Ich denke, hier liegt ein kleines Missverstaendnis bezueglich des "Verbundenheit ausdrueckens" vor. Fuer mich ist das ganz neutral: ein gemeinsamer Name sagt sofort und unmissverstaendlich aus, dass die betreffenden zusammengehoeren. Bei Frau Fuchs und Herrn Gans ist das eben nicht sofort offensichtlich.
Das hat keine Aussagekraft ueber die Qualitaet der Beziehung. Es ist selbstverstaendlich auch kein Hindernis im Alltag, denn die Situation ist ja in Sekundenschnelle geklaert.
Nun gibt es aber in unserer heutigen Gesellschaft kaum pragmatische, geschweige denn zwingende Gruende zu heiraten. Eine Heirat dient vorwiegend dem Zweck, die Verbundenheit oeffentlich zu erklaeren. Und da hinsichtlich des Namens irgendeine Entscheidung gefaellt werden muss, finde ich es nicht unlogisch, dass auch hier die sichtbar ausgedrueckte Verbundenheit fuer manche ein Kriterium ist. Es geht nicht darum, dass man ansonsten gar keine Verbundenheit ausdrueckt. Genausowenig, wie unverheiratete Paare einander gefuehlsmaessig weniger verbunden sind als verheiratete.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 55
-
22.05.2017, 14:29
AW: Welchen Nachnamen würdet ihr wählen?
Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne
"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer
-
22.05.2017, 16:07
AW: Welchen Nachnamen würdet ihr wählen?
Flau: Das mit der Verbundenheit sehe ich auch so. :-)
Wenn ich die bisherigen Ergebnisse nun zusammenfasse, habe ich öfter den Namen Puy gehört als den Namen Müller ;-) Doppelname fällt für uns raus, genauso wie wir nicht jeder einen unterschiedlichen Namen haben wollen.
Vielen Dank für eure Meinungen und Rückmeldungen. Es macht Spaß die Beiträge zu lesen und die unterschiedlichsten Sichtweisen und Erfahrungen kennenzulernen.
-
22.05.2017, 17:46
AW: Welchen Nachnamen würdet ihr wählen?
Ich habe mir einen sehr seltenen Namen angeheiratet
.
Es gibt ihn nur einmal in Deutschland - wer so heißt, war oder ist mit mir verwandt oder verschwägert.
Obwohl er etwas kompliziert ist, würde ich ihn niemals hergeben. Schon gar nicht für MüllerMeierSchulze.
Dazu habe ich auch noch einen recht langen Vornamen, aber was solls, mir gefällt es.Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm ich so selten dazu! (frei nach Harald Juhnke)
Nehmen Sie die Menschen so wie sind - es gibt keine anderen!
-
22.05.2017, 18:00
-
22.05.2017, 18:09Inaktiver User
-
22.05.2017, 18:37
-
22.05.2017, 19:56
AW: Welchen Nachnamen würdet ihr wählen?
Ich wollte schon bei der Eheschließung nicht den Namen meines Ehemannes annehmen. Warum?
Ich hatte doch einen Nachnamen.
Ging aber damals nicht, daher dann ein Doppelname, den ich noch innerhalb der Ehe abgelegt habe. Danach Scheidung und die Kinder heißen so wie ich.
Und noch nie hat die Annahme des anderen Namens für mich auch nur irgendeine Art von Verbundenheit ausgedrückt, eher Unterwerfung. Ich assoziere damit Ungleichbehandlung und Unfreiheit, so verschieden ist das.
-
22.05.2017, 20:21Inaktiver User
-
22.05.2017, 21:59
AW: Welchen Nachnamen würdet ihr wählen?
Ja, mein Hauptproblem mit dem Annehmen eines anderen Namens ist auch, dass ich den Sinn einfach nicht verstehe.
Sintonia,Das wäre für mich nie in Frage gekommen. Ich würde nicht anders heißen wollen, als mein Kind.
ja, das höre ich oft und die meisten Frauen, die ihren Namen nach der Heirat behalten, haben Kinder, die ihren Nachnamen tragen.
Ich wiederum finde es schön, dass meine Kinder den Namen meines Mannes haben. Ich habe auch kein Problem, dass wir als "Familie y" firmieren, mein Name da also hin und wieder unter den Tisch fällt. Nur wenn ich mit "Frau Y" angesprochen werde, stellen sich mir alle Nackenhaare auf.
-
22.05.2017, 23:39Inaktiver User
AW: Welchen Nachnamen würdet ihr wählen?
Ich hab den Namen meines Mannes angenommen, weil meine Herkunftsfamilie furchtbar ist. Ich wollte nicht mehr so heißen oder den Namen meinen Kindern zumuten. Von Klang, Häufigkeit, Kompliziertheit usw. tun sich die Nanen nichts.
Unter normalen Voraussetzungen hätte ich meinen damaligen Namen behalten und meine Kinder auch so benannt. Kinder sollten nach der Mutter heißen.
Mit dem aktuellen Namensrecht empfinde ich den Namenswechsel bei Eheschließung als klares Statement gegen die Eltern, sofern kein verhohnepiepelter oder anderweitig unangenehmer Name weggeheiratet wird.


Zitieren


