So ist es. Jeder trauert anders, da gibt es kein festes Schema.
Die Frau kann vielleicht schon eine Rolle vor dem Tod der Ehefrau gespielt haben und es könnte genau so gut auch einen anderen Mann im Leben der Frau gegeben haben. Alles möglich. Manchmal wissen ja nicht einmal Familienangehörige wirklich, wie der Zustand der Ehe ihrer Kinder und Geschwister war und sind vollkommen überrascht, wenn sich das Paar plötzlich scheiden lässt.
Es gibt viele Möglichkeiten, eine davon ist, dass der Mann seine Frau sehr geliebt hat und eben kurz offiziell trauert, deshalb seine Ehefrau aber dennoch sehr vermisst, das wissen wir doch nicht.
Was ist eigentlich, wenn eine Ehe schon kurz vor der Scheidung stand und einer der Partner stirbt - müsste dann in so einem Fall auch auf der Einhaltung des Trauerjahres bestanden werden?
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Ergebnis 131 bis 140 von 154
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13.01.2016, 16:18
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
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13.01.2016, 16:45
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13.01.2016, 16:49
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ich persönlich würde den Schwager gar nicht einladen - weder mit noch ohne Begleitung.
Ihr mögt ihn nicht mehr, das Verhältnis ist merklich abgekühlt und die neue Frau an seiner Seite mögt Ihr auch nicht. Ich verstehe das so, dass der Kontakt zum Schwager nur noch wegen des Neffen vorhanden ist und Ihr ansonsten am liebsten gar nichts mehr mit ihm zu tun haben wollt.
Nachvollziehen und verstehen kann ich das nicht und gut finde ich es auch nicht aber es ist wie es ist und ich würde es so lösen, dass ich den Schwager gar nicht einlade. Weder mit noch ohne Freundin.
Ich vermute mal, dass die Großeltern - also die Eltern des Bräutigams und der verstorbenen Schwester - noch Kontakt haben und den Neffen regelmäßig sehen. Sollen die halt beim nächsten Zusammentreffen den Schwager fragen ob es in Ordnung ist wenn sie, die Großeltern, den Kleinen mit zur Hochzeit der Threaderstellerin nehmen. Ich denke, das ist die entspannteste Lösung für ALLE Beteiligten. Der Schwager wird auf die ganze Sippe vermutlich genau so wenig Lust haben wie umgekehrt. Und die neue Freundin erst recht nicht.
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13.01.2016, 16:58Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Nach drei Jahren? Wenn es für Trauer bei dieser Familie ein Limit gibt ab wann es wieder eine neue Partnerin sein darf, dann vielleicht auch eins wann wieder gefeiert wird? DAS wird ja nun diese Hochzeit sein...also soooo traurig sind sie dann nicht mehr, dass Hochzeit geht. Nur die neue Partnerin des Witwers die darf es nicht sein?
Nun ja - jeder misst da wohl mit anderen Maßen.... Am meisten tut mir ehrlich gesagt der Junge leid.
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13.01.2016, 17:19Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
bei dem thema mit der trauer fällt mir klaus wildbolz ein.
wurde damals hier auch kontrovers diskutiert. dass oder ob es möglich ist wenn der tod absehbar ist, der/die sterbende dem/der überlebenden die bitte mitgibt: bleibe nicht allein.
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13.01.2016, 17:23
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Um das zu sagen muss gar nicht ein absehbarer Tod vorhanden sein. Das haben mein Mann und ich uns schon lange zugestanden. Wenn der / die Überlebende wieder einen Menschen findet, mit dem er / sie eine Bindung eingehen möchte, dann ist das im Sinne des anderen.
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13.01.2016, 17:31Inaktiver User
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13.01.2016, 18:13
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Danke!
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13.01.2016, 19:05
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Hier schreibt die TE ganz klar, dass die beiden vier Monate nach dem Tod zusammen gekommen sind…also nicht vor dem Tod.
Fuer ein Frau die selbst in diese Familie einheiratet, finde ich das Benehmen der neuen Frau gegenüber seltsam - und ja, sehr kleinlich.
Ich kann mir nicht denken, dass das im Sinne der verstorbenen Frau ist.
Das Leben mit einem Trauernden war bestimmt nicht leicht fuer die Frau, warum ihr dann Steine in den Weg legen.
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13.01.2016, 19:13



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