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Thema: Er will nicht heiraten
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09.11.2016, 14:00Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
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09.11.2016, 14:07Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
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09.11.2016, 15:01
AW: Er will nicht heiraten
Das stimmt doch überhaupt nicht. Die Ehe jedenfalls deutlich älter als das Christentum.
Und ich denke auch, dass für die meisten heutzutage, denen die Ehe wichtig ist, das mit der Religion wenig oder gar nichts zu tun hat. Bei mir jedenfalls ist es so.
Wieso es da außer der standesamtlichen Ehe noch eine weitere Form geben soll, die nicht Ehe heißt, erschließt sich mir nun wirklich nicht.
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09.11.2016, 15:04
AW: Er will nicht heiraten
Ich sehe das auch unabhängig vom geplanten klassischen Weg. Man weiß doch nie, was kommt. Sobald man kranke Drillinge hat, ist das Konzept, dass beide beruflich durchstarten, nicht mehr tauglich.
Eine Ehe bringt mit Kindern einfach mehr Gestaltungsmöglichkeiten, wie die Haus-, Familien- und Erwerbsarbeit aufgeteilt werden kann - und auf die würde ich nicht verzichten wollen. Ich möchte mit keinem Kinder bekommen, bei es nur den Weg geben kann, dass beide gleichmäßig erwerbstätig sind. Das ist mir zu festgelegt - und oft eben "am Leben vorbei". Insbesondere, wenn "Kinder" nicht nur eins oder zwei bedeuten.
Bei uns ist auch alles anders gekommen als zur Hochzeit geplant (da hatte ich vor "beruflich zurückstecken") - aber auch der neue Weg war nur mit Ehe möglich.
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09.11.2016, 15:11Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Schau mal unter dem Stichwort "PACS", ein französisches Modell. Wer negativ denkt, kann es auch als abgesicherte Form der Zeitehe sehen, wer positiv denkt als entritualisierte Form des geregelten Zusammenlebens.
Was das Religiöse angeht: Das Christentum ist der maßgebliche Motor unserer Gesellschaft.
Aber auch hier, bringt die TE nicht weiter, nur halte ich es für moralisierend, Beziehungen außerhalb der Ehe die Ernsthaftigkeit abzusprechen.
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09.11.2016, 15:12Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Bei mir wäre das genau anders herum gewesen. (Konjunktiv deshalb, weil ich nie darüber nachgedacht habe, sondern es für mich selbstverständlich ist, dass beide gleichermaßen berufstätig sind.)
Aber das alles wird die TE nicht interessieren. Und wenn ich mich recht erinnere, hat sie ihre Entscheidung ja auch schon getroffen, noch mal mit ihm zu sprechen und dann ggfls. die Konsequenzen zu ziehen. (Was ich auch für die einzig sinnvolle Entscheidung halte.)
Ich drücke der TE für's Gespräch und die Konsequenzen die Daumen.
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09.11.2016, 15:17Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
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09.11.2016, 15:23
AW: Er will nicht heiraten
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09.11.2016, 16:11Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Ich kann ja nur von mir persönlich ausgehen. Aber eine Heirat impliziert für mich, mit dem Anderen ein Leben lang zusammenzubleiben. Mag sein, dass ich da eine romantisch-verstiegene Vorstellung habe.
Und genau da liegt für mich der Casus Knaxus: Ich kann und will diese Garantie Niemandem geben.
Der einzige Mensch, dem ich versichern kann, dass ich ihn immer lieben und schützen werde, ist mein Kind.
Momentan gilt das zwar auch für meinen Partner, aber ich kann nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass das auf ewig so bleibt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man beim Notar um Einiges preiswerter wegkommt als bei so mancher Hochzeit.
Hm.
Falls ich überhaupt jemals heiraten sollte (hab mich die letzte 5 Jahrzehnte ja erfolgreich gedrückt
), dann werden steuerliche oder geldliche Aspekte keine Rolle spielen. Egal wie sinnvoll das vielleicht wäre.
Zu romantisch evtl., wie gesagt.
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09.11.2016, 16:14Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Hm.
Was wär denn romantisch am Wissen, der Partner müsste das gemeinsame Haus verkaufen, weil er die hohe Erbschaftssteuer als Lediger nicht anders finanzieren könnte?
Dass mir das Wohlergehen von jemand am Herzen liegt, auch über meinen Tod hinaus, das find ich schon schwer romantisch.




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