"Wir wollen unbedingt auf eine Karnevalssitzung, aber wir zwei können mit Karneval überhaupt nichts anfangen. Aber alle sagen, es ist so lustig da."
"Wir wollen unbedingt in ein Klassikkonzert, eigentlich hören wir beide nur Black Metal, aber alle sagen man soll da hingehen."
etc.
Wenn "man" nicht in der Kirche heiraten würde, weil es so "total romantisch" ist, würde in Deutschland wahrscheinlich kaum noch jemand kirchlich heiraten. Wieviel ernsthaft christliche Leute gibts hierzulande noch? 5%? 10%?
Gruß vom
blauen Himmel
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Ergebnis 21 bis 30 von 61
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08.01.2007, 16:36
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
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08.01.2007, 18:36
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Was ist für dich "ernsthaft christlich"?
Zitat von BlauerHimmel
Nun, nicht unbedingt, aber ich habe z. B. seinerzeit meinem Kleinkind Kirchenlieder zum Einschlafen vorgesungen - weil mir keine anderen mehr einfielen.
Zitat von Inaktiver User
Und, nein, er ist nicht Pfarrer geworden.
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08.01.2007, 19:11
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Hallo!
Voll hinter dem apostolischen Glaubensbekenntnis stehen. Also nicht "ach ich glaub ja auch, dass da irgendwas ist" oder "ich gehe ja manchmal in die Kirche" (=an Weihnachten, weils so schööön ist) usw.
Zitat von ReginaM
Viele Grüße
BlauerHimmel
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08.01.2007, 19:20Inaktiver User
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Ich sing zu Hause oft Kirchenlieder, wenn ich singen übe! Bin ja auch beim Kirchenchor!
Zitat von ReginaM
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09.01.2007, 03:06
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Aaaaaaaalso. Ihr interpretiert hier einiges rein, was nicht stimmt.
Das ist zugegeben mein Fehler, da ich nicht genug geschrieben habe.
Dass ich nicht getauft bin, ist keine Sache des Glaubens. Ich glaube sehr wohl. Da sich damals aber jeder Priester weigerte, mich zu taufen, weil meine Mutter nicht getauft ist (yay.. -.-') bin ich es halt notgedrungen auch nicht.
Meine Partnerin hat mich der Kirche und Glauben allerdings nicht viel zu tun, das ist wohl wahr. Dennoch liebt sie Kirchen wegen ihres Flairs (den es nunmal für uns gibt).
Dass ich mich deshalb nun erkundige, ob das möglich ist, ist ja nun nicht sooooo verwerflich denke ich. Sicherlich, aus der Warte eines Geistlichen ganz bestimmt wenn die Taufe mittel zum Zweck ist.
Ich hab auch nicht ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, das zu tun, mich würde nur interessieren, ob das theoretisch (!) möglich ist und ob es andere Möglichkeiten gibt, das Ersehnte wahr werden zu lassen.
Ob ihr das nun für total bescheuert haltet oder nicht sei euch überlassen. Ich mache mir oft Gedanken über theoretische Möglichkeiten, auch wenn sie für mich nicht in Betracht kommen. Angriffe auf meine Person deswegen...naja.... wers braucht O_o
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09.01.2007, 07:02
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Find ich zwar seltsam und kenne ich so selbst nicht aber ok.
Zitat von John_Sheridan
Solltest Du aber doch gläubig sein, was hält Dich davon ab, Dich jetzt taufen zu lassen und in der Kirche zu bleiben?
Angriffe auf Deine Person habe ich in diesem Strang übrigens nicht gefunden - nur Meinungen, bzw. eine einhellige Meinung. Es ist einfach für mich und auch für andere ein Missbrauch der Kirche, wenn man sie als "Eventmanager" benutzt, nur weil eine kirchliche Trauung aus romantischen oder sonstigen Gründen gewollt wird, ohne Glauben, denn das ist der Kern einer kirchlichen Trauung (egal ob evangelisch oder katholisch): seine Ehe vor Gott und der Gemeinde zu bezeugen und sie segnen zu lassen.
(Wie gesagt, anders liegt es, wenn ein Partner gläubig ist und gern kirchlich heiraten möchte und der andere "zieht mit").
LG AmphibLife's just a game I believe - the longer you play it, the harder it gets.
(Skyclad, Building a Ruin)
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09.01.2007, 07:33Inaktiver User
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Sehe ich ganz genauso!
Zitat von Amphib
Deine Frage war ja, ob man sich pro forma taufen lassen kann, um kirchlich heiraten zu können und dann wieder austreten, ob das was kostet oder ob man evtl. (finanzielle) Nachteile zu befürchten hat. Von Glaubensgründen war nie die Rede. Und diese Haltung finden die meisten hier nunmal völlig daneben!
Persönliche Angriffe kann ich hier nirgends finden.
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09.01.2007, 07:54
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Na jaaaaa....sinngemäß:'das bescheuertste, was ich je gehört hab'
Das kann man schon persönlich nehmen ;)
"Wenn ich nicht gelesen hätte, das die Posterin 25 ist, könnte man meinen, sie sei 15!"
Das da erst Recht ;) Wenn das kein Angriff auf meine Person ist, was dann? Ne Auseinandersetzung mit meiner Argumentation sicherlich nicht. Davon abgesehen bin ich ein Er (Wie mein Nick sagt ;) )
Dass sich da Gläubige auf den Schlipps getreten fühlen ok.
Es war nie meine Absicht, die Kirche zu missbrauchen. Wenn es möglich ist (ohne weiteres!), dann würden wir das schon gerne tun, da das für uns einen besonderen Zauber entfaltet (und nicht 'weils irgendwie dazu gehört' oder 'man es halt so macht').
Über Alternativen hab ich mich auch schon rudimentär informiert, klingt soweit gut :)
Wollte halt nur mal fragen, ob das möglich ist.
Und ja, ich bin gläubig, nur nicht in dem Sinne wie ihr es vielleicht versteht. Ich denke zum Beispiel nicht, dass Mitgliedschaft in der Kirche dafür notwendig ist oder jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen. Für mich kommt es auf den Glauben im Herzen an, nicht auf die Formalia (auch wenn mir da jetzt 100 pro widersprochen wird*G* Bitte nicht erschlagen :) ) Für manche sind die unerlässlich, für manche sind sie Alibi. Mir persönlich bedeuten sie nichts.
Also fühlt euch dadurch nicht angegriffen.
Praktisch ist für mich primär die Überlegung: Können wir das ohne weiteres?
Und dann sekundär (und theoretisch): Was gibt es für Optionen, wenn man doch an das Ziel gelangen wollte? Sind wie gesagt nur theoretische Erwägungen (*wiederhol*), die für mich nicht einmal in Frage kommen müssen. Ich liebe nur Diskussionen (wenn sie nicht persönlich werden) und mich mit allen Facetten eines Themas auseinander zu setzen. Es ist nicht meine Absicht, irgendwem auf den Schlipps zu treten. Da es doch passiert ist: Entschuldigung
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09.01.2007, 08:07
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Hi,
noch ein Wort dazu, dass Du Dich angegriffen fühlst, weil ich geschrieben habe, ein Gottesdienst wäre "langweilig". Damit wollte ich nur deutlich machen, dass ein normaler Gottesdienst für einen nicht gläubigen Menschen, der nur der Romantik wegen in der Kirche heiraten möchte, durchaus langweilig sein kann, da er mit den christlichen Themen, um die es dort geht, einfach nichts anfangen kann.
In Filmen wird halt oft so getan, als ob dass die Romantik schlechthin wäre, in der Kirche geht es aber eben nicht in erster Linie um die Romantik, sondern um den Glauben.
Und ich finde es ja gar nicht schlimm, dass in der Kirche keine weltlichen Lieder gespielt werden sollen. Das ist doch durchaus legitim. Ich habe nur schon oft gehört, dass viele Leute sich vorstellen, sie könnten ihre kirchliche Trauung ganz nach ihren Wünschen gestalten und das ist halt oft nicht möglich. Da sind sie dann enttäuscht.
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09.01.2007, 08:19Inaktiver User
AW: Kirchlich heiraten, obwohl beide nicht getauft sind?
Das sei dir alles unbenommen! Deshalb widerspricht dir keiner! Warum willst du aber dann kirchlich heiraten, wenn dir die Mitgliedschaft in der Kirche nicht wichtig ist und wenn dir Formalien nichts bedeuten?
Zitat von John_Sheridan
Also doch bloß "Kirche als Eventmanager"!


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