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    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Hallo Lea! Seid ihr mit euren Plänen schon weiter gekommen? Also in eurem Fall würde ich sagen dass ihr erstmal den Eltern Bescheid sagt und je nachdem wie sie sich entscheiden dann auch die anderen Gäste einladen. Wobei ich ehrlich gesagt diese Entscheidung nicht von euren Eltern abhängig machen würde, sondern -wenn ihr das wollt- die anderen Gäste auch einladen würde selbst wenn eure Eltern nicht dabei sein wollen. Und wenn ihr lieber allein heiraten wollt dann tut das doch einfach! es zwingt euch ja niemand viele Gäste einzuladen :) LG
    Träume nicht dein Leben, sondern leben deinen Traum.

  2. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Wir sind nun einen Schritt weiter. Es wird eine kleine Hochzeitsfeierlichkeit geben, weil der Schwiegervater in spe kommen wird. Mein Partner freut sich riesig, dass sein Vater extra kommt, vielleicht sogar gegen den Widerstand der Mutter.

    Ich bin, ehrlich gesagt, gerade etwas genervt davon, dass ich nun Pläne für den Tag machen „muss“. Das ist in unserer Beziehung ganz klar mein Part (was im Prinzip in Ordnung ist, weil mir dann keiner zwischenfunkt ;-)). Ich hatte mich aber innerlich schon auf einen freien Tag mit einem Amtstermin am Vormittag eingestellt und nun wird es also ein Familienfest. Die zwei Restaurants, die ich mir für den Anlass vorstellen konnte, haben zu dem Termin schon große Feiern und entweder keinen oder nur einen „Katzentisch“ für uns, also müsste ich nach einer Alternative suchen, Probeessen usw. Ein Teil der Gäste ist beim Essen etwas heikel. Ich überlege gerade, ob es nicht einfacher wäre, wenn wir es einfach bei uns zu Hause veranstalten. Habe ich bei meiner ersten Hochzeit vor Urzeiten auch so gemacht, war etwas stressig, aber auch okay. Das einzig doofe ist, dass ich für die Vorbereitungen nicht freinehmen kann, erst ab dem Tag X.

    Naja, wird schon werden.

  3. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Das mit de Probeessen habe ich ja nie verstanden...egal

    Tatsache ist aber - DU wolltest offenbar etwas ganz anderes?

    Wir haben alles gemeinsam besprochen und geplant und zwar genau so wie wir das wollten und nicht wie andere sich das vorgestellt hatten.

    Auch wenn es für uns die Zweite war!

  4. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Wir haben auch alles vorab besprochen und sind uns einig. Wir hatten als Unbekannte aber eben noch die Familie meines Partners dabei. Es war immer geklärt, dass wir etwas dem eigentlichen Tag "veranstalten", wenn jemand von seiner Familie extra deswegen anreist.

    Und Probeessen: Die Qualität der Restaurants ist in unserer Gegend leider nicht ganz zuverlässig. Köche wechseln, manches klingt auf der Karte toll und stellt sich dann als 08/15-Essen unter Verwendung von Convenience-Produkten heraus. Meine Eltern sind z. B. sehr anspruchsvoll beim Essen (und Wein!), ihre bevorzugten Restaurants sind mir aber ehrlich gesagt für eine größere Gruppe einfach zu teuer. Von dem Schwiegervater in spe höre ich, dass er dies und jenes nicht mag (Running Gag von der ersten Hochzeit meines Partners, dass es Gang für Gang nur Speisen gab, die Vater nicht mochte). Wenn ich einlade, liegt mir das Wohl der Gäste eben schon sehr am Herzen.
    Geändert von Inaktiver User (19.07.2016 um 10:36 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Wenn es bei euch zuhause stattfinden soll: Kannst du dir vorstellen, einen Koch oder eine Köchin zu engagieren, die ins Haus kommen und bei dir kochen? Da brauchst du nicht viel vorbereiten, weil die vom Einkauf bis zum Abspülen alles machen. Und teurer als in einem Restaurant mit vergleichbarem Essen ist das auch nicht. Alternative: Das Essen fertig liefern lassen. Das funktioniert zumindest in meiner Stadt sehr gut.

    Ich würde mich jedenfalls nicht zu sehr nach den Gästen richten - es ist euer Fest und ihr wollt den Tag genießen!

  6. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich einlade, liegt mir das Wohl der Gäste eben schon sehr am Herzen.
    Vielleicht ist das der Schlüsselsatz: Ich würde das Wohl der Gäste an diesem besonderen Tag nicht über mein eigenes Wohl stellen. Natürlich würde ich, so weit es möglich ist, Rücksicht nehmen. Aber nie soweit, dass ich mich dabei verbiegen müsste. Deine Eltern zum Beispiel können gern, wenn sie einladen oder ausgehen, die Restaurants nach ihrem Gusto wählen. Aber an diesem Tag sind dein Mann und du die Gastgeber.

  7. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Mit „unserem Tag“ kann ich nicht so viel anfangen, offen gesagt. Unsere Tage sind die, an denen wir vor dem Einschlafen sagen, wir hatten heute einen wirklich schönen Tag miteinander. Dass unser Hochzeitstag so einer wird, halte ich eher für unwahrscheinlich. Wer geht schon gern zum „Amt“?

    Wir heiraten, weil damit vieles so geregelt ist, wie wir es geregelt haben möchten (Erbschaftsansprüche, Rentenansprüche, Regelungen im Krankheitsfall usw.), lieben können wir uns auch ohne Trauschein. Der Familie wurde es mitgeteilt, weil die Folgen der Eheschließung sie eben auch betreffen. (Vielleicht haben wir deswegen das Gefühl, wir müssen ein „Wiedergutmachungs-Essen“ veranstalten? Achtung, das ist ein Witz!!)

    Beim zu Hause feiern, hatte ich auch daran gedacht, einen Koch oder Köchin zu engagieren und ein Menü zaubern zu lassen. Das mit dem Selbst-Kochen bei einer Hochzeit hatte ich schon mehrmals (schon einmal als Braut und mehrere Male als Ausrichterin), ich mache das durchaus gern, aber diesmal wird mir die Zeit zur Vorbereitung fehlen, einfach, weil ich bis zur letzten Minute vorher arbeiten muss.

  8. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit „unserem Tag“ kann ich nicht so viel anfangen, offen gesagt. Unsere Tage sind die, an denen wir vor dem Einschlafen sagen, wir hatten heute einen wirklich schönen Tag miteinander. Dass unser Hochzeitstag so einer wird, halte ich eher für unwahrscheinlich. Wer geht schon gern zum „Amt“?
    Auch wenn es bei uns auf dem Standesamt sehr schön war - wozu die sehr sympathische Standesbeamtin erheblich beigetragen hat, der Hochzeitstag ist auch nicht der von dem ich sagen würde, es war "unser" Tag. Mir ging es an dem Tag nicht sonderlich gut, weil ich mir den Magen verdorben hatte und ich war daher froh, dass wir nur zum Brunch eingeladen hatten und ich abends deshalb früh zu Bett konnte. Genau genommen um 19 Uhr.

    So kann es auch gehen. Hätte ich wunderwerweißwelche Erwartungen an den Tag gehabt - ich wäre wohl sehr enttäusch gewesen, weil mein Magen mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Und meinem Mann ging es sowieso auch gar nicht um die Hochzeit, sondern ums Verheiratet sein.

    Beim zu Hause feiern, hatte ich auch daran gedacht, einen Koch oder Köchin zu engagieren und ein Menü zaubern zu lassen.
    Das finde ich eine sehr gute Idee, das haben wir zu einem anderen Anlass schon einmal gemacht - das kam sehr gut an, bei unseren Gästen und bei uns.

  9. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit „unserem Tag“ kann ich nicht so viel anfangen, offen gesagt. Unsere Tage sind die, an denen wir vor dem Einschlafen sagen, wir hatten heute einen wirklich schönen Tag miteinander. Dass unser Hochzeitstag so einer wird, halte ich eher für unwahrscheinlich. Wer geht schon gern zum „Amt“?
    Ich meinte auch nicht, dass es der "schönste Tag" werden soll, sondern lediglich, dass ihr die Einladenden seid und damit bestimmt, wie gefeiert wird.

    Das mit dem Amt kann trotz der bürokratischen Nüchternheit und der Vernunftgründe, aus denen ihr diesen Schritt überhaupt feht, eine schöne Sache werden. Wir waren damals auch nur auf dem Amt und hatten hinterher noch einen Haufen Papierkram zu erledigen - trotzdem war es ein schöner Tag, den ich auch nach der Scheidung noch in sehr schöner Erinnerung habe. Vielleicht gerade, weil wir ihn genau so gestaltet haben, wie wir das wollten.

  10. Inaktiver User

    AW: Frage rund um die Ankündigung einer Heirat

    Darf ich hier ein bisschen Frust loswerden? Geht nicht um das eigentliche Thread-Thema, aber einen neuen Thread will ich jetzt auch nicht extra aufmachen. Okay, ich schreib einfach los.

    Wahrscheinlich geht es vielen Paaren so, dass die Vorbereitungen zur Heirat zum Ende hin doch etwas stressig werden und das auf die Paar-Stimmung schlagen kann. Könnte bei uns gerade passieren. Und das, obwohl es verglichen mit anderen Feiern eine Mini-Veranstaltung wird, und nun auch nicht das erste Fest ist, das wir zusammen ausrichten. Irgendwie machen einem dann doch irgendwelche komischen Emotionen und Klischee(?)-Vorstellungen zu schaffen.

    Obwohl ich denke, dass ich für den vorgesehenen Rahmen sehr frühzeitig mit den Vorbereitungen angefangen habe, erscheint es mir jetzt so, dass ich eigentlich jeden Tag nach der Arbeit und am Wochenende noch irgendwas für den Tag X zu besorgen habe, etwas bedacht und erledigt werden muss. Ich tappe wahrscheinlich gerade heftig in die „Alles-soll-perfekt-werden“-Falle hinein. Mein Partner ist von diesen, meinen Vorbereitungen genervt (Wie, Servietten, zusätzliche Sekt-Gläser o.ä. kaufen? Wir werden doch wohl noch ein paar Servietten/Gläser im Schrank haben bzw. gibt es die doch an jeder Ecke). Dafür hat er das Gefühl, dass er gerade jetzt "sein Leben aufräumen", heißt sich von altem Müll trennen, muss und stellt unsere Wohnung mit blauen Säcken voll. Bzw. bittet er für mein Gefühl extrem häufig um meinen Rat, ob er dies oder das aussortieren soll, plus Wege zur Stadtreinigung/Kleider-Abgabe-Stellen.

    Meine erste Heirat vor bald 40 Jahren habe ich auch als anstrengend in Erinnerung. Aber da kam soviel von Außen dazu, Abschlussprüfungen, spontaner Umzug in eine endlich bessere Wohnung drei Wochen vor dem Termin, aus Kostengründen alles an Essen selbst zubereitet, kein einziger freier Tag von der Arbeit usw.
    Ich dachte, diesmal wird es entspannter, weil ich ein bisschen outsource, erfahrener, gelassener bin. Aber nu? Wieder so ein Theater. Muss das sein?

    Nachsatz: Nein, die Frage, ob der Tag so geplant ist, wie ich mir das allein vorgestellt habe, will ich nicht wieder neu aufmachen. Es wurde jetzt eingeladen und die Feier wird es auch geben.

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