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  1. Inaktiver User

    AW: Symbolische Hochzeit

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich war kürzlich auf einer freien Trauung und habe das anders verstanden, und zwar schon "mit Gesetz" und verbindlich:

    Das Paar war ein paar Tage davor auf dem Standesamt. Sie sind beide nicht im Entferntesten kirchlich gebunden, also gab es eine freie statt einer konfessionellen Trauung. Mit Ringtausch und Eheversprechen, halt nur ohne Pfarrer.
    Es geht aber auch ohne Standesamt, einfach nur ein Versprechen auf einer Feier.
    Ich sage ja nicht, dass ich das sinnvoll finde. Nur, dass es so etwas gibt.
    Und vielleicht gibt es auch Situationen, bei denen es sinnvoll ist (Witwenrente )

  2. Moderation

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    AW: Symbolische Hochzeit

    ich versuche das mal aufzudröseln:

    a) freie Trauung als festliches Ritual nach dem Standesamt (statt Kirche oder wenn die eigentliche Trauung weit weg stattgefunden hat und man mit den Lieben daheim nachfeiert)
    b) symbolische Trauung als privates Ritual ohne rechtliche oder religiöse Verbindlichkeit (wenn eine Ehe mit allen Implikationen nicht möglich oder gewollt ist, aber der Wunsch besteht, der Patnerschaft einen Rahmen zu geben, Stichwort Witwenrente)
    c) Hochzeitsfeier als Partyanlass bzw. Motto, ohne dass eine wie auch immer geartete Trauung stattgefunden hat, "Hochzeit" nur als Form ohne Inhalt/Bedeutung, als Gag

    Worum geht es hier?
    Mir scheint nach der Beschreibung im ersten Post: c.
    Geändert von lunete (12.01.2017 um 23:04 Uhr)

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    AW: Symbolische Hochzeit

    Ist das ein Fetisch?


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    AW: Symbolische Hochzeit

    Ich habe eine Tante, die vor über 30 Jahren eine solche Hochzeit gefeiert hat.
    Da war das Thema Witwenrente tatsächlich der Grund.
    Und das Haus....
    Sie war früh Witwe geworden, ihr erster Mann starb durch einen Arbeitsunfall. Die jüngste Tochter war damals 9. Sie lebte in einer erzkatholischen ländlichen Gegend und wurde mehrfach in die ( katholische) Grundschule bestellt, wo man ihr sagte, die unordentlichen Verhältnisse im Elternhaus schadete der Tochter immens....Um Ruhe zu haben, suchte sie nach einem Kloster in den nahen Niederlanden, das eine Art "Segnung" anbot, an einem Freitag fuhren sie dort mit meinen Eltern hin, die als Trauzeugen fungierten, abends gab es eine rauschende Feier im Saal, ganz im Stil einer Hochzeit, wobei die Braut ein buntes Abendkleid trug ( einmal Brautkleid sei genug, mit fast 40 käme sie sich seltsam damit vor, fand sie), genoss die Feier sehr - die erste Hochzeitsfeier hatte aus finanziellen Gründen nur aus Kaffee und Schnittchenplatte im Elternhaus bestanden - und fortan hatte sie auch kein Theater mehr.
    Ich war damals gerade 18 und fand das Verhalten ihres Umfelds seltsamer als die Hochzeit, die keine war. Ich meine- selbst damals war ein " Wir ziehen erstmal zusammen und dann gucken wir mal..." eigentlich kein Problem mehr.
    Die Beweggründe meiner Tante- recht gute Witwenrente und das Ansinnen, das bezahlte Eigenheim den beiden Töchtern sichern zu wollen ( als späteres Erbe) - verstand ich schon.
    Die Beiden lebten übrigens bis zu seinem Tod vor ein paar Wochen glücklich zusammen...Also hielt die ungültige Ehe tatsächlich bis " der Tod sie schied".
    Eine ähnliche Idee verfolgt gerade meine Kollegin- da soll es aber so sein, dass alle Besucher denken, es sei echt, nur das Brautpaar weiß Bescheid.Das würde ihr vielleicht weniger Druck machen mit der Suche nach dem perfekten Kleid und so...Und die richtige Hochzeit findet dann halt nur fürs Brautpaar allein statt.
    Das kann ich schon weniger nachvollziehen- am Bräutigam liegts nicht, den möchte sie wohl ohne Zweifel, aber das Drumherum stresst wohl....
    Geändert von Sasapi (13.01.2017 um 06:02 Uhr)

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    AW: Symbolische Hochzeit

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    c) Hochzeitsfeier als Partyanlass bzw. Motto, ohne dass eine wie auch immer geartete Trauung stattgefunden hat, "Hochzeit" nur als Form ohne Inhalt/Bedeutung, als Gag

    Worum geht es hier?
    Mir scheint nach der Beschreibung im ersten Post: c.
    Lese ich auch so: "fake", "zum Spaß" ...

    Nein, dazu kann ich keine Tipps geben, aber die Hinweise auf Fasching waren doch schon ein guter Ansatz.

    Dann könntet Ihr im kommenden Jahr gleich noch eine Beerdingung zum Spaß draufsetzen.

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    AW: Symbolische Hochzeit

    Ich sehe schon einen Unterschied zwischen " symbolisch" und " Fake/ zum Spaß".
    Symbolisch bedeutet- nicht rechtsgültig, aber gleich hohe persönliche Bedeutung.
    Fake: Alles nur ein großer Spaß und nicht ernst zu nehmen.

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    AW: Symbolische Hochzeit

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich sehe schon einen Unterschied zwischen " symbolisch" und " Fake/ zum Spaß".
    Symbolisch bedeutet- nicht rechtsgültig, aber gleich hohe persönliche Bedeutung.
    Fake: Alles nur ein großer Spaß und nicht ernst zu nehmen.
    Sehe ich auch so.
    Vielleicht schreibt Mafe ja noch, was gemeint ist.

  8. gesperrt

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    AW: Symbolische Hochzeit

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Tante, die vor über 30 Jahren eine solche Hochzeit gefeiert hat.
    Da war das Thema Witwenrente tatsächlich der Grund.

    Die Beiden lebten übrigens bis zu seinem Tod vor ein paar Wochen glücklich zusammen...Also hielt die ungültige Ehe tatsächlich bis " der Tod sie schied".
    was fuer eine schoene geschichte

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    AW: Symbolische Hochzeit

    Liebe Leute,

    Fake-Hochzeits-Partys sind ein neuer Partytrend. Gibbet z.B. in Argentinien .
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
    Über das Kennenlernen
    Reine Familiensache

  10. Moderation

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    AW: Symbolische Hochzeit

    Ja, oben steht ein entsprechender Link.
    Aber diese Partys sind professionell organisiert (Schauspieler als Brautpaar, Feuerwerk, Musik, Location, schickes essen...) und die Gäste zahlen dafür eine Menge Eintritt.
    Das scheint hier nicht gemeint zu sein.

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