Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 111
-
01.05.2017, 13:13Inaktiver User
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
-
01.05.2017, 13:27
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Ich bin ja im Prinzip bei Chincat und verstehe diesen ganzen Hype ums Heiraten auch nicht. Ich bin auch nicht der Meinung, dass die ganze Mischpoke dabei sein muss und finde es anstrengend auf die Befindlichkeiten der Gäste Rücksicht nehmen zu müssen weil Tante Auguste nicht mit Onkel Otto kann usw.
Mit der Eurer Idee der freien Trauung weiß ich nicht so recht. Ihr macht das ja nicht ganz aus freiem Willen so, sondern diesen Kompromiss wegen dem Schwiegerdrachen.
Und so wie Du diese Dame schilderst, wird es nach der Hochzeit sicher schwierig blieben, Euer Verhältnis.
Diese Frau ist unglaublich egoistisch, wenn sie schon keine Enkel will, weil sie " ohnehin nichts davon hat", wegen 400 km Entfernung.
Auch wenn ihr der Dame entgegenkommt, wird sie immer wieder Dinge finden, die ihr bei Euch nicht in den Kram passen. Ihre Teilnahme an der standesamtlichen Hochzeit löst das Problem meiner Ansicht nach nicht.
Und meiner Meinung nach kommt es hier auf das Verhalten Deines Verlobten seiner Mutter gegenüber an. Warum sagt er seiner Mutter nicht klipp und klar, dass Sie sich raushalten soll, aus Eurer Beziehung, Kinderwunsch etc...
Wenn diese Frau so extrem ist, würde ich evtl. als Sohn den Kontakt komplett abbrechen.
Geht gar nicht, dass die Schwägerin noch eingeladen werden soll und ihr keine Kinder bekommen solltet, weil die Schiemu das nicht will.
Ich denke nur die 400 km Entfernung zur Schwiemu sind der Rettungsanker für Eure Beziehung.
-
01.05.2017, 13:34
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Ich glaube übrigens auch nicht, dass Euer evtl.Bildungsunterschied, Herkunft, finanzielle Unterschiede oder was auch immer, der Grund für das Verhalten dieser Schwiegermutter sind.
Wenn jetzt die "Wunschschwiegertochter" auf dem Parkett stünde, würde die Mutter Deines Verlobten garantiert auch noch etwas an der Schwiegertochter auszusetzen haben.
Sie wird immer Gründe gegen die Hochzeit haben und möchte weiter über ihren Sohn bestimmen.
-
01.05.2017, 13:44
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
x
Geändert von Mali87 (17.11.2021 um 14:39 Uhr)
-
01.05.2017, 14:22Inaktiver User
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Wir haben vor 30 Jahren ohne Verwandtschaft geheiratet, weil das zu kompliziert war und wir uns den Tag nicht verderben lassen wollten.
Wir haben es bis heute nicht bereut! Mit Verwandtschaft wäre das alles nur ein Krampf geworden.
Natürlich gab es nach der Hochzeit etwas Zoff und Missstimmung, aber das ging relativ schnell vorbei, da die Tatsachen nun mal geschaffen waren. Verhältnis zu Schwiegers war und blieb kühl, aber mein Mann war immer auf meiner Seite.
-
01.05.2017, 14:22
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Deine nachträgliche Information, dass ihr auch mit der Schwester deines Mannes offenbar so arge Probleme habt, dass ihr im Streit abreisen müsst (?) ändert die Sache.
Zwei Frauen, die euch nicht wohlgesonnen sind auf der Hochzeit sind doch ein zu arges Risiko für eine ungute Stimmung finde ich.
UnD die Schwester nicht einzuladen sorgt sicher auch für böses Blut.Geändert von Emullia (01.05.2017 um 14:29 Uhr)
-
01.05.2017, 14:58
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Das fände ich jetzt nicht so schlimm.
Eure Gäste, die Euch wohlgesonnen sind, würden die Art und die Kommentare
der Schwiegermutter schon richtig einordnen.
Ich persönlich halte davon nicht viel, weil ich es ein wenig absurd und schade finde, dieGerade überlegen wir, ob wir einen Kompromiss schließen, indem wir uns zu zweit, an unserem Jahrestag, im Urlaub frei trauen lassen und später mit allen, inklusive Schwiegermutter, standesamtlich heiraten.
standesamtliche Trauung lediglich zu einem "Pflichtteil" zu degradieren. Denn es ist wesentlich
mehr - aber, wie gesagt, in meinen Augen eben.
Die standesamtliche Hochzeit würde ja eine Feier nach sich ziehen, nehme ich an.
Also in wie fern wäre das ein Vorteil für Euch?
Zudem Eure "Traumhochzeit" ja ganz anders aussähe, oder?
Dass Dein Freund Dich gegenüber seiner Mutter schon öfter "verteidigt" hat, klingt
für mein Dafürhalten etwas kindisch. Es geht nicht darum, in einzelnen Situationen
für "Ruhe" zu sorgen, sondern darum, dass Dein Freund grundlegend und
eindeutig Stellung bezieht.
Ich zitiere mich noch mal selbst:
-
01.05.2017, 15:00
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Das ist absolut richtig, aber geht es hier nicht erst mal um die Hochzeit? Sollen sie sich dem Stress überhaupt aussetzen?
-
01.05.2017, 17:03
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
Liebe Mali87,
ich kann dein Problem sehr gut nachempfinden, ich war in exakt der gleichen Situation. Deine Beschreibungen könnten von mir sein. Ich lebe seit 20 Jahren im "Kalten Krieg" und NEIN da gehören nicht immer zwei dazu.
Für uns war klar, heiraten entweder zu zweit oder mit vielen lieben Menschen als "Puffer". Wir haben uns für die große Feier entschieden, weil es unser Wunsch war. Und tatsächlich hat sich die Schwiegerfamilie an dem Tag einiges an Affronts geleistet, aber das ging im Freudentaumel unter. Ich würde es wieder so machen.
-
01.05.2017, 21:38
AW: Zu zweit heiraten? Bereut man es hinterher?
@Loop: Natürlich ist die Wahrheit alles andere als schön - dennoch steht die Ehrlichkeit innerhalb der Beziehung aus meiner Sicht an erster Stelle. Daher würde ich von meinem Partner auch erwarten, dass er mir erzählt, wenn die Mutter gegen mich schießt. Vielleicht könnte man Details im Bericht weglassen, wenn sie für ihn selbst nicht wichtig sind?! Ich gehe ja davon aus, dass er seiner Mutter auch entsprechend Rückmeldung gibt, wie verletzend das ist...



Zitieren
