im gegenteil!
es soll schließlich eure heirat und eure hochzeit sein und damit EUER fest.
die mutter deines verlobten nicht einladen - das ginge nicht. aber keinen einzuladen und statt dessen alleine zu heiraten, wäre eine gute lösung. so könntet ihr euren besonderen tag zu zweit genießen und dann ein fest veranstalten, wenn die emotionen schon ein wenig abgekühlt sind.
Antworten
Ergebnis 51 bis 60 von 111
-
01.05.2017, 22:31
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
-
02.05.2017, 07:42
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Damit würde der Partner aber ein sehr ungutes Kommunikationsmuster aufrecht
halten. Er steht außerdem zwischen den Stühlen und es ist kaum anzunehmen, dass
er das lange Zeit durchziehen könnte, ohne dass er selbst und die Beziehungen zur
Partnerin und zur Mutter darunter leiden.
Einfach darauf zu hoffen, dass die Schwiegermutter seine Partnerwahl eines Tages
akzeptiert, ist keine Lösung, schon gar keine konstruktive.
Von meinem Partner und zukünftigen Ehemann würde ich erwarten, dass er mich
nicht situativ verteidigt, sondern dass er Kante zeigt und seine Mutter in ihre Schranken
weist. Er sollte sich abwertende Kommentare über seine Partnerin erst gar nicht
anhören - sie dann auch noch weiterzuleiten finde ich geradezu absurd.
Was die Hochzeit betrifft, so würde ich die Vorstellungen der Traumhochzeit nichts
und niemandem opfern. Anfangs hatte ich angenommen, dass die Schwiegermutter
sich unmöglich verhalten würde. Aber die TE hat diese Befürchtung entkräftet, sodass
ich sie einladen würde.
Aber dem sollte eben ein ernsthaftes Mutter-Sohn Gespräch vorausgehen.
-
02.05.2017, 08:52Inaktiver User
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Hm, schwierige Situation.
Plant doch eure Hochzeit erst einmal so, als wenn es diese Probleme mit Schwester und Schwiegermutter nicht geben würde, also überlegt euch, wie du und dein Freund es am liebsten hättet.
(Ich lese aus den Beschreibungen auch heraus, dass eine Hochzeit zu zweit nur Plan B wäre.)
Und dann würde ich sie wohl in so einer "Jetzt erst recht" - Stimmung einladen, damit beide sehen, dass sie noch so viel meckern können, aber null Einfluss auf eure Entscheidung zur Ehe und weiteren Zukunftsplanung haben.
Die einzig schlecht gelaunten Menschen auf diesem Fest wären dann nämlich diese beiden, und ich finde, dass diejenigen recht haben, die hier schreiben, dass man ihnen nicht soviel Macht über einen geben sollte, dass man auch noch eine Hochzeit um sie herum plant.
Da du sie ja eh nur sehr selten siehst, kannst du da doch eigentlich auch drüber stehen und musst dir dann am Ende nicht auch noch vorwerfen lassen, dass du sie vorsätzlich nicht zur Hochzeit eingeladen hättest.
-
02.05.2017, 12:13Inaktiver User
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Blöd, das Eltern und andere Verwandte offenbar oft so ein Gewese machen :-(
Bei mir war das auch so. Die Sippe meines (nunmehr Ex-)Mannes "musste" eingeladen werden. Lauter Leute, die mich bis dato nicht mal kannten. Wir haben am Ende so gefeiert, dass bei 70 Gästen jeder 35 eingeladen hat. Er halt dann Tanten und Opas und so, und ich (meine) Freunde. Es hätte mir einen Hinweis geben können ;-) heute würde ich das nicht mehr machen.
Ich finde es blöde, dass bei Euch der Konflikt nur "kalt" stattfindet. Vielleicht gibt es die Option, den "heiß" werden zu lassen? Falls Du das nicht kennst, hier ist eine Definition:
http://konfliktberatung.univie.ac.at/grundlagen-ueber-konflikte/definition-von-konflikten/
Du kannst Konflikte nur lösen oder sagen wir, klären, wenn Du offen damit umgehst. Momentan läuft der Konflikt nicht offen, die Schwiegermutter ist zu Dir nett, beklagt sich aber bei ihrem Sohn.
An Deiner Stelle würde ich zunächst ein offenes Gespräch suchen mit ihr. Termin machen, und dann offen aussprechen: ich habe von Deinem Sohn dasunddas gehört. Ich möchte mit Dir darüber reden. Wie Du weißt, wollen und werden wir heiraten. Wir hätten Dich gern dabei, aber unter diesen Voraussetzungen ist das schwierig.
Es gibt dann drei Möglichkeiten:
a) es eskaliert - dann braucht Ihr sie auch nicht einzuladen
b) es klärt sich - fein, dann kann die Party unbelastet starten
c) sie mauert weiter => dann könnt Ihr entweder die Kröte schlucken oder Plan B wählen
So würde ich das machen. Es geht zwar "nur" um den einen Tag der Feier, als Schwiegermutter bleibt sie Dir aber erhalten.
Mit meiner Schwiegermutter habe ich übrigens jetzt ein deutlich besseres Verhältnis als früher. Sie durfte nämlich lernen, dass der Konflikt durch den Wechsel der Schwiegertochter blieb und sie war tatsächlich so versöhnlich, dass sie verstanden hat, dass das dann wohl eher nicht an meiner Person lag.
Und mal grundsätzlich: Pass bitte auf, dass Du nicht (wie ich) in Familienkonflikte hineingerätst, die Du als Außenstehende nicht beeinflussen kannst und wo am Ende die Nummer "Blut ist dicker als Wasser" gefahren wird. Der Bruder-Schwester- und der Eltern-Kinder-Konflikt ist nicht Deiner, sie sind vor Deiner Beziehung dagewesen. Es klingt für mich eher so, als seist Du da eine Art Bauernopfer oder Sündenbock. Du hast den Sohn verschleppt, Du willst Kinder. Das hat aus meiner Sicht absolut nichts mit Dir zu tun, sondern Du könntest im Grunde sonstwer sein...
-
02.05.2017, 12:30Inaktiver User
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Es könnte auch sein, dass der Sohn zwischen den beiden irgendwie zündelt - damit sie sich nicht näher verstehen.
-
02.05.2017, 12:40
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Liebe TE,
Ein klassischer Konflikt. Mutti will was Besseres für Sohn. Und was besser ist bestimmt natürlich sie.
Und eigentlich ist ja keine Frau gut genug für ihren Sohn.
So. Jetzt bist du aber nunmal da. Mach ihr klar, dass du gekommen bist um zu bleiben.
Sprich sie direkt an, zusammen mit deinem Mann, was denn konkret ihr Problem mit dir ist.
Ich wette, da kommt nämlich nur Gestammel.
Sie mag ihre Vorstellungen der idealen SchwieTo haben, aber dass ist ganz allein ihr Problem.
Dein Mann liebt nunmal dich und du ihn. Dass muss sie jetzt endlich akzeptieren,
Einer offenen Konfrontation mit euch beiden muss die sich stellen.
Zeig ihr klare Kante, freundlich aber bestimmt. Nicht einknicken. Hart bleiben in der Sache. Eure Hochzeit, euer Leben.
Es ist nömlich oft so dass solche Menschen mit ihren Leben generell unzufrieden sind und dann Ventile suchen.
Lass dass nicht zu.
Wenn Sie kommen möchte zur Hochzeit ok, ohne Gemecker und Gemotze. Wenn sie dass nicht hinkriegt, dann ohne sie.
Ja und dann kommt Onkel Otto und Tante Hiltrud auch nicht, aber hey ganz ehrlich, Man kann es nie Allen recht machen.
Plant und feiert nur so wie ihr es wollt. Dass ist euer Tag und eure Entscheidung. Ihr müsst doch nicht fliehen und heimlich heiraten.
Dein Mann muss hier selbstbewusst auftreten. Sohnizeit ist vorbei. Er gründet jetzt eine Familie mit Dir.
Und mit den Kindern? Die bekommt ihr weil ihr die wollt und nicht damit Omma was davon hat.
Mit anderen Worten, lebt euer Leben nach euren Vorstellungen und in der Gewissheit, dass irgendwo immer einer was zu Moppern dran finden wird. Der Rest der Welt hat mit sich selbst genug zu tun.
Alles Gute.
Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer
-
02.05.2017, 12:43
-
02.05.2017, 13:10Inaktiver User
-
02.05.2017, 13:16Inaktiver User
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Meine Schwester hat auch damals in der Stadt geheiratet, wo Stunden später der Flieger in den Urlaub ging....
Irgendwann bekamen wir dann eine Postkarte mit lieben Urlaubsgrüßen und einem PS. Wir haben geheiratet.
Niemand war böse oder nachtragend.
-
02.05.2017, 13:25Inaktiver User



Zitieren
