Zum einen bin ich sensibel genug, um das selbst zu erkennen und zum anderen hat man es mir auch bestätigt.
Die Menschen sind nur zu höflich, um es direkt auszusprechen.
Außerdem ist es halt auffällig, wenn jemand fast nie mitkommt. Die Leute sind nicht so blöd wie man gern glauben möchte.
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20.02.2018, 13:30
AW: Hochzeit in der Familie mit dicker Luft - hingehen?
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20.02.2018, 13:35
AW: Hochzeit in der Familie mit dicker Luft - hingehen?
Es ist auffällig, dass ich fast nie mitkomme. ja und? manche wundern sich, dass man sich ein Fest entgehen lässt, Andere würden auch gern daheimbleiben, aber sie trauen sich nicht. Übel genommen hat mir das noch keiner, weder andere Gäste (warum auch?), noch Gastgeber, denen ich das imVorfeld meist auch direkt sage. ja, dann eben nicht, sie wissen Bescheid, von meinem Kommen hängt ihr Fest doch nicht ab.
und mein Mann braucht mich nicht zum Festhalten
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20.02.2018, 13:55
AW: Hochzeit in der Familie mit dicker Luft - hingehen?
Ich kenn das halt auch nur von meiner dysfunktionalen Familie. Mutter schon immer vor Neid zerfressen auf die Schwägerinnen, also wurden sie nicht eingeladen zu MEINER Hochzeit vor 1000 Jahren. Es wurde irgendein Vergehen vorgeschoben als Grund. Ergo hatte ich kaum Kontakt zu meinen Tanten väterlicherseits, was ich sehr schade fand.
Zu den Cousinen und Cousins folglich auch keinen Kontakt.
Wir wurden dann auch nicht zu deren Hochzeit eingeladen. Klar nicht.
Das geht bis in die nächste Generation.
Wir Cousinen und Cousins versuchen erst jetzt wieder eine Annäherung.
Worum es bei diesem Uralt-Streit ging hat sich mir nie erschlossen. Hab mal eine Tante gefragt. Sie meinte, es war Neid. Die Tante war nicht berufstätig, konnte also "faul" daheim rumhängen wie ich schon als Kind immer zu hören bekam. Selbstverständlich hatte Mutter's Schwiegermutter (meine Oma väterlicherseits) diese Schwägerin immer bevorzugt behandelt, was ja sein kann da die eigene Tochter. Mir ging das Rumgezicke in der Familie schon als Kind gegen den Strich. Nur ist es einem als Kind auch nicht so wichtig, dass man groß hinterfragt.
Der eine Bruder meines Vaters wurde ebenfalls gehasst. Sozialneid wegen Studium.
Da ging man ebenfalls nicht zur Hochzeit.
Im Alter kurz vor Lebensende haben sich die Brüder wieder angenähert.
Das mit den Schwägerinnen wurde nichts mehr.
Alles wegen Neid!
Ich persönlich finde, dass man niemandem neidisch sein braucht.
Im Hinblick auf die Brüder und die nächste Generation wäre es vielleicht ganz gut, das alles nochmal zu überdenken.
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20.02.2018, 14:04
AW: Hochzeit in der Familie mit dicker Luft - hingehen?
Und dann macht es natürlich einen Unterschied, ob man generell solche Veranstaltungen nicht mag, dann wäre das o.k..
Wenn ohnehin schon dicke Luft herrscht kommt es so oder so zum Knall.
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20.02.2018, 14:08Inaktiver User
AW: Hochzeit in der Familie mit dicker Luft - hingehen?
Privat entscheide ich gern was ich mache und mit wem. Und wenn es so wie hier ist, wäre ich nicht dabei. Mein Mann könnte ja gehen.
Wir machen schon beruflich vieles was wir nicht wollen oder reden mit Leuten die wir nicht mögen. Mein Privatleben gehört mir. Üben wollte ich das nicht. Wozu auch?
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20.02.2018, 14:57
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20.02.2018, 15:17Inaktiver User
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20.02.2018, 16:03
AW: Hochzeit in der Familie mit dicker Luft - hingehen?
Wenn Deine Mutter bestimmen dürfte, wenn DU zu Deiner Hochzeit einlädst, lag oder liegt da einiges mehr im Argen.
Hier wurden beide eingeladen, allerdings "vor dem großen Knall", was immer das bedeutet.
Ich würde an Stelle der TE nicht hingehen und an Stelle der Braut auch nicht wollen, dass die TE kommt. Wobei mir auch nach Lesen des anderen Threads noch gar nicht klar ist, ob die Braut überhaupt weiß, wie sehr die TE sie hasst.
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20.02.2018, 16:55
AW: Hochzeit in der Familie mit dicker Luft - hingehen?
Dazu könnte uns die TE sicher mehr sagen.
Vorausgesetzt, sie würde sich in diesem Strang nochmals zu Wort melden.
Ich hatte beim Lesen des EP eigentlich nicht den Eindruck, dass nach einer
konstruktiven Lösung gesucht wird. Für mein Gefühl ging es eher darum, ihr
Konvolut an negativen Empfindungen einfach zu artikulieren. Denn so ungeschönt
kann man das im realen Leben gegenüber anderen Menschen eben so gut wie nicht.
Aber hier geht es nicht einfach um "ein" Fest.
Es ist eine sehr familiäre Angelegenheit, wenn der Bruder des Ehemanns heiratet.
Eigentlich sollte es möglich sein, dass hier ein erwachsener Mensch Gift und Galle
für ein paar Stunden für sich behält und sich einfach zivilisiert benimmt.
Mehr ist doch gar nicht gefragt.
Damit gebe ich Dir recht.
Fängt eigentlich schon beim vorhandenen Kind der Brautleute an:
irgendwann wird es fragen, wo denn ihre Tante bei der Hochzeit war.
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20.02.2018, 19:44



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ist die TE eine Ehrengast, ihr Nichterscheinen würde als Geringschätzung empfunden? Die Einladung kann eine Geste sein, ein Zeichen, dass man wieder normalen Umgang möchte oder dass da nicht ein neuer Graben aufgetan wird ("nicht mal zur Hochzeit wurde ich eingeladen"). Vielleicht ist das Brautpaar sogar froh, wenn der Bruder allein kommt, dann muss nicht geheuchelt werden
