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08.01.2016, 12:29Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
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08.01.2016, 12:31Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Das meiste können wir hier mangels Informationen nur mutmaßen.
Fakt ist aber (soweit wir das wissen), dass der Neffe, um den es zu gehen scheint, eine kleine Kernfamilie hat: Vater, verstorbene Mutter und neue Partnerin des Vaters. Großeltern und andere Verwandte sollten akzeptieren, dass es da Menschen gibt, die dem Kleinen wichtig sind - auch wenn sie nicht blutsverwandt sind. Und sich dann die Frage stellen, ob man so einem Zwerg einen Gefallen tut, wenn man wegen einer Einladung seine Familie auseinanderdividiert.
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08.01.2016, 12:36Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ich hab mir nochmals die Mühe gemacht,die Posts der TE zu lesen...
Also wenn ich dich richtig verstehe,TE,ist es eigentlich unwichtig wie schrecklich der Verlust für Partner und Sohn war,wichtig ist einzig und allein wie schwer der Verlust für die Eltern und allenfalls für den Bruder und dich war?! Oder verstehe ich da etwas falsch?
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08.01.2016, 12:41
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ich kenne die Frau nicht, und weiß nicht, wie sie sich dem Jungen gegenüber verhält. Wenn sie aber einen liebevollen Umgang mit dem Jungen pflegt, dann wäre ich auch als Mutter der Verstorbenen sehr dankbar darüber, dass Sie sich um ihn kümmert.
Ich hoffe niemals in diese Situation zu kommen. Aber ich habe, als die Kinder noch kleiner waren gesagt, dass ich mir für den Fall meines Todes wünsche, dass mein Mann schnell eine neue Partnerin findet, die ihm und unseren Kindern Liebe und Fürsorge schenkt, damit alle schnell wieder in ein normales und bald auch glückliches Leben finden.
Sicher wäre ich als Mutter beim Tod meines Kindes erst einmal irritiert, wenn mein Schwiegersohn schnell eine neue Partnerin finden würde. Aber das hat nichts mit mangelnder Liebe zur Verstorbenen zu tun. Es wäre einfach wieder ein klein wenig Glück in einer katastrophalen Zeit. Voraussetzung ist natürlich, dass das Enkelkind und mein Schwiegerkind glücklich sind.
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08.01.2016, 12:51
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ich würde alle zusammen einladen schon aus Höflichkeit.
Wenn die Freundin des Schwagers ein bisschen Feingefühl besitzt kommt sie nämlich sowieso nicht mit und somit hätte sich das Problem von selbst gelöst.
Mathilda
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08.01.2016, 12:55
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Mangostane, ich würde 110 auch nicht als handverlesene Gästeliste betrachten, aber ich habe Verwandte, die das anders sehen.

Alt genug, um auf einer Hochzeit Spaß zu haben, wenn andere Kinder in seinem Alter da sind. Unabhängig vom Alter merken es Kinder aber, wenn's so gemütlich ist wie auf einem Minenfeld ...** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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08.01.2016, 13:01
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08.01.2016, 13:07
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08.01.2016, 13:26Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Grundsätzlich ist es natürlich dem Hochzeitspaar überlassen, sich seine Gäste auszusuchen, daran ist nichts falsch. Und wenn jemand mir so richtig fies auf die Füße getreten hätte, würde ich diese Person garantiert nicht auf meiner Hochzeit haben wollen.
Darum geht es im vorliegenden Fall aber nicht. Weder die neue Frau noch der Schwager haben der Familie etwas Übles angetan. Es geht auch nicht darum, ob die "Neue" sich ohnehin unwohl fühlen würde.
Es geht darum, ein Freudenfest mit der Familie zu teilen, noch dazu ein großes, an dem mehr als 100 Personen teilnehmen. Und es geht darum, den Umgang mit der "Restfamilie" (Schwager und Neffe) für die Zukunft neu zu gestalten. Familienfeste und insbesondere Hochzeiten sind symbolischer als ein Kaffeekränzchen, sie sind sinnstiftend und definieren ein Wir-Gefühl.
Die neue Frau einzuladen wäre eine gute Gelegenheit, sich die Türen in die Zukunft offen zu halten, auch wenn man die betreffende Person ablehnt, weil man noch trauert. Und eine Möglichkeit, über den eigenen emotionalen Tellerrand hinauszublicken, der mir hier doch recht eng gesteckt scheint.
Eine Geste der Empathie gegenüber dem Schwager (der sicher auch getrauert hat), und vor allem gegenüber dem Kind, dem man auf diese Weise Loyalitätskonflikte erspart. Drei Jahre nach dem Tod der Schwester/Tochter/Schwägerin sollte dies wohl möglich sein.
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08.01.2016, 13:30Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ausschlaggebend für Deine Überlegungen finde ich nicht, dass er vier Monate nach dem Tod seiner Frau mit der neuen Freundin zusammen gekommen ist, sondern dass sie bereit seit drei Jahren ein Paar sind.



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