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  1. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Aber das Leben der jungen Familien ist sehr anstrengend, und mit doppelter (Vollzeit)Berufstätigkeit gehen praktisch alle auf dem Zahnfleisch - jedenfalls wenn es mehrere Kinder sind.
    Das empfindet auch jeder anders. Ich fand die ersten Monate (mit sehr wenig Schlaf) zahnfleischmäßig (zumindest manche Tage - grundsätzlich war's OK, weil ich mit Mitte/Ende 20 noch Energie ohne Ende hatte), aber die Verbindung von Job und Kindern überhaupt nicht. Mich hätte hingegen ein Leben als (Teilzeit)Hausfrau deprimiert. Wir sind alle verschieden. Deshalb kann man solche Aussagen nicht verallgemeinern.

    Und, wie gesagt, hier bei uns ist es normal, dass beide Vollzeit arbeiten und trotzdem bekommen die meisten mehrere Kinder. So schrecklich kann es also nicht sein.

    Ist aber hier wohl so oder so OT. (Es sei denn, die TE will heiraten, damit sie zuhause bleiben kann. Dann würd's zum Thema passen...)

  2. gesperrt

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Sicher.
    Aber das Leben der jungen Familien ist sehr anstrengend, und mit doppelter (Vollzeit)Berufstätigkeit gehen praktisch alle auf dem Zahnfleisch - jedenfalls wenn es mehrere Kinder sind.
    Ich finde nicht, dass das das einzige Konzept sein kann.
    ich halte eine vollzeitberufstaetigkeit von beiden eltern fuer eine familie mit kindern zumindest die ersten 5-10 jahre auch nicht fuer erstrebenswert, weil nicht wirklich viel zeit fuer kinder und familie bleibt

  3. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Regenbruch Beitrag anzeigen

    Als ich zu ihm meinte, dass er von seiner Mutter geprägt wäre, stritt er das ab. Seine Mutter hat zwei gescheiterte Ehen hinter sich,

    Er hat ein Haus gekauft und Anfang nächsten Jahrers wollen wir dort einziehen. Aber ich weiß nicht, ob ich in das Haus ziehen soll von dem Mann mit dem ich vielleicht keine Zukunft habe.

    Ich würde mich über Rat freuen,
    LG
    Zitat Zitat von Regenbruch Beitrag anzeigen
    Weil er es alleine bezahlt hat. Ich habe zwar ein bisschen Geld, jedoch wollte er es von Anfang an alleine bezahlen. Ich besitze also keinerlei Anteile an dem Haus.

    Frage ihn doch einmal wie er zum Heiraten stehen würde, wenn eine Ehevertrag mit der entsprechenden finanziellen Absicherung für euch beide abgeschlossen wird.

    Du sprichst von sechs Jahren Beziehung, fünf davon waren aber eine Fernbeziehung, wie gut kennt ihr euch nach einem Jahr näherer Beziehung wirklich?

    lg jaws

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    AW: Er will nicht heiraten

    Frage ihn doch einmal wie er zum Heiraten stehen würde, wenn eine Ehevertrag mit der entsprechenden finanziellen Absicherung für euch beide abgeschlossen wird.
    Ich kann nachfühlen, dass manche Menschen nicht heiraten wollen. Es geht ja auch ohne Ehe, nur muss man dich wichtigen Dinge dann halt teilweise anders regeln, vor allem wenn Kinder mit im Spiel sind. Gehen tut das aber auch.

    Wegen unterschiedlicher Vorstellungen bezüglich Heirat oder nicht würde ich jetzt nicht direkt die ganze Beziehung auf's Spiel setzen, sondern mich erst mal mit dem Partner an einen Tisch setzen. So kann jeder äußern was er sich wünscht, wovor er Angst hat etc.. und wahrscheinlich könnt ihr dann auch einen Kompromiss finden mit dem ihr beide leben könnt.

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    AW: Er will nicht heiraten

    Ich finde es total egal was ich oder andere denken, wenn Du heiraten willst - tu das, lass Dich nicht ablenken. Zu oft habe ich gesehen wie schnell ein Mann heiraten kann, wenn ihm die Richtige über den Weg läuft.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  6. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen

    Zu oft habe ich gesehen wie schnell ein Mann heiraten kann, wenn ihm die Richtige über den Weg läuft.

    Das ist im Alter der TE nicht mehr so, erst kürzlich habe ich gelesen, dass Männer im Alter zwischen 25 und 35 weniger heiratswillig sind, viele scheinen negative Erfahrungen durch die Scheidung der eigenen Eltern gemacht zu haben, und gehen das Ganze mit viel mehr Vorsicht an.

    Ein junger Arbeitskollege von mir (30) heiratet nächste Woche, in Gesprächen in unserer Kaffeerunde hat sich dann herausgestellt, dass er der einzige in seinem Freundeskreis ist, der jetzt diesen Schritt wagt.

    Bei unseren jungen Fußballern sehe ich eine ähnliche Tendenz, die haben zwar alle eine Beziehung, zwei sind auch bereits Vater, aber verheiratet ist da keiner, der unter 30-ig Jährigen.

    lg jaws

  7. User Info Menu

    AW: Er will nicht heiraten

    Ich sehe das wie eres. Die Vollzeitberufstätigkeit von beiden Ehepartnern und Kindern unter 10 Jahren, ist ein ungeheurer Stress für Eltern und es bleibt wenig Zeit für die Familie.
    Die Frauen ( Mütter), die in meiner Praxis auftauchen, sind oft am Ende ihrer Kräfte und gesundheitlich angeschlagen. Sicher sind inzwischen die Betreuungsmöglichkeiten besser ausgebaut, als vor dreißig Jahren.
    Aber abgesehen davon wird von Frauen heute auch erwartet, dass sie berufstätig sind. Außerdem müssen sie für ihre eigene Rente vorsorgen, es wäre blauäugig darauf zu bauen, dass eine Ehe ewig hält.
    Hausarbeit & Co wird trotz voller Berufstätigkeit von beiden Eltern in der Hauptsache immer noch von den Frauen erledigt.

    Was die Heiratswilligkeit von den ca. 30 jährigen in meinem Umfeld angeht, finde ich das Heiraten eher wieder zugenommen hat. Die verloben sich auch wieder, das war damals bei uns out.
    Und sie verhalten sich m.E. bis auf die Erwerbstätigkeit der Frau eher konservativ. Heiraten, Hausbau und dann ein oder mehrere Kinder.

    Als ich mein Medizinstudium 1989 begann, hatte ich eine Kommilitonin mit Baby. Da das Medizinstudium viele Kurse mit Anwesenheits- und Prüfungsverpflichtung enthielt, musste diese ihr Baby damals fast verstecken.
    Bei den Medizinprofessoren und ja auch bei den Professorinnen/ Dozentinnen war Frau damals untendurch wenn sichtbar wurde, dass eine Studentin schwanger war, bzw. ein bereits vorhandenes Baby/ Kleinkind aus Mangel an Betreuungsmöglichkeiten Im Unigebäude oder Hörsaal auch nur sichtbar wurde.
    Von Unterstützung also keine Spur, im Gegenteil, wer mit Kind auffiel, wurde in den mündlichen Testaten besonders hart geprüft.
    In anderen Fakultäten wie Lehramt oder Erziehungswissenschaften war das damals schon anders. Die konnten auch ihre Kinder mit ins Seminar nehmen und bekamen Hilfestellung.
    Eine unieigene Kita, so wie heute, gab es damals aber für alle studierenden Eltern nicht.
    Geändert von Elixia (12.11.2016 um 16:44 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und wer nach 6 Jahren nicht weiß ob er mich heiraten will, der kann sich das dann gern noch weitere Jahre überlegen, aber dann ohne mich.
    Ich sehe das nicht so. Mein Freund und ich sind auch 6 Jahre zusammen, wohnen seit ca. 3 1/2 Jahren zusammen, vorher WE-Beziehung. Dass er aktuell nicht heiraten will, heißt für mich aber nicht, an der Beziehung zu zweifeln. Auch uns beschäftigt das Thema Immobilien und vielleicht läuft es am Ende auch darauf hinaus, dass er sie kauft und ich Teile des Kredites mit abbezahle - einfach, weil ich im Moment über sehr wenig Eigenkapital verfüge, gehaltlich jeden Monat aber was mit beitragen könnte; aber sowas kann man ja alles vertraglich regeln, da sehe ich jetzt kein Problem und wir werden uns das sicher einig .

    Was die 6 Jahre angeht - das ist doch nur eine Zahl; und bei mir würde Heiraten aktuell in die Lebenssituation passen, bei ihm aber nicht - so what? Deswegen schmeiß ich doch nicht 6 Jahre und nen tollen Kerl weg.
    Vielleicht ist das bei der TE auch so. Um das mal zu verdeutlichen: Ich bin den klassischen Weg gegangen, gleich nach dem Abi studiert, dann noch Promotion, mit 29 fertig, jetzt arbeite ich seit gut 4 Jahren. Mein Freund hat erst Ausbildung gemacht und dann aber gemerkt, dass das einfach nicht reicht. Also hat er angefangen, berufsbegleitend zu studieren und macht gerade noch seinen Master fertig, während er sich parallel im Job reinhängt und nächstes Jahr AT wird. Ist doch klar, dass er momentan keinen Kopf für Heiraten hat - dass können wir in 2 Jahren ja auch noch .
    So sehe ich das...

    Lieben Gruß

  9. User Info Menu

    AW: Er will nicht heiraten

    Ramses, für Dich scheint das ja ok. zu sein, dass Dein Freund wegen Masterarbeit keinen "Kopf" zum heiraten hat. Wobei das für mich auch keine Begründung ist, die ich persönlich nachvollziehen kann.
    Aber ihr beide seid euch diesbezüglich einig und darauf kommt es an.

    Schließlich dauert das Heiratsprocedere selbst mit Feier ja nicht mehr als zwei- drei Tage. Und nebenberuflich noch einen Master machen oder eine Dissertation erarbeiten ist doch nichts Außergewöhnliches.

    Ob man die Zeit für die Hochzeit findet, hat vielmehr damit zu tun, ob es einem persönlich wichtig und bedeutsam erscheint, oder eben nicht.

    Und die TE ist ja offenbar nicht glücklich bei dem Gedanken, dass ihr Freund nach sechs Jahren Beziehung offenbar nur zusammen ziehen in seinem Haus- aber sie nicht heiraten will.
    Sonst hätte sie diesen Strang nicht aufgemacht. Auch wenn die beiden jetzt nicht sechs Jahre zusammengewohnt haben, sollte man nach so vielen Jahren als Mann wissen was man will.
    Und der Freund will ja nicht heiraten.
    Jemand schrieb hier, dass es verwunderlich ist, wie viele Männer dann plötzlich doch heiraten, wenn die "richtige" Frau erscheint.
    Das könnte der TE ja auch noch passieren, dann würde der Lebensgefährte der TE noch mitteilen, dass er sich anderweitig entschieden hat.
    Die TE müsste dann nach einer gewissen Zeit zumindest für sich eine andere Bleibe finden, da sie ja nicht im Grundbuch seines Hauses steht.
    Für die Threaderstellerin ist es aber m.E. eigentlich egal, ob ihr Freund nun generell gegen das Heiraten ist, oder erst mal mit ihr zusammen zieht, oder evtl. noch eine andere Frau kennenlernt.
    Sie hat das Bedürfnis nach einer dokumentierten Verbindlichkeit, was völlig legitim ist und dieser Mann möchte das nicht.

    Und das muss sich eine 25 Jahre alte Frau wie TE meiner Ansicht nach nicht geben. Jetzt kann sie für ihren Heiratswunsch noch einen passenden Mann finden.
    Noch zehn Jahre weiter mit ihrem jetzigen Freund vertrödelt werden ihre Heiratschancen sehr viel kleiner sein. Denn das Alter spielt dabei vor allem für Frauen leider durchaus eine Rolle.
    Ihr Freund hingegen kann auch noch mit über 50 Jahren eine jüngere Frau heiraten, falls er seine Meinung noch mal grundlegend ändert, für die TE wird es dann mehr als knapp.

  10. User Info Menu

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist im Alter der TE nicht mehr so, erst kürzlich habe ich gelesen, dass Männer im Alter zwischen 25 und 35 weniger heiratswillig sind, viele scheinen negative Erfahrungen durch die Scheidung der eigenen Eltern gemacht zu haben, und gehen das Ganze mit viel mehr Vorsicht an.

    Ein junger Arbeitskollege von mir (30) heiratet nächste Woche, in Gesprächen in unserer Kaffeerunde hat sich dann herausgestellt, dass er der einzige in seinem Freundeskreis ist, der jetzt diesen Schritt wagt.

    Bei unseren jungen Fußballern sehe ich eine ähnliche Tendenz, die haben zwar alle eine Beziehung, zwei sind auch bereits Vater, aber verheiratet ist da keiner, der unter 30-ig Jährigen.

    lg jaws

    Ich kann das alles sehr gut verstehen, nur wenn ich 25 wäre und heiraten wichtig ist, ist der Mann in Frage einfach nicht der Richtige.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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