@ Latona
Da gebe ich dir ohne weitere "Widerworte" (Deshalb sollte sie ja mit ihm über seine Gründe und Ängste reden und sich nicht einfach mit einem „Wir lieben uns doch auch so“ abspeisen lassen, wenn eine Heirat für sie wichtig ist.) völlig Recht!
Danke, das freut mich.Angenommen!![]()
lindenblatt
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31.12.2006, 01:43
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
****"Leben allein genügt nicht", sagte der Schmetterling, "Sonnenschein, Freiheit
und eine kleine Blume muss man haben." (H. Chr.Andersen)
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01.01.2007, 13:41
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
(I) Eine Ehe ist ein Vertrag! Ein Vertrag ist wie überall im Leben, die schriftliche Fixierung, dass einer über den Tisch gezogen wird! Sorry, aber als Mann gibt es kein grösseres Konkursrisiko heutzutage, es gibt die Möglichkeit des totalen wirtschaftlichen Ruins und auch die Option von der völligen Vernichtung des gesellschaftlichen Stausses.
Zitat von goldlocke
Der Vorwurf des sexuellen Missbrauches - egal von was, zur Not auch von der Küchenschabe- zieht immer, ist nicht zu entkräften, dafür um so wirkungsvoller! Sowas braucht man(n) nur aus der Ferne miterlebt zu haben und das Vermeidungsverhalten ist da!
(II) Warum wünscht du dir das so? Weil du es von Kindheit an eingetrichtert bekommen hast und es einfach dazugehört und alle anderen es auch so machen, weil es schon immer so gewesen ist und es noch keinen geschadet hat und.......
Darüber sollte frau sich zuerst klarwerden.
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01.01.2007, 18:40
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
He Xaverius, dieses Konkursgejammere ist aber keine Einbahnstrasse. Es gibt mehr als genug "Herren der Schöpfung", die sich sehr wohl auf den Lorbeeren ihrer Ehegesponse ausruhen oder die holde Weiblichkeit gezielt nach der Brieftasche bzw. dem elterlichen Erbteil aussuchen.
Dies bildet aber weder auf der einen noch auf der anderen Seite die Mehrzahl. Und wenn Mann sein Barbyverschnittmodell haben möchte, jederzeit verfügbar, willig usw., dann hat das auch seinen Preis.
Wobei mir es aber bisher in den Postings eher schien, das es genau darum nämlich nicht geht, sondern um eine Beziehung und die ist für mich immer noch gleichberechtigt. Ansonsten nenne ich deine Variante eher Ehe"kauf"vertrag oder "Wie zimmere ich mir einen goldenen Käftig" - beides hat mit einer wirklichen Beziehung, ob mit oder ohne Vertrag, wenig zu tun.
Du hast aber Recht, Vertrag ist Vertrag und da sollte beiden schon klar sein, was das im schlimmsten wie im bestmöglichen Fall bedeutet.
Auch hier gilt der Verweis auf das Kleingedruckte.
Verschone uns aber bitte, mit dem "Arme Männer Geheul", es ist gerade unter "Vertragsbedingungen" mehr als unangebracht.Um glücklich zu sein, muss man seine Vorurteile abgelegt und seine Illusionen behalten haben.
- Chatelet -
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01.01.2007, 19:28
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
Ob es für dich gleichberechtigt ist, zählt später wenig.
Zitat von Naboly
Für den Mann zählt die Auslegung vor Gericht.
Und da ist die Rechtssprechung in Deutschland eindeutig.
Wenn du es schaffst zu Realisieren, was dieser Sachverhalt für einen Mann bedeuten kann, wirst du die Vorsicht verstehen. Wer so etwas im Kollegenkreis mitbekommen hat wird da nicht mehr so entscheidungsfreudig sein.
Solange du alles als "Arme Männer Geheule" abkanzelst, wundert mich der Sachverhalt wirklich nicht.....
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01.01.2007, 19:39
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
Siehst du, und genau das läuft in der deutschen Rechtsprechung auch anders herum.
Denn noch ist entscheidend, wer einfach mehr zum "Geben" hat. Und das erlebe ich in Praxis gar nicht so selten.
Wobei ich damit nicht meinte, dass ich deine "Erfahrungen" negiere; nur... es gibt sie halt auf beiden Seiten.
Und auch das ist mehr als juristisch belegt.
Es ist sowohl in die eine wie in die andere Richtung ein negativer Auswuchs einer sehr schönen Sache und hier liegt der Hase im Pfeffer. Mit Ehrlichkeit und Liebe auf beiden Seiten und ohne Hasstirraden bei einer eventuellen späteren Trennung würden beiden Parts viel, viel erspart bleiben.
Im Uebrigen, schaffst du auch mit unseren Gerichten ganz locker und gepflegt, den Ruin des ehemals so geliebten Partners oder eben der Partnerin.
Falls das nicht hilft - hilft dir im Zweifelsfall dann immer noch der nette Anruf beim Finanzamt.
Also - will ich jemandem übel mitspielen, brauche ich keinen Trauschein.
Liebe ich jemanden von ganzem Herzen, wird dies durch einen Trauschein zusätzlich dokumentiert, dies ist sehr schön, aber auch nicht wirklich lebensnotwendig - da sind wir uns da wohl dann einig.Um glücklich zu sein, muss man seine Vorurteile abgelegt und seine Illusionen behalten haben.
- Chatelet -
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01.01.2007, 22:00
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
Das ist so ziemlich der Kernsatz!
Zitat von Naboly
In der "Heissen Phase" des hormonell gesteuerten Wahnsinns hat der/die Partner/IN nur gute Eigenschaften.
Nachher kommt der grosse Kater und dann hat der/die Partner/IN nur schlechte Eigenschaften.
Und da der Mensch nun mal mehr zur Agressivität neigt als zum überlegten Handeln, kann das sogar ein "Verlustgeschäft" werden im weitesten Sinne....
Daher Vorsicht bei der Auswahl......
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01.01.2007, 22:18
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
Selbsterkenntnis um diese Zeit, man bist du klasse.
Ich find aber langjährig geistig und hormonell gesteuerten Wahnsinn wesentlich aufregender.
Aggressivität wird bei mir nur durch Dummheit herausgefordert. Geht übrigens vielen Frauen so, jedenfalls in meiner Altersgruppe.
Um glücklich zu sein, muss man seine Vorurteile abgelegt und seine Illusionen behalten haben.
- Chatelet -
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02.01.2007, 06:41
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
Wichtig ist doch momentan eher die Frage: Wie soll es jetzt weitergehen?
Du bist sicherlich sehr enttäuscht und zweifelst ein wenig an Eurer Beziehung. Das kann ich gut verstehen, allerdings möchte ich Dich davor warnen, das Thema Hochzeit nun öfters anzusprechen. Viel zu schnell ist man in Gefahr zu einer ständig Hochzeitskleider anschauenden, schmachtende Blicke auf Trauringe werfenden Persiflage zu werden.
Informiere Dich doch einfach mal für Dich selbst über die rechtliche Seite des Themas Ehe. Welche Rechte und Verpflichtungen bringt eine Ehe mit sich? Habt Ihr gemeinsames Eigentum, wie sehen die Erbrechte im Falle eines Unfalles aus, welche Rechte hättest Du oder Dein Partner, sollte einer von Euch im Krankenhaus sein?
Was passiert eigentlich mit Deinen Kindern, wenn Du einen schweren Unfall haben solltest? Ist der biologische Vater noch da? Würde sich Dein jetziger Partner um sie kümmern wollen? Wie steht er denn zu dem Thema? Würde er eventuell sogar die Kinder adoptieren wollen? Wie würdest Du dazu stehen, bzw. der biologische Vater?
Ich nehme an Ihr seid noch zu jung für das Thema Rente, aber auch das ist recht wichtig (später mal), aber es ist dennoch ein Aspekt.
Welche Versicherungen habt Ihr abgeschlossen, was würde sich hier im Falle einer Ehe ändern? Oder welche Veränderungen ergäben sich steuerrechtlich?
Und nicht zuletzt: was passiert im Falle einer Scheidung? Was kommt dann auf Dich, Deine Kinder und auf Deinen Partner zu?
Ehe ist nicht im weißen Kleide vor dem Altar stehen und den Blumenkindern zuschauen! Ich denke, das hat Dein Partner durchaus verstanden und solange Ihr Euch noch nicht mit all diesen rechtlichen Aspekten auseinander gesetzt habt, solltet Ihr die gesellschaftlichen vorerst ausser Acht lassen.
Denn ganz ehrlich: solange Du Dir über die oben genannten Punkte keine Gedanken gemacht hast, solange kannst Du Deinem Partner auch keine ordentliche Frau sein. Du kannst ja momentan nicht ein einziges Argument für die Ehe anführen. Auf der Basis würde ich auch keinen Heiratsantrag annehmen.
Und jetzt Kopf hoch! Die Eheschliessung ist eine wunderbare, aber sehr sachliche Angelegenheit. Die Hochzeit ist nur da, um dem ganzen "Vertragsabschluss" ein wenig Farbe zu verleihen!
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02.01.2007, 09:57Inaktiver User
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
Mal abgesehen von all den Fürs und Widers hier:
Goldlocke,
da hast Du aber auch einen echten emotionalen Kracher fabriziert
.
Es ist Weihnachten.
Du hast ein romantisches Liebesgedicht geschrieben.
Und dann auch noch ein Heiratsantrag.
Mich wundert ehrlich gesagt nicht, dass die ganze Sache implodiert ist. Männer wie Frauen, egal wie liebevoll und romantisch sie sonst auch sein mögen, können mit derart gefühlsintensiven Verquickungen, die dann auch noch rechtliche Verbindlichkeiten beinhalten, mitunter einfach nicht umgehen. Ein Heiratsantrag am vielbeschworenen, lange vorbereiteten, insgesamt für viele Menschen sehr gefühlsbeladenen "Fest der Liebe", zu dem dann auch noch Eure Beziehung als "da musst Du doch einfach JA sagen und das Ganze mit mir besiegeln" - Trumpfkarte gezückt wird - das ist ungefähr vergleichbar damit, dem Partner eins mit dem emotionalen Nudelholz überzubraten. Was einige SOOOO ROMANTISCH finden ist für andere einfach viel zuviel des Guten.
Mein Liebster und ich SIND verheiratet, wir haben vor einigen Tagen unseren 17. Hochzeitstag gefeiert. Er ist viel romantischer als ich, ein Mann mit einem Riesenherzen, extrem emotional. Dennoch: Wäre ich ihm auf diese Weise mit einem solchen Antrag gekommen, ich bin fast sicher, er hätte umgehend den Rückwärtsgang eingelegt. Ich umgekehrt vermutlich übrigens auch.
Eine Ehe ist nicht romantisch, sie will gut überlegt sein. Sie IST, da hat Latona verdammt Recht, eine verbindliche Geschichte, und die Beteiligten tun gut daran, romantisierte Klischees und Zuckerröschenphantasien im Sinne eines happy ever after energisch beiseite zu schieben. Lieben kann ich auch ohne Trauschein, also wozu das Ganze? Eine Verbindung verbindlich über eine Eheschliessung nach aussen zu dokumentieren ist ein Schritt, den beide gehen wollen müssen. Dazu gehören vorab Überlegungen und Gespräche - Du, Goldlocke, hast Deinen Mann überrumpelt und bist nun enttäuscht, das ist absolut nachvollziehbar, nachdem Du Dir solche Mühe gegeben hast. Aber vielleicht gelingt es Dir mit etwas Abstand, nochmal in aller Ruhe das Gespräch zu suchen - nicht mit Verletzung und Vorwürfen, sondern z.B. um zu erfahren, wie das Ganze eigentlich auf Deinen Partner gewirkt hat. Was ist in ihm vorgegangen? Was bedeutet die Ehe für Dich, was für ihn? Will er überhaupt jemals eine Frau heiraten? Was verbindet er mit einer Ehe? Wäre er im Fall des Falles vielleicht lieber derjenige, der einen solchen Antrag macht, in seinem eigenen Stil, seinem eigenen Tempo und wann ER es für richtig hält? Könntest Du darauf warten? Warum war es Dir wichtig, den Antrag gerade jetzt zu machen?
Zwischen Euch, insgesamt zwischen Menschen kann immer nur Ungeklärtes, Unbetrachtetes, Unbearbeitetes und Ungesagtes stehen, das vor sich hingären kann - dazu gehört u.a. auch Deine Enttäuschung jetzt. Du müsstest in meinen Augen klar verbalisieren, warum Du so gehandelt hast, was für Dich mit einer Eheschliessung verbunden ist, was Du brauchst, und vor allem: Was für Dich an diesem Nein hängt. Was ändert sich für Dich dadurch, wie fühlst Du Dich, was verändert sich für Eure Zukunft? Kannst Du Dir vorstellen, Dich von Deinem Partner zu lösen, um irgendwann einen anderen zu heiraten, weil HEIRAT an sich einen ganz wichtigen Wert für Dich darstellt? WAS ist so wichtig für Dich, was steckt konkret hinter diesem Wunsch? Das sind Themen, über die Du Dir Klarheit verschaffen und mit Deinem Partner sprechen könntest Solche Gespräche könnten sehr viel dazu beitragen, das, was da im Moment zwischen Euch steht, beiseite zu räumen und eine neue, offene Basis vor allem in Bezug auf das Thema "nach aussen demonstrierte Verbindlichkeit" miteinander zu finden.
Grüssle
Seawasp
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02.01.2007, 14:50
AW: Heiratsantrag ging in die Hose....
Hallo Ihr Lieben,
ich vermute mal, @Goldlocke ist mit der Ablehnung des Heiratsantrages nicht klar gekommen, liest hier gar nicht mehr mit, da sie ihn verlassen hat.
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer


) völlig Recht!
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