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  1. Avatar von chaos99
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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sind das aktuelle Fälle oder auch schon paar Jahre her?

    Zu meiner Studienzeit war es nicht selten, dass Frauen, gerade in den Geisteswissenschaften, schon beim Examen schwanger waren, damit sie erst gar nicht auf den bösen Arbeitsmarkt mussten.
    ...weil sie im Studium sich den adäquaten Partner gesucht haben?
    Ja...kenne ich auch noch.
    Es gibt einige Studienbereiche, wo das häufiger vorkommt als bei anderen.


  2. Registriert seit
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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen


    Danke für die Erklärung! Klar kann das Absicht sein, mir ging es darum, ob es tatsächlich Absicht ist, nur ja möglich kurz erwerbstätig zu sein und dann auf unbestimmte Zeit in erst Elternzeit und dann minimale Teilzeit zu entschwinden. Bei mir kam es an, als hätten die Damen es darauf angelegt, zu Beginn des Arbeitsverhältnisses schwanger zu sein, um nur ja möglichst wenig arbeiten zu müssen.
    Sie hatten alle 3 ganz gute Abschlüsse, es war eine private Uni mit Wochenend-Zeitmodell. Darum haben sie auch ziemlich sofort eine Anstellung gefunden, Berufserfahrung hatten sie ja vorher schon (bis 23 oder so).

    Vielleicht wollten sie einen großen Gehaltssprung vor dem Baby erreichen, vielleicht auch weniger arbeiten. Alle waren bereits fest vergeben mit nicht allzu schlecht situierten Partnern. Woran sie die Entscheidung am Ende festgemacht haben, kann ich nicht wirklich sagen.

    Letztendlich muss jeder selbst für sich wissen, wie er entscheidet. Am Ende trägt man so oder so die Konsequenzen für sich selbst.

    @Astronaut
    Das ist jetzt knapp 3 Jahre her, also noch nicht lange.


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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Joa. Und Du weisst das offensichtlich und trägst das mit, indem Du es nicht "anzeigst" (bei wem?), so ist die Frauendiskriminierung hausgemacht.

    Wie man derartig ungesetzliches Verhalten mit voller Absicht mittragen kann, ist mir ein Rätsel - dieses Mal tatsächlich "und dann noch als Frau" - solltest Du Dich firmenintern mal dahinbewerben wollen, erwischt es Dich ja auch.

    Bestärkt mich darin, dass Kollegen keine Loyalität geben.
    Es sind nunmal dort alle Kollegen und Kolleginnen einig, dass das Risiko inzwischen zu hoch ist. Natürlich gibt es keine offizielle Richtlinie, und gelesen wird jede Bewerbung. Nur, wenn du ein paar Mal erlebst, dass Frau erst natürlich nach einem Jahr zurückkommen will und dann doch noch ein Jahrund dann vielleicht doch lieber nicht oder nur 10 Stunden oder Homeoffice (geht nicht komplett), und das Ganze mehrfach, hast du auch keine Lust auf ständige Mehrarbeit. Vor allem, wenn du selber Kinder hast, die Skandal! nachmittags in der Betreuung sind.
    Solche Frauen, die dann nur minimalst arbeiten wollen und nicht annährend klar sagen, wie sie sich die Arbeit nach der Schwangerschaft vorstellen, sind Gift für die Abteilungen. Wenn frau klar sagt, was sie machen will ist es kein Problem, war bis vor ein paar Jahren auch die Regel. Hier ist es so, dass die jobbende Hausfrau wieder sehr stark zunimmt. Und es gibt nunmal Positionen, die mit 10 Stunden nur Homeoffice nicht ausführbar sind. Weiß ich aber eigentlich schon bei der Bewerbung.


  4. Registriert seit
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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Hm. Ok, da ist dann aber mehr die Kommunikation das Problem als der Zeitpunkt der Schwangerschaft, oder? Wie gesagt, wenn die Dame am ersten Tag meldet "schwanger, aber am ersten Tag nach dem Mutterschutz wieder Vollzeit da" wäre das doch vermutlich was anderes?

    Was das angeht würde ich mir mehr Männer wünschen, die ebenfalls in lange Elternzeit gehen - irgendwann können die AGs dann die Rechnung die Du oben schilderst nicht mehr aufmachen.


  5. Registriert seit
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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Hm. Ok, da ist dann aber mehr die Kommunikation das Problem als der Zeitpunkt der Schwangerschaft, oder? Wie gesagt, wenn die Dame am ersten Tag meldet "schwanger, aber am ersten Tag nach dem Mutterschutz wieder Vollzeit da" wäre das doch vermutlich was anderes?
    Genau das ist das Problem, muss ja noch nicht mal nach dem Mutterschutz direkt sein. In den letzten Jahren wollten zu viele Frauen nur für ein paar Stunden wiederkommen oder haben nach 3 Jahre eiern in der Elternzeit beschlossen, dass der Ehemann genug verdient und sie gar nicht mehr wiederkommen. Sowas blockiert jegliche Planung und zementiert nur bei einigen die Ansicht, dass Frauen doch in Wirklichkeit sich um Haus und Kind kümmern wollen.
    Für längere Elternzeit bei Vätern sehe ich inzwischen schwarz. In meiner Umgebung ist es für die Männer völlig undenkbar, allein mit dem Kind zuhause zu sein. Die "Vätermonate" (unsäglicher Begriff) werden gerne als Sonderurlaub mitgenommen, schön aufgeteilt. Sonst? "Männer nehmen doch keine Elternzeit oder arbeiten Teilzeit!"
    War mal nach meiner Beobachtung etwas anders, aber inzwischen nehmen hier nur Lehrer mehr als zwei Monate.


  6. Registriert seit
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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Was das angeht würde ich mir mehr Männer wünschen, die ebenfalls in lange Elternzeit gehen - irgendwann können die AGs dann die Rechnung die Du oben schilderst nicht mehr aufmachen.
    Das ist dann auch nicht so einfach.
    Natürlich könntest du als Mama nach 6 Monaten wieder einsteigen und dein Partner macht z.B. auch 6 Monate oder gar die ganze Elternzeit. Das muss dein Partner aber erst wollen, meiner wollte das z.B. nicht.
    In männerdominierten Branchen ist das einfach sehr unüblich, vor allem weil er Aussicht auf eine Abteilungsleiterstelle hat. Die würde er sich damit - gelinde gesagt - verbauen.


  7. Registriert seit
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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Zitat Zitat von knuffl Beitrag anzeigen
    Das ist dann auch nicht so einfach.
    In männerdominierten Branchen ist das einfach sehr unüblich, vor allem weil er Aussicht auf eine Abteilungsleiterstelle hat. Die würde er sich damit - gelinde gesagt - verbauen.
    Hm, Jein. Männer sind da auch häufig wenig mutig und sagen gleich, dass Elternzeit bei ihnen absolut nicht geht, auch wenn Frauen den gleichen Job machen und auch Elternzeit nehmen. Kommt mir manchmal auch wie eine Ausrede vor.
    Vor ein paar Jahren haben in meiner Umgebung mehr Männer ein halbes Jahr oder länger Elternzeit genommen. In einem Fall ist er wirklich hinterher rausgemobbt worden, in den anderen Fällen war es trotz aller Unkenrufen kein Problem. Einer musste ein paar Monate länger auf eine Beförderung warten, aber nichts Gravierendes.
    Da habe ich auch noch gehofft, das Arbeitszeitreduzierung um ein paar Stunden und Elternzeit nicht nur Frauensachen sind.
    Aber inzwischen hat es sich hier geändert, es bleiben immer mehr Frauen ganz zuhause oder jobben auf 450€ Basis oder Mini-Teilzeit.


  8. Registriert seit
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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Schade, dass es sich bei euch nicht weiter durchgesetzt hat. Wer weiß, vielleicht kommt das noch irgendwann.

    Ich bin in einem Elektotechnik / Ingenieurs-Unternehmen seit 10 Jahren. Kenne aus meiner Umgebung leider keinen Mann, der länger als 2 Monate daheim war. Könnte aber vielleicht auch an den Frauen liegen, die das nicht wollten? Oder eben aus der Angst heraus. Wer weiß das schon.

  9. Inaktiver User

    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Zitat Zitat von Annabell23 Beitrag anzeigen
    Da habe ich auch noch gehofft, das Arbeitszeitreduzierung um ein paar Stunden und Elternzeit nicht nur Frauensachen sind.
    Aber inzwischen hat es sich hier geändert, es bleiben immer mehr Frauen ganz zuhause oder jobben auf 450€ Basis oder Mini-Teilzeit.
    Interessant. Ist hier noch nicht angekommen.


  10. Registriert seit
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    AW: Jobsuche und Hochzeitsplanung

    Zitat Zitat von knuffl Beitrag anzeigen
    Schade, dass es sich bei euch nicht weiter durchgesetzt hat. Wer weiß, vielleicht kommt das noch irgendwann.

    Ich bin in einem Elektotechnik / Ingenieurs-Unternehmen seit 10 Jahren. Kenne aus meiner Umgebung leider keinen Mann, der länger als 2 Monate daheim war. Könnte aber vielleicht auch an den Frauen liegen, die das nicht wollten? Oder eben aus der Angst heraus. Wer weiß das schon.
    Bin auch in der Metallbranche. Ich denke, es ist eine Mischung aus allem. Ich kenne hier einige Frauen, denen ein "Teilzeithausmann" suspekt wäre, noch mehr Männer haben wenig Lust auf Haushalt, eine gewisse Ängstlichkeit bei beiden, es anders als die Umgebung zu machen usw.

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