das ist vollkommen normal als Reaktion von dir. Das hat mit Geld überhaupt nix zu tun. Das darfst du!
Du dürftest sogar (hat sich ja erübrigt) deinem Mann sagen, dass du das nicht willst. Punkt. Was der dann macht - ist wieder was anderes.
Aber du darfst genauso wollen wie alle anderen.
ICH hätte übrigens zum Hochzeiter gesagt "sag spinnst du?" Und mit den Antworten leben müssen.
@all
Dass man sich Geld für Urlaub oder sonstwas wünscht finde ich aber total okay! Wieso nicht? Wofür darf man sich Geld wünschen? Gar nicht? Wieso?
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16.01.2020, 10:24
AW: Was zahlt wer?...
Der Hochzeiter hat wohl nicht sie gefragt, sondern den Vater. Als Nicht-Mutter hätt ich mich da auch erstamal herausgehalten.
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16.01.2020, 10:29
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16.01.2020, 11:45
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16.01.2020, 12:11
AW: Was zahlt wer?...
Deine Kinder und Kindeskinder der Stiefschwieger von ZB?
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16.01.2020, 12:25
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16.01.2020, 12:33
AW: Was zahlt wer?...
Ja vielleicht: wenn man sich einig ist; das war ja bis jetzt keineswegs geklärt. Umso schlimmer, wenn sie bei einer derartigen Summe davon ausgeht - unabhängig davon, ob die Gegenpartei stinkreich ist. WOFÜR Eltern Geld springen lassen, ist immer noch ihre Entscheidung, Konvention ist das keineswegs (Rocky hats erklärt). Dass Prunkhochzeiten derzeit Mode sind und sicher auch Wettbewerbs-Charakter annehmen können ist nicht nur kein Argument, die Tatsache spräche zusätzlich dagegen. Es sei denn, die Eltern als Geldgeber wollen das auch. Davon kann die Brautmutter aber nicht ausgehen
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16.01.2020, 12:35



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