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    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Nö. Ich mag meinen nachnamen. Dennoch würde ich ganz traditionell den namen des mannes annehmen und nicht die variante, dass der mann meinen namen annimmt.

  2. Inaktiver User

    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Einen einheitlichen Familiennamen finde ich nur wichtig (obwohl selbst dann nicht zwingend), wenn man Kinder plant. Man erspart sich dadurch Nachfragen und Erklärungen im Kindergarten und in der Schule. Dann sollte man sich einfach für den wohlklingenderen, weniger banalen Nachnamen entscheiden, egal, ob es der des Mannes oder der der Frau ist. Hat auch andere Vorteile, auf die ich weiter unten noch eingehen werde. Wenn man keine Kinder will oder zu alt dafür ist, spricht auch nichts dagegen, dass jeder seinen Namen behält.

    Doppelnamen finde ich out. Die Leichtigkeit, mit der die meisten Frauen ihren Namen aufgeben, um den ihres Mannes annehmen, finde ich spießig. Das wirkt so, als wolle man sich damit hervortun, dass man verheiratet ist. Kommt in kleinbürgerlichen und ländlichen Verhältnissen wohl am häufigsten vor. Je höher der Bildungsabschluss, desto häufiger werden andere Varianten gewählt. Selbst auf dem Dorf ist man in solchen Fällen hin und wieder immerhin beim Doppelnamen angelangt.

    Ich habe vor Jahrzehnten mal eine Dame kennen gelernt, die ihren Nachnamen aus der Müller-Meyer-Schmidt-Kategorie bei der Heirat gegen den Hugenotten-Nachnamen ihres Mannes getauscht hat. Allein schon der französische Klang macht was her (würde mich nicht mal wundern, wenn auch das bei der Wahl ihres Ehepartners eine Rolle gespielt hat, so, wie ich diese Dame erlebt habe). Sie verstand sich auch ansonsten sehr auf Selbstdarstellung, war eine Vielrednerin, prahlte mit ihrer humanistischen Bildung und ihrem Elternhaus, schien ihren Schilderungen zufolge schon als Berufsanfängerin die wichtigste Person bei ihrem Arbeitgeber zu sein und hat es geschafft, mit dieser Masche Karriere zu machen. Die meisten Menschen sind nun mal auf die Fassade fixiert.
    Geändert von Inaktiver User (26.10.2017 um 08:56 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Meine Güte...hast du eigentlich an allen Menschen irgendetwas auszusetzen?

  4. Inaktiver User

    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Güte...hast du eigentlich an allen Menschen irgendetwas auszusetzen?
    JA. Hast du das noch nicht gemerkt?

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    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Zitat Zitat von Marie-Madeleine Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist ihr jetziger Name nicht schön
    Vielleicht ist der ihres Mannes aber noch unschöner?
    Wenn ich den Beitrag richtig verstehe, gibt es ja aktuell keinen Mann. Vielleicht verliebt sich die Userin morgen in Josef Fick oder so

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn er zum fünften Mal von der Freundin der Mutter mit Herr Müller angesprochen wird, bzw seine Frau oder die Kinder, muss man(n) das manchmal erwähnen.

    Leute meiner Elterngeneration sprechen mich auch noch oft mit meinem Mädchennamen an, da stelle ich auch klar, dass ich merav Y und nicht mehr X heiße.
    Ja, die kennen Dich. Aber hier ging es doch darum, dass er sich vorstellt mit den Worten "ich bin Peter Müller, geb. Meier". Und da geht es ja dann um Leute, die man NICHT kennt. Sonst müsste man sich ja nicht vorstellen. Und das habe ich tatsächlich noch nie erlebt, egal ob bei Männern oder Frauen.

  6. Inaktiver User

    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Ich hab's ganz pragmatisch danach entschieden, welcher Nachname mir besser gefällt. Das war seiner, also ist es der geworden. Erstaunlich, was man in diese Entscheidung noch alles hineininterpretieren kann...

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    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einen einheitlichen Familiennamen finde ich nur wichtig, wenn man Kinder plant. Man erspart sich dadurch Nachfragen und Erklärungen im Kindergarten und in der Schule. Dann sollte man sich einfach für den wohlklingenderen, weniger banalen Nachnamen entscheiden, egal, ob es der des Mannes oder der der Frau ist. Hat auch andere Vorteile, auf die ich weiter unten noch eingehen werde. Wenn man keine Kinder will oder zu alt dafür ist, spricht auch nichts dagegen, dass jeder seinen Namen behält.
    OK

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Doppelnamen finde ich out. Die Leichtigkeit, mit der die meisten Frauen ihren Namen aufgeben, um den ihres Mannes annehmen, finde ich spießig. Das wirkt so, als wolle man sich damit hervortun, dass man verheiratet ist. Kommt in kleinbürgerlichen und ländlichen Verhältnissen wohl am häufigsten vor. Je höher der Bildungsabschluss, desto häufiger werden andere Varianten gewählt. Selbst auf dem Dorf ist man in solchen Fällen hin und wieder immerhin beim Doppelnamen angelangt.
    Oder man plant Kinder? Wahrscheinlich auch spießig.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe vor Jahrzehnten mal eine Dame kennen gelernt, die ihren Nachnamen aus der Müller-Meyer-Schmidt-Kategorie bei der Heirat gegen den Hugenotten-Nachnamen ihres Mannes getauscht hat Allein schon der französische Klang macht was her (würde mich nicht mal wundern, wenn auch das bei der Wahl ihres Ehepartners eine Rolle gespielt hat, so, wie ich diese Dame erlebt habe).
    Sie hat doch gemäß deiner ersten Äußerung alles richtig gemacht. Oder gilt das ganze nur für Namen germanischen Ursprungs?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie verstand sich auch ansonsten sehr auf Selbstdarstellung, war eine Vielrednerin, prahlte mit ihrer humanistischen Bildung und ihrem Elternhaus, schien ihren Schilderungen zufolge schon als Berufsanfängerin die wichtigste Person bei ihrem Arbeitgeber zu sein und hat es geschafft, mit dieser Masche Karriere zu machen.
    Ach jetzt hab' ich's kapiert, den schöneren Namen darf man nur annehmen, wenn man bescheiden und ehrgeizlos ist, sonst ist es unsympathisch und ein Merkmal negativer Charaktereigenschaften.
    Wo waren noch die anderen Vorteile?


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die meisten Menschen sind nun mal auf die Fassade fixiert.
    Außer denjenigen, die sich bei Kinderwunsch den schöneren deutschen Namen aussuchen, oder?

    Jetzt weiß ich bescheid!

    Geändert von LolloBionda (25.10.2017 um 11:29 Uhr)

    LolloBionda

  8. Inaktiver User

    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Schön, dass du glaubst, Bescheid zu wissen. Zu deiner Enttäuschung kann ich dir nicht mit einer Nähe zur AfD dienen, in die du mich rücken willst.
    Kinder kann man sich, soviel ich weiß, auch anschaffen, ohne mit dem Partner verheiratet zu sein, oder als Ehepaar mit unterschiedlichen Nachnamen oder mit dem Mädchennamen der Ehefrau als Familiennamen. Man ist nicht gezwungen, den Namen des Ehemannes anzunehmen, wenn man Kinder "plant". Weshalb du damit ein Problem hast, erschließt sich mir nicht.

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    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Oh, keine Sorge, niemand wird mich durch seine nicht-AFD-Nähe je enttäuschen!
    (Davon war aber auch nie die Rede.)

    Ich bin auch nicht wirklich davon enttäuscht, dass ich meine Intention offenbar nicht vermitteln konnte. Ich sehe jetzt: Das zu erwarten wäre wohl vermessen gewesen.

    Übrigens gehe ich ganz d'accord damit, dass man fürs Kinderkriegen weder einen Trauschein noch einen gemeinsamen Namen braucht. Ich hätte nie geheiratet weil ich Kinder will oder gar weil ich schwanger gewesen wäre.
    Geändert von LolloBionda (25.10.2017 um 17:31 Uhr)

    LolloBionda

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    AW: Mädchenname vs. Name des Partners

    Wir werden seinen Namen nehmen, weil der einfach schöner ist. Und ich hab 2 Brüder die meinen Mädchennamen weitergeben. Also gibt es auch keine Diskussion mit den Eltern.

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