@Blumenmeere, vielen Dank für deine ausführlichen Beitrag
Ja, ich fühle mich auch geehrt, wenn ich ehrlich bin. Die Braut kenne ich seit sie 5 Jahre alt ist, und wir beide haben uns schon immer super verstanden. Bin quasi mit ihr aufgewachsen und sie liegt mir sehr am Herzen.
Die Tauben sind, wie gesagt, gesetzt. Die Braut und ihr Schwiegervater halten gemeinsam Tauben und daher wird das auch von ihm organisiert.
Was musikalische Beiträge angeht bin ich sonst auch skeptisch. Kann super schön sein, aber hat auch im Zweifel Fremdschämpotential. Bei der kirchlichen Trauung einer Freundin hat die Familie eine Hobbysängerin aus dem Nachbarort angeheuert, die dem Brautpaar als Überraschung "deren Lied" im Gottesdienst darbot - es war grauselig, ich wäre am liebsten unter die Kirchenbank gerutscht
Aber bei unseren Mitsängern sind 3 im Chor, 1 ehem. Musikstudentin und einer singt in einer kleinen A-capella-Gruppe. Der Rest ist zumindest talentiertSollte also klappen
Eine große Rede wird es eher nicht geben, der Brautvater hat jetzt schon angekündigt, dass er das nicht möchte - mein Vater wird stattdessen eine kleine Rede halten, die aber sich nicht lange dauern wird, da er auch kein großer Redner ist und vermutlich vor lauter Schluchzen kaum einen vernünftigen Ton rausbekommen wird. Aber wenn spontan 1-2 noch was sagen wollen, sollte das auch kein Problem sein.
Ach ja, und Tante Inge kenn ich![]()
Das "Notfall-Geschenk" soll auch nur eine kleine Beigabe sein, da ich ungern einfach nur einen Geldschein oder eine Karte in die Hand drücke. Das sind aber alles auch Sachen, die man im Alltag aufbrauchen kann oder die nützlich für den Haushalt sind. Da sind u.a. Taschentücher, Pflaster, Tee, Radiergummi, Badezusatz dabei. Eine Wasserwaage auch, die kann evtl. demnächst nützlich sein, da das Brautpaar demnächst in eine größere Wohnung umzieht und mein Bruder keinen eigenen Werkzeugkasten hat.
Naja, soll ja eigentlich auch nur ein Gag sein.
Wie ich das Brautpaar einschätze, ist das Standesamt für beide auch nur notwendiges Übel und eher nebensächlich, denen ist der kirchliche Segen wichtiger.
Antworten
Ergebnis 61 bis 68 von 68
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07.06.2018, 14:14
AW: Rund um die Hochzeit - aus dem Blickwinkel einer Trauzeugin
Geändert von Blueberry82 (07.06.2018 um 14:19 Uhr)
LG Blueberry82
mit Mini-Blue seit dem 27.05.2020










Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten - letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher
Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.
Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein)
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07.06.2018, 14:16
AW: Rund um die Hochzeit - aus dem Blickwinkel einer Trauzeugin
@Veranoazul:
stimmt, Schleiertanz wird bestimmt gemacht - das ist hier in der Gegend so üblich. Die Braut hat bestimmt an einen Ersatzschleier gedacht. Zumindest hat sie ein Billig-Strumpfband extra gekauft, falls irgendwer auf die kommt, sie solle ihr Strumpfband versteigern
@Blumenmeere:
So haben wir es mit der Zeitung auch vor. Mein Vater kündigt das im Rahmen seiner Rede an, wo sie steht und was sie kostet, und dann sollte das gut sein.LG Blueberry82
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Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.
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07.06.2018, 15:45
AW: Rund um die Hochzeit - aus dem Blickwinkel einer Trauzeugin
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08.06.2018, 07:08
AW: Rund um die Hochzeit - aus dem Blickwinkel einer Trauzeugin
Standesamt war für mich auch nur notwendiges Übel- ohne kirchliche Trauung hätte mir was gefehlt.
Ich bin aber auch überzeugt, wir hätten es ohne göttlichen Beistand nicht bis zur Silberhochzeit geschafft, weshalb es da auch einen Dankgottesdienst gab.
Das liegt aber nicht daran, dass standesamtliche Trauungen nüchterne Sachhandlungen sind- die können durchaus sehr feierlich sein.
Ist wohl einfach ein persönliches Ding....
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08.06.2018, 07:20
AW: Rund um die Hochzeit - aus dem Blickwinkel einer Trauzeugin
Hallo,
meine Erfahrungen auf der Hochzeit eines meiner Kinder im letzten Jahr: Es gab nicht so viele Programmpunkte wie bei Euch, trotzdem wurden nicht alle Programmpunkte geschafft.
Als so richtige Partystimmung aufgekommen war, haben die Trauzeugen beschlossen, nicht mehr zu unterbrechen. Nach dem Abendessen gabs nur noch zwei "Unterbrechungen": Brautstrauß werfen und Hochzeitstorte anschneiden.
Die Trauzeugen hatten Konfettibomben besorgt, die "abgeschossen" wurden, als das Brautpaar aus dem Standesamt kam. Das war ganz nett, aber daran denken, dass hinterher jemand auch wieder sauber machen muss.
Bei uns hat nur der allerengste Familienkreis die Hochzeitszeitung in der "Luxusausfertigung" bekommen: Eltern/Großeltern.
Alle anderen Gäste haben ein Exemplar bekommen, das selbst kopiert und mit einer Klemmschiene zusammengefasst war. Da erfahrungsgemäß die Hochzeitszeitungen ohnehin in einer Schublade verschwinden, reicht das meiner Meinung vollkommen. Bezahlt werden musste die Zeitung durch die Gäste nicht. Die Trauzeugen haben sie nach dem Kaffeetrinken, als das Brautpaar den Fototermin hatte, auf den Tischen verteilt.Geändert von Binneuhier2009 (08.06.2018 um 07:27 Uhr)










LG, BNH2009
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08.06.2018, 09:23
AW: Rund um die Hochzeit - aus dem Blickwinkel einer Trauzeugin
"Notwendiges Übel" deshalb, weil sie die Trauung im Standesamt eher nüchtern als Formalie sehen. Muss halt, sonst ist die Eheschließung ja nicht wirksam.
Luxusausgaben der Hochzeitszeitung wird es nicht geben. Die werden selbst kopiert und gebunden. Für die Gäste in schwarz-weiß (eben weil sie dann eh in der Schublade landen und alle Jubeljahre vielleicht mal wieder vorgekramt werden), für das Brautpaar und die Brauteltern und Oma in Farbe und mit einem festeren Einband. Die Gäste können ein Exemplar für einen Mindestbetrag von 4 Euro erstehen, das Hochzeitspaar bekommt es natürlich geschenkt.
Das Geld werde ich nicht behalten, sondern dem Brautpaar zukommen lassen, für die Hochzeitsreise oder was auch immer....LG Blueberry82
mit Mini-Blue seit dem 27.05.2020










Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten - letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher
Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.
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08.06.2018, 09:58Inaktiver User
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08.06.2018, 12:19
AW: Rund um die Hochzeit - aus dem Blickwinkel einer Trauzeugin
Wir werden uns sicherlich auch amüsieren über die Eltern
Vor Jahren waren wir bei einer Aufführung, wo mein Bruder und seine baldige Angetraute ein Duett gesungen haben. Neben mir saß mein Vater und neben ihm die Brautmutter. Erst hörte ich nur ein leises rührseliges Schluchzen meines Vaters, kurz darauf saßen beide laut schluchzend da und ich konnte kaum dem musikalischen Vortrag folgen, weil ich mich über die beiden so beömmelt habe 
Mein Vater meinte kürzlich zu mir, er überlegt sich jetzt schon Strategien, wie er es vermeiden kann, bei der Trauung oder der Rede loszuschluchzen
LG Blueberry82
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Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.
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Sollte also klappen 
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