Ich meinte mit dem schimpfen wenns zuviel war NICHT die Menge der Ausheulerei, sondern wenn sie sich zuviel der Schuld gab an dem Scheitern der Ehe...wir haben sie dann "geschimpft"....
Gib der Kollegin doch mal mehrere Links zum Thema Braut und Hochzeit, da gibts ja wirklich jede Menge Foren mit dem Hinweis, dort findet sie sicherlich bessere Unterstützung bei Fragen rund um die Hochzeit, da du dafür nicht der richtige Ansprechpartner bist.
Und wenn sie während der Arbeitszeit zuviel quatscht, ist es doch ein leichtes, etwas entsprechendes zu platzieren, da Du arbeiten willst/musst. Da kenne ich auch keine Gnade..Job ist Job und für anderes gibts Pausen, und dann geh ich in der Pause halt der Dame so aus dem Weg, das ich nicht damit belästigt werde.
Davon abgesehen habe ich nur darauf gewartet, bis der erste schreibt, man sollte ihr abraten von der Hochzeit...Zada, gib doch mal entsprechend die Kontakte der Kollegin durch, ich bin sicher, sie ist in guten Händen hier und wird auf den rechten Weg zurückgeführt.
Viele Grüße!
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08.03.2007, 14:11Inaktiver User
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
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08.03.2007, 14:52Inaktiver User
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
@leonie
und genau das möchte ich nicht... ich möchte nicht meine hochzeit ausgerichtet bekommen. das kann nur schiefgehen und dann wird es ein fest wie es vielleicht eltern oder schwiegereltern gefällt - nicht mir. ich finde daran nichts verwerfliches, dass eine hochzeit dem brautpaar gefallen soll. es ist doch nichts anderes, als ein geburtstag. da plane auch ich die feier, obwohl ich gefeiert werde. bzw. feiert man dann gemeinsam, aber in einem rahmen, den der gastgeber vorgibt. bei mir wäre es ähnlich, wie bei einer vorschreiberin: bitte keine spiele, keinen quatschenden "dj", der programm macht, keine brautenführung, kein baumstammsägen und auch bitte nicht in einem restaurant... die farbe der deko wäre mir allerdings auch recht egal. was ich ok finde (und auch so machen würde) ist teile abzugeben. jemand, der sich ums essen kümmert, jemand, der ein gutes händchen für die deko hat etc. trotzdem ist es mir wichtig, dass ich den rahmen vorgebe und am ende nicht dinge aufgedrückt bekomme, die ich nur furchtbar finde.
den rat mit dem nicht heiraten verstehe ich nicht. manche menschen sind halt sensibler und wenn sie die vorbereitungen sehr stressen, dann ist man mal nah am wasser gebaut.
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08.03.2007, 22:51Inaktiver User
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
Lieschen,
ich habe das wohl tatsächlich zu pauschalierend gesagt - natürlich ist nicht jede vom Brautpaar selbst organisierte Hochzeit eine unerträgliche Selbstinszenierung.
Aber manchmal empfinde ich es so.
Ich finde Deinen Vergleich mit einer Geburtstagsfeier gar nicht schlecht. Natürlich gibt man da den Rahmen vor und entscheidet, was gegessen wird.
Aber würdest Du das jemals unter der Devise sehen:
hauptsache ich bin glücklich. denn nur um mich geht es...
Stell' 'mal vor, Du wärest auf einem runden Geburtstag, der mit derselben Einstellung organisiert wäre, wie so manche ihre Hochzeit handhaben. Selbst wenn man das nicht eins zu eins überträgt, weil die Hochzeit tatsächlich etwas Herausragendes ist - so ein Geburtstag wäre unerträglich (einmal habe ich das bei einem 40. übrigens erlebt, wie es ein furchtbare Selbstinszenierung war - aber bei Geburststagen behalten die allermeisten Leute die Maßstäbe, während das bei der Hochzeit nicht allen gelingt).
Oder was würdest Du davon halten, wenn Dir eine Kollegin monatelang ständig davon erzählen würde, wie sie ihren 50. feiert?
Gruß, LeonieGeändert von Inaktiver User (08.03.2007 um 22:51 Uhr)
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08.03.2007, 23:22Inaktiver User
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
@leonie
ich weiß schon was du meinst. ich hoffe, ich bin nicht der typ, der völlig abdreht in solchen vorbereitungen - kann es mir aber nicht vorstellen.
mir ist noch eingefallen, dass ich bei vielen hochzeiten das gefühl hatte, es wird unglaublich viel gelästert. alles wird begutachtet, kommentiert, verglichen etc. vielleicht kommt auch daher dieser drang: es muss perfekt sein? traurig fand ich es auch dann, wenn ich gesehen habe, dass das brautpaar eher eine statistenrolle hatte... das habe ich viel eher erlebt als selbstinzenierungen.
natürlich sollte man seine gäste nicht außen vor lassen. das sind ja die menschen, die einem so am herzen liegen, dass man sie dabei haben möchte, um dieses bekenntnis zueinander zu feiern. und als guter gastgeber sorge ich natürlich dafür, dass meine gäste sich wohl fühlen.
natürlich nervt es, wenn jemand nur noch ein thema hat. wenn man ehrlich ist, dann nervt einen sogar manchmal die liebste freundin, die zum tausendstenmal ihren liebeskummer durchdiskutieren möchte. trotzdem ist man da, hört zu. hat man bei einer kollegin das gefühl sie raucht sich vollkommen auf mit einem thema, dann tut es vielleicht ein hingestellter tee und die worte, dass sie sich nicht so verrückt machen soll. am ende entscheidet über ein gelungenes fest nicht, ob die servietten gut gefaltet wurden.
gruß
lieschen
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08.03.2007, 23:27Inaktiver User
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
Ähm Lieschen,
warum beschäftigst Du Dich denn mit eigentlich Hochzeiten ...
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09.03.2007, 07:16Inaktiver User
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
keine sorge
. ich habe nicht vor nach einem halben jahr beziehung zu heiraten
. schreibe dir aber noch mal eine pn!
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09.03.2007, 09:17
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
also ich finde ihr vermischt hier 2 Sachen:
zum einen das Problem, dass manche Leute in "besonderen Lebenssituationen" einfach nicht merken, dass die anderen nicht für ihr Thema interessieren. Das können auch Kinder oder Haustiere sein über die dann pausenlos geredet wird (ich habe beides nicht) und ich stand auch schon stundenlang am OP-Tisch und habe Berichten vom Cluburlaub zugehört.....
Da kann man nur versuchen, irgendwas anderes zu erzählen oder ab und zu mal erwähnen, dass man Haustiere gräßlich findet oder einem Nachwuchs noch gaaanz fern ist.
Klar, bei sowas akutem wie Liebeskummer hätte ich-zumindest ne Weile :-)- mehr Verständnis...
Das andere ist das Problem mit der Selbstinszinierung bei der Hochzeit.
Ich persönlich glaube eh nicht an dieses "schönsterTagdesLebens"-Getue aber das ist ja ein anderes Thema.
Und Leonie, ich hätte niemals meiner Familie die Organisation meiner Hochzeit überlassen, da hätte ich viel zu viel Angst dass etwas nicht klappt (und meine Familie ist wirkklich nicht allzu zuverlässig), ich will nicht anderesn die Arbeit aushalsen und ausserdem machts ja auch Spass.
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09.03.2007, 09:21
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
Hi Leonie,
Zitat von Inaktiver User
Danke, dass Du das Beispiel mit dem 50. bringst.
Daran habe ich nämlich auch als erstes gedacht... Und komme zu einem völlig anderen Ergebnis als Du. Also, hier ist ja Großstadt, da ist das glatt noch harmlos im Vergleich zu kleineren Wohnorten. Aber was habe ich nicht alles schon erlebt...
Da werden Gemeindezentren oder Turnhallen gemietet, werden ebenfalls Live-Bands aufgeboten, es werden mindestens 75 Leute eingeladen, Spanferkel am Spieß gedreht und Bierfässer dutzendweise reingerollt...
Na und?! Wer das so möchte, soll das doch so machen!
Äh... unter welcher Devise sollte ich das sonst sehen?
Zitat von Inaktiver User
Hauptsache, meine Gäste sind glücklich, denn nur um die geht es?!
Nee, sorry, da bin ich Egozentriker. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wenn meine Eltern feierten, wurde ich als Kind losgeschickt. "Tante Edeltraut raucht Lux, und Leni diese langen Eve. Hol' mal je eine Schachtel. Für Opa Herbert bringst Du ein paar Zigarren mit, aber hol ruhig die Fehlfarbenen, das merkt der sowieso nicht..."
Diese Zeiten sind aber vorbei. Wer zu meiner Feier kommt, feiert nach meinen Regeln. Dazu gehört beispielsweise, dass es keine "harten Spirituosen" gibt. Geraucht wird draussen. Und Schuhe bleiben vor der Tür.
My party - my rules. Wer sich damit nicht anfreunden kann, bleibe bitte einfach weg.
Weil wir diese Geldgier deutscher Unternehmer, sobald das Wort Hochzeit fiel, absolut ekelerregend fanden, haben wir im (exotischen) Ausland geheiratet. Wir haben nach unserer Rückkehr mit Verwandten und Freunden in einem entsprechend exotischen Restaurant mit der Landesküche des Hochzeits-Landes eine kleine Feier gehabt. Das fanden wir schön und passend, trotzdem mussten wir uns vereinzelte vorwurfsvolle Fragen anhören, ob das denn so gut sei, ob denn jeder das essen würde, was es da gibt...
Uns doch egal. Wir feiern unsere Hochzeit nicht in der Schnitzel-Baude, damit sich unsere Gäste wohlfühlen. Wir feiern so, dass wir uns wohlfühlen.
Wir unterbreiten ein Angebot für eine Feier, wir laden ein. Niemand wird gezwungen, mitzufeiern. Wem unser Feier-Angebot nicht passt, dem steht es frei, unsere Einladung nicht anzunehmen und wegzubleiben.Geändert von Fender (09.03.2007 um 10:17 Uhr)
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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09.03.2007, 13:55Inaktiver User
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
Wenn wir feiern, dann schon weil wir einen Anlass haben oder auch nur mal so, aber dann denke ich in vielen Dingen schon an die eingeladenen Gäste..so auch auf der Hochzeit....ich berücksichtige Vegetarier und besorge Hefe-Weizenbier für den einen sowie trockenen Weißwein für den anderen...das gehört für mich zur aufmerksamen Gastfreundlichkeit dazu.
Aber natürlich gibt es andere Leckereien nur für meinen Freund und mich....und wer die nicht mag, muß sich nen eigenen Henkelmann mitbringen....
Und geraucht wird auch bei uns draußen, macht aber keinem was aus.
Grüße
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19.03.2007, 10:28
AW: nervende hochzeitsvorbereitungen!
hallo ihr!
sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe, aber die letzten 1 1/2 wochen waren sehr anstrengend - aber im positiven sinne.
wir haben nämlich ganz spontan geheiratet. vorlaufzeit war keine ganz woche und außer unseren familien wusste niemand etwas.
erst nach der trauung haben wir per rund-sms unsere freunde + bekannten infomiert.
wir waren beide an unserem hochzeitstag arbeiten, sind früher von der arbeit weg, haben uns am standesamt getroffen und "ja" zueinander gesagt (nur unsere eltern bzw. großeltern waren dabei). danach waren wir gemütlich mit unseren familien essen, das war's. am nächsten tag waren wir wieder im büro.
es war herrlich!!!
alle haben unsere spontan-heimlich-heirat positiv aufgefasst und waren begeistert!
von den meisten kam sogar ein "na das ist ja riesig! mal eine hochzeit ohne großes tamtam und monatelanges gelaber im voraus!". im büro kamen auch viele kollegen auf mich zu und sagten, dass in ihrem bekanntenkreis die hochzeiten, die heimlich still und leise geschlossen wurden dauerhafter seien als die hochzeiten, die pompös gefeiert und minutiös geplant wurden. wir hätten also gute chancen...
das gesicht meiner kollegin, war unbezahlbar (
). seither hat sie auch nicht mehr von ihrer hochzeit geredet.
lieschen, das kann ich nur bestätigen. bei meiner ersten hochzeit hatte ich auch das gefühl nur statist zu sein. einige gäste kamen gar nicht zur kirche, sondern direkt "zur party". es ging am wenigsten um uns. ich kann's auf der anderen seite auch nachvollziehen. ich war schon bei vielen hochzeiten eingeladen, das prozedere ist im prinzip immer das gleiche, meistens trifft man sogar die gleichen leute auf der hochzeit - nur das brautpaar ist ein anderes. da kann man sich an dem tag der trauung, wie in dem film "4 hochzeiten und ein todesfall" schon mal die frage stellen "wer ist heute dran?".
Zitat von Inaktiver User
selbstinszenierungen habe ich auch schon einige erlebt und die fand ich schlimmer als die 0815-hochzeiten, denn da hatte ich das gefühl, dass mir komplett vorgeschrieben wird, was ich wann zu tun habe. da kam ich mir meist vor wie ein statist.
die hochzeiten, die mir persönlich sehr positiv im sinne haften blieben, waren die schlichten und sehr einfachen trauungen, ohne großes tamtam.
daher haben wir uns auch ganz bewusst entschieden es so zu machen, es war wunderschön und wir haben uns ganz alleine gefeiert.
viele grüße
zadaZada
Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.
[Lucius Annaeus Seneca]
Wer lebt, stört.In einer Familie, die nicht nur aus Mumien besteht, gehören Konflikte dazu.
[Tankred Dorst]
[Reinhard Mey]


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