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    Heiratsantrag ging in die Hose....

    Tja, ich bin zu diesem Thema leider ziemlich verzweifelt. Bin nun seit 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen, wir leben gemeinsam in einem tollen Haus, er ist ein supertoller Vater für meinen Sohn, den ich mit in die Beziehung gebracht habe.
    Lange Zeit habe ich überlegt, dass ich ihm einen Antrag machen möchte, habe sogar ein Buch zu diesem Thema gekauft...
    Am Heiligabend wars dann soweit: habe ein ganz tolles Gedicht geschrieben, welches meine Gefühle für ihn 1:1 widerspiegelte.
    Als dann die Frage kam, guckte er erstmal dumm aus der Wäsche und meinte, das Ganz wäre zwar superlieb gemeint, aber er müsste erstmal darüber nachdenken (gong!)
    Als ich ihn dann gestern darauf ansprach, meinte er, er wüsste keinen Grund, warum man in der heutigen Zeit heiraten müsste.
    Nein, natürlich muss er mich nicht versorgen, dafür habe ich meinen eigenen Job! Als ich der Meinung war, dass die Ehe eine Besiegelung unserer Liebe und Beziehung ist, zuckte er ziemlich die Schultern, er sieht das Ganze nicht so, sondern liebt mich über alles und betrachtet mich als seine Frau, auch ohne "Fangeisen".
    Wie würdet ihr auf sowas reagieren? Ich habe das Gefühl, das dieses Thema von nun an immer wieder zwischen uns stehen wird, weil ich mir nichts mehr wünsche, und er das alles für überflüssig hält.
    Unnu???
    Goldlocke

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    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    Darf ich mal fragen wie es kommt, dass du in einer längeren Beziehung wie ihr sie habt nicht weißt wie er übers Heiraten denkt?
    LG

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    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    ... die Frage meiner Vor-Rednerin stelle ich mir auch.

    Und als Frau würde ich nie nie nie dem Mann einen Heiratsantrag stellen, in der Hinsicht bin ich einfach zu altmodisch.

    Mein Mann wollte auch nie heiraten, von daher ist das Thema echt ein rotes Tuch für mich. Ich kenne eigentlich keinen Mann, der freiwillig geheiratet hat, die Romantik ist schon längst ausgestorben, die reine Zweckmäßigkeit hat das Sagen.

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    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    ... ach so, dazu kommt noch, dass er vielleicht schon eine Scheidung im Bekannten- oder Verwandtenkreis erlebt hat und weiß, was ihm womöglich mal blüht...

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    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    Warum willst du denn unbedingt heiraten? Ich lebe seit etwa 10 Jahren mit meinem Partner zusammen und wir sind - mit seinen Kindern aus erster Ehe - eine richtige Familie, aber das Thema "Heirat" ist eher Nebensache für uns.

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    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    Ach Mönsch, Goldlocke, lass Dich mal drücken ... das ist ja wirklich ganz blöd gelaufen für Dich. Tut mir leid!

    Falls es Dich beruhigt: weder mein Mann noch ich wollten jemals heiraten. Das haben wir uns auch gesagt. Und irgendwann, nach Jahren, tauchte die Idee so auf ... nur gesprächsweise, im Scherz ... ging so alle paar Monate mal hin und her ... und dann sind wir aufs Standesamt und haben einen Termin gemacht. Einen "Antrag" gabs bei uns gar nicht ... dafür haben wir über die Sache geredet.

    Hätte ich meinen Mann nach so kurzer Zeit (2 1/2 Jahre find ich nicht lang für so einen wichtigen Schritt) mit einem förmlichen Antrag überrollt (oder er mich ), so wie Du, wären wir heute vermutlich noch ledig.

    Ein bisschen ratlos macht mich Dein Satz "Ich habe das Gefühl, das dieses Thema von nun an immer wieder zwischen uns stehen wird, weil ich mir nichts mehr wünsche" ... ist das nicht ein bisschen zu viel? Du hast offenbar einen tollen Mann, ein süßes Kind, n Job ... und das alles auch ohne Trauschein. Ist dieses Ritual denn wirklich so wichtig?

    Lass Deinem Freund Zeit, über die Idee nachzudenken. Es gibt ja nicht nur "romantische" Aspekte an der Ehe, sondern auch ganz irdische. Wie z.B. dass man in die Intensivstation darf, wenn der Partner da liegt. (Mein Hauptanliegen bei der ganzen Geschichte.)

    Aber man kann sehr gut und glücklich leben, auch ohne verheiratet zu sein ... in diesem Sinne: alle Gute für Euch!
    Viele Grüße allerseits von
    Avocado

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    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    Liebe Goldlocke,

    Du hast viel gewagt und leider verloren.

    Verhält sich Dein Freund Dir gegenüber denn jetzt 'anders' nach dem Antrag?

    'Eigentlich' könnte doch Eure schöne Beziehung weiterlaufen.
    Aber:
    Bedenken habe ich wegen folgenden Satzes:

    >Ich habe das Gefühl, das dieses Thema von nun an immer wieder zwischen uns stehen wird, weil ich mir nichts mehr wünsche, und er das alles für überflüssig hält.>

    und zwar dahingehend, dass Du Dir nichts mehr wünschst (= Ehe), er aber nicht.

    DAS könnte bei DIR zu Komplikationen (= Unzufriedenheit) führen mit der möglichen Folge, dass Eure Beziehung den Bach 'runter geht.

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  8. Inaktiver User

    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    Das ist wirklich nicht shcön gelaufen...aber er ist ehrlich, ist viel wert...aber ich frage mich auch, wie es kommt, das Du ahnungsfrei warst über seine Einstellung?

    Es nützt auch nichts, wenn man dir nun sagt, heiraten ist doch nicht so wichtig...DU findest es einfach schön und auch wichtig, ich kann Dich da sehr sehr gut verstehen! Mein Ex war auch der anderen Ansicht und ich habe mich nicht getrennt,weil er nicht heiraten wollte, aber es waren dadaurch schon auch einige andere wesentliche Dinge zu unterschiedlich...alleine schon mal der Aspekt der Romantik! Er war der Kopfmensch, ich der bauchmensch....an sich kein Problem, aber auch da muß jeder mal auf den anderen zugehen können...

    Auch Männer sind nach Jahren noch romantisch!
    Ich habe nun gottlob einen Partner, der so tickt wie ich...und ER konnte nachfühlen, was es auf sich hat mit dem heiraten...es ist nicht mit Worten zu erklären, man fühlt es einfach, wie schön es ist..es ist eine Verbdundenheit, ich bin so stolz, einen gemeinsamen namen zu haben, es schweißt noch mehr zusammen, was eh zusammen gehört....wir bekennen uns für uns vor allen...es gibt so viele Gründe für ein von Herzen kommendes JA!
    .und nur weil andere Paare sich leider scheiden lassen, ist das für uns doch kein Hinderungsgrund...wir sind behutsam und passen gut auf uns auf...und heiraten nun nächstes Jahr!

    Mein Ex hat immer gesagt, er will nicht heiraten, daran verdienen nur die Anwälte..ohje, nee, mit so einer Einstellung kann ich nicht mitgehen...aber ich habe sie 7 Jahre lang respektiert...er mußte letzendlich meine Einstellung auch akzpetieren.
    Heute, nach 3.5 jahren Trennung und als er hörte, ich heirate nächstes jahr, kann er auf einmal sagen, ach, er hat das wohl überzogen gesehen...
    Also, menschen ändern ihre Einstellung auch mal...

    Genieße nun erst mal die schöne Zeit, die Ihr habt und lass alles mal setzen...versuch deine Gedanken auf etwas anderes zu bringen....das sicherlich wichtigste ist nämlich: Er liebt Dich, Deinen Sohn und ihr seid glücklich miteinander!!!!

    Alles Gute!!

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    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    @ Goldlocke

    Das tut mir sehr leid für Dich. Du hast Dir das sicher sehr romantisch ausgemalt, mit einem ersten Ja-Wort an Weihnachten.

    Nun ist Heiraten aber kein ausschließlich romantisches Thema. Außer Hochzeitglocken und Brautkleid hängen da noch jede Menge anderer Dinge dran, die da heißen Verpflichtungen, evtl. Unterhaltszahlungen im Scheidungsfall. Bei den heutigen Scheidungsstatistiken keine Schwarzmalerei. Man sollte keinen Antrag machen, ohne darüber nicht vorher schon mal ganz vernünftig gesprochen zu haben, und ich habe den Eindruck, das habt Ihr versäumt.

    Als ich der Meinung war, dass die Ehe eine Besiegelung unserer Liebe und Beziehung ist, zuckte er ziemlich die Schultern, er sieht das Ganze nicht so, sondern liebt mich über alles und betrachtet mich als seine Frau, auch ohne "Fangeisen".
    Ehrlich gesagt, dieses Wort „Fangeisen“ stößt mir übel auf. Hat er das tatsächlich gesagt? Wenn ja, dann weißt Du, was er damit sagen will: Er möchte sich im Grunde nicht von Dir einfangen lassen, nicht auf Dich festlegen, sich andere Möglichkeiten nicht nehmen lassen. Auch Schulterzucken finde ich eine ziemlich desinteressierte Reaktion auf Deine Begründung, warum Du die Verbindlichkeit einer Heirat möchtest. Er will diese offenbar nicht – jedenfalls nicht mit Dir.

    An Deiner Stelle würde ich ihn mal darauf ansprechen, was er denn befürchtet, wenn Ihr verheiratet wärt. Vielleicht stellen sich seine Ängste ja auch als unbegründet heraus. Wenn es nur darum geht, dass er Angst hat, dann nicht mehr mit seinen Kumpels in die Kneipe gehen zu dürfen, ohne dass der Haussegen schief hängt, dann kann dieses Problem durch Entgegenkommen Deinerseits gelöst werden. Schwieriger wird es schon, wenn er sich die Möglichkeit offen halten will, irgendwann auch noch andere Frauen als Dich zu vögeln - „was verpass ich mit einer Heirat?“. Glaub mir, Männer denken sehr wohl an diese Konsequenz des ehelichen Treueversprechens! Und denkt er im Grunde, es gebe irgendwo noch eine Traumfrau für ihn (die nicht mit Dir identisch ist), und will er Dich deshalb nicht heiraten, dann hast Du mit ihm definitiv aufs falsche Pferd gesetzt.

    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  10. User Info Menu

    AW: Heiratsantrag ging in die Hose....

    Liebe Goldglocke,

    ich bin erst seit heute angemeldet und Dein Beitrag hat mich bewegt und dazu angeregt, Dir zu antworten.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es Dir wichtig ist zu heiraten. Ich bin da (leider) auch sehr altmodisch und wollte immer den klassischen Weg gehen: Heiraten, Haus kaufen, Kinder kriegen.

    Nach 6 Jahren hatte ich ihn dann soweit, mich zu heiraten (War im September dieses Jahres), 1 Monat später haben wir ein Haus gekauft, schwanger bin ich noch nicht und nun.... es hat sich nichts aber auch gar nichts geändertk, überhaupt nicht. Im Gegenteil, es ist nun alles schwieriger!

    Mein Mann wollte nie heiraten, damit hat er nichts am Hut, aber da ich kein Haus mit ihm kaufen wollte (wegen meiner Sicherheit) hat er sich dann "erbarmt" und mich geheiratet! Tolles Gefühl, geheiratet zu werden nur weil sich einer erbarmt und nicht aus freien Stücken.

    Also, überleg es Dir gut, ob Du wirklich heiraten mußt um glücklich zu sein. Man kann auch so eine Familie sein. Wer weiß, vielleicht ist Dein Lebensgefährte auch altmodisch und macht Dir selber irgendwann einen Antrag. Aber warte bitte nicht darauf, genieße es mit Deiner kleinen Familie glücklich und gesund zu sein, ein Trauschein ändert nichts, glaube mir...

    Alles Liebe

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