Die Tage gab (gibt) es eine Angebot aus einer anderen Stadt.
D.h. wir müssen umziehen - was er aber nicht wollte/ will. - Er möchte für seine jüngste Tochter da sein!
(Was ich sehr gut verstehen kann - es war auch mit ein Grund warum ich 80 km zu ihm gezogen bin - und jeden Tag die Strecke zweimal fahre)
Also ja, er wird wohl da "alt werden"
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 42
Thema: Heiraten ja/ nein ...?
-
18.05.2017, 13:30Inaktiver User
AW: Heiraten ja/ nein ...?
Geändert von Inaktiver User (18.05.2017 um 13:41 Uhr)
-
18.05.2017, 19:20Inaktiver User
-
18.05.2017, 19:28Inaktiver User
AW: Heiraten ja/ nein ...?
Und geschieden ging aber in einem katholischen Krankenhaus?
Kirchlich zweimal heiraten geht wohl definitiv nicht.
Aber, ansonsten, würde ich mich mal erkundigen.
Ansonsten würde ich mal mit dem Gedanken spielen: so eine Art Fest veranstalten in dem ihr verbunden werdet, das gibt es als spirituelles Ritual, kenne ich nur weit entfernt vom Hörensagen.
Aber, ich könnte mir das sehr schön vorstellen.
Es ist eine Dokumentation nach aussen hin die eben die Verbundenheit und Zusammengehörigkeit der beiden Menschen zeigt.
Aber, auf jeden Fall : ne schöne Feier könnt ihr doch machen, auch in weiß.
Und schönes Wetter bestellen.


-
18.05.2017, 20:03Inaktiver User
AW: Heiraten ja/ nein ...?
ihr habt völlig unterschiedliche ausgangspositionen. du hast deine ehe hinter dir gelassen. er verdaut noch.
meine trennung und scheidung war übel. und die erste aussage, nachdem ich wegen herzbube gefragt wurde (wir sind 6 jahre nach der trennung und 4 jahre nach der scheidung zusammen gekommen)- nein. einmal reicht völlig. dafür hats zu weh getan.
und ich habe das scheitern meiner ehe nicht einfach so weggesteckt. bei uns gabs auch zwei kinder und ich habe mich durchaus selbst gefragt- wo waren meine anteile zum scheitern? was habe ich falsch gemacht.
wenn seine scheidung zum momentanen zeitpunkt noch keine zwei jahre her ist- möglich, dass er da ambivalent ist: nochmal probieren und diesmal richtig machen? horror vor einem erneuten scheitern.
da spielen äussere einflüsse durchaus mit in die überlegungen mit rein.
hast du ihn auf seine aussage gegenüber der tochter mal direkt angesprochen?
was seine beweggründe sind- da abzuwiegeln und dann doch darüber zu sprechen.
-
19.05.2017, 12:47Inaktiver User
AW: Heiraten ja/ nein ...?
Wo war nochmal das Problem ? Wie war nochmal die Frage ?
Es ist doch alles bestens, oder ? Zur Ehe nötigen kann man heute keine/n mehr, also worum geht's denn eigentlich ? Der Gute will (zumindest im Moment) nunmal nicht heiraten, der Grund dafür ist eigentlich völlig egal.
Gruß Elli
-
21.05.2017, 08:18Inaktiver User
AW: Heiraten ja/ nein ...?
Also ich finde: es ist immer tragisch wenn einer der Partner heiraten will und der andere nicht.
Heiraten ist für mich was Absolutes - und wahrscheinlich für Andere auch.
Wer diesen Schritt eben nicht gehen will der lässt sich nun kein Hintertürchen offen, aber ist eben zurückhaltender als der andere.
Für meinen Geschmack ist es eher der Wunsch der gemeinsam sein sollte.
Man muss es ja nicht machen.
Und andersrum würde ich komischerweise nicht mit einem Mann zusammen ziehen von dem ich mir nicht vorstellen könnte ihn auch heiraten zu wollen oder zu können.
Das wäre dann so wie ein innerer Stopp.
Und zusammen wohnen ist ja schon auch was sehr persönliches.
Eine meiner ehemaligen Vorgesetzten klagte mir mal ihr Leid. Ist zu ihrem Freund ins Haus gezogen. Und ich sagte noch ganz naiv, sie spare dann doch Miete. Nee, weit gefehlt.... Hab ich zwar nicht gesagt, aber ich finde, damit finanziert man dann Eigentum und ich empfinde das als eine Schieflage.
Die Beiden haben sich aber ansonsten sehr gut verstanden. Der Mann ist Witwer und ein ganz Netter.
Ich glaube, so was muss man klären bevor man zusammen zieht.
Heiraten beinhaltet für mich so was wie :mit Haut und Haaren.....erst mal gefühlsmässig
wirklich wie : in guten wie in schlechten Zeiten
Und das ist doch schon mal keine schlechte Voraussetzung.
-
21.05.2017, 08:52
AW: Heiraten ja/ nein ...?
ich finde heiraten bei weitem nicht so absolut wie z.B. eine Schwangerschaft. Ehen können geschieden werden und der Alltag muss sich auch nicht unbedingt dadurch ändern.
@noomi: wenn es dir nur um die Verbundenheit geht, da könntet ihr auch nach anderen Ritualen gucken, die keine rechtlichen Folgen haben. Vielleicht wäre das für euch eine Option, wenn er absolut (noch) nicht heiraten will? Da kann man auch seine evtl vorhandende Sehnsucht nach diesem ganzen Romantiksch.. austoben. (sry, ich kann damit halt nix anfangen)
Ansonsten hatte ich bei deinem Eingangspost den Eindruck, dass es dir v.a. um emotionale Sicherheit geht? Bei euch ging es recht schnell (nicht ungewöhnlich in unserem Alter, wir wissen halt einfach meist besser, was wir wollen, und was nicht
) Aber auch die Ehe kann nicht wirklich emotionale Sicherheit für ewig garantieren, das weiss niemand besser als Geschiedene.
Insofern - was dir vielleicht helfen könnte, mit einer Absage klar zu kommen: guck, was da wirklich hinter deinem Wunsch steht (z.B. eben diese emotionale Sicherheit o.ä.) und ob ihr das nicht anders euch geben könnt.
Zumindest hättest du, wenn du deine Hintergründe klar hast und offen bist für Plan B oder C, eine ganz gute Gesprächsbasis, weil er sich dann nicht bedrängt fühlen müsste und verstehen könnte, um was es eigentlich geht.
Mich würde das ehrlich gesagt auch erschrecken, wenn ich den alten Schlamassel noch nicht ganz hinter mir hätte und der Neue plötzlich, weils grad so schön ist, unbedingt heiraten wollen würde. Nur weils miteinander schön ist, muss man nicht heiraten.
Außerdem: hüte dich davor die Ex zum Feindbild zu machen. Mag ja sein, dass sie unsympathisch ist. Aber er war schließlich längers mit ihr verheiratet und das wohl auch nicht ohne Grund. Vielleicht war er mal anders, vielleicht hat sie Seiten an ihm kennen gelernt, die du (noch) nicht kennst, aus ihrer Perspektive mag das dann so aussehen, als ob er Midlife-Crises hat, wenn er z.B. daheim immer ein Schluffi war und jetzt mit ner modischen Hose rumläuft. Ist ja auch völlig egal, es interessiert doch nicht. Es ist ihre Sache bzw die der beiden. Sie haben jedenfalls zueinander lange gepasst und tun es jetzt nicht mehr. Deshalb muss man jetzt ja nicht dauernd über sie lästern. Eine neutralere, emotional distanziertere Einstellung deinerseits gegenüber dieser Frau wäre auch der Tochter gegenüber respektvoller. Sie ist und bleibt schließlich ihre Mutter. Du musst dir kein Urteil über sie erlauben.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
-
21.05.2017, 18:07
AW: Heiraten ja/ nein ...?
Meine Erfahrungen mit Angestellten in katholischen Betrieben ist, dass sie so lebenspraktisch und realistisch sind, bei ihrer kirchlichen Trauung einen Formfehler bewusst einzubauen, der im Fall einer Scheidung die Möglichkeit gibt, die Ehe aus formalen Gründen zu annullieren. Dann ist eine Wiederheirat auch für den kirchlichen Arbeitgeber kein Problem.
-
21.05.2017, 20:20
AW: Heiraten ja/ nein ...?
@ lunete: frei nach dem Motto: wer beschissen werden will, wird beschissen...
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
-
25.05.2017, 17:17Inaktiver User
AW: Heiraten ja/ nein ...?
Amelie,
ich finde doch dass Heiraten - was das Gefühlsmässige betrifft - eine sehr absolute Angelegenheit ist.
Und zwar im Sinne von - aufs Ganze gehen.
Man macht keine halben Sachen - weil man sicher ist zusammen zu bleiben.
Und tut sich eben mit Entscheidungen leichter.



)
Zitieren


