Liebe TE, ich kann Dich verstehen - aber anscheinend hättest Du doch deutlicher sein müssen (bereits bei der ersten Ankündigung Deines Bruders und Deiner Schwägerin).
Die beiden fand ich etwas übergriffig - wenn ich den Eindruck habe, dass es dem anderen nicht recht ist, dann überrumpele ich denjenigen nicht einfach.
Ich hätte an seiner Stelle im Hotel gefrühstückt oder bei einem Bäcker.
Bei uns ist es üblich, dass die engeren Verwandten am Vormittag des Folgtages nach einer großen Feier "anrücken", mit aufräumen und sauber machen und einen großen Teil der Reste der Feier sachgerecht "vernichten". Das ist dann meist auch noch einmal ganz lustig. Aber dann ist es auch gut - alle ziehen von dannen und die Gastgeber haben ihr Reich wieder im Ursprungszustand für sich.
Insofern hätte ich in Deinem Fall wohl auch die Variante "Toll dass Ihr uns aufräumen helfen wollt!" gewählt.
Wie lange sie dann wohl geblieben wären?![]()
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Thema: Besuch am "Tag danach"
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25.07.2016, 21:51
AW: Besuch am "Tag danach"
Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
Christian Fürchtegott Gellert (1715-69)
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26.07.2016, 05:48Inaktiver User
AW: Besuch am "Tag danach"
DU hattest eine Vorstellung, DU hattest einen Plan und der musste nun umgesetzt werden!
So aus dem Konzept zu kommen, kann sehr verärgern, vor allem, wenn man die Kontrolle verliert, da die anderen nicht machen, was man will
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie man müde und fertig nur noch Ordnung haben möchte und dann auch entspannen.
Gleichzeitig gehts hier- und DAS ist ja nun offensichtlich- nicht nur um Dich!
Da gibts noch einen Mann- nun Dein Mann
- der auch mitredet 

Dein Verhalten war tatsächlich nicht gastfreundlich und wenn Dein Mann da anders unterwegs ist, dann wäre vielleicht eine Einigung zwischen Euch gut
Dein Bruder ist nicht das Problem - zu Verhalten gehören immer- mindestens- zwei
kenzia
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26.07.2016, 10:42
AW: Besuch am "Tag danach"
Ich finde, Gastfreundschaft ist das eine und Rücksichtnahme durch die Gäste das andere.
Daher teile ich Fulanitos Standpunkt.
So eine große selbst ausgerichtete Feier ist viel Aufwand und bringt einiges an Arbeit und Organisation mit sich. Als Gast weiß ich das und versuche, darauf Rücksicht zu nehmen. Ich erwarte nicht, dass die Gastgeber, die ja i.d.R. diejenigen sind, die tatsächlich etwas zu feiern haben und somit eigentlich Hauptpersonen sind und vielleicht auch mal irgendwann ihre Ruhe wollen, zu zweit anstoßen, sich ausruhen, aufräumen oder was auch immer sie brauchen, um sich wohlzufühlen, mich außerhalb des von ihnen gesetzten Festrahmens noch bewirten/betreuen, weil sie sich z.B. durch meine Anreise oder mein Geschenk verpflichtet fühlen könnten.
Für mich heißt das: ich komme, wenn ich eingeladen bin. Früher komme ich nur nach Absprache (und zumeist wenn ich bei den Vorbereitungen helfen kann und will), hinterher komme ich auch nur nochmal wieder, wenn ich darum gebeten werde und mich auf die eine oder andere Weise (Resteessen, aufräumen) nützlich machen kann.
Die Kommunikation mit dem Bruder hätte klarer sein können und auch das Einfordern von Hilfe, das stimmt.
Aber umgekehrt hätte sich der Bruder ja auch ein paar Gedanken machen können über die Angemessenheit seines Besuchs.
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26.07.2016, 12:01
AW: Besuch am "Tag danach"
Hallo ihr Alle,
ich freue mich, dass mich einige verstehen und kann auch manchen Argumenten von "anderen" folgen.
Vielleicht hätte ich es wirklich deutlicher sagen sollen. Und ja, ich mag meinen Bruder, aber der merkt nicht immer was so um ihn herum passiert, ich lebe damit meist ganz gut.
Danke für Eure Meinungen und Beiträge
Jetzt muss ich sausen, Brautstrauss trocknen, blaue Strapse ausziehen und Ring polieren
Grüße
fula


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