Ich hatte bisher keinerlei praktische Probleme damit, anders als meine Kinder zu heißen. Das ist hier in Kita/Schule/Umfeld absolut normal.
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29.01.2019, 11:18Inaktiver User
AW: Mädchenname vs. Name des Partners
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29.01.2019, 11:22Inaktiver User
AW: Mädchenname vs. Name des Partners
Das glaube ich. Mich würde es aber emotional stören.
Weil Namen ja nunmal für eine - familiäre - Verbindung stehen. Eben Familiennamen.
So eben zu den Familien der/eines Elternteils, oft zu den eigenen Eltern.
Würde ich heiraten UND eine neue Familie gründen würde mir diese neue Verbindung im Zweifel wichtiger sein als die alte zu meiner Herkunftsfamilie.
Und wenn man will kann man die ja noch zusätzlich behalten oder der Partner macht es so.
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29.01.2019, 11:32Inaktiver User
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29.01.2019, 11:42Inaktiver User
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29.01.2019, 11:53
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29.01.2019, 12:06
AW: Mädchenname vs. Name des Partners
Ich bin auch noch nicht auf die Idee gekommen, dass ich mich meinen Kindern weniger verbunden fühlen müsste, weil sie einen anderen Nachnamen haben. Mir war nur wichtig, dass sie "meinen" Namen nicht tragen müssen. Schlimm genug, dass ich so heißen muss. Nicht zuletzt hat ihr Vater einen wirklich schönen Namen, der auch wunderbar zu den Vornamen passt. "Mein" Name klingt doof. In über 18 Jahren gab es deswegen nie irgendwelche Probleme und ich bin auch nach der Trennung von ihrem Vater sehr glücklich mit der Entscheidung. Logisch, denn die Gründe dafür haben sich ja nicht geändert. Ich halte mich allerdings auch nicht für das wichtigere oder wertvollere Elternteil.
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29.01.2019, 12:09Inaktiver User
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29.01.2019, 12:12Inaktiver User
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29.01.2019, 12:12
AW: Mädchenname vs. Name des Partners
Ich glaube, das Thema ist ein extrem emotionales, geprägt von eigenen Erfahrungen und Empfindungen.
Ich kenne den von Paraplumeau erwähnten sozialen Randbereich nicht. In "meiner", doch recht bürgerlichen Welt, was Bildung, Einkommen, Berufswahl und Status angeht, sind getrennte Ehenamen eher üblich als unüblich. Die Kinder tragen mal den Namen des Vaters, mal den der Mutter, häufiger wohl den der Mutter.
Es ist nicht so, dass ich explizit einen anderen Namen als meine Kinder wollte, aber die unterschiedlichen Namen haben mich auch noch nie gestört. Meine Verbundenheit mit meinen Kindern und zu meinem Mann ist von der Namensfrage unabhängig, abgesehen davon finde ich es durchaus schön, dass die Kinder den Namen meines Mannes (also nicht des Vaters allgemien, sondern den Namen des von mir geliebten Mannes) tragen.
Unsere Überlegung vor dem ersten Kind war, welcher Elternteil welche Vor- oder Nachteile haben könnte bei der Wahl des Familiennamens. Mütter haben in Deutschland eine enorme Macht und Autorität in Bezug auf ihre Kinder und ihre Mutterschaft und Legitimität, über das Kind, das sie bei sich haben, wird unter keinen Umständen angezweifelt. Bei Vätern ist das nicht so. Das kann man nun gut oder schlecht finden, für mich war es der entscheidende Grund, dass die Kinder den Vatersnamen tragen sollten, damit keiner von uns sich je rechtfertigen muss. Bisher ist dieses Kalkül auch komplett aufgegangen.
Emotional ist es für mich persönlich so, dass ich meinen Kindern meinen Namen geben würde, wenn ich nicht verheiratet und/oder perspektivisch alleinerziehend gewesen wäre. Aber ich gestehe jedem diesbezüglich andere Erfahrungswerte und entsprechende Emotionen zu.
Auch das andere einen gemeinsamen Ehenamen als wichtig empfinden, kann ich akzeptieren, so lange mir zugestanden wird, dass mein Familiensinn nicht weniger groß ist, nur weil der gleiche Name für mich komplett unwichtig ist.
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29.01.2019, 12:23
AW: Mädchenname vs. Name des Partners
Das könnte ich sehr gut.
Unabhängig davon kenne ich tatsächlich einige verheiratete Paare/Familien mit unterschiedlichen Namen (kein Patchwortk sondern "klassische" Familien, die sich bewusst für "jeder behält seinen eigenen Namen entschieden haben), das Erstaunen in meinem Umfeld dürfte also nicht allzu groß sein.


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