Auf einen Antrag hätte ich wahrscheinlich noch ewig warten können, und bin ich auch nicht der Typ für dass ich auf sowas stehe. Von daher passen Mr Eichblatt und ich ganz gut zusammen.
Ich glaube es war eher so dass zwar das Thema im Raum stand, aber Mr Eichblatt immer dachte man muss für eine Hochzeit 10 Tausend Euro ausgeben (und daher nicht wollte). Dann habe ich ihm irgendwann erklärt dass wir einfach im kleinen Kreis heiraten, aber dass es besser wäre die Finanzen wären endlich geklärt und falls einem was passiert und wegen den Kindern usw.
So unromantisch war das bei uns. Ich hätte bei keinem Mann auf einen Antrag gewartet oder ihn erbettelt, in meinen Augen ist sowas totaler Quatsch aber ich lebe anscheinend auch auf einem anderen Planeten.
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Thema: Wann kam der Antrag?
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09.03.2018, 20:27
AW: Wann kam der Antrag?
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09.03.2018, 20:34Inaktiver User
AW: Wann kam der Antrag?
Vor meiner ersten Heirat gab es keinen Antrag, sondern nach gut fünf Jahren ein paar wenige Gespräche über Vor- und Nachteile und Folgen . Dann war klar, das Risiko gehen wir miteinander ein. Und die Entscheidung war richtig, obwohl es nun nicht ein Leben lang hielt.
Beim zweiten Mal habe ich gefragt, ca. neun Jahre nach dem Kennenlernen. Samstagmorgens im Flur, Einkaufstaschen standen bereit, so ungefähr zwischen Schuhe zubinden und Jacke anziehen: Eigentlich könnten wir auch heiraten. Er hatte die Türklinke der Wohungstür in der Hand, hat beim Aufklinken kurz innegehalten und ja gesagt. Dann sind wir zum Einkaufen los. (Wir hatten uns vorher beide schon so unsere Gedanken zu dem Thema gemacht, es lag wohl irgendwie in der Luft.)
Romantisch hätten wir nicht gekonnt bzw. uns gegenseitig dabei nur veralbert. Und die Bedeutung war uns aus unseren ersten Ehen schon bekannt, da haben wir nicht mehr groß drüber sprechen müssen, Nachteile konnten wir jedenfalls keine erkennen.
Wir sind wohl einfach nicht die richtige Generation für romantische Hochzeitsrituale.
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09.03.2018, 21:00
AW: Wann kam der Antrag?
antrag? welcher?
mir wurden einige gemacht. und alle, offensichtlich, zu früh. denn alle zerschlugen sich auf die eine oder andere art.
beim letzten war ich bereits genug gebranntes kind, um sehr, sehr zögerlich zu sein. aber dennoch habe ich schlussendlich den antrag angenommen, ich hätte mir wirklich vorstellen können, mit diesem mann alt zu werden. aber auch von diesem prinzen war irgendwann nur noch eine staubwolke zu sehen.
weswegen dann "4 hochzeiten und ein todesfall" zu meinem lieblingsfilm wurde. das "ich war gerade überhaupt nicht in deiner gegend" aus diesem film wurde der beginn der nächsten, bis heute andauernden beziehung und der einzige antrag, den ich heute noch überhaupt in erwägung ziehen würde, wäre genau der, den hugh grant andie mcdowell macht: "könntest du dir vorstellen, mich nicht zu heiraten?"
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11.03.2018, 13:52
AW: Wann kam der Antrag?
Das war schon vor über 20 Jahren zeitgemäß. Wer sich an die Sendung "Traumhochzeit" erinnert weiß, dass es sich da ziemlich die Waage hielt, von wem der Antrag gemacht wurde.
Falls ich in diesem Leben mal heirate, möchte ich auch einen Antrag (aber bitte privat, nichts öffentliches). Mit Kniefall und allem Schnick und Schnack. Für mich ist das ein schöner Brauch. Mir darf ein Mann auch gern die Tür aufhalten, da fällt mir kein Zacken aus meiner Emanzipationskrone.
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12.03.2018, 12:57
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12.03.2018, 14:18
AW: Wann kam der Antrag?



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12.03.2018, 19:49
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12.03.2018, 21:27
AW: Wann kam der Antrag?
life is all about
finding people who
are your kind of
CRAZY
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12.03.2018, 23:03
AW: Wann kam der Antrag?
Auch von mir herzlichen Glückwunsch, Marie-Madeleine, das hört sich sehr schön an


(und damit ist auch aufgeklärt, auf welches Projekt Du in einem anderen Strang angespielt hast, oder?)
Ich habe, obwohl das grundsätzliche klar war, einen Antrag (ja, mit Rosen und Kniefall, ich fand´s sehr schön und es hat gepasst) bekommen, habe aber davor aber auch durchblicken lassen, dass ich einen Antrag vor dem eigentlichen Startschuss toll fände.Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist
Intro "Tatsächlich Liebe"
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13.03.2018, 15:38


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