Ich auch nicht.
Ja, man muss mit Begleitung einladen.
Ich bin fassungslos über die Ausgrenzung der inzwischen schon mehrjährigen Partnerin, und dass auch noch die Gefühle Anderer zur Rechtfertigung dieser vorgeschoben werden.
Und wie von außen die Beziehung der beiden beurteilt wird. Und noch erwähnt wird, man hätte sich ja immer so gekümmert, aber die "Neue" wolle das nicht. Natürlich nicht, denn die 3 haben nun ein eigenes Familienleben, dass anscheinend auch noch glücklich ist, was man als die ECHTE Familie natürlich nicht gut finden kann.
Und diese ganzen Gedankengänge kommen einem bei der Planung der eigenen Hochzeit. Grusel.
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13.01.2016, 12:56Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
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13.01.2016, 13:08
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Klar ist das egoistisch:
Ich glaube das klappt nicht, also unterstütze ich das nicht und gebe dem ganzen keine Chance meinerseits. Wozu soll ich mich darauf einlassen auf diese Frau, bringt mir ja nichts.
Abgrenzung statt Integration der neuen familiären Situation weil man es einfach nicht akzeptieren wollte und auch nicht konnte aufgrund der eigenen Schmerzen aufgrund des Verlustes.
Hätte hätte Fahrradkette, gewesen ist gewesen, man kann das nicht mehr rückgängig machen, aber jetzt einfach mal sich reflektieren und die Menschen kennen lernen und akzeptieren wie sie sind.Das Leben macht was es will und ich auch!
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13.01.2016, 13:16Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ich frag mich nur, wie lange ihr diese Frau noch "schneiden" wollt? Bzw. was müsste sie machen, um in die heilige Familie aufgenommen zu werden - aber darauf hat sie wahrscheinlich eh keine Lust mehr
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13.01.2016, 13:55
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13.01.2016, 14:38
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13.01.2016, 14:39Inaktiver User
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13.01.2016, 14:49Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
du fragst- muss man?
nein. niemand muss nichts.
nur ich bitte eines zu bedenken: die wahrscheinlichkeit dass die beziehung durch das nicht-einladen des frau an seiner seite, nicht besser wird- schätze ich für hoch ein.
wenn er zu ihr steht- wird er auch nicht kommen. und die beziehung zum neffen- fördert es auch nicht.
ihr stellt den mann bzw. sie an einen moralischen pranger.
die frage ist: wie wichtig ist dir/euch eine gute beziehung zu ihm für die zukunft?
es ist deine hochzeit- du entscheidest. solltest aber auch mögliche folgen durchdenken.
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13.01.2016, 15:07
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ich finde, ihr geht zum Teil sehr hart mit der TE und der Familie ihres Mannes ins Gericht.
Dass man auf die neue Frau des Verwitweten nicht positiv reagiert mag nicht rational sein, aber es ist menschlich. Dass die neue Frau als "Ersatz" verstanden wird und man ihr Misstrauen und der Beziehung Zweifel entgegen bringt, ebenfalls. (Nur mal so als Denkanstoß: es ist eine küchenpsychologische Binsenweisheit, dass nach dem Ende einer Beziehung durch Trennung zunächst eine Phase der Selbstbesinnung und Heilung von Vorteil ist, bevor man sich neu bindet und dass schnelle Neubeziehungen eventuell nichts Ernstes sind oder bald in die Brüche gehen - wieso sollte das nach dem Tod eines Partners so anders sein?)
Dass Trauer ein langfristiger Prozess ist und man dabei ggf. zunächst der Schutz der eigenen Fragilität und Gefühlslage in den Vordergrund stellt finde ich gut und richtig, unter anderem, indem man aufwühlende oder schmerzhafte Situationen oder Personen meidet.
Dass nun ein Umdenken angebracht ist, wurde hier im Strang auch schon angeregt.
Das Einschlagen in die gleiche Kerbe bringt nicht viel - und in Form persönlicher Angriffe ist es zudem völlig unangebracht.
Der aktuelle Stand ist, dass die gesamte Familie des Schwagers eingeladen wird.
Vielleicht ist das ja der erste Schritt um sich mit der neuen Situation und der neuen Frau anzufreunden?
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13.01.2016, 15:17Inaktiver User
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ja auf der einen Seite steht die Trauer der Eltern - der Mann hat seine Frau verloren und der Sohn seine Mutter - gilt das gar nichts? Und die neue Frau an seiner Seite ist für ihn da, UND für den Sohn. Sollte sie da nicht mit offenen Armen in dieser Familie aufgenommen werden?
Drei Jahre ist das nun her, und an der Neuen wird nun festgemacht ob die Eltern das verkraften? Dann sollte diese Hochzeit auch nicht stattfinden, wenn alle noch so traurig sind oder?
Und wieso wird die neue Freundin an den Pranger gestellt? SIE hat doch niemandem etwas getan oder?
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13.01.2016, 15:38
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Auch wenn es hier nicht wirklich hingehört, aber es gibt wesentliche Unterschiede zwischen einer Trennung und dem Tod eines Partners - die sich bei jedem anders auswirken.
Einerseits muss man die Fehler der Beziehung nicht aufarbeiten - denn der Tod des Partners beruht in der Regel nicht auf Fehlern der Partnerschaft und die Trauerarbeit beginnt zB bei einem Tod, dem ein längerer Prozess voran geht, oft schon vor dem Tod und (wie ich es bei meiner Tante erlebt habe) wird noch aktiv von beiden Partnern gestaltet.
Das ist natürlich etwas ganz anderes bei einem plötzlichen Unfalltod.
Wir wissen aber vorliegend nicht, ob die Frau plötzlich und unerwartet oder zB nach einer Krebserkrankung gestorben ist.
Andererseits brauchen viele Menschen lange aus dem Loch der Trauer wieder herauszukommen, gerade bei langen Partnerschaften, aber die Länge der Trauerphase ist kein Indiz für die Tiefe der Liebe.
Und wir wissen auch nicht, ob die andere Frau schon vor dem Tod der Frau eine Rolle gespielt hat.
Fakt ist, die Beziehung dauert nun schon drei Jahre, es ist geplant zu heiraten.
Ich denke die Familie der TE hat jetzt die Wahl die Frau willkommen zu heißen oder die gesamte Familie einschließlich Neffe/Enkel aus ihrem Leben zu streichen.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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