Volle Zustimmung
Ich hatte heute morgen gerade mit meinem Handwerker so ein Gespräch. Bei meiner ersten Hochzeit haben unserer beiden Elternteile die Planung an sich gerissen...komplett. Für mich war diese Veranstaltung einfach nur furchtbar.
Ich werde in ein paar Wochen wieder heiraten und ich plane gänzlich alleine und reagiere auch schon mal ziemlich...sagen wir genervt...wenn da Vorschläge kommen wie "wäre es nicht schöner?"
Nein, wäre es nicht.
Wenn jemand fragt ob er helfen kann, ja, aber nicht irgendetwas planen um uns zu überraschen.![]()
Antworten
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08.05.2018, 08:41Inaktiver User
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
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08.05.2018, 08:51
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
Hallo liebe Schreiber(innen)
Vielen Dank für eure Antworten. Ja, das naheliegendste ist mir gar nicht eingefallen, nämlich erstmal zu fragen.
Und es kommt vielleicht auch komisch, wenn ich eine Solonummer aufführe.
Die Idee mit den Kinderfotos der beiden die sie im gleichen Alter zeigen finde ich sehr nett, aber wie ich höre finden das nicht alle so charmant.
Meine Idee war einfach, etwas beizutragen was unterhaltsam für Gäste und gleichzeitig eine Freude für das Paar ist. Aber Unterhaltung ist Sache der Trauzeugen, hab ich gehört. Also eine Rede halten, nicht zu lang, aber persönlich und liebevoll.
Bin sehr nah am Wasser gebaut, das wird eine Herausforderung für mich :))))
Ich werde mal die Mutter des Bräutigams kontaktieren, vielleicht machen wir was gemeinsam..als Mütter
Meine Schwiegermutter hat bei unserer Hochzeit einen Riesenteddy überreicht der mit Strampelhose und Mützchen dekoriert war. Fand ich damals ganz süß( ist schon fast 30 Jahre her, OMG )
Ja, und Unterstützung anbieten, fragen was ich tun kann. Das werde ich nochmal ganz deutlich machen.
Liebe Grüße von begin
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08.05.2018, 08:52
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
Ich kann dir einfach mal sagen, was meine Mutter zur Hochzeit beigetragen hat:
- bei der Trauung den Text zur Hochzeitskerze vorgelesen (im Wechsel mit meiner Schwiegermutter)
- Kuchen gebacken fürs Kaffeetrinken
- sich auf der Feier nett mit allen (!) Gästen unterhalten
Frag deine Tochter, was sie von dir erwartet.Kein Mensch kann in der Wüste leben und davon unberührt bleiben.
Er wird fortan, wenn auch vielleicht kaum merklich, den Stempel der Wüste tragen.
(Wilfried Thesiger)
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08.05.2018, 08:58
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
Das finden aber nur Eltern nett. Sie erinnern sich an dem Hochzeitstag ihrer Kinder an alles schöne, was sie mit dem Kleinen mal angefangen haben.Die Idee mit den Kinderfotos der beiden die sie im gleichen Alter zeigen finde ich sehr nett
Ich erinnere mich an den Tag, wo unser Jüngster in der Uni sein Diplom und einen Buchpreis bekam. Er war sehr stolz. Nur meine Frau flüsterte mir zu, dass die Absolventen in der ersten Reihe des Hörsaals aussahen, wie bei der Einschulung vor 20 Jahre in der Turnhalle.
Aber es heiraten zwei erwachsene Menschen. Und sie möchten insbesondere an so einem Tag als verantwortungsbewusste Menschen wahrgenommen werden.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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08.05.2018, 09:02
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
Ja dann hab ich genug zu tun. Natürlich habe ich vor, mit allen zu reden

Es sind ca 120 Gäste geplant.
Mal sehen was sie planen für die Zeremonie, vielleicht kann ich dort mit der anderen Schwiegermama zusammen was machen
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08.05.2018, 09:04
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
@Opelius
So gesehen sind Kinderfotos an diesem Tag fehl am Platz, hast Recht
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08.05.2018, 09:10Inaktiver User
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
Solonummer - das klingt, als wäre die Hochzeit eine Zirkusaufführung.
Mir hätte man mit sowas (egal, ob Rede, Spielchen oder sonstige "Unterhaltungsaufführung") den Tag komplett vermasselt. Aber ich gehe davon aus, dass du deine Tochter und ihren Partner gut genug kennst um zu wissen, was ihnen gefällt.
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08.05.2018, 09:11Inaktiver User
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
Das wäre für mich das Grauen pur.
Sprich mit dem Brautpaar.
Ich würde mich freuen, wenn mir ein paar organisatorische Dinge abgenommen werden würden - allerdings ohne persönliche Einmischung und „meinst du nicht, dass...“
Ansonsten finde ich, dass eine sich freuende Familie und eine am Tag der Hochzeit charmante und begeisterte Mutter Gold wert sind.
So wie Opelius schon schrieb:
Grantelnde/schwierige/betüdelte Leute ablenken, Spaß haben, tanzen.
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08.05.2018, 09:32
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?

Wenn Du zu diesem Zeitpunkt schwanger warst, dann könnte man ja
noch ein Auge zudrücken.
... aber sonst, einfach so ... auweia :((.
Dann bist Du gut beschäftigt bei so vielen Gästen.
Das ist jetzt ein bisschen OT - aber ich finde das Herumzeigen von
der Art Kinderfotos, die man in Alben klebt, eigentlich fast nie angebracht.
Ich erinnere mich noch gut, dass meine Mutter meinem damaligen Freund,
den ich gerade kennengelernt hatte, die Fotoalben meiner Baby- und Kleinkindzeit
zeigte. Sie hat sich wirklich nichts dabei gedacht - aber ich fand das oberpeinlich.
Die Fotoalben, die ich - ziemlich liebevoll - gestaltet habe, sind dafür gedacht,
sie eines Tages einfach meinen Kindern zu schenken.
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08.05.2018, 12:06
AW: Bin die Brautmutter....was kann ich zur Hochzeit beitragen?
Mir gefallen die Kinderbild-Aktionen bei Hochzeiten.

Unter der Voraussetzung, dass sie im zeitlichen Rahmen bleiben. 10 Stück vielleicht, wie schon erwähnt: kombiniert Bilder von Braut und Bräutigam (das spart ja auch Zeit).
Und bitte auch genau darauf beschränken, unvergessen mein Schwiegervater, der bei der Hochzeit seiner Tochter (wo der Diaprojektor doch schonmal aufgebaut war...) auch Kinderbilder von seinen anderen Kindern zeigte, auf denen die Braut gar nicht zu sehen war.
(Er bekam für unsere ein paar Jahre später stattfindende Hochzeit eine sehr strikten Foto-Zwangsjacke, 10 Stück und kein einziges mehr!)
Überhaupt: Zeitlicher Rahmen! Mein Rat wäre auch bei Reden: kurz und knackig. Bloß nicht zu lange reden, bloß nicht abschweifen, bloß nicht zu sentimental werden (und bloß nicht religiös oder politisch!!!) - das wird schnell unangenehm für die Gäste und peinlich fürs Brautpaar.
Was ich bei meiner Hochzeit schön fand war, dass v.a. meine Eltern parallel zu uns die Runde gemacht haben, also beim Sektempfang sind wir von Grüppchen zu Grüppchen und haben alle begrüßt und uns unterhalten - und meine Eltern unabhängig von uns auch. Das hat geholfen, alle zusammenzubringen.
Ansonsten weiß ich gar nicht mehr so genau, was unsere Eltern gemacht haben. Sie haben beim Gottesdienst Lesungen übernommen, aber ansonsten waren sie Gäste.



...wenn da Vorschläge kommen wie "wäre es nicht schöner?"
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