Erstens das - und außerdem ist das bei Leuten, die "keine finanziellen Probleme haben" und freiwillig mehr als den Höchstsatz zahlen, irrelevant.
Lisa, wenn du nicht heiraten möchtest, dann mach' das nicht.
Aber sei ehrlich - sowohl, dass er weiß, dass du da eine Kehrtwende gemacht hast, wie auch bei den Gründen.
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Ergebnis 51 bis 60 von 88
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04.08.2017, 09:26
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
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04.08.2017, 09:43Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Lisa49, das klingt übel und lässt mich immer mehr zu der Überzeugung kommen, dass meine Entscheidung nicht zu heiraten, richtig ist, eben gerade, weil es nicht gemeinsame Kinder gibt und eine Immobilie, die nur mir gehört. Die wird irgendwann mal ausschließlich meinem Sohn gehören, und ich will jedes noch so kleine Risiko, dass das Kind meiner besseren Hälfte darauf Zugriff hat, ausschließen, wozu auch eine Heirat gehört.
Oder Heirat eben erst, wenn unsere beiden Kinder nicht mehr unterhaltsberechtigt sind, in vielen Jahren oder so.
Obwohl - könnte mein (erwachsenes) durch eine Hintertür zur Pflege des Stiefkind-Elternteils herangezogen werden (und umgekehrt), weiß das jemand?
Meine bessere Hälfte und ich haben Testamente und Vollmachten beim Notar gemacht, das muss reichen für den Ernstfall.
Danke für deine Zeilen, aber wenn du noch eine Quelle nachschieben könntest, wäre ich dir dankbar. :)
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04.08.2017, 09:45
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Wieso sollte das Kind deines Mann einen Erbanspruch auf DEIN Haus haben?
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04.08.2017, 09:48Inaktiver User
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04.08.2017, 09:53
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04.08.2017, 10:16Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Weitere Gefahren entstehen durch ungünstige Erbfolge. Eigentum und Immobilien (z.B. ein selbst bewohntes Haus) der neuen Partnerin können beim Tod des Unterhaltspflichtigen an die Exfrau oder deren Kinder fallen, zu denen die neue Partnerin in keiner rechtlichen oder verwandtschaftlichen Beziehung steht, weil im Todesfall weiterhin Anspruch auf Unterhalt an die Exfrau in Höhe des Pflichtteiles besteht und auch seine Kinder aus erster Ehe erben würden.
Hm. Jetzt steht Aussage gegen Aussage. ;)
Insofern wäre eine Quelle gut.
Lisaaaaaaaa! :)
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04.08.2017, 10:24Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Wenn das Haus der neuen Partnerin alleine gehört, erben seine Kinder nichts.
Ich stecke mitten in der Regelung meiner bzw. unserer Angelegenheiten in puncto erben.
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04.08.2017, 10:36Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Gewissermaßen indirekt könnte ein Erbe an die Kinder des Ehemannes fallen.
Ehefrau stirbt zuerst, Ehemann erbt den ihm zustehenden Anteil ihres Erbes. Wenn der Ehemann dann stirbt, erben seine Kinder.
Grundsätzlich richtig ist es aber, nicht zu heiraten, solange es im mindesten Zweifel an den Rechtsfolgen gibt. Und darüber zu reden, ist eigentlich selbstverständlich. Wenn das nicht geht, sind größere Zweifel an der Tragfähigkeit der Beziehung angebracht.
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04.08.2017, 11:35
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Dadurch wird deutlich klar, was dir so wichtig ist... die Kohle. Ob du noch heiraten möchtest oder nicht, wenn der Mann nur halbwegs rechnen kann, wird er es schön lassen.
Lass mich mal ins Blaue hinein raten, auch auf die Gefahr hin, dass das nicht auf Gegenliebe stoßen wird. Er verdient deutlich mehr als du und anstelle dass du den Splittingvorteil für dich bzw. für euch nutzen kannst, müsstet ihr den an die Kinder weitergeben. Da war keine andere Frau im Spiel, du hast nur einfach gemerkt, dass der sich nicht finanziell ausnutzen lassen möchte.
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04.08.2017, 11:45
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Ich habe die Quelle gefunden und finde sie widerlich polemisch.
Ja, ich heirate die Unterhaltsverpflichtung mit - aber aus meiner Sicht ist das der Witz einer Ehe. Man steht füreinander ein, man nimmt den anderen mit allen seinen "Belastungen" an.
Ja, man sollte sich dessen bewusst sein und wer die Vergangenheit des Partners so komplett aus seinem Leben ausschließen möchte, sollte das mit dem heiraten wirklich lassen.



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