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Thema: Symbolische Hochzeit
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12.01.2017, 20:24Inaktiver User
AW: Symbolische Hochzeit
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12.01.2017, 20:57
AW: Symbolische Hochzeit
ich versuche das mal aufzudröseln:
a) freie Trauung als festliches Ritual nach dem Standesamt (statt Kirche oder wenn die eigentliche Trauung weit weg stattgefunden hat und man mit den Lieben daheim nachfeiert)
b) symbolische Trauung als privates Ritual ohne rechtliche oder religiöse Verbindlichkeit (wenn eine Ehe mit allen Implikationen nicht möglich oder gewollt ist, aber der Wunsch besteht, der Patnerschaft einen Rahmen zu geben, Stichwort Witwenrente)
c) Hochzeitsfeier als Partyanlass bzw. Motto, ohne dass eine wie auch immer geartete Trauung stattgefunden hat, "Hochzeit" nur als Form ohne Inhalt/Bedeutung, als Gag
Worum geht es hier?
Mir scheint nach der Beschreibung im ersten Post: c.Geändert von lunete (12.01.2017 um 23:04 Uhr)
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13.01.2017, 05:33
AW: Symbolische Hochzeit
Ist das ein Fetisch?
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13.01.2017, 05:37
AW: Symbolische Hochzeit
Ich habe eine Tante, die vor über 30 Jahren eine solche Hochzeit gefeiert hat.
Da war das Thema Witwenrente tatsächlich der Grund.
Und das Haus....
Sie war früh Witwe geworden, ihr erster Mann starb durch einen Arbeitsunfall. Die jüngste Tochter war damals 9. Sie lebte in einer erzkatholischen ländlichen Gegend und wurde mehrfach in die ( katholische) Grundschule bestellt, wo man ihr sagte, die unordentlichen Verhältnisse im Elternhaus schadete der Tochter immens....Um Ruhe zu haben, suchte sie nach einem Kloster in den nahen Niederlanden, das eine Art "Segnung" anbot, an einem Freitag fuhren sie dort mit meinen Eltern hin, die als Trauzeugen fungierten, abends gab es eine rauschende Feier im Saal, ganz im Stil einer Hochzeit, wobei die Braut ein buntes Abendkleid trug ( einmal Brautkleid sei genug, mit fast 40 käme sie sich seltsam damit vor, fand sie), genoss die Feier sehr - die erste Hochzeitsfeier hatte aus finanziellen Gründen nur aus Kaffee und Schnittchenplatte im Elternhaus bestanden - und fortan hatte sie auch kein Theater mehr.
Ich war damals gerade 18 und fand das Verhalten ihres Umfelds seltsamer als die Hochzeit, die keine war. Ich meine- selbst damals war ein " Wir ziehen erstmal zusammen und dann gucken wir mal..." eigentlich kein Problem mehr.
Die Beweggründe meiner Tante- recht gute Witwenrente und das Ansinnen, das bezahlte Eigenheim den beiden Töchtern sichern zu wollen ( als späteres Erbe) - verstand ich schon.
Die Beiden lebten übrigens bis zu seinem Tod vor ein paar Wochen glücklich zusammen...Also hielt die ungültige Ehe tatsächlich bis " der Tod sie schied".
Eine ähnliche Idee verfolgt gerade meine Kollegin- da soll es aber so sein, dass alle Besucher denken, es sei echt, nur das Brautpaar weiß Bescheid.Das würde ihr vielleicht weniger Druck machen mit der Suche nach dem perfekten Kleid und so...Und die richtige Hochzeit findet dann halt nur fürs Brautpaar allein statt.
Das kann ich schon weniger nachvollziehen- am Bräutigam liegts nicht, den möchte sie wohl ohne Zweifel, aber das Drumherum stresst wohl....Geändert von Sasapi (13.01.2017 um 06:02 Uhr)
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13.01.2017, 05:48
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13.01.2017, 06:06
AW: Symbolische Hochzeit
Ich sehe schon einen Unterschied zwischen " symbolisch" und " Fake/ zum Spaß".
Symbolisch bedeutet- nicht rechtsgültig, aber gleich hohe persönliche Bedeutung.
Fake: Alles nur ein großer Spaß und nicht ernst zu nehmen.
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13.01.2017, 06:22
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13.01.2017, 14:44
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13.01.2017, 15:50
AW: Symbolische Hochzeit
Liebe Leute,
Fake-Hochzeits-Partys sind ein neuer Partytrend. Gibbet z.B. in Argentinien
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Reine Familiensache
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13.01.2017, 17:53
AW: Symbolische Hochzeit
Ja, oben steht ein entsprechender Link.
Aber diese Partys sind professionell organisiert (Schauspieler als Brautpaar, Feuerwerk, Musik, Location, schickes essen...) und die Gäste zahlen dafür eine Menge Eintritt.
Das scheint hier nicht gemeint zu sein.



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