Ich finde, die TE kann doch direkt sagen, sie möchte nach Venedig und sich dort mit ihrem Freund gemeinsam die Stadt anzuschauen, die Gondel zum Kentern zu bringen, den Kaffee venezianisch zu trinken.
Dann kann sich der Freund positionieren und das Thema Heiratsantrag aufbringen oder nicht. Ihr scheint mit sehr vielen unaugesprochenen Erwartungshalten zu kommunizieren. Das würde ich im Gespräch ändern. Wenn er weiß, was du in Venedig möchtest, wie dein Programm aussieht, kann er sich anschließen oder nicht und wenn er nicht mitkommt, fahr ohne ihn.
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02.08.2017, 12:46Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
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02.08.2017, 23:41Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Wie jetzt? Der Freund sollte bei der Gelegenheit sagen, dass er vorhat ihr einen Heiratsantrag zu machen? Wozu wäre der Antrag dann noch gut? Ich hatte es auch erst so verstanden, dass sie ihm bereits einen Antrag gemacht hat, den sie jetzt aber zurückziehen will/sollte. Kann man sich ganz sachlich darüber unterhalten, ob er ihr einen Heiratsantrag machen soll, und ob sie das ggf. sogar erwartet? Ich finde das alles total bizarr und verkrampft.
Sie hatte doch gesagt, dass sie sich eine Ehe mit ihm vorstellen könnte. Er fand das im Prinzip auch gut. Damit war doch schon fast alles gesagt. Nun will sie nicht mehr. Dann sollte sie sagen: "Ich habe mir das nochmal überlegt. Es ist doch besser, wir lassen alles so, wie es ist. Das mit dem Heiraten war eher eine Schnapsidee von mir."
Aber nicht:"Sag mal, hast du vor, mir in Venedig einen Antrag zu machen?"
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03.08.2017, 01:43Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Bizarr finde ich es nicht, verkrampft schon, deswegen habe ich vorgeschlagen, die unausgesprochenen Erwartungshaltungen auszusprechen. Dann weiß er, sie möchte in Venedig Urlaub machen und nichts anderes. Heiraten nicht vor Renteneintritt oder bevor wir das Geld für die Scheidung angespart haben. Da ist alles klar.
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03.08.2017, 03:23
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Warum der Hinweis auf die höchste Unterhaltstufe?
Wenn soviel passiert ist dass Du ihn nicht mehr heiraten willst? Dinge die nicht hätten passieren dürfen?
Rätselraten mag ich nicht.
Du verkneifst dir Lieblingsorte aus Angst er könnte dir da nen Antrag machen...
Er bringt ab und zu versteckte Hinweise auf Hochzeit und du "irgnorierst sie...
Warum sagst du es ihm nicht?
Du ich habs mir überlegt, Hochzeit ist doch nichts, nach dem ganzen Kram im letzten Jahr...
Er wird ja wohl wissen was Alles so passiert ist?
Oder sieht er dass gar nicht so schlimm wie Du?
Sei ehrlich, Dann kann er sich auch überlegen wie es für ihn weitergeht.
So ist dass doch nur krampfig.Geändert von Beachnoodle (03.08.2017 um 03:37 Uhr)
Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer
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03.08.2017, 07:22
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Nachdem Du dieser Annahme nicht widersprochen hast, könnte
man auch rückschließen, dass etwas dran ist, in irgend einer Form.
In dem Fall wird er sicher Verständnis haben, dass Du nicht mehr
heiraten willst. Wenn er es nicht hat, dann wird er es aufbringen müssen.
Rede einfach ehrlich mit ihm über Deine Gründe, alles andere ist
Murks. Andeutungen und Heimlichkeiten würden Eure Beziehung
nur belasten, meinst Du nicht?
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03.08.2017, 09:20
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Guten Morgen,
...es muss nicht (nur) Venedig sein
Ich habe ihm (auch) nie einen Antrag gemacht.
Wir hatten lediglich mal darüber gesprochen, dass ich mir vorstellen könnte ihn zu heiraten.
Dazu sollte man wissen:
Ich wollte nie heiraten und meine erste Ehe war der Fehler meines Lebens.
Bei ihm jedoch war/ ist alles anders.
Er kannte meine Einstellung dazu und ich habe ihm damit sagen wollen, dass ich zu ihm stehe und auch ja, diesen
(für mich großen) Schritt gehen würde. Er hat das auch so verstanden.
So nun ist einiges passiert und ich möchte diesen großen Schritt nicht mehr wagen.
Ich finde unsere Beziehung so wie es im Moment läuft sehr gut.
Auch möchte ich ihn nicht heiraten, wegen der möglichen Unterhaltszahlung(en) an seine Kinder, falls im etwas
passiert - auch das spielt für mich eine Rolle.
Ich finde unsere Beziehung nicht krampfig.
Und wenn es sich irgendwann ergibt, werden wir "darüber" reden.
Und irgendwann werde ich mir auch Florenz, Venedig und Siena anschauen - mit ihm oder ohne ihn.
Natürlich (sehr) gerne mit ihm!
lieben Dank - ich wünsche Allen einen schönen Tag
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03.08.2017, 10:15Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Sorry, Lisa, ich finde nicht eure Beziehung verkrampft (das kann ich ja gar nicht beurteilen), sondern die Sache mit dem Heiratsantrag. Du hast ihm mal gesagt, dass du dir vorstellen könntest, ihn zu heiraten. Das ist für mich sowas wie ein "Heiratsantrag". Und er hat ja auch positiv reagiert.
Der nächste Schritt wäre dann ja wohl, dass man irgendwann das Thema wieder aufnimmt und fragt, wie ernst es einem denn damit nun ist. Und da du deine Meinung geändert hast, solltest du das Thema möglichst bald zur Sprache bringen und ihm sagen, dass du nicht mehr heiraten möchtest - ehe er dich fragt, ob du noch willst und wann das Ganze stattfinden soll. Danach könnt ihr dann ganz entspannt den Urlaub planen.
Dass er jetzt nochmal auf die Knie fällt und einen "Heiratsantrag" macht, käme in meiner Vorstellungswelt nicht vor.
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03.08.2017, 11:15
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03.08.2017, 11:19
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
So sehe ich das auch.
Ihr habt über Heiraten gesprochen, und es war alles klar.
Und nun machst du innerlich einen Rückzieher - und das musst du ihm m.E. sagen.
Alles andere ist unehrlich und unfair.
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03.08.2017, 11:46Inaktiver User
AW: Ich möchte (nun) nicht mehr heiraten
Ich finde zusätzlich zum Heiratsthema die Urlaubsabsprachen krampfig, wie eure Beziehung ist, möchte ich gar nicht einschätzen.
Ich finde ja, man kann übers Heiraten reden, ohne dass das auch ein Antrag ist. Nach über einem Jahr hat das vielleicht gar keine große Bedeutung mehr. Wenn du zu ihm stehen möchtest, dann benenne es so, statt vom Heiraten zu sprechen, was du nicht willst.


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