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  1. User Info Menu

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Ich haette gerne den Maedchenname der Mutter meines Verlobtens, weil der einfach besser zu mir passt als mein Nachname oder seiner. Aber, er kommentiert ganz richtig, wenn ich den annehme (hier in dem Land der unbegrenzten Moeglichkeiten geht natuerlich alles), dann denken alle, die ihn nur bei seinem Vornamen kennen, dass er so mit Nachnamen heisst.

    Ich finde es auch seltsam, dass viele Frauen ihren Namen behalten, die Kinder aber dann immer nach dem Vater nennen (mit dem Nachname).

    Also, schon ein komplexes Problem. Ich finde es nicht fair, dass man in Deutschland spaeter nicht aendern kann.

    Und oft entscheidet man sich auch um. Eine Freundin von mir hat ihren Namen behalten, ihr Mann seinen, aber sie sagte, wenn sie Kinder bekommen, dann nimmt sie seinen an. Jetzt haben sie Zwillinge aber sie hat es immer noch nicht gemacht, denn jetzt findet sie es nicht mehr noetig, einen "Familiennamen" zu haben. Sie hat so viel zu tun, das waere jetzt ihre kleinste Sorge, wer wie heisst!

  2. Inaktiver User

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Ehrlich gesagt kann ich mir gar nicht vorstellen, dass das NICHT gehen sollte. Uns wurde damals vom Standesbeamten gesagt, dass wir den Namen jederzeit ändern könnten, es sei denn, wir haben uns auf EINEN GEMEINSAMEN Ehenamen geeinigt.

    Solange einer von euch einen Doppelnamen hat und ihr nicht beide denselben Nachnamen habt, müßte eine Änderung doch jederzeit möglich sein?

  3. Inaktiver User

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Mit dem Doppelnamen wird automatisch der Name, den beide haben Ehename.
    Frau Müller und Herr Müller-Dipflmoser haben als Ehenamen Müller und die Kinder heißen auch Müller.

  4. Inaktiver User

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    Bei meinen Bekannten ist es so, dass sie sich durchgesetzt hat - beide Eheleute tragen nun also den Namen der Frau, die Kinder natürlich auch. Nur ist das leider ein fürchterlicher Name, der sehr zu Hänseleien anregt. Das bekommen die Kinder nun in der Schule zu spüren. Der Name des Vaters wäre um einiges besser gewesen, aber damals ging es wohl vorrangig darum, wer die Macht hat in dieser Beziehung.
    Ich habe nie geheiratet, aber ich hätte um keinen Preis der Welt meinen eigenen Namen abgegeben. Insofern kann ich die Frau voll verstehen. Trotzdem tragen meine Kinder den Nachnamen ihres Vaters, weil der einfach besser zu den Vornamen gepasst hat.

  5. Inaktiver User

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    in Ausnahmefällen. Der Vorname muss anstößig sein oder ständig zum Witzereißen herhalten. Detlef zählt nicht dazu.
    Ok, dann wird das in D strenger gehandhabt als in Österreich. Da kann der Vorname/Familienname in einen Wunschnamen geändert werden. Man lernt nie aus

    ... dann fällt mir dazu auch keine Möglichkeit mehr ein.

  6. User Info Menu

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    ...ausser das mit dem Kuenstlernamen.

    Uebrigens habe ich mal eine interessante Antwort gehoert, als eine Bekannte von einer Freundin etwas kritisiert wurde, dass sie den Namen ihres Mannes angenommen hat. Sie sagte: "Ist ja beides Patriarchat. Mein Maedchenname ist der Name meines Vaters, nicht meiner Mutter, warum soll ich den behalten? Mit meinem Vater verstehe ich mich gar nicht aber mit meinem Mann schon!"

  7. Inaktiver User

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    ...ausser das mit dem Kuenstlernamen.

    Uebrigens habe ich mal eine interessante Antwort gehoert, als eine Bekannte von einer Freundin etwas kritisiert wurde, dass sie den Namen ihres Mannes angenommen hat. Sie sagte: "Ist ja beides Patriarchat. Mein Maedchenname ist der Name meines Vaters, nicht meiner Mutter, warum soll ich den behalten? Mit meinem Vater verstehe ich mich gar nicht aber mit meinem Mann schon!"
    Ist aber nicht wirklich logisch, das Argument. Wenn ich nämlich meinen "Mädchen"namen behalte und an meine Kinder weitergebe, ist nur eine Generation später der Familienname der Muttername - Patriarchat ausgeknockt.

  8. User Info Menu

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Wir haben am Arbeitsplatz den "Fall", dass eine Kollegin unlängst geheiratet hat- und beide Partner schon ohnehin den gleichen Nachnamen haben.

    Wie es in unserem Betrieb so üblich ist, hat sie nun ihre Signatur entsprechend geändert, nun steht da: "Sieglinde Meyer (geb. Meyer).

    Was normalerweise ganz sinnvoll ist- nicht jeder Kollege bekommt so eine Heirat mit und wundert sich schon mal- wer ist denn "Frau Müller"? Ist die neu? Hä? - sorgt in ihrem Fall für gelinden Ummut..."So ein Quatsch. Sie hätte das doch einfach so lassen können? Heißt doch jetzt genau wie vorher??" woraufhin ich dann sagte ( ich kenne diese Kollegin ganz gut..) "Nun lasst sie doch. Hätte sie es nicht geändert, dann hätte nicht jeder sofort mitbekommen, dass sie geheiratet hat- und das möchte sie doch gern."

    So ganz nachvollziehen kann ich das Problem der TE nun auch nicht. Vor allen Dingen, weil man doch eher selten so Hals über Kopf heiratet, dass man nicht genügend Zeit hat, sich Gedanken über die richtige Namenswahl zu machen?

    Wobei- ich habe bei unserer HOchzeit den Namen meines Mannes angenommen, der ziemlich "WIE heißt Du?" Potenzial hat und sich leicht...zum Veräppeln verändern lässt.

    Mein Mann hat schon den gleichen Vornamen wie einer meiner Brüder, dann wäre das Chaos perfekt gewesen, ein Doppelname, egal, wer ihn genommen hätte, wäre furchtbar gewesen, so klangtechnisch- und die Regelung "Jeder behält seinen Namen" gabs damals noch nicht.

    Mir macht mein Nachname nicht aus, unsere Töchter meckern. Und sind wild entschlossen, ihn wegzuheiraten.
    Bei Tochter 1 habe ich den Verdacht, dass sie u.U. wegen seines Nachnamens wild entschlossen ist, ihren Freund irgendwann mal zu heiraten. Als sie das erste Mal hier mit ihm auftauchte, strahlte sie mich an und sagte: "Und weißt Du, was das Beste ist? Er heißt Schmidt. Einfach nur Schmidt"

    Allerdings haben wir - mit Rücksicht auf den Nachnamen mit hohem Buchstabierpotential- für gängige, wenig ausgefallene Vornamen entschieden, die allesamt alle mal auf den Namenshitlisten standen- allerdings nicht zu der Zeit, als die Damen geboren wurden

  9. Inaktiver User

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Bei Euch steht in der Signatur der Geburtsname?

  10. User Info Menu

    AW: Unzufrieden mit Ehenamen

    Vorübergehend, in der "Grußformel".

    Also..."Mit freundlichen Grüßen, Sieglinde Meyer (geb. Meyer)".

    Es ist üblich, sich quasi eine "Maske" für Mails nach extern anzulegen, da bleibt das dann weg, bei der für Mails intern setzt man das dazu. Ist keine Vorschrift, machen aber viele. Der Laden ist nicht gerade klein.

    Es gibt auch sowas wie ein internes Telefonbuch, da lässt man sich dann nach der Namensänderung mit den neuen Namen eintragen und dem Zusatz "geb.....". Wer dann "Sieglinde Meier" sucht, weil er weiß- die ist für dieses-jenes- zuständig - und nicht weiß, dass Sieglinde Meier jetzt Sieglinde Müller heißt, würde sich sonst totsuchen.

    Aber nicht dauerhaft. Nur für die "Anfangszeit", bis alle den neuen Namen gecheckt haben.

    Außerdem dauert es ewig, bis unsere IT so eine "Umbenennung" bei der Email Adresse erledigt hat. Solange kommen Mails für "Sieglinde.Müller.Arbeitgeber.de" einfach nicht an. Wir lästern schon immer, es wird der Tag kommen, wo die Namensänderung nach der Heirat umgesetzt wurde, wenn die Namensänderung nach der Scheidung weitergemeldet wird....

    Wenn man dann schnell erkennt, dass Sieglinde Müller ne geborene Meier ist, kann man sich leicher denken, warum diese Mail "nicht zugestellt werden konnte"......

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