Bihnelia,
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11.01.2016, 22:53
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
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11.01.2016, 22:54Inaktiver User
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12.01.2016, 07:35
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
ich hoffe, dass die neue frau an der seite des schwagers diesen strang nicht liest.
als partnerin eines witwers ist es nicht einfach, noch dazu wenn kinder da sind. da kann man im strang "der gebrauchte mann" einiges nachlesen.
was würde diese frau wohl im forum schreiben?
"nichteinladung zur hochzeit.
ich bin seit 3 jahren partnerin eines witwers mit kind und ziehe das inzwischen 5-jährige kind gross. wir sind 4 monate nach dem tod der mutter zusammengekommen und heiraten nächstes jahr. jetzt heiratet der bruder meiner verstorbenen vorgängerin. mein partner ist mit "unserem" kind eingeladen, ich nicht."
auf beiträge von forumsteilnehmern wäre ich sehr gespannt . .
luciernago
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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12.01.2016, 14:39
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Liebe theFallout,
schon allein aus diesem Grund würde ich Dir empfehlen, die Freundin Deines Schwagers mit einzuladen. Deine Schwiegereltern haben ihre Tochter und Dein Freund seine Schwester verloren und ich kann verstehen, dass sie trauern.
Aber sie haben noch einen Enkel und einen Neffen, sind aber gerade auf diese unversöhnliche Weise dabei, ihren Enkel/Neffen auch noch zu verlieren, denn der Schwager ist der Vater dieses Kindes und seine Freundin wird die Stiefmutter seines Kindes werden.
Wenn Euer Schwager und seine zukünftige Frau bei der Familie seiner verstorben Frau mit solcher Ablehnung empfangen wird, wird er sich ganz sicher nicht bemühen, den Kontakt zu der Familie seiner verstorbenen Frau für den Enkel zu pflegen.
Vielleicht ist so eine Hochzeit ja eine Chance für einen Neuanfang, auch wenn schon sehr viel zu Bruch ging?
Die Tochter und Schwester wird durch solche Aktionen gegen ihren Mann und seine Freundin nicht mehr lebendig und mir persönlich wäre in meinem eigenen Todesfall ein solches Boykottieren des Glückes meines Mannes und meiner Kinder überhaupt nicht recht.
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12.01.2016, 16:03
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Was hat der Kontakt der Schwiegereltern zu ihrem Enkel mit der Einladung des Ex-Schwiegersohns und seiner neuen Partnerin nebst 5jährigen mit der Einladung zur Hochzeit der TE zu tun?
Nur weil der Ex-Schwiegersohn nicht eingeladen wird bedeutet das doch nicht automatisch, dass es keinen Kontakt mehr zum Enkel/Neffen geben wird.
Ich würde ganz offen mit dem Ex-Schwiegersohn darüber sprechen, dass es für die Eltern des Bräutigams (noch) zu schmerzhaft wäre, wenn er mit seiner neuen Partnerin zur Hochzeit käme.
Ich kann mir vorstellen, dass er dafür Verständnis hat und vielleicht auch garnicht so erpicht auf eine Einladung ist. Dem kleinen Bub ist es eh egal.Es ist der Geist der sich den Körper baut
Friedrich Schiller
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12.01.2016, 16:16
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Sie müssen sich jedes Mal sehen, wenn das Kind zu den Großeltern gebracht wird, vielleicht auch weiter fahren.
Das werden sie sicher lieber tun, wenn ihnen nicht dort Eiseskälte entgegen schlägt oder sie damit rechnen müssen, dass dort evtl. Stimmung gegen die neue Partnerin bei dem Kind gemacht wird.
Vergiss nicht, es ist ein Unterschied, bei einer Scheidung hat das andere Elternteil Anrecht auf Besuche, bei Großeltern oder Onkeln ist das nicht der Fall, es ist rein freiwillig.
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12.01.2016, 16:28
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
@bertrande
Ich werde hier kein PingPong eröffnen.
Wir wissen noch nicht mal, ob der Ex-Schwiegersohn überhaupt Wert auf eine Einladung legt, deshalb ist es auch müßig zu spekulieren was passiert, wenn.....usw.Es ist der Geist der sich den Körper baut
Friedrich Schiller
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12.01.2016, 18:02
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Die Entscheidung für eine Einladung ist ja zum Glück schon gefallen.
Natürlich kann jeder einladen oder auch nicht, wen er möchte - nur muss er auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Und man sollte sich gut überlegen, ob es angebracht ist, seine eigene Liebe zu feiern, während man die eines nahestehenden Menschen nicht anerkennt.
Ich meine, man sollte eine Hochzeit nicht zum Kristallisationspunkt von innerfamiliären Verwerfungen machen. Zumal bei über 100 Gästen dafür kein Grund besteht: wenn die Schwiegereltern das Zusammentreffen mit der nun wirklich nicht mehr neuen Partnerin schmerzt, dann können sie ihr gut aus dem Weg gehen (und die Gastgeber z.B. bei der Sitzordnung dafür Möglichkeiten schaffen).
Bei den Schwiegereltern, die ein Kind verloren haben, kann ich es noch irgendwie nachempfinden (aber natürlich nicht gutheißen), dass sie "die Neue" als Projektionsfläche für ihre Emotionen benutzen. Beim Bruder und dessen Partnerin verstehe ich allerdings wirklich nicht, wieso die Neue nach Jahren noch abgelehnt wird, nur weil sie ihren Partner zu einem nicht ganz idealen Zeitpunkt getroffen hat. Und da ist auch noch ein 5-jähriger, der, wenn er es nicht schon tut, irgendwann einmal einen Konflikt spüren muss, in dem der Mensch, der ihm nähersteht (die Partnerin seines Mannes) nur Opfer ist.
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12.01.2016, 18:06Inaktiver User
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12.01.2016, 18:22
AW: Muss man mit Begleitung einladen?
Ich kann bei Eltern, die ein Kind verloren haben, nachvollziehen, dass die Trauer in eine langfristige Ablehnung der "Ersatzfrau" mündet, die nicht rational ist (deshalb muss man es ja auch nicht zusammenbringen). Es ist auch klar, dass man besser daran tut, an seiner Trauer zu arbeiten und sie zu verarbeiten, damit man das eigene Leben nach vorne gerichtet weiterleben kann.



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